Alcúdias schönste Strände: Diese Badeplätze lohnen sich

Luftaufnahme des Strandes von Alcudia mit weißen Sandstränden, Sonnenschirmen, türkisfarbenem Wasser und der Stadt im Hintergrund.

Die schönsten Strände von Alcúdia: Von kilometerlangem Sand bis zur versteckten Bucht

Alcúdia gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen im Norden Mallorcas – und das liegt nicht nur an der historischen Altstadt. Rund um die Gemeinde wartet eine erstaunlich abwechslungsreiche Küste. Kilometerlanger heller Sand, flaches Wasser, kleine Buchten zwischen Felsen und naturbelassene Strände sorgen dafür, dass beinahe jeder seinen Lieblingsplatz am Meer finden kann.

Weißer Sandstrand von Alcudia auf Mallorca mit langem Holzsteg, türkisfarbenem Wasser und Bergen im Hintergrund.
Strand von Alcudia mit Holzsteg und türkisblauem Meer – Bildnachweis: Balate Dorin – Stock-ID: 1327394031

Am bekanntesten ist die Platja d’Alcúdia mit ihrem langen Sandstrand. Wer sich jedoch etwas weiter vom touristischen Zentrum entfernt, entdeckt rund um Alcanada, Mal Pas und die Halbinsel La Victòria noch ganz andere Seiten der Küste. Einige dieser Strände eignen sich hervorragend für Familien, andere sind eher etwas für Ruhesuchende, Schnorchler oder Wanderer.

Platja d’Alcúdia – der große Klassiker

Die Platja d’Alcúdia ist der bekannteste Strand der Region und einer der längsten Sandstrände Mallorcas. Mehr als sieben Kilometer heller, feiner Sand ziehen sich an der Bucht entlang.

Das Wasser fällt über weite Bereiche sehr sanft ab. Dadurch eignet sich der Strand besonders gut für Familien mit Kindern und Urlauber, die gerne lange im flachen Wasser bleiben.

Im zentralen Bereich rund um Port d’Alcúdia ist entsprechend viel los. Hier befinden sich zahlreiche touristische Einrichtungen und es werden verschiedene Aktivitäten und Wassersportmöglichkeiten angeboten.

Doch der Strand verändert seinen Charakter, je weiter man sich vom Hafen entfernt. Hinter dem stärker besuchten Abschnitt wird die Umgebung zunehmend natürlicher. Wer einen langen Strandspaziergang unternimmt, erlebt deshalb innerhalb weniger Kilometer unterschiedliche Seiten derselben Küste.

Luftaufnahme des Strandes von Alcudia auf Mallorca mit Hotelanlagen, Liegen, Sonnenschirmen und türkisblauem Meer.
Strand von Alcudia mit Blick aus der Luft – Bildnachweis: Duncan Cuthbertson – Stock-ID: 1354975658

Warum die Platja d’Alcúdia für Familien so beliebt ist

Für Familien bietet der große Sandstrand einige praktische Vorteile. Das flache Wasser erleichtert den Einstieg ins Meer und am feinen Sand können Kinder spielen, ohne dass man über große Steine oder Felsen laufen muss.

Hinzu kommt die Infrastruktur in den stärker erschlossenen Bereichen. Toiletten, Duschen, Cafés und weitere Angebote befinden sich in Strandnähe.

Wer es etwas ruhiger mag, muss trotzdem nicht auf den langen Sandstrand verzichten. Es lohnt sich, sich vom Zentrum von Port d’Alcúdia etwas zu entfernen und einen weniger belebten Abschnitt zu suchen.

Sant Joan – kleine Bucht statt kilometerlangem Strand

Vollkommen anders präsentiert sich die Platja de Sant Joan bei Mal Pas.

Statt eines endlos wirkenden Sandstrandes wartet hier eine kleine Bucht mit hellem Sand und türkis bis smaragdgrün schimmerndem Wasser. Der Strand ist nur ungefähr 100 Meter lang und wirkt dadurch wesentlich überschaubarer als die Platja d’Alcúdia.

Im Hintergrund wachsen typische mediterrane Pflanzen und Pinien. Vom Strand reicht der Blick über die Bucht von Pollença bis in Richtung Cap de Formentor.

