Mallorcas Südosten ganz authentisch erleben – Portopetro ist ein wunderbarer Ausgangspunkt
Portopetro auf Mallorca ist einer dieser Küstenorte, die ihren Reiz nicht aus großen Sehenswürdigkeiten, Einkaufsstraßen oder spektakulären Hotelanlagen ziehen. Stattdessen bestimmen ein geschützter Naturhafen, kleine Boote, Restaurants am Wasser und die Nähe zu einigen der schönsten Buchten im Südosten der Insel das Bild. Der Ort gehört zur Gemeinde Santanyí und liegt nur wenige Kilometer von Cala d’Or entfernt, wirkt aber wesentlich ruhiger und ursprünglicher.

Gerade diese Lage macht Portopetro zu einem interessanten Ziel für Reisende, die Mallorca abseits der großen Ferienzentren erleben möchten, ohne auf schöne Strände und gute Infrastruktur verzichten zu müssen. Richtung Süden beginnt praktisch vor der Haustür der Naturpark Mondragó mit Pinienwäldern, Küstenwegen und türkisfarbenen Buchten. Richtung Norden erreicht man schnell Cala d’Or mit seinen Restaurants, Geschäften und weiteren Stränden.
Für Portopetro selbst genügt ein gemütlicher Tag. Wer den Ort jedoch als Ausgangspunkt für Cala Mondragó, S’Amarador, Santanyí, Cala Figuera und Cala d’Or nutzt, kann problemlos mehrere Urlaubstage hier verbringen.

Der Hafen ist das eigentliche Herz von Portopetro
Wer Portopetro besucht, landet früher oder später am Hafen. Die geschützte Bucht reicht tief ins Land hinein und ist von kleinen Häusern, Restaurants und Bootsliegeplätzen eingerahmt.
Hier zeigt sich der Ort von seiner angenehmsten Seite. Statt einer langen Promenade gibt es überschaubare Wege am Wasser, kleine Terrassen und immer wieder freie Blicke auf Segel- und Motorboote.
Besonders schön ist es am frühen Morgen. Dann liegt das Wasser häufig ruhig in der Bucht und der Ort wirkt noch beinahe verschlafen. Später füllen sich die Restaurantterrassen und am Abend entsteht rund um den Hafen eine entspannte mediterrane Atmosphäre.
Wer Portopetro fotografieren möchte, sollte nicht nur direkt am Kai bleiben. Von mehreren Punkten rund um die Bucht ergeben sich schöne Perspektiven auf Hafen, weiße Häuser und das Meer.
Portopetro ist angenehm klein und schnell erkundet
Eine große historische Altstadt gibt es nicht. Genau das sollte man bei einer Reise auch nicht erwarten.
Portopetro ist eher ein kleiner mallorquinischer Küstenort, bei dem sich der Urlaub um Meer, Hafen, Essen und Ausflüge dreht. Die zentrale Hafengegend kann problemlos zu Fuß erkundet werden.
Zwischen den Häusern finden sich kleinere Geschäfte und gastronomische Angebote, doch insgesamt bleibt das Ortsbild überschaubar. Wer aus dem deutlich lebhafteren Cala d’Or kommt, bemerkt den Unterschied sofort.
Gerade am Abend ist das angenehm. Während in größeren Ferienorten noch viel Betrieb herrscht, kann man in Portopetro mit Blick auf die Boote essen und anschließend ohne großen Trubel am Wasser entlanglaufen.
Cala Mondragó liegt praktisch vor der Haustür
Der wichtigste Ausflug von Portopetro führt in den Naturpark Mondragó. Das geschützte Gebiet umfasst mehr als 700 Hektar und wurde bereits 1992 zum Naturpark erklärt. Es verbindet Küstenlandschaft, Wald, Trockenmauern, landwirtschaftlich geprägte Flächen und mehrere wunderschöne Buchten.
