Camp de Mar auf Mallorca: Kleine Bucht mit überraschend vielen Ausflugszielen

Viele Strohs Sonnenschirme und Liegen stehen am Sandstrand, im Hintergrund liegen Hotels und Berge bei Camp de Mar auf Mallorca.

Camp de Mar auf Mallorca: Strand, Ausflüge und Tipps für den Südwesten

Eine geschützte Bucht, türkisfarbenes Wasser und eine kleine Insel, die über einen Holzsteg erreichbar ist: Camp de Mar gehört zu den besonderen Küstenorten im Südwesten Mallorcas. Der kleine Ferienort liegt zwischen Peguera und Port d’Andratx und ist wesentlich überschaubarer als viele der großen Urlaubsorte der Insel.

Luftbild von Es Camp de Mar auf Mallorca mit Küste, Hotels, Golfplatz und Bergen im Hintergrund
Luftaufnahme von Es Camp de Mar mit Strand, Hotelanlagen und Bergpanorama – Bildnachweis: pbsm Stock-Datei-ID: 1299302422

Camp de Mar eignet sich besonders für Reisende, die Strandurlaub mit Ausflügen verbinden möchten. Innerhalb weniger Kilometer warten Port d’Andratx, die Buchten rund um Cala Fornells und die Wanderwege am Cap Andritxol. Auch Sant Elm und die vorgelagerte Naturinsel Sa Dragonera sind von hier gut für einen Tagesausflug erreichbar.

Es Camp de Mar liegt im Südwesten Mallorcas

Der kleine Küstenort gehört zur Gemeinde Andratx und liegt in einer geschützten Bucht. Bewaldete Hügel und felsige Küstenabschnitte umgeben den Ferienort und sorgen dafür, dass Camp de Mar trotz seiner touristischen Bebauung vergleichsweise kompakt wirkt.

Große historische Sehenswürdigkeiten gibt es im eigentlichen Ort kaum. Im Mittelpunkt stehen vielmehr der Strand, das Meer und die Lage zwischen einigen der interessantesten Zielen im Südwesten Mallorcas.

Gerade für einen entspannten Urlaub kann das ein Vorteil sein. Wer mehr erleben möchte, erreicht innerhalb kurzer Zeit lebhaftere Orte, Wanderwege und verschiedene Ausflugsziele.

Viele Strohs Sonnenschirme und Liegen stehen am Sandstrand, im Hintergrund liegen Hotels und Berge bei Camp de Mar auf Mallorca.
Strandtag mit Sonnenschirmen in Camp de Mar – Bildnachweis: Alex – iStock-Datei-ID: 951060524

Platja de Camp de Mar ist das Herz des Ortes

Im Zentrum liegt die Platja de Camp de Mar, ein heller Sandstrand, der von Hotels, Restaurants und bewaldeten Hügeln eingerahmt wird. Die geschützte Lage macht die Bucht zu einem beliebten Ziel für klassische Strandtage.

Das Wasser kann bei ruhigen Bedingungen ausgesprochen klar wirken und schimmert je nach Sonneneinstrahlung in unterschiedlichen Blau- und Türkistönen. Wie überall am Meer sollten allerdings aktuelle Wetterbedingungen und mögliche Warnflaggen beachtet werden.

Durch die kompakte Größe des Ortes sind die Wege kurz. Vom Strand erreicht man Restaurants und weitere Einrichtungen innerhalb weniger Minuten, sodass Camp de Mar besonders unkompliziert für einen entspannten Badetag ist.

Die kleine Insel ist das Wahrzeichen von Camp de Mar

Das bekannteste Fotomotiv befindet sich direkt vor dem Strand. Eine kleine Felseninsel liegt nur wenige Meter vor der Küste und ist über einen Holzsteg mit dem Strand verbunden.

Auf der Insel befindet sich ein Restaurant, wodurch die ungewöhnliche Konstruktion noch auffälliger wird. Wer über den Steg läuft, bekommt gleichzeitig eine schöne Perspektive zurück auf den Strand und die umliegenden Hügel.

Gerade dieses Motiv unterscheidet Camp de Mar von vielen anderen Buchten Mallorcas. Strand, Steg und Insel bilden zusammen die Ansicht, die auf zahlreichen Bildern des Ortes zu sehen ist.