Sant Joan ist eine gute Wahl für alle, die einen klassischen Sandstrand suchen, aber nicht den ganzen Tag an einem großen touristischen Strand verbringen möchten.

Blick auf den idyllischen Strand Sant Pere in Alcudia, Mallorca, mit türkisblauem Meer, Bergen im Hintergrund und blühenden Sträuchern im Vordergrund.
Malerische Landschaft mit dem Strand Sant Pere in Alcudia, Mallorca – Bildnachweis: Balate Dorin – Stock-ID: 1329401892

Sant Pere – der ruhige Nachbar

Nur einen kurzen Weg entfernt liegt die Platja de Sant Pere. Beide Strände ähneln sich stark und werden lediglich durch einen felsigen Abschnitt voneinander getrennt.

Auch Sant Pere besitzt feinen Sand und einen schönen Blick über die Bucht von Pollença.

Der Strand wird gerne von Familien und Einheimischen besucht und wirkt deutlich kleiner und persönlicher als die großen Ferienstrände der Bucht von Alcúdia.

Wer früh kommt, kann Sant Joan und Sant Pere problemlos miteinander verbinden und spontan entscheiden, welche der beiden Buchten besser gefällt.

Alcanada – Pinien, Kiesel und ein Leuchtturm

Wer keinen klassischen Sandstrand benötigt, sollte sich Alcanada beziehungsweise Aucanada ansehen.

Die Küste besteht hier aus Steinen und Kieseln. Direkt dahinter sorgen alte Pinien für mediterrane Atmosphäre und teilweise angenehmen Schatten.

Das eigentliche Wahrzeichen liegt jedoch einige Meter vor der Küste: die kleine Insel Alcanada mit ihrem markanten Leuchtturm.

Das Wasser ist transparent und die Umgebung deutlich naturbelassener als rund um Port d’Alcúdia. Gerade zum entspannten Baden und Schnorcheln ist die Gegend interessant.

Badeschuhe können wegen des steinigen Untergrunds angenehm sein.

Eine stille Küstenlinie mit flachem Wasser, Kiesstrand und Häusern an einem grünen Hang liegt unter blauem Himmel.
Ruhiger Strand von Alcanada auf Mallorca – Bildnachweis: Nemo1963 – iStock-Datei-ID: 2259346400

Cala Poncet – ein kleiner Zwischenstopp

In der Nähe von Alcanada liegt Cala Poncet. Die kleine Bucht verbindet Sand und Felsen mit klarem Wasser und Posidonia-Beständen.

Sie ist kein großer Strand für einen kompletten klassischen Badetag, sondern eher einer jener kleinen Küstenplätze, an denen man einige ruhige Stunden verbringen kann.

Wer ohnehin Richtung Alcanada unterwegs ist, kann beide Orte gut miteinander verbinden.

S’Illot – wo Berge und Meer zusammentreffen

Deutlich ursprünglicher wird die Landschaft auf der Halbinsel La Victòria.

Hier liegt S’Illot, ein kleiner Kiesstrand inmitten einer beeindruckenden Naturkulisse. Berge, mediterrane Vegetation und Meer liegen ungewöhnlich nah beieinander.

Das klare Wasser macht den Bereich interessant zum Schnorcheln und Erkunden der Unterwasserwelt.

Wer einen perfekten Sandstrand mit Liegestühlen und umfangreicher Infrastruktur sucht, ist hier weniger richtig. S’Illot lebt gerade davon, dass die Landschaft im Mittelpunkt steht.

Für einen Ausflug sollte man deshalb alles mitnehmen, was man für einige Stunden am Meer benötigt.

Es Coll Baix – die wilde Seite von Alcúdia

Einer der spektakulärsten Strände der Gemeinde ist Es Coll Baix.

Die abgelegene Bucht liegt zwischen hohen Bergen und Felsen und besitzt einen Strand aus Kies und Sand. Das Wasser schimmert je nach Licht in unterschiedlichen Blau- und Grüntönen.

Doch diese Kulisse muss man sich verdienen.

Es Coll Baix ist nicht einfach mit dem Auto bis zum Strand erreichbar. Die Bucht lässt sich nur über das Meer oder zu Fuß erreichen. Der Fußweg führt durch eine natürliche Landschaft und wird auf dem letzten Abschnitt anspruchsvoller.

Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und etwas Kondition gehören deshalb dazu. Für kleine Kinder oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist dieser Ausflug nicht die beste Wahl.

Wer den Weg auf sich nimmt, erlebt dafür eine der ursprünglichsten Küstenlandschaften rund um Alcúdia.

Eine abgelegene Sandbucht liegt unter steilen grünen Felsen am tiefblauen Meer.
Buchtblick über Es Coll Baix – Bildnachweis: MKCinamatography – iStock-Datei-ID: 2233373737

Sa Marina – eine andere Seite der Bucht von Pollença

Zwischen Alcúdia und Port de Pollença gibt es weitere Küstenabschnitte, die mit den bekannten Ferienstränden wenig gemeinsam haben.

Sa Marina besitzt dunkleren Sand und einen deutlich natürlicheren Charakter. Die Gegend ist weniger auf klassischen Strandtourismus ausgerichtet.

Je nach Wind können die Bedingungen hier außerdem vollkommen anders sein als an der geschützteren Platja d’Alcúdia.

Gerade diese Unterschiede machen die Küste rund um Alcúdia interessant: Man muss nicht weit fahren, um innerhalb eines Tages völlig verschiedene Strandlandschaften zu erleben.

Welcher Strand von Alcúdia ist der schönste?

Darauf gibt es keine eindeutige Antwort.

Für Familien und alle, die einen langen Sandstrand mit flachem Wasser suchen, ist die Platja d’Alcúdia kaum zu schlagen.

Sant Joan und Sant Pere sind dagegen ideal, wenn man kleinere Sandbuchten bevorzugt. Alcanada punktet mit Pinien, klarem Wasser und dem Blick auf die Leuchtturminsel.

Naturfreunde und Schnorchler dürften sich in S’Illot wohlfühlen, während Es Coll Baix vor allem für Besucher interessant ist, die Strand und Wanderung miteinander verbinden möchten.

Der schönste Strand hängt deshalb weniger von einer Rangliste als davon ab, wie man seinen perfekten Tag am Meer verbringen möchte.

Strandtag mit Alcúdias Altstadt verbinden

Ein großer Vorteil der Region ist, dass sich ein Strandbesuch hervorragend mit anderen Sehenswürdigkeiten verbinden lässt.

Wer den Vormittag am Meer verbringt, kann am späteren Nachmittag die Altstadt von Alcúdia besuchen. Die historische Stadtmauer, schmalen Straßen und alten Häuser bilden einen starken Kontrast zum modernen Feriengebiet rund um Port d’Alcúdia.

Dienstags und sonntags findet außerdem der bekannte Wochenmarkt in Alcúdia statt. Wer Markt und Strand miteinander verbinden möchte, kann daraus einen abwechslungsreichen Tagesausflug machen.

Nach dem Markt geht es beispielsweise an die Platja d’Alcúdia oder zu einer der kleineren Buchten bei Mal Pas.

Luftaufnahme des Strandes von Alcudia mit weißen Sandstränden, Sonnenschirmen, türkisfarbenem Wasser und der Stadt im Hintergrund.
Strand von Alcudia mit Blick auf Stadt und Bucht – Bildnachweis: ChrisHepburn – Stock-ID: 1458570423

Auch Port d’Alcúdia gehört zum Strandtag

Wer sich für die Platja d’Alcúdia entscheidet, kann den Tag mit einem Spaziergang durch Port d’Alcúdia verbinden.

Rund um den Hafen und die Promenade befinden sich Restaurants, Cafés und Geschäfte. Dadurch muss ein Strandtag nicht unmittelbar nach dem letzten Bad im Meer enden.

Gerade am Abend ist ein Spaziergang entlang der Küste eine schöne Möglichkeit, den Tag ausklingen zu lassen.

Wann sind die Strände von Alcúdia besonders schön?

Die klassische Badesaison liegt in den wärmeren Monaten. Im Hochsommer sind die bekannten Strände entsprechend gut besucht.

Wer mehr Ruhe sucht, findet im Frühjahr und Herbst häufig angenehmere Bedingungen für Strandspaziergänge, Wanderungen und Ausflüge entlang der Küste.

Auch die Tageszeit macht einen Unterschied. Früh am Morgen zeigen sich viele Strände wesentlich ruhiger als am Mittag.

Bei abgelegenen Buchten sollte man zusätzlich Wetter, Wind und Bedingungen vor Ort berücksichtigen. Gerade dort gibt es nicht überall Rettungsschwimmer oder touristische Infrastruktur.

Was sollte in die Strandtasche?

Für die Platja d’Alcúdia benötigt man aufgrund der guten Infrastruktur weniger Vorbereitung als für abgelegene Küstenabschnitte.

Bei Alcanada, S’Illot oder Es Coll Baix gehören dagegen ausreichend Wasser, Sonnenschutz und geeignetes Schuhwerk ins Gepäck.

Wer schnorcheln möchte, kann Maske und Schnorchel mitnehmen. An felsigen und kiesigen Stränden sind außerdem Badeschuhe praktisch.

Und unabhängig davon, welcher Strand besucht wird: Naturbelassene Buchten sollten genauso verlassen werden, wie man sie vorgefunden hat.

Alcúdias Küste bietet weit mehr als einen einzigen Traumstrand

Die Platja d’Alcúdia ist völlig zu Recht der bekannteste Strand der Region. Kilometerlanger heller Sand und flaches Wasser machen ihn zu einem unkomplizierten Ziel für einen klassischen Urlaubstag am Mittelmeer.

Doch wer nur dort bleibt, kennt längst nicht die gesamte Küste.

Sant Joan und Sant Pere zeigen die ruhigere Seite von Mal Pas, Alcanada verbindet Pinien und Kieselstrand mit einem der schönsten Leuchtturmblicke der Gegend und auf der Halbinsel La Victòria wird die Landschaft zunehmend wild.

Spätestens bei S’Illot und Es Coll Baix zeigt sich, wie nah auf Mallorca komfortabler Badeurlaub und ursprüngliche Natur beieinanderliegen können.

Genau diese Vielfalt macht Alcúdia zu einem der interessantesten Strandziele im Norden der Insel.

Häufige Fragen zu den Stränden von Alcúdia

Welcher ist der bekannteste Strand in Alcúdia?
Die Platja d’Alcúdia ist der bekannteste Strand der Gemeinde. Sie erstreckt sich über mehr als sieben Kilometer und bietet feinen Sand sowie über weite Bereiche flach abfallendes Wasser.

Welcher Strand in Alcúdia eignet sich besonders für Familien?
Die Platja d’Alcúdia ist aufgrund des feinen Sandes, des sanften Einstiegs ins Wasser und der guten Infrastruktur besonders familienfreundlich. Auch Sant Joan und Sant Pere sind bei Familien beliebt.

Gibt es bei Alcúdia auch ruhige kleine Strände?
Ja. Sant Joan und Sant Pere sind deutlich kleiner als der Hauptstrand. Rund um Alcanada und die Halbinsel La Victòria findet man außerdem naturbelassenere Küstenabschnitte.

Wo kann man rund um Alcúdia gut schnorcheln?
Alcanada und S’Illot sind aufgrund ihrer felsigeren Küste und des klaren Wassers interessante Ziele zum Schnorcheln.

Kann man Es Coll Baix mit dem Auto erreichen?
Nein. Die abgelegene Bucht ist nur zu Fuß oder vom Meer aus erreichbar. Für den Fußweg sollte man festes Schuhwerk, genügend Wasser und ausreichend Zeit einplanen.

Kann man Strand und Altstadt von Alcúdia an einem Tag besuchen?
Ja. Gerade diese Kombination eignet sich hervorragend für einen Tagesausflug. Vormittags oder mittags kann man einige Stunden am Meer verbringen und anschließend durch die historische Altstadt von Alcúdia schlendern.

Welcher Strand rund um Alcúdia ist euer Favorit?

Habt ihr die Strände von Alcúdia bereits besucht? Bevorzugt ihr den langen Sandstrand der Platja d’Alcúdia oder zieht es euch eher zu kleineren Buchten wie Sant Joan, Sant Pere oder Es Coll Baix?

Wir freuen uns über eure Erfahrungen, Strandtipps und persönlichen Empfehlungen in den Kommentaren. Vielleicht kennt ihr rund um Alcúdia auch einen Küstenabschnitt, den andere Mallorca-Urlauber unbedingt entdecken sollten.


AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.