Besonders bekannt ist die Cala Mondragó, genauer die Cala de sa Font de n’Alis. Heller Sand, klares Wasser und Pinien rund um die Bucht sorgen für genau jenes Mallorca-Bild, das viele Reisende suchen. Die Bucht gehört vollständig zum Naturpark.
Von Portopetro ist Mondragó unkompliziert erreichbar. Im Sommer verbindet außerdem die Buslinie 521 Cala d’Or, Portopetro, Sa Barca Trencada und Cala Mondragó miteinander.

S’Amarador gehört zu den schönsten Stränden im Südosten Mallorcas
Nur einen kurzen Spaziergang von Cala Mondragó entfernt liegt S’Amarador. Der weitgehend naturbelassene Strand ist etwa 145 Meter lang und wird von Pinien und geschützter Landschaft eingerahmt.
Zwischen S’Amarador und Cala Mondragó führt ein leichter Küstenweg. Dadurch lassen sich beide Strände hervorragend an einem einzigen Tag miteinander verbinden.
Wer im Hochsommer kommt, sollte möglichst früh starten. Beide Buchten gehören zu den beliebten Badezielen im Südosten Mallorcas. Am Morgen ist das Wasser häufig besonders ruhig und die Strände wirken noch deutlich entspannter.
Für einen ganzen Badetag ist S’Amarador besonders angenehm, weil der Strand etwas großzügiger wirkt als viele der kleinen Calas der Umgebung.
Caló des Burgit – die kleine Alternative zwischen Felsen und Pinien
Wer lieber eine kleinere Bucht besucht, sollte den Caló des Burgit kennenlernen.
Die kleine Cala gehört ebenfalls zum Naturpark Mondragó und liegt versteckter zwischen Felsen und Vegetation. Von Cala Mondragó führt ein kurzer Küstenweg dorthin.
Gerade außerhalb der Hauptbadezeiten vermittelt der Caló des Burgit ein besonders schönes Gefühl von natürlichem Mallorca.
Viel Infrastruktur sollte man hier nicht erwarten. Wasser, Sonnenschutz und alles, was für den Aufenthalt benötigt wird, nimmt man besser selbst mit.
Naturpark Mondragó ist mehr als nur Strand
Viele Besucher fahren nach Mondragó, legen sich an den Strand und fahren später wieder zurück. Dabei lohnt sich das Gebiet auch zum Wandern und Spazieren.
Offizielle Routen führen durch Waldgebiete, entlang der Küste und zu Aussichtspunkten. Auch Rundwege rund um Mondragó und S’Amarador können zu Fuß oder teilweise mit dem Fahrrad erkundet werden.
Gerade im Frühling und Herbst ist das eine wunderbare Alternative zum klassischen Badetag. Die Temperaturen sind angenehmer, die Landschaft wirkt grüner und die Wege sind meist weniger stark besucht.
Wer unterwegs ist, sollte auf den ausgewiesenen Wegen bleiben. Der Naturpark schützt empfindliche Küstenvegetation und Lebensräume, die durch querfeldein laufende Besucher schnell beschädigt werden können.
Portopetro eignet sich hervorragend für Schnorcheln und kleine Bootsausflüge
Das klare Wasser entlang der Südostküste macht die Region rund um Portopetro und Santanyí interessant für Schnorchler.
Felsige Küstenabschnitte, kleinere Buchten und Seegrasflächen sorgen unter Wasser für abwechslungsreiche Landschaften. Die lokale Tourismusorganisation weist für die Gemeinde Santanyí mehrere ausgewiesene Schnorchelrouten aus.
Am schönsten ist das Wasser häufig am frühen Morgen, bevor Wind und Bootsverkehr zunehmen.
Beim Schnorcheln sollte darauf geachtet werden, Seegraswiesen und Meeresboden nicht unnötig zu berühren. Auch Muscheln, Seesterne und andere Meerestiere bleiben dort, wo sie gefunden werden.