Morgens zeigt sich die Bucht besonders ruhig

Wer Camp de Mar während der Hauptsaison besucht, sollte möglichst früh kommen. Am Vormittag ist die Atmosphäre häufig deutlich ruhiger und die Temperaturen sind angenehmer.

Gerade für einen Spaziergang entlang des Wassers oder einige Fotos bietet sich diese Tageszeit an. Später füllt sich der Strand insbesondere während der Sommermonate stärker.

Wer ohnehin in Camp de Mar übernachtet, hat hier einen Vorteil. Früh am Morgen und am Abend erlebt man die Bucht außerhalb der typischen Zeiten vieler Tagesbesucher.

Camp de Mar ist eher ruhig als lebhaft

Im Vergleich zu Peguera oder Santa Ponça ist Camp de Mar deutlich kleiner. Eine große Einkaufsstraße oder ein ausgeprägtes Nachtleben sollte man deshalb nicht erwarten.

Der Ort konzentriert sich hauptsächlich auf Hotels, Ferienunterkünfte, Strand und Gastronomie. Wer abends gerne zwischen zahlreichen Bars, Geschäften und Unterhaltungsmöglichkeiten wählen möchte, findet in Peguera ein wesentlich größeres Angebot.

Für Ruhesuchende kann gerade das den Reiz ausmachen. Camp de Mar eignet sich gut als Basis, wenn tagsüber Ausflüge geplant sind und man anschließend an einen überschaubaren Küstenort zurückkehren möchte.

Golfer finden direkt oberhalb des Ortes einen Golfplatz

Hinter Camp de Mar befindet sich der Golf de Andratx. Der Platz liegt in einer hügeligen Landschaft und gehört zu den bekannten Golfanlagen im Südwesten Mallorcas.

Dadurch hat sich Camp de Mar neben dem klassischen Strandurlaub auch als Ziel für Golfreisende etabliert. Besonders außerhalb des Hochsommers lassen sich Golf und weitere Aktivitäten gut miteinander verbinden.

Wer spielen möchte, sollte Startzeiten und aktuelle Bedingungen direkt beim Golfplatz prüfen. In beliebten Reisezeiten kann eine frühzeitige Reservierung sinnvoll sein.

Cap Andritxol gehört zu den schönsten Wanderzielen

Zwischen Camp de Mar und Cala Fornells erhebt sich das Cap Andritxol. Die Halbinsel ist von mediterraner Vegetation und Kiefern geprägt und bietet schöne Möglichkeiten für Wanderungen.

Besonders interessant ist der historische Wachturm auf dem Cap. Solche Türme wurden früher genutzt, um die Küste zu überwachen und vor möglichen Angriffen zu warnen.

Von höheren Bereichen öffnen sich weite Ausblicke über das Mittelmeer und die Küstenlandschaft. Bei klarer Sicht erkennt man besonders gut, wie felsig und abwechslungsreich dieser Teil Mallorcas ist.

Die Wanderung zum Wachturm belohnt mit Meerblick

Wer Camp de Mar nicht nur vom Strand kennenlernen möchte, kann eine Tour in Richtung Torre de Cap Andritxol einplanen. Der Weg führt durch eine typisch mediterrane Landschaft und gewinnt zunehmend an Höhe.

Oben angekommen steht weniger der Turm selbst als die Aussicht im Mittelpunkt. Camp de Mar, die umliegenden Berge und weite Teile der Küste lassen sich aus einer vollkommen anderen Perspektive betrachten.

Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind wichtig. Besonders im Sommer sollte eine solche Wanderung möglichst am frühen Morgen stattfinden, da die Sonne auf offenen Abschnitten intensiv sein kann.

Cala Fornells liegt gleich um die Ecke

Auf der anderen Seite des Cap Andritxol befindet sich Cala Fornells. Der kleine Ferienort unterscheidet sich landschaftlich von Camp de Mar und wird stärker von Felsen, Kiefern und kleineren Badeplätzen geprägt.

Gerade die Verbindung beider Orte macht die Gegend für Wanderer interessant. Wer nicht die gesamte Strecke laufen möchte, kann Cala Fornells auch problemlos mit dem Auto erreichen.

Kleine Buchten wie Caló de ses Llises und Caló d’en Monjo zeigen eine ursprünglichere Seite der Küste. Damit lässt sich ein klassischer Strandtag in Camp de Mar gut mit einem Abstecher in eine felsigere Landschaft kombinieren.

