Porto Cristo

Eine malerische Hafenstadt südöstlich von Mallorca.

Bis heute hat Porto Cristo seinen Charme beibehalten und besitzt noch sehr viel Natur und viele kleine Strände.
Niedrige Klippen und Felsen sind hier vorzufinden. Hier findest Du eher kleinere Hotelkomplexe und wenig Diskotheken.
Hier sitzt man eher gediegen in einem Restaurant oder genießt einen Cocktail in einer kleinen Bar.

Porto Cristo ist unter anderem durch seine Tropfsteinhöhlen bekannt.
Diese Tropfsteinhöhlen locken viele Touristen. Ich kann diese Sehenswürdigkeit eher in der Nebensaison empfehlen da der Besucheransturm viel kleiner ist und man nicht durch die Anlage „gescheucht“ wird.

Die Drachenhöhlen sind mit dem dazugehörigen Martelsee der größte unterirdische See Europas. Nicht allein deswegen zieht es monatlich
viele tausende Besucher an.

Der Strand von Porto Cristo

Hier findet man einen sehr sauberen und gepflegten Strand vor. Er erstreckt sich zwischen dem Hafen und der felsigen Bucht über 300 Meter.
Ausreichend Platz für viele Urlauber. In der Nebensaison kann man auch schön den Strand lang spazieren und die Ruhe genießen.

Hier funkelt das türkisblaue Wasser zur untergehenden Sonne und dazu die schaukelnden Jachten im Hafen bieten ein unvergleichbaren Moment der Entspannung.

Geschichte und weitere Informationen


Porto Cristo („Christushafen“), auch Port de Manacor oder Es Port genannt, ist ein vom Tourismus geprägter Ort auf der spanischen Baleareninsel Mallorca. Er liegt an der Ostküste der Insel in der Region (Comarca) Llevant. Porto Cristo gehört zum Gemeindegebiet der im Inselinneren gelegenen Stadt Manacor. Der Ort hat 7355 Einwohner (Stand: 2011),[1] wovon 607 außerhalb des eigentlichen Siedlungskerns, aber in unmittelbarer Nähe wohnen. Damit leben in Porto Cristo etwa 18 % der Einwohner des Gemeindegebietes.

Lage

Porto Cristo liegt 63 Kilometer östlich des Zentrums von Palma und 13 Kilometer von Manacor entfernt an der Cala Manacor, einer natürlichen Hafenbucht zwischen dem Morro de Sa Carabassa und der kleinen Halbinsel Punta Pagell an der Ostküste Mallorcas. Man erreicht den Ort aus Westen kommend über die Landstraße MA-4020 von Manacor, von Süden her aus Richtung Cales de Mallorca über die MA-4010 und von Norden von Son Carrió über die MA-4024 und von Cala Millor über die MA-4023. Nachbarorte an der Küste sind die Doppelorte Cala Anguila-Cala Mendia im Südwesten und S’Illot-Cala Morlanda im Nordosten. In der Vergangenheit war Porto Cristo der Hafen von Manacor.

Die Bebauung des Ortes zieht sich heute um die gesamte Bucht der Cala Manacor, in die der Sturzbach Torrent de ses Talaioles mündet, im Hafenbereich es Riuet (‚der Strom‘) genannt. Die Bucht ist zum großen Teil als Yachthafen ausgebaut und es gibt einen Pier für Ausflugsschiffe. Die älteren Ortsteile des ehemaligen Fischerortes befinden sich nördlich des Hafens. Der Ort wurde nach und nach erweitert, so dass die Vororte nun im Süden bis an das Höhlensystem der Coves del Drac an der Bucht der Cala Murta und im Nordosten fast bis an die Caló de sa Ferradura reichen. Die nördliche Ortsgrenze bildet die Straßenverzweigung nach Son Carrió und Cala Millor. Nach Westen wurde die Ausdehnung des Siedlungsgebietes bisher durch das mäandernde Bachbett des Riuet verhindert.

Hafen von Porto Cristo

Club Nàutic de Porto Cristo
Porto Cristo profitiert von seiner Lage am Ende der schmalen geschützten Bucht an der Mündung des Riuet. Der kleine Hafen mit seinen Yachtstellplätzen des 1969 durch Joan Servera Amer gegründeten „Club Nàutic de Porto Cristo“ zieht sich tief ins Landesinnere bis zur Mündung des Baches hinein. In der Bucht unmittelbar unterhalb des Ortszentrums, östlich der Anlegestelle für Ausflugsschiffe, befindet sich ein kleiner Sandstrand.

Porto Cristo verfügt über eine sehenswerte Altstadt mit engen Gassen und zahlreichen historischen Gebäuden. Im Mittelpunkt befindet sich die Ortskirche Església Mare de Déu del Carme. Nahebei in der Carrer d’En Gual 31 gibt es eine Zweigstelle der Gemeindeverwaltung von Manacor. Die die Altstadt umgebenden Neubaugebiete haben zum Teil Villencharakter. Die meisten Geschäfte und Restaurants konzentrieren sich hingegen am Passeig de la Sirena hinter der Hafenmole. An der Promenade befindet sich eine 1988 aufgestellte Skulptur des Bildhauers Pere Pujol, die eine im spanischen Bürgerkrieg zerstörte Meerjungfrau-Skulptur ersetzte.