Caló des Pou verbindet Portopetro mit Cala d’Or
Richtung Cala d’Or liegt der kleine Caló des Pou. Die nur etwa 30 Meter lange Bucht befindet sich zwischen den Siedlungsbereichen von Cala d’Or und Portopetro und besitzt klares türkisfarbenes Wasser. Wegen ihrer geringen Größe kann sie sich schnell füllen.
Wer dort baden möchte, sollte deshalb möglichst morgens kommen.
Die Bucht eignet sich weniger für einen langen Strandtag mit viel Platz als für einige Stunden Schwimmen und Schnorcheln.
Cala d’Or ist schnell erreicht und bietet deutlich mehr Trubel
Nur wenige Minuten entfernt liegt Cala d’Or, einer der bekanntesten Ferienorte im Südosten Mallorcas.
Hier gibt es wesentlich mehr Restaurants, Bars, Geschäfte und touristische Angebote. Auch der große Yachthafen mit zahlreichen Liegeplätzen gehört zu den markanten Punkten des Ortes.
Gerade deshalb ergänzen sich Cala d’Or und Portopetro ausgesprochen gut.
Wer am Abend noch durch Geschäfte schlendern oder eine größere Auswahl an Bars haben möchte, fährt nach Cala d’Or. Wer danach wieder Ruhe sucht, kehrt nach Portopetro zurück.
Es Fortí erinnert an die frühere Küstenverteidigung
Zwischen Cala d’Or und Portopetro liegt Es Fortí, eine historische Küstenbefestigung.
Die militärische Anlage entstand im 18. Jahrhundert und diente dazu, diesen Küstenabschnitt zu überwachen und zu schützen. Heute ist sie ein kleines historisches Ausflugsziel mit Meerblick.
Der Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang rund um Cala Egos und Caló des Pou verbinden.
Besonders am späten Nachmittag ist die Lage über dem Meer reizvoll.
Santanyí gehört unbedingt auf die Ausflugsliste
Nur wenige Kilometer landeinwärts liegt Santanyí, der Hauptort der Gemeinde.
Die Stadt besitzt eine ganz andere Atmosphäre als Portopetro. Helle Sandsteinhäuser, schmale Straßen, kleine Geschäfte, Cafés und Plätze verleihen Santanyí ein typisch mallorquinisches Erscheinungsbild.
Besonders bekannt sind die Markttage. Dann füllen sich Straßen und Plätze mit Ständen, Besuchern und Einheimischen.
Wer Lebensmittel, Keramik, Kleidung oder kleinere Souvenirs sucht, kann einen Marktbesuch hervorragend mit einem Mittagessen in Santanyí verbinden.
S’Alqueria Blanca und das Santuari de Consolació
Zwischen Portopetro und Santanyí liegt S’Alqueria Blanca, ein kleines Dorf, das viele Urlauber auf der Durchfahrt kaum beachten.
Etwas außerhalb befindet sich das Santuari de Consolació. Das Heiligtum ist bereits seit dem frühen 16. Jahrhundert dokumentiert und liegt erhöht über der Landschaft. Von dort eröffnet sich ein weiter Blick über Santanyí und Teile der Südostküste.
Der Abstecher eignet sich besonders am späten Nachmittag, wenn das Licht weicher wird und die Landschaft rund um Santanyí ihre warmen Farben bekommt.

Cala Figuera – ein weiterer wunderschöner Hafenort
Südlich von Portopetro liegt Cala Figuera, einer der bekanntesten natürlichen Fischerhäfen Mallorcas.
Die lang gezogene Bucht verzweigt sich tief ins Land hinein. Kleine Bootshäuser, traditionelle Fischerboote und Häuser direkt am Wasser sorgen für ein völlig anderes Bild als an klassischen Sandstränden.
Wer Portopetro mag, wird häufig auch Cala Figuera mögen. Beide Orte leben stärker von ihrer Lage am Wasser als von großen Sehenswürdigkeiten.
Ein Nachmittagsspaziergang entlang der Hafenarme von Cala Figuera lässt sich gut mit einem Abendessen verbinden.
