Capdepera: Burg, Wochenmarkt und Ausflugsziele im Nordosten
Eine mächtige Burganlage über den Dächern, enge Gassen und einige der schönsten Küstenabschnitte Mallorcas praktisch vor der Haustür: Capdepera gehört zu den Orten im Nordosten der Insel, die weit mehr als einen kurzen Zwischenstopp verdienen. Die kleine Stadt liegt nur wenige Kilometer von Cala Ratjada entfernt, wirkt aber vollkommen anders als der bekannte Ferienort am Meer. Statt Strandpromenade und Hafen bestimmen traditionelle Häuser, ruhige Straßen und das weithin sichtbare Castell de Capdepera das Bild.

Gerade diese Lage macht Capdepera zu einem hervorragenden Ausgangspunkt für Entdeckungstouren. Innerhalb kurzer Zeit erreicht man Cala Ratjada, Cala Agulla, Cala Mesquida, Canyamel und die Cuevas de Artà, während auch Artà und die Halbinsel Llevant nicht weit entfernt liegen. Wer Geschichte, mallorquinisches Alltagsleben und Strand miteinander verbinden möchte, findet rund um Capdepera besonders viele Möglichkeiten.
Das Castell de Capdepera thront über dem Ort
Schon von weitem fällt das Castell de Capdepera auf. Die befestigte Anlage liegt auf einem Hügel oberhalb des Ortes und gehört zu den bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten im Nordosten Mallorcas.
Die Ursprünge der heutigen Befestigung reichen bis ins Mittelalter zurück. Anfang des 14. Jahrhunderts ließ König Jaume II. die befestigte Siedlung ausbauen, um Bevölkerung und Region besser schützen zu können. Innerhalb der Mauern entstanden Häuser und weitere Gebäude, sodass es sich nicht einfach nur um eine klassische Burg handelte.
Heute können Besucher innerhalb der Mauern spazieren und verschiedene Bereiche der Anlage erkunden. Besonders beeindruckend ist die Lage, denn von oben öffnet sich ein weiter Blick über Capdepera und die Landschaft bis zur Küste.

Von der Burg reicht der Blick weit über den Nordosten
Der Aufstieg zum Castell lohnt sich allein wegen der Aussicht über Capdepera. Dächer und enge Straßen liegen direkt unterhalb der Mauern, dahinter breitet sich die hügelige Landschaft des Nordostens aus.
Bei klarer Sicht reicht der Blick weit in Richtung Küste. Dadurch lässt sich besonders gut erkennen, wie nah Capdepera trotz seines eher ländlichen Charakters am Meer liegt.
Für den Besuch sollte man bequeme Schuhe tragen. Innerhalb der historischen Anlage gibt es unebene Flächen, Treppen und Steigungen, und im Sommer kann es auf dem offenen Hügel sehr heiß werden. Ein Besuch am Vormittag oder späteren Nachmittag ist dann häufig angenehmer.
Die Kirche innerhalb der Burg besitzt eine besondere Lage
Innerhalb des Castell befindet sich die Església de Nostra Senyora de l’Esperança. Die kleine Kirche liegt direkt an den Befestigungsmauern und gehört zu den charakteristischsten Gebäuden der Anlage.
Von den umliegenden Bereichen ergeben sich schöne Ausblicke über die Landschaft. Die Kirche besitzt außerdem eine enge Verbindung zur Geschichte und zu religiösen Traditionen des Ortes.
Wer die Burg besucht, sollte deshalb nicht nur schnell über die Mauern laufen. Gerade die Mischung aus Befestigungsanlage, Kirche und Aussicht macht das Castell de Capdepera so interessant.
Capdepera besitzt eine der spannendsten Geschichten im Nordosten
Mit Capdepera ist auch eine ungewöhnliche Episode der mallorquinischen Geschichte verbunden. Im 13. Jahrhundert spielte der Ort eine Rolle bei den Verhandlungen um die Unterwerfung Menorcas unter die Krone von Aragón.
Der Überlieferung zufolge ließ König Jaume I. zahlreiche Feuer entzünden, um