Blick auf Cala Fornells mit kristallklarem Wasser, Booten, Ferienhäusern an der Steilküste und üppiger Vegetation
Cala Fornells auf Mallorca – mediterrane Badebucht mit türkisblauem Wasser, Villen und Palmen – Bildnachweis: Freeartist – Stock-ID: 2167554595

Peguera bietet drei größere Strände

Nur wenige Kilometer östlich liegt Peguera, einer der bekanntesten Ferienorte im Südwesten. Playa Palmira, Playa de Torà und Playa de la Romana bieten deutlich mehr Strandfläche als Camp de Mar.

Entlang des Boulevard de Peguera befinden sich zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés. Wer abends etwas mehr Betrieb sucht, kann deshalb problemlos einen Ausflug dorthin unternehmen.

Peguera eignet sich außerdem für einen Marktbesuch. Der Wochenmarkt findet dienstags am Vormittag statt und lässt sich gut mit einem anschließenden Strandbesuch verbinden.

Port d’Andratx ist nur wenige Kilometer entfernt

In westlicher Richtung erreicht man schnell Port d’Andratx. Der Naturhafen gehört zu den bekanntesten Orten im Südwesten und verbindet traditionelle Fischerei mit Yachten, Restaurants und hochwertigen Immobilien.

Ein Spaziergang entlang des Hafens lohnt sich besonders am späten Nachmittag. Dann beginnt rund um die Restaurants langsam der Abend und das Licht über den umliegenden Bergen wird weicher.

Wer in Camp de Mar übernachtet, kann den Hafen problemlos für ein Abendessen besuchen. Dadurch bekommt man innerhalb eines Tages zwei vollkommen unterschiedliche Atmosphären geboten.

Andratx zeigt das alltäglichere Mallorca

Etwas weiter im Landesinneren liegt Andratx. Der Hauptort der Gemeinde besitzt keinen Strand und wirkt deutlich weniger wie ein klassischer Ferienort.

Historische Häuser, kleine Straßen und die Kirche Santa Maria bestimmen Teile des Ortsbildes. Oberhalb des Zentrums steht außerdem das Castell de Son Mas, in dem sich die Gemeindeverwaltung befindet.

Besonders interessant ist ein Besuch am Mittwoch. Dann findet der Wochenmarkt von Andratx statt und bringt zusätzliches Leben in die Straßen.

Der Mittwochsmarkt eignet sich für einen Vormittagsausflug

Wer regionale Märkte mag, kann den Urlaubstag mit dem Markt in Andratx beginnen. Typischerweise werden Obst, Gemüse, Lebensmittel, Kleidung und weitere Waren angeboten.

Nach dem Markt bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Man kann zurück zum Strand nach Camp de Mar fahren, den Hafen von Port d’Andratx besuchen oder den Ausflug bis Sant Elm verlängern.

Gerade diese kurzen Entfernungen sind eine Stärke der Region. Für einen abwechslungsreichen Urlaub sind keine langen Fahrten über die gesamte Insel notwendig.

Sant Elm öffnet den Blick auf Sa Dragonera

Noch weiter westlich liegt Sant Elm, einer der schönsten kleinen Küstenorte in dieser Ecke Mallorcas. Von der Uferpromenade und dem Strand blickt man direkt auf die langgestreckte Insel Sa Dragonera.

Sant Elm wirkt kleiner und natürlicher als Peguera und bietet eine schöne Mischung aus Meer, Restaurants und Berglandschaft. Für einen halben Tag lässt sich der Ort hervorragend mit Camp de Mar verbinden.

Besonders schön ist die Region am späteren Nachmittag. Das Licht über Sa Dragonera und der westlichen Küste sorgt dann für eine eindrucksvolle Kulisse.

Sa Dragonera ist ein ideales Ziel für Naturfreunde

Von Sant Elm fahren saisonal Boote zur geschützten Insel Sa Dragonera. Die unbewohnte Insel ist heute ein Naturpark und besitzt verschiedene Wanderwege.

Eidechsen begegnen Besuchern dort besonders häufig. Darüber hinaus ist die Insel ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Vogelarten und besitzt mehrere historische Leuchttürme.

Für den Ausflug sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Wasser, Sonnenschutz und feste Schuhe gehören ebenfalls ins Gepäck, da die Landschaft offen und teilweise sehr sonnig ist.