Cala Santanyí und Es Pontàs
Nicht weit von Cala Figuera liegt Cala Santanyí.
Der Sandstrand ist deutlich stärker erschlossen als viele kleine Calas der Region und eignet sich gut für Familien und einen klassischen Badetag.
Vor der Küste steht außerdem Es Pontàs, ein natürlicher Felsbogen im Meer und eines der bekanntesten Fotomotive im Südosten Mallorcas.
Besonders gegen Abend lohnt sich ein Spaziergang zu einem der Aussichtspunkte oberhalb der Küste.
Portopetro am Abend ist besonders schön
Tagsüber eignet sich Portopetro hervorragend als Ausgangspunkt für Strände und Ausflüge. Seine vielleicht schönste Seite zeigt der Ort jedoch am Abend.
Wenn die Sonne tiefer steht, werden die Farben am Hafen weicher. Die Boote liegen ruhig im Wasser und die Restaurants rund um die Bucht beginnen sich zu füllen.
Genau dann versteht man, warum viele Besucher Portopetro als ruhige Alternative zu Cala d’Or schätzen.
Statt einer langen Partymeile stehen gutes Essen, Meerblick und entspannte Gespräche im Mittelpunkt.
Fisch und Meeresfrüchte passen perfekt zu Portopetro
An einem Hafenort liegt es nahe, Fisch und Meeresfrüchte zu probieren.
Je nach Restaurant und Saison findet man gegrillten Fisch, Tintenfisch, Garnelen, Muscheln oder Reisgerichte auf den Speisekarten. Auch klassische Paella und andere mediterrane Gerichte werden häufig angeboten.
Wer Wert auf frischen Fisch legt, kann einfach nach dem Tagesangebot fragen.
Besonders schön ist ein Tisch auf einer Terrasse mit Blick auf den Hafen. Dabei muss es nicht unbedingt das aufwendigste Menü sein – auch ein einfacher gegrillter Fisch mit Salat und einem Glas mallorquinischem Wein passt hervorragend zur Atmosphäre.
Pa amb oli gehört zu den unkomplizierten Mallorca-Klassikern
Wer etwas Einfacheres sucht, sollte Pa amb oli probieren.
Das typische mallorquinische Brot wird mit Tomate, Olivenöl und je nach Variante mit Käse, Schinken, Wurst oder weiteren Zutaten serviert.
Gerade mittags oder nach einem Strandtag ist das eine angenehm unkomplizierte Mahlzeit.
Auch Tumbet, Kroketten, gegrilltes Gemüse und verschiedene Tapas passen gut zu einem Abend in Portopetro.
Mallorquinischer Wein passt hervorragend zur regionalen Küche
Mallorca besitzt heute zahlreiche Weingüter und sehr unterschiedliche Weinstile.
Wer in Portopetro essen geht, kann deshalb ruhig nach mallorquinischen Weinen fragen. Besonders Weiß- und Roséweine passen hervorragend zu Fisch und mediterranen Vorspeisen.
Wer einen ganzen Tag für Genuss einplanen möchte, findet in anderen Teilen Mallorcas verschiedene Weingüter, die Verkostungen anbieten.
Frühling ist eine der schönsten Zeiten für Portopetro
März bis Mai gehören zu den angenehmsten Monaten für einen Aufenthalt, wenn nicht ausschließlich gebadet werden soll.
Die Landschaft rund um Santanyí und Mondragó ist dann häufig grüner als im Hochsommer. Wanderungen und Küstenspaziergänge sind wesentlich angenehmer, weil die große Hitze fehlt.
Auch für Fahrradtouren eignet sich diese Jahreszeit besonders gut.
Zum Schwimmen kann das Meer im frühen Frühling noch frisch sein, doch für Natur, Restaurants und Ausflüge ist diese Zeit hervorragend.
Im Sommer dreht sich vieles um das Meer
Juni bis September sind die klassische Zeit für Badeurlaub in Portopetro.