Der gesamte Küstenbereich der Steilküste um Porto Cristo ist durchsetzt mit unzähligen Höhlen und Felsüberhängen, deren Eingänge meist auf Meeresniveau liegen, oft auch darunter. Die Besichtigung solcher Höhlen ist deshalb nicht ungefährlich, wie zum Beispiel der „Piratenhöhlen“ nahe der Cala Falcó südlich von S’Estany d’en Mas, wie die Cova des Moro, die Cova des Pirata oder die Cova des Pont. Die größeren Höhlensysteme der Coves del Drac und die kleineren Coves dels Hams sind heute touristisch erschlossen. Kleinere Höhlen befinden sich aber auch innerhalb der Cala Manacor unweit des Strandes von Porto Cristo, so die Cova de Sa Patroneta, die Coves Blanques und die Cova des Correu. Von den Coves Blanques ist bekannt, dass diese natürlichen Höhlen schon in talaiotischer Zeit durch Menschen ausgearbeitet wurden. Später dienten sie Seeleuten und Fischern als Zufluchtsort.

Märkte

Der Wochenmarkt von Porto Cristo findet jeden Sonntag vormittags am Passeig de la Sirena statt.

Feste

Jedes Jahr am 16. Juli wird das Fest der Schutzpatronin der Fischer Mare de Déu del Carme begangen. Zu diesem Anlass finden ein Feuerwerk sowie eine Prozession der Fischerboote auf See und ein nächtlicher Markt an der Promenade statt.

Tropfsteinhöhlen

Coves del Drac

Coves del Drac
Die Coves del Drac („Drachenhöhlen“) befinden sich an der Landstraße Carretera de les Coves Richtung Cales de Mallorca und grenzen unmittelbar südlich an die Bebauung des Ortes Porto Cristo an. Der Eingang zu den Höhlen liegt nahe der Avinguda d’en Joan Servera Camps, einer Straße die weiter in Richtung Küste zum Torre dels Falcons führt. Das Tropfsteinhöhlensystem der Coves del Drac erstreckt sich über 1700 Meter, von denen etwa ein Kilometer begehbar ist. In ihm befindet sich der größte unterirdische See Europas und einer der größten der Welt, der Llac Martel oder Martelsee. Benannt ist der See nach dem französischen Höhlenforscher Édouard Alfred Martel, dem es 1896 gelang, etwa 1300 Meter des Höhlensystems zu erforschen und zu kartografieren. Der Llac Martel ist 177 Meter lang und durchschnittlich 40 Meter breit, bei einer Tiefe bis zu 9 Metern. Heute werden auf ihm täglich klassische Konzerte aufgeführt, bei denen sich die Musiker auf einzelnen Booten befinden, die sich durch die Grotte bewegen. Die Lichtspiele in den ab 1935 für Besucher geöffneten Höhlen stammen noch aus dem Jahr 1934 von dem Ingenieur Dr. Carles Buïgas i Sans.

Coves dels Hams

Coves dels Hams
Die Coves dels Hams („Angelhakenhöhlen“) wurden am 2. März 1905 von Pedro Caldentey entdeckt. Sie liegen etwa einen Kilometer westlich von Porto Cristo an der Straße nach Manacor. Auch in diesem verästelten Höhlensystem gibt es einen unterirdischen See, der aber weniger ausgedehnt ist, als der in den Coves del Drac. Der Sohn des Entdeckers, Lorenzo Caldentey, stattete die Höhlen mit der heute zu sehenden Beleuchtung aus. Es werden geführte Besichtigungen in kleinen Gruppen einschließlich kurzen Konzerten für die Besucher veranstaltet.

Coves Blanques

Die kleinen natürlichen Höhlen der Coves Blanques („Weiße Höhlen“) befinden sich an der Ostseite der Cala Manacor unweit des Strandes von Porto Cristo. Das Interessante an ihnen ist, dass man Spuren von Ausarbeitungen aus der Zeit des Talaiotikum in ihnen entdeckte. In späterer Zeit wurden sie von Seeleuten und Fischern als Zufluchtsort genutzt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Porto_Cristo aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

Ein Gedanke zu „Porto Cristo

  • November 23, 2018 um 12:29 pm
    Permalink

    Ich finde den Ort auch noch sehr ruhig und entspannt.
    Die Tropfsteinhöhlen haben wir auch besucht. Im Juni war es noch recht ruhig und
    wir konnten einen Film schauen und die Höhlen in Ruhe anschauen.
    Auch der große, lange Strand ist perfekt gewesen. Unsere Kinder konnten viel spielen und
    auch die Hotels und Restaurants waren bezahlbar.
    Grüße Martina aus Bochum

     
    Antwort

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