Leuchtturm mit Solarpanels auf der Insel Dragonera bei Mallorca, vor blauem Himmel und dem Mittelmeer im Hintergrund.
Leuchtturm auf der Insel Dragonera bei Mallorca – Bildnachweis: Peter Shaw – Stock-ID: 1168201321

La Trapa bietet eines der schönsten Panoramen im Südwesten

Oberhalb von Sant Elm liegt mit La Trapa ein weiteres bekanntes Wanderziel. Die historische Anlage befindet sich inmitten einer spektakulären Berglandschaft.

Von verschiedenen Bereichen öffnet sich ein großartiger Blick auf Sa Dragonera und das Mittelmeer. Für Wanderer gehört dieses Panorama zu den Höhepunkten des Südwestens.

Die Tour ist jedoch deutlich anspruchsvoller als ein Spaziergang durch Camp de Mar. Strecke, Wetter und eigene Kondition sollten deshalb vor dem Start berücksichtigt werden.

Santa Ponça ist ebenfalls schnell erreichbar

Östlich von Peguera liegt Santa Ponça. Der große Ferienort besitzt einen weitläufigen Strand, zahlreiche Restaurants und eine umfangreiche touristische Infrastruktur.

Historisch ist die Region mit der Landung von König Jaume I. im Jahr 1229 verbunden, die den Beginn der christlichen Eroberung Mallorcas markierte. Rund um Santa Ponça erinnern verschiedene Orte an diese Epoche.

Wer Wochenmärkte besuchen möchte, kann Santa Ponça außerdem für den Samstag einplanen. So lassen sich während eines Aufenthalts mehrere unterschiedliche Märkte im Südwesten kennenlernen.

Eine Bucht mit hellblauem Wasser und Strand liegt vor vielen Hotels und Apartmenthäusern.
Der Strand leuchtet türkis vor den Hotels am Hang – Bildnachweis: bortnikau – iStock-Datei-ID: 546204120

Die Küstenstraße Richtung Estellencs ist ein schöner Tagesausflug

Von Andratx führt eine landschaftlich beeindruckende Straße weiter in Richtung Estellencs und Banyalbufar. Hier beginnt die Serra de Tramuntana immer stärker das Landschaftsbild zu bestimmen.

Steile Berge treffen auf das Meer, während Terrassen und kleine Dörfer an den Hängen liegen. Die Strecke gehört zu den schönsten Rundfahrten, die man von Camp de Mar aus unternehmen kann.

Für die Tour sollte genügend Zeit eingeplant werden. Die Straßen sind kurvig und zahlreiche Aussichtspunkte laden dazu ein, die Fahrt immer wieder zu unterbrechen.

Estellencs zeigt die ruhige Tramuntana

Estellencs ist eines der kleinen Bergdörfer an der Westküste. Steinhäuser, enge Straßen und die umliegenden Terrassen verleihen dem Ort einen vollkommen anderen Charakter als Camp de Mar.

Ein kurzer Spaziergang reicht bereits, um einen Eindruck zu bekommen. Wer mehr Zeit hat, kann außerdem in Richtung der kleinen Küste unterhalb des Dorfes laufen.

Gerade als Kontrast zum Strandurlaub lohnt sich der Ausflug. Innerhalb relativ kurzer Zeit wechselt man vom Ferienort in eine deutlich ruhigere Berglandschaft.

Banyalbufar ist für seine Terrassen bekannt

Etwas weiter nördlich liegt Banyalbufar. Terrassenfelder ziehen sich hier über die steilen Hänge und gehören zu den charakteristischsten Kulturlandschaften der Serra de Tramuntana.

Historische Bewässerungssysteme und Weinbau haben die Umgebung über Jahrhunderte geprägt. Besonders die Rebsorte Malvasia ist mit Banyalbufar verbunden.

Wer früh startet, kann Estellencs und Banyalbufar in einen gemeinsamen Tagesausflug integrieren. Zu viele weitere Ziele sollten allerdings nicht eingeplant werden, damit die kurvige Küstenfahrt nicht zum Stress wird.