Dann stehen Cala Mondragó, S’Amarador und die kleinen Buchten der Umgebung im Mittelpunkt.
Im Juli und August sollte man beliebte Strände möglichst früh besuchen. Kleine Parkplätze und Buchten können sich schnell füllen.
Wer flexibel ist, verbringt den Vormittag am Strand, zieht sich während der heißesten Stunden zum Mittagessen oder ins Hotel zurück und unternimmt erst am späten Nachmittag wieder einen Spaziergang.
Herbst bringt wieder mehr Ruhe
September und Oktober sind für Portopetro besonders interessant.
Das Meer ist nach dem Sommer noch angenehm warm, während die Temperaturen für Wanderungen und Ausflüge langsam angenehmer werden.
Auch im Naturpark Mondragó lässt sich dann wieder länger laufen, ohne dass jede Strecke zur Hitzeschlacht wird.
Viele Mallorca-Kenner schätzen gerade diese Kombination aus warmem Meer und ruhigerer Insel.
Portopetro im Winter zeigt ein anderes Mallorca
Auch außerhalb der klassischen Urlaubssaison besitzt Portopetro seinen Reiz.
Dann wird es deutlich ruhiger. Manche touristisch ausgerichteten Betriebe reduzieren ihre Öffnungszeiten oder schließen zeitweise, gleichzeitig erlebt man den Ort wesentlich stärker als normalen mallorquinischen Küstenort.
Für Wanderungen, Fotografie und Ausflüge durch den Südosten kann das wunderbar sein.
Ein klassischer Badeurlaub ist im Winter natürlich nicht zu erwarten.

Mit dem Bus nach Portopetro
Portopetro ist an das TIB-Busnetz Mallorcas angeschlossen. Aktuell bedienen unter anderem die Linien 515, 515e und 521 den Ort. Die 521 verbindet Portopetro mit Cala d’Or und Cala Mondragó, während die 515 Richtung Santanyí und Campos fährt. Die Expresslinie 515e bietet saisonal eine Verbindung über Santanyí Richtung Palma.
Fahrpläne können sich saisonal ändern. Gerade außerhalb des Sommers sollte deshalb immer die aktuelle Verbindung geprüft werden.
Für einen Urlaub ausschließlich rund um Portopetro, Cala d’Or und Mondragó kann man durchaus ohne Mietwagen auskommen.
Mit dem Mietwagen ist der Südosten besonders flexibel
Wer mehrere Calas und Dörfer im Südosten Mallorcas besuchen möchte, ist mit einem Mietwagen flexibler.
Santanyí, Cala Figuera, Cala Santanyí, Mondragó und weitere kleinere Orte lassen sich dadurch unkompliziert miteinander kombinieren.
Im Hochsommer liegt die Herausforderung weniger in der Fahrt als bei den Parkplätzen an beliebten Stränden. Früh aufstehen zahlt sich dann aus.
In Portopetro selbst sollte das Auto möglichst stehen bleiben, sobald ein Parkplatz gefunden wurde. Rund um Hafen und Zentrum lassen sich die kurzen Wege angenehmer zu Fuß zurücklegen.
Auch mit dem Fahrrad lässt sich die Umgebung entdecken
Der vergleichsweise ruhige Südosten eignet sich außerhalb der heißesten Sommermonate gut für Fahrradtouren.
Von Portopetro lassen sich S’Alqueria Blanca, Santanyí oder Cala d’Or erreichen. Für sportlichere Fahrer sind längere Touren durch das ländliche Hinterland möglich.
Allerdings gibt es nicht auf allen Straßen separate Radwege. Besonders auf schmaleren Landstraßen sollte defensiv gefahren werden.
Im Juli und August sind längere Touren wegen der Hitze besser auf den frühen Morgen zu legen.
Ein Tag in Portopetro – so könnte er aussehen
Der Morgen beginnt am Hafen mit einem Kaffee und einem kurzen Spaziergang am Wasser.
Anschließend geht es in den Naturpark Mondragó. Dort kann man zunächst in Cala Mondragó baden und danach über den Küstenweg nach S’Amarador laufen.
Wer noch Lust hat, ergänzt den Caló des Burgit.
Am späten Nachmittag geht es zurück nach Portopetro. Nach einer Dusche bleibt Zeit für einen Spaziergang rund um den Hafen.
Zum Abschluss passt ein Abendessen mit Fisch, Tapas oder Pa amb oli auf einer Terrasse am Wasser.
Zwei Tage verbinden Meer und mallorquinische Dörfer
Am zweiten Tag bietet sich am Vormittag Santanyí an.
Danach kann man über S’Alqueria Blanca und das Santuari de Consolació zurück Richtung Küste fahren.
Am Nachmittag geht es entweder nach Cala Figuera oder an die Cala Santanyí.
Zum Sonnenuntergang eignet sich ein Aussichtspunkt an der Küste, bevor der Abend wieder in Portopetro endet.
Drei oder vier Tage sind ideal für den Südosten
Mit einem dritten Tag können Cala d’Or, Es Fortí und Caló des Pou erkundet werden.
Ein vierter Tag darf ruhig ohne festen Plan bleiben. Noch einmal nach S’Amarador fahren, mit einem Boot aufs Wasser gehen oder einfach mehrere Stunden am Hafen sitzen – gerade in Portopetro muss nicht jeder Urlaubstag mit Sehenswürdigkeiten gefüllt sein.
So entsteht ein Mallorca-Aufenthalt, bei dem Buchten, Natur und kleine Orte wichtiger sind als ein langer Besichtigungsplan.
Wo sollte man in Portopetro übernachten?
Eine Unterkunft in oder nahe der Hafengegend eignet sich besonders für Reisende, die abends zu Fuß essen gehen möchten.
Wer vor allem Strand und Natur sucht, kann auch Unterkünfte zwischen Portopetro und Mondragó in Betracht ziehen.
Für eine größere Auswahl an Hotels und touristischer Infrastruktur bietet sich das benachbarte Cala d’Or an. Portopetro selbst wirkt insgesamt kleiner und ruhiger.
Gerade Paare und Individualreisende, die Mallorca ohne große Hotelkulisse suchen, können sich hier besonders wohlfühlen.
Praktische Tipps für den Urlaub in Portopetro
Im Hochsommer sollte man für Mondragó und S’Amarador früh starten. Die schönsten Buchten der Region sind längst keine Geheimtipps mehr.
Sonnenschutz ist besonders wichtig. Auf Küstenwegen gibt es nicht überall Schatten und selbst bei Wind wird die Kraft der mallorquinischen Sonne leicht unterschätzt.
Für Wanderungen reichen leichte, aber feste Schuhe. Flip-Flops sind für felsige Küstenwege weniger geeignet.
Wer in kleinen Buchten schwimmt oder schnorchelt, sollte bei Wellengang und Wind vorsichtig sein. Nicht jede Cala besitzt Rettungsschwimmer oder umfassende Infrastruktur.
Und vor allem lohnt es sich, nicht ständig mit dem Auto von Strand zu Strand zu fahren. Manche der schönsten Eindrücke entstehen auf den kurzen Küstenwegen rund um Mondragó.

Häufige Fragen & Antworten für die Reise nach Portopetro
Ist Portopetro eine Reise wert?
Ja. Besonders für Reisende, die einen kleinen Hafenort, gute Restaurants und die Nähe zu wunderschönen Buchten suchen, ist Portopetro interessant. Der Naturpark Mondragó liegt nur wenige Kilometer entfernt.
Wie viele Tage sollte man für Portopetro einplanen?
Für den Ort selbst reicht ein Tag. Drei bis vier Tage sind ideal, wenn zusätzlich Mondragó, Santanyí, Cala Figuera und Cala d’Or besucht werden sollen.
Hat Portopetro einen schönen Strand?
Direkt am Ort steht eher der Hafen im Mittelpunkt. Dafür liegen mit Cala Mondragó, S’Amarador, Caló des Burgit und Caló des Pou mehrere schöne Buchten in der näheren Umgebung.
Welche Strände sollte man bei Portopetro besuchen?
Besonders empfehlenswert sind S’Amarador und Cala Mondragó im Naturpark. Wer kleinere Buchten mag, kann zusätzlich den Caló des Burgit besuchen.
Ist Portopetro ruhiger als Cala d’Or?
Ja. Portopetro ist deutlich kleiner und wird stärker vom Hafen geprägt, während Cala d’Or eine größere touristische Infrastruktur mit zahlreichen Hotels, Geschäften, Restaurants und einer großen Marina besitzt.
Kann man von Portopetro nach Cala Mondragó mit dem Bus fahren?
Ja. Die Linie 521 verbindet aktuell Cala d’Or über Portopetro und Sa Barca Trencada mit Cala Mondragó.
Braucht man in Portopetro einen Mietwagen?
Nicht unbedingt. Für Cala d’Or und Mondragó bestehen Busverbindungen. Wer jedoch viele kleinere Buchten und Orte im Südosten besuchen möchte, ist mit einem Mietwagen flexibler.
Kann man von Portopetro direkt nach Palma fahren?
In der Sommersaison gibt es mit der Linie 515e eine Expressverbindung, die unter anderem Portopetro und Palma verbindet. Fahrplan und Saisonbetrieb sollten vor der Fahrt geprüft werden.
Was sollte man in Portopetro essen?
Fisch und Meeresfrüchte passen besonders gut zum Hafenort. Außerdem lohnen sich mallorquinische Klassiker wie Pa amb oli, Tumbet und Tapas.
Wann ist die beste Reisezeit für Portopetro?
Mai, Juni, September und Oktober sind besonders angenehm für eine Mischung aus Baden und Ausflügen. Juli und August eignen sich für klassischen Sommerurlaub, sind an den beliebten Buchten aber deutlich voller.
Lohnt sich Portopetro mit Kindern?
Ja, wenn ein ruhigerer Urlaubsort gesucht wird. Für klassische Strandtage bieten sich besonders Cala Mondragó und S’Amarador an. Kleine Buchten können dagegen schneller voll werden.
Portopetro zeigt Mallorca von seiner ruhigen mediterranen Seite
Portopetro als Reiseziel braucht keine große Sehenswürdigkeitenliste. Das Besondere liegt vielmehr in der Kombination aus Hafen, Meer und einer der schönsten Küstenlandschaften im Südosten Mallorcas.
Morgens kann man zwischen Booten am Hafen frühstücken, wenig später durch Pinien zum Strand von S’Amarador laufen und am Nachmittag in Cala Mondragó schwimmen. Abends sitzt man wieder am Wasser und beobachtet, wie langsam Ruhe in den Hafen zurückkehrt.
Dazu liegen Santanyí, Cala Figuera und Cala d’Or so nah, dass sich jeden Tag eine andere Seite der Region entdecken lässt. Trotzdem bleibt Portopetro selbst angenehm überschaubar.
Gerade Reisende, die Mallorca bereits kennen und nicht unbedingt mitten in einem großen Ferienort wohnen möchten, finden hier einen schönen Ausgangspunkt. Naturpark Mondragó, kleine Calas und der Hafen von Portopetro liegen so nah beieinander, dass sich ein Urlaub problemlos ohne hektisches Programm genießen lässt.
Und vielleicht ist genau das die größte Stärke von Portopetro: Man muss hier nicht ständig etwas unternehmen. Manchmal reicht ein Platz am Hafen, ein Blick aufs Wasser und ein Abendessen unter freiem Himmel, um zu verstehen, warum der Südosten Mallorcas so viele Stammgäste hat.
Welche Ecken und Orte hast du auf Mallorca schon besucht? Kannst du ein paar Sehenswürdigkeiten empfehlen? Welche Jahreszeit gefällt dir am besten? Wir freuen uns über ein paar Kommentare.