Die schönsten Strände auf La Palma: Schwarzer Sand, wilde Buchten und echte Atlantiknatur
La Palma ist keine Insel für endlose weiße Sandstrände wie aus einem klassischen Karibikprospekt. Genau das macht sie aber so besonders. Die Strände auf La Palma sind vulkanisch, oft schwarz, manchmal wild, manchmal geschützt und fast immer landschaftlich eindrucksvoll.

Hier badet man nicht nur im Meer, sondern steht zwischen Lavafelsen, Steilküsten, Bananenplantagen, grünen Hängen und dem offenen Atlantik. Gerade diese Kulisse sorgt dafür, dass viele Badeplätze auf der Insel viel ursprünglicher wirken als klassische Ferienstrände.
Wer La Palma als Badeziel besucht, sollte wissen: Die Insel ist rauer als Teneriffa oder Gran Canaria. Viele Strände sind kleiner, natürlicher und stärker vom Meer abhängig. Manche eignen sich wunderbar für Familien und entspannte Badetage, andere sind eher Orte zum Schauen, Fotografieren und Staunen. Auch Wellen, Strömungen und Wetter können eine größere Rolle spielen als an geschützten Mittelmeerbuchten. Gerade diese Mischung aus schwarzem Sand, wilder Küste, Natur und Meer macht die Strände auf La Palma so reizvoll.

Puerto de Tazacorte: Sonnig, ruhig und sehr beliebt
Puerto de Tazacorte gehört zu den angenehmsten Stränden auf La Palma, wenn man einen unkomplizierten Badetag verbringen möchte. Der Strand liegt an der Westküste, dort, wo die Schlucht Barranco de Las Angustias ins Meer mündet. Der dunkle Sand, das oft ruhige Wasser und die geschützte Lage machen ihn besonders beliebt bei Familien und Sonnenhungrigen. Die offizielle Inselbeschreibung nennt den Strand wegen seines feinen schwarzen Sandes, der familiären Atmosphäre und der transparenten, eher ruhigen Gewässer als einen der besten Strände der Insel.
Besonders schön ist Puerto de Tazacorte am späten Nachmittag. Dann wird das Licht weicher, die Häuser am Hafen leuchten warm, und der Sonnenuntergang über dem Atlantik kann wirklich eindrucksvoll sein. Wer auf La Palma einen Strand sucht, der nicht zu wild, aber trotzdem typisch kanarisch ist, liegt hier sehr richtig. Der Ort verbindet Badeurlaub mit Inselgefühl, ohne dass man auf einfache Annehmlichkeiten verzichten muss.
Dazu kommt die gute Infrastruktur. In der Umgebung gibt es Restaurants, Cafés, Parkmöglichkeiten und Hafenatmosphäre. Das macht Puerto de Tazacorte ideal für alle, die Baden, Essen und einen kleinen Spaziergang verbinden möchten. Auch für Reisende, die nicht den ganzen Tag nur am Strand liegen wollen, ist dieser Ort sehr angenehm. Man kann im Meer baden, danach etwas trinken, den Hafen anschauen und den Blick auf den Atlantik genießen.
Puerto Naos: Der Klassiker an der Westküste
Puerto Naos ist einer der bekanntesten Strände auf La Palma. Er liegt im Südwesten der Insel und war lange der wichtigste touristische Badeort. Der Strand ist vulkanisch, dunkel und hat durch Olivinkristalle teilweise einen leicht grünlichen Schimmer im Sand. Die offizielle Tourismusseite beschreibt Puerto Naos als größten Strand der Insel, mit Blauer Flagge, guter Ausstattung, Promenade, Restaurants, Terrassen und guter Zugänglichkeit. Dadurch eignet sich der Ort besonders für Reisende, die einen klassischen Badetag mit etwas Infrastruktur verbinden möchten.
Nach dem Vulkanausbruch des Tajogaite 2021 war Puerto Naos wegen vulkanischer Gase lange ein sensibles Thema. Inzwischen ist der Strand wieder öffentlich zugänglich, auch das größte Hotel und einige Services wie Supermarkt und Strandrestaurants sind wieder geöffnet. Trotzdem bleibt Puerto Naos ein Ort, bei dem man die Entwicklung nach der Vulkanzeit aufmerksam im Blick behalten sollte.
Für Urlauber ist Puerto Naos wieder ein wichtiger Ort an der Westküste. Vor einer konkreten Reise ist es aber sinnvoll, aktuelle Hinweise zu prüfen, weil sich einzelne lokale Regeln oder technische Kontrollen noch ändern können. Wer dort badet, bekommt einen typischen La-Palma-Strand mit Promenade, Palmen, dunklem Sand und besonders schönen Sonnenuntergängen über dem Atlantik.
Charco Verde: Kleine Bucht für entspannte Strandtage
Charco Verde liegt südlich von Puerto Naos und ist eine wunderbare Alternative, wenn man es etwas kleiner, ruhiger und natürlicher mag. Die Bucht ist nicht riesig, wirkt aber sehr angenehm und überschaubar. Dunkler Sand, Felsen, grüne Hänge und die Nähe zu Bananenplantagen geben dem Ort eine schöne, entspannte Atmosphäre. Genau dadurch fühlt sich Charco Verde weniger wie ein klassischer Ferienstrand an, sondern eher wie ein typischer Badeplatz auf La Palma.
Der Strand wird offiziell als etwa 150 Meter lange Bucht mit eher ruhigem Wasser beschrieben. Dadurch eignet er sich gut für einen Familientag, besonders wenn die Bedingungen vor Ort passen. Auch die Erreichbarkeit ist angenehm, denn Charco Verde ist per Straße leicht zu erreichen und erfordert keine lange Wanderung. Das macht den Strand praktisch für alle, die einen entspannten Badetag mit Naturgefühl suchen.
Trotzdem wirkt Charco Verde nicht überbaut. Man hat Natur um sich herum, das Meer liegt direkt vor einem, und die Kulisse bleibt typisch La Palma. Für viele Besucher gehört Charco Verde zu den schönsten Badeplätzen der Insel, weil er klein genug für Atmosphäre und gut genug erreichbar für einen unkomplizierten Badetag ist.

Playa de Los Cancajos: Gut geschützt und ideal zum Schnorcheln
Los Cancajos liegt an der Ostküste von La Palma, nicht weit von Santa Cruz de La Palma und dem Flughafen entfernt. Der Strand ist besonders praktisch für Reisende, die im Osten der Insel wohnen oder nach der Ankunft schnell ans Meer möchten. Er besteht aus dunklem Sand und wird durch vulkanische Felsen sowie künstliche Schutzbereiche beruhigt. Dadurch wirkt das Wasser hier oft geschützter als an vielen offenen Atlantikstränden der Insel.
Gerade diese geschützte Lage macht Los Cancajos zu einem der besten Strände für Familien und Schnorchler. Die offizielle Inselbeschreibung nennt die konkave Form, dunklen Sand, ein durch Vulkanfelsen geschütztes Badegebiet und einen Meeresgrund, der den Strand auch für Taucher interessant macht. Besonders an ruhigen Tagen kann man hier gut baden, schnorcheln und die Unterwasserwelt entlang der Felsen entdecken.
Los Cancajos ist nicht der wildeste Strand der Insel, aber einer der praktischsten. Es gibt Unterkünfte, Restaurants, Wege, Badezonen und meistens ein etwas geordneteres Umfeld als an sehr abgelegenen Naturstränden. Wer La Palma zum ersten Mal besucht und einen sicheren, gut erreichbaren Strand sucht, ist hier gut aufgehoben. Auch für einen unkomplizierten Strandtag ohne lange Anfahrt ist Los Cancajos eine gute Wahl, besonders wenn man Baden, Essen und kurze Wege verbinden möchte. Die Nähe zu Santa Cruz und zum Flughafen macht den Ort zusätzlich angenehm für den Reisebeginn oder die letzten Urlaubstage.
Playa de Nogales: Wild, dramatisch und eher zum Staunen
Playa de Nogales ist vielleicht einer der spektakulärsten Strände auf La Palma. Er liegt im Nordosten der Insel bei Puntallana und wird von hohen Felsen eingerahmt. Schon der Weg hinunter ist ein Erlebnis. Man läuft über einen angelegten Pfad durch eine dramatische Küstenlandschaft, hört das Meer immer deutlicher und sieht irgendwann den schwarzen Strand tief unter sich. Genau dieser erste Blick macht Nogales zu einem der eindrucksvollsten Orte der Insel.
Unten wartet ein Strand, der fast mystisch wirkt. Dunkler Sand, steile Klippen, Atlantikwellen und grüne Hänge bilden eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst. Die offizielle Beschreibung hebt bei Nogales die dunklen vulkanischen Sandflächen, die Klippenlage und die Mischung aus Lavaformationen und kristallinem Ozean hervor. Besonders schön ist der Strand für alle, die wilde Küsten, starke Kontraste und ursprüngliche Natur lieben.
Wichtig ist aber: Playa de Nogales ist nicht der beste Strand zum Baden. Die Strömungen können stark sein, und die offizielle Küstenbeschreibung weist ausdrücklich darauf hin, dass das Baden dort wegen starker Strömungen nicht empfohlen wird. Wer Nogales besucht, sollte ihn deshalb eher als Naturerlebnis sehen. Zum Spazieren, Fotografieren und Staunen ist er traumhaft. Zum sorglosen Baden gibt es auf La Palma deutlich bessere Orte.
La Zamora: Kleine Bucht mit Sonnenuntergangsstimmung
La Zamora liegt bei Fuencaliente im Süden der Insel und gehört zu den Stränden, die besonders durch ihre Lage und Stimmung überzeugen. Die Bucht liegt unter einer markanten Felskante, der Sand ist dunkel, und die Umgebung zeigt sehr schön die vulkanische Seite La Palmas. In der Nähe sieht man Bananenfelder, Felsen und je nach Licht kräftige Kontraste zwischen Schwarz, Grün und Blau. Gerade diese Mischung macht den Strand sehr atmosphärisch und typisch für den Süden der Insel.
Die offizielle Inselbeschreibung nennt La Zamora eine kleine Bucht mit feinem schwarzem Sand unterhalb einer dramatischen Klippe, mit Parkplatz oberhalb und besonderer Sonnenuntergangsstimmung. Genau das macht den Strand interessant für alle, die nicht nur baden, sondern auch Landschaft, Ruhe und eine besondere Atmosphäre suchen. Besonders am späten Nachmittag kann La Zamora sehr schön wirken, wenn das Licht wärmer wird und die Felsen stärker hervortreten.
La Zamora ist kleiner und weniger städtisch als Puerto Naos oder Los Cancajos. Wer im Süden unterwegs ist, kann den Strand gut mit den Salinen von Fuencaliente, dem Leuchtturm oder einer kleinen Küstentour verbinden. So wird daraus nicht nur ein Badestopp, sondern ein schöner Ausflug durch eine der vulkanischsten Ecken La Palmas.
Playa de Echentive: Baden zwischen junger Vulkanlandschaft
Playa de Echentive, auch Playa Nueva genannt, liegt im Süden der Insel am Fuß des Teneguía-Vulkans. Dieser Strand wirkt anders als viele klassische Badeplätze auf La Palma, weil die Landschaft hier noch stärker von Vulkanen geprägt ist. Dunkle Lavafelder, schwarze Sandflächen, Felsen und der offene Atlantik geben dem Ort eine sehr ursprüngliche Kraft. Man spürt hier deutlich, dass La Palma eine junge, vulkanische Insel ist, deren Küste sich durch Ausbrüche, Lava und Meer immer wieder verändert hat.
Der Strand ist etwa 300 Meter lang, schwarzsandig und liegt in einer relativ isolierten, wild wirkenden Umgebung. Trotzdem ist er mit dem Auto gut erreichbar, was ihn auch für einen kurzen Abstecher in den Süden interessant macht. Die offizielle Beschreibung verbindet den Strand ausdrücklich mit den Lavafeldern des Teneguía-Ausbruchs von 1971. Genau dieser Hintergrund macht Echentive nicht nur landschaftlich, sondern auch geologisch besonders spannend.
Echentive ist perfekt für Reisende, die die vulkanische Seele von La Palma spüren möchten. Es ist kein klassischer Komfortstrand mit viel Infrastruktur und dauerndem Betrieb. Dafür bekommt man eine Landschaft, die sehr gut zeigt, wie jung, rau und lebendig diese Insel geologisch ist. Wer hierherkommt, sollte nicht nur an Baden denken, sondern auch an Staunen, Fotografieren und bewusstes Erleben der Natur.

Bajamar: Praktisch nah bei Santa Cruz de La Palma
Bajamar liegt im Osten der Insel, nahe Santa Cruz de La Palma. Der Strand ist besonders bei Einheimischen beliebt und eignet sich gut, wenn man in der Hauptstadt wohnt oder dort einen Stadtbesuch mit einer Badepause verbinden möchte. Er ist lang, schwarzsandig und deutlich praktischer als viele abgelegene Naturstrände. Dadurch ist Bajamar ideal für alle, die nicht weit fahren möchten, aber trotzdem einen typischen Strand von La Palma erleben wollen.
Die offizielle Inselbeschreibung nennt Bajamar einen 700 Meter langen schwarzen Sandstrand nahe Santa Cruz, mit Cafés und Restaurants in der Nähe. Außerdem wird er als schöner Ort für Frühaufsteher beschrieben, die den Sonnenaufgang erleben möchten. Gerade am Morgen kann die Stimmung hier besonders ruhig sein, wenn das Licht über dem Atlantik heller wird und die Stadt langsam erwacht.
Bajamar ist nicht der einsamste Strand der Insel, aber genau das kann sehr angenehm sein. Man kommt einfach hin, hat Infrastruktur in der Nähe und kann einen Badetag gut mit Santa Cruz verbinden. Wer erst durch die Altstadt bummelt, einen Kaffee trinkt und danach ans Meer möchte, findet hier eine praktische und schöne Möglichkeit. Für eine kurze Badepause oder einen unkomplizierten Strandtag ist Bajamar deshalb eine sehr gute Wahl.
Playa de Santa Cruz de La Palma: Baden direkt an der Hauptstadt
Der Stadtstrand von Santa Cruz de La Palma ist eine relativ neue und sehr praktische Badeoption. Er liegt direkt vor der Hauptstadt und macht es möglich, Altstadt, Promenade, Cafés und Strand an einem Tag miteinander zu verbinden. Für alle, die ohne Mietwagen unterwegs sind oder in Santa Cruz wohnen, ist das ein großer Vorteil. Man kann die historischen Straßen erkunden, an den typischen Balkonen vorbeischlendern und danach direkt ans Meer gehen.
Der Strand ist nicht so wild wie Nogales und nicht so ruhig wie Charco Verde. Dafür ist er zentral, gut erreichbar und ideal für eine spontane Badepause. Morgens durch Santa Cruz laufen, mittags etwas essen und danach am Strand liegen. Das ist auf La Palma nicht überall so einfach möglich.
Gerade für einen ersten oder letzten Urlaubstag ist der Stadtstrand sehr angenehm. Man muss nicht weit fahren und bekommt trotzdem dieses typische Bild aus dunklem Sand, Stadtblick und Atlantik. Für unkomplizierte Erholung nahe der Hauptstadt ist er deshalb eine sehr praktische Wahl.
Charco Azul: Kein Strand, aber ein wunderschöner Naturpool
Charco Azul ist kein klassischer Strand, gehört aber unbedingt zu den schönsten Badeorten auf La Palma. Die Naturpools liegen im Nordosten bei San Andrés y Sauces und sind durch alte Lavaformationen entstanden. Hier badet man nicht direkt an einem Sandstrand, sondern in geschützten Becken am Meer. Genau das macht den Ort so besonders, weil man Atlantikwasser, vulkanische Küste und eine etwas andere Badeerfahrung miteinander verbindet.
Die offizielle Seite zu den Naturpools beschreibt, dass alte Lavaströme auf dem Weg ins Meer kleine natürliche Becken geschaffen haben, die heute als Badebereiche mit mehreren Services genutzt werden können. Das passt perfekt zu La Palma. Die Insel bietet eben nicht nur schwarze Strände, sondern auch vulkanische Meerespools, die besonders gut zur wilden Landschaft passen. Zwischen Felsen, Wasser und Meerblick wirkt Charco Azul sehr typisch für den Norden der Insel.
Charco Azul ist besonders schön, wenn das Meer für offene Strände zu unruhig ist. Trotzdem sollte man auch hier immer auf die Bedingungen achten. Bei starkem Wellengang können auch Naturpools gefährlich werden. An ruhigen Tagen ist Charco Azul aber ein wunderbarer Ort für Familien, Paare und alle, die entspannt im Atlantikwasser baden möchten.
La Fajana: Naturpools im rauen Norden
Auch La Fajana in Barlovento gehört zu den bekanntesten Naturpools der Insel. Die Anlage liegt im Norden von La Palma, wo die Küste oft rauer ist und der Atlantik kräftiger wirken kann. Genau deshalb sind geschützte Pools dort besonders wertvoll. Man erlebt das Meer sehr nah, badet aber in einer deutlich ruhigeren und kontrollierteren Form als an vielen offenen Stränden. Das macht La Fajana besonders interessant für alle, die das wilde Küstengefühl mögen, aber nicht direkt in starke Wellen steigen möchten.
La Fajana ist ideal für einen Ausflug in den Norden. Man kann die Badepools gut mit einer Fahrt durch Barlovento, Aussichtspunkten und grüner Landschaft verbinden. Die Nordseite La Palmas wirkt ganz anders als die sonnigere Westküste. Sie ist frischer, wilder und oft etwas dramatischer. Gerade diese Mischung aus Felsen, Atlantik, grünen Hängen und natürlichem Wasser macht den Reiz aus.
Für reine Strandurlauber ist La Fajana vielleicht nicht der erste Gedanke. Für La-Palma-Reisende, die besondere Badeorte suchen, ist es aber ein sehr schöner Stopp. Wer Naturpools mag, findet hier eine tolle Alternative zum klassischen Sandstrand und erlebt eine sehr typische Seite der Insel.
Welche Strände sind gut für Familien?
Für Familien eignen sich auf La Palma vor allem Strände und Badeorte mit guter Erreichbarkeit, ruhigerem Wasser und etwas Infrastruktur. Puerto de Tazacorte, Charco Verde und Los Cancajos sind dafür besonders interessant, weil sie vergleichsweise unkompliziert erreichbar sind und sich besser für entspannte Badetage eignen als viele wilde Naturstrände. Auch Puerto Naos kann passen, wenn man die aktuelle Situation vor Ort prüft und einen gut ausgestatteten Strand mit Promenade, Restaurants und Service sucht.
Bei Naturstränden wie Nogales sollte man vorsichtiger sein. Dort steht die Landschaft im Vordergrund, nicht das sichere Familienbaden. Die Kulisse ist spektakulär, aber Wellen und Strömungen können gefährlich werden. Auch an kleinen Buchten und felsigen Küstenabschnitten sollte man immer auf Wind, Wellengang und lokale Hinweise achten. Was auf Fotos traumhaft aussieht, ist nicht automatisch ein geeigneter Badeplatz für Kinder.
La Palma ist wunderschön, aber der Atlantik bleibt der Atlantik. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte deshalb nicht nur schauen, welcher Strand am schönsten aussieht, sondern welcher Strand an diesem Tag wirklich sicher ist. Ein ruhiger Badeplatz, Schatten, Wasser, Sonnenschutz und kurze Wege machen den Strandtag für Familien deutlich entspannter.

Welche Strände sind besonders schön zum Fotografieren?
Für Fotos sind Playa de Nogales, La Zamora, Echentive, Puerto de Tazacorte und Los Cancajos besonders schön. Nogales wirkt dramatisch und wild, mit hohen Klippen, dunklem Sand und kräftigen Atlantikwellen. La Zamora und Echentive zeigen sehr eindrucksvoll die vulkanische Seite der Insel, weil dort schwarze Lavaflächen, Felsen und Meer besonders stark zusammenwirken. Puerto de Tazacorte ist vor allem bei Sonnenuntergang sehr schön, wenn das Licht warm wird und der Atlantik golden schimmert. Los Cancajos bietet durch die Felsen im Wasser tolle Kontraste und wirkt besonders spannend, wenn das Meer ruhig ist.
Auch die Naturpools Charco Azul und La Fajana sind sehr fotogen, besonders wenn Licht, Lavafelsen und Meer zusammenspielen. Man sollte aber immer daran denken, dass viele dieser Orte nicht nur Kulisse sind. Rücksicht auf Einheimische, andere Badende und die Natur gehört unbedingt dazu.
Baden auf La Palma: Das sollte man wissen
La Palma ist keine typische Badeinsel für Menschen, die nur flache Sandstrände und absolut ruhiges Wasser suchen. Die Insel ist vulkanisch, steil und dem Atlantik stark ausgesetzt. Genau deshalb sind manche Strände fantastisch schön, aber nicht immer ideal zum Schwimmen. Viele Badeplätze wirken wild, ursprünglich und eindrucksvoll, doch das Meer kann sich je nach Wetter schnell verändern. Wer La Palma besucht, sollte die Strände deshalb nicht nur nach ihrer Schönheit beurteilen, sondern auch nach den aktuellen Bedingungen vor Ort.
Vor dem Baden sollte man immer auf Flaggen, Wellen, Strömungen und lokale Hinweise achten. Bei roten Flaggen geht man nicht ins Wasser. Bei unbekannten Buchten steigt man vorsichtig ein und beobachtet erst die Bedingungen. Badeschuhe können an steinigen Stellen hilfreich sein, und Sonnenschutz ist auf schwarzen Stränden besonders wichtig, weil sich der Sand stark aufheizen kann. Auch ausreichend Wasser und etwas Schatten sind an abgelegenen Stränden sinnvoll.
Wer das respektiert, erlebt La Palma von einer sehr schönen Seite. Die Strände sind nicht glatt, nicht künstlich und nicht austauschbar. Sie sind Teil einer echten Vulkaninsel und zeigen, wie kraftvoll, rau und besonders der Atlantik hier sein kann.
Die beste Reisezeit für Strandtage auf La Palma
La Palma kann man grundsätzlich das ganze Jahr bereisen, doch für Strandtage sind Frühling, Sommer und Herbst besonders angenehm. Die Westküste ist oft sonniger und trockener als andere Teile der Insel, weshalb Orte wie Tazacorte, Puerto Naos oder Charco Verde häufig gute Chancen auf Badewetter bieten. Gerade dort merkt man, warum viele Besucher diese Seite der Insel für entspannte Stunden am Meer besonders schätzen.
Im Sommer ist das Meer meist angenehmer, und die Strände sind lebendiger. Gleichzeitig kann es an beliebten Badeplätzen voller werden, vor allem an gut erreichbaren Stränden mit Infrastruktur. Herbst und später Frühling sind oft ideal, wenn man Baden, Wandern und Ausflüge miteinander verbinden möchte. Dann sind die Temperaturen meist angenehm, die Landschaft wirkt reizvoll, und man kann die Insel vielseitiger erleben. Im Winter kann man an sonnigen Tagen ebenfalls baden, aber Wind, Wellen und Wetterwechsel spielen eine größere Rolle.
Für La Palma ist es immer gut, flexibel zu bleiben. Wenn eine Küste zu windig ist, kann eine andere Seite der Insel deutlich angenehmer sein. Genau das macht die Insel spannend, denn Wetter, Licht, Meer und Strandtage können sich je nach Lage sehr unterschiedlich anfühlen.

La Palmas Strände sind anders schön
Die schönsten Strände auf La Palma sind nicht nur Orte zum Sonnenbaden. Sie erzählen auch viel über den Charakter der Insel. Puerto de Tazacorte zeigt die sonnige, entspannte Westküste mit Hafenstimmung, dunklem Sand und schönen Sonnenuntergängen. Puerto Naos steht für den klassischen Badeort und zugleich für die langsame Rückkehr nach der Vulkanzeit. Charco Verde ist klein, ruhig und familienfreundlich. Los Cancajos ist praktisch, gut geschützt und ideal für unkomplizierte Badetage. Nogales wirkt dagegen wild, dramatisch und fast mystisch. La Zamora und Echentive zeigen die vulkanische Kraft des Südens besonders eindrucksvoll.
Wer La Palma besucht, sollte die Strände nicht mit weißen Traumstränden anderer Inseln vergleichen. Die Schönheit liegt hier im schwarzen Sand, in den Felsen, in der Brandung, in den Sonnenuntergängen und in der rauen Natürlichkeit. Genau dadurch fühlen sich die Strände ursprünglicher und echter an. Sie sind nicht glatt oder austauschbar, sondern passen perfekt zu dieser besonderen Vulkaninsel. Gerade deshalb bleiben die Strände von La Palma lange im Gedächtnis.
Warst du schon einmal auf La Palma und hast dort einen Lieblingsstrand gefunden, oder kennst du andere Kanarische Inseln mit besonders schönen schwarzen Sandstränden? Welche Urlaubsziele und Sehenswürdigkeiten kannst du noch empfehlen? Wir freuen uns über ein paar Empfehlungen und Kommentare.