Panoramablick auf Banyalbufar auf Mallorca mit typischen Terrassenfeldern, traditionellen Steinhäusern und dem Mittelmeer im Hintergrund.
Banyalbufar an der Westküste Mallorcas mit Terrassenfeldern und Meerblick – Bildnachweis: Christian Horz – Stock-ID: 1019840268

Camp de Mar ist auch für Bootsausflüge interessant

Die Küste des Südwestens lässt sich hervorragend vom Wasser aus erkunden. Je nach Saison werden verschiedene Bootsfahrten in der Region angeboten.

Dabei können beispielsweise Port d’Andratx, Sant Elm oder die Umgebung von Sa Dragonera Teil der Route sein. Vom Meer aus wirken die steilen Küstenabschnitte und bewaldeten Hügel noch einmal vollkommen anders.

Aktuelle Abfahrtsorte, Fahrpläne und Routen sollten vor Ort beziehungsweise direkt beim Anbieter geprüft werden. Viele Angebote sind saison- und wetterabhängig.

Schnorcheln lohnt sich an felsigen Bereichen

Rund um felsige Küstenabschnitte kann Schnorcheln eine schöne Ergänzung zum Strandtag sein. Besonders dort, wo Felsen ins Wasser reichen, lassen sich mit etwas Glück verschiedene kleinere Fische beobachten.

Eine Garantie für bestimmte Tiere gibt es selbstverständlich nicht. Sichtweite, Wellengang und Strömung verändern sich je nach Wetter.

Badeschuhe können an steinigen Zugängen hilfreich sein. Wer schnorchelt, sollte außerdem auf Boote und markierte Badebereiche achten und sich nicht unnötig weit von der Küste entfernen.

Die Posidonia-Wiesen sind ein wichtiger Teil der Unterwasserwelt

Wie an vielen Küsten Mallorcas findet man auch im Südwesten Posidonia oceanica. Das Seegras ist keine Alge, sondern eine echte Meerespflanze und bildet wichtige Lebensräume unter Wasser.

Posidonia-Wiesen bieten zahlreichen Meerestieren Schutz und tragen zur Stabilisierung des Meeresbodens bei. Angespülte braune Blätter am Strand sind deshalb ein natürlicher Bestandteil des Küstenökosystems.

Für Urlauber sehen diese Ablagerungen manchmal ungewohnt aus. Ökologisch sind sie jedoch wesentlich wertvoller, als ihr Erscheinungsbild zunächst vermuten lässt.

Viele braune, runde Posidonia-Ballen auf angeschwemmtem Treibgut.
Posidonia-Seegrasbälle an Mallorcas Küsten – Bildnachweis: Neme Jimenez – iStock-Datei-ID: 1508853331

Camp de Mar eignet sich für einen ruhigen Familienurlaub

Durch die kompakte Struktur ist Camp de Mar auch für Familien interessant. Strand, Restaurants und Unterkünfte liegen nah beieinander und lange Wege sind im Alltag kaum notwendig.

Wie gut sich das Meer zum Baden eignet, hängt selbstverständlich von den jeweiligen Bedingungen ab. Warnflaggen und Hinweise vor Ort sollten immer beachtet werden.

Für größere Kinder bieten sich zusätzlich kleinere Wanderungen oder Ausflüge nach Peguera und Sant Elm an. Dadurch muss auch ein längerer Aufenthalt nicht ausschließlich aus Strandtagen bestehen.

Die Region eignet sich hervorragend für einen Mietwagen

Wer nur am Strand bleiben möchte, braucht in Camp de Mar nicht unbedingt ein Auto. Für Ausflüge ist ein Mietwagen jedoch ausgesprochen praktisch.

Andratx, Port d’Andratx, Peguera und Sant Elm liegen relativ nah beieinander. Auch die Westküste und verschiedene Bergdörfer lassen sich dadurch flexibel erreichen.

Bei Fahrten durch die Tramuntana sollte man allerdings nicht nur die Kilometer betrachten. Kurvige Straßen sorgen dafür, dass kurze Entfernungen deutlich mehr Zeit beanspruchen können.

Frühling ist ideal zum Wandern

Der Frühling gehört zu den schönsten Reisezeiten für aktive Urlauber. Die Landschaft ist häufig grüner und die Temperaturen sind angenehmer für längere Wanderungen.

Cap Andritxol, Sant Elm und die Ausläufer der Tramuntana lassen sich dann besonders gut erkunden. Auch die Vegetation zeigt sich nach den Winterregenfällen vielerorts deutlich üppiger als im Hochsommer.

Das Meer kann zu dieser Jahreszeit allerdings noch frisch sein. Wer hauptsächlich baden möchte, bevorzugt wahrscheinlich die wärmeren Monate.

Im Sommer steht der Strand im Mittelpunkt

Während des Sommers spielt sich das Leben in Camp de Mar hauptsächlich rund um die Bucht ab. Sonne, Strand und Meer stehen dann verständlicherweise im Mittelpunkt.

Längere Wanderungen sollten möglichst auf die frühen Morgenstunden verlegt werden. Besonders auf offenen Wegen kann die Mittagshitze schnell anstrengend werden.

Am späten Nachmittag wird es wieder angenehmer. Dann eignet sich die Zeit hervorragend für einen Ausflug nach Port d’Andratx oder einen Spaziergang am Meer.

Der Herbst verbindet Baden und Wandern

Der Herbst auf Mallorca kann für Camp de Mar besonders interessant sein. Das Meer besitzt häufig noch angenehme Temperaturen, während die größte Sommerhitze langsam nachlässt.

Damit lassen sich Strandtage und Wanderungen gut miteinander kombinieren. Nach den ersten stärkeren Regenfällen beginnt die Landschaft außerdem wieder grüner zu werden.

Bei wechselhaftem Wetter sollte man insbesondere in den Bergen vorsichtig sein. Starkregen kann Wege rutschig machen und lokale Bedingungen schnell verändern.

Restaurants reichen von mediterran bis international

Für einen kleinen Ort besitzt Camp de Mar ein ordentliches gastronomisches Angebot. Neben mediterraner Küche findet man verschiedene internationale Restaurants.

Wer besonders traditionelle mallorquinische Küche kennenlernen möchte, sollte zusätzlich Andratx oder kleinere Orte im Hinterland besuchen. Dort findet man häufiger Gerichte wie Pa amb oli, Tumbet oder Frito mallorquín in einem weniger auf klassischen Ferienbetrieb ausgerichteten Umfeld.

Fisch und Meeresfrüchte bieten sich naturgemäß ebenfalls an. Wie überall in touristischen Küstenorten lohnt sich vor der Bestellung ein Blick auf Karte und Preise.

Ein Tag reicht für Camp de Mar – die Umgebung verdient mehr Zeit

Der eigentliche Ort lässt sich innerhalb eines Tages problemlos kennenlernen. Einige Stunden am Strand, ein Spaziergang und ein Essen reichen bereits für einen guten Eindruck.

Wer jedoch Cap Andritxol, Port d’Andratx, Sant Elm und Sa Dragonera einbeziehen möchte, sollte mehrere Tage für die Region einplanen. Gerade diese Kombination macht Camp de Mar als Urlaubsort interessant.

Statt jeden Tag lange Strecken über Mallorca zu fahren, können viele unterschiedliche Erlebnisse innerhalb des Südwestens miteinander verbunden werden.

Es Camp de Mar ist klein, aber hervorragend gelegen

Camp de Mar gehört nicht zu den Orten Mallorcas, die mit einer langen Liste historischer Sehenswürdigkeiten beeindrucken. Seine Stärke liegt vielmehr in der geschützten Bucht, dem schönen Strand und der Lage im Südwesten.

Die kleine Insel mit ihrem Holzsteg sorgt für ein unverwechselbares Fotomotiv, während Cap Andritxol praktisch direkt vor der Haustür Möglichkeiten zum Wandern bietet. Nur wenige Kilometer entfernt warten Peguera, Andratx und der Hafen von Port d’Andratx.

Wer noch etwas weiter fährt, erreicht Sant Elm und Sa Dragonera oder startet zu einer Rundfahrt durch die Serra de Tramuntana. Dadurch eignet sich Camp de Mar sowohl für einen entspannten Strandurlaub als auch als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren.

Gerade Reisende, die abends gerne an einen überschaubaren Ort zurückkehren und tagsüber unterschiedliche Seiten Mallorcas kennenlernen möchten, finden hier eine interessante Kombination aus Meer, Natur und kurzen Wegen.

Wart ihr schon einmal in Camp de Mar? Was hat euch am besten gefallen – der Strand mit der kleinen Insel, die Wanderung zum Cap Andritxol oder die Nähe zu Port d’Andratx und Sant Elm? Schreibt eure Erfahrungen und Camp-de-Mar-Tipps gerne in die Kommentare.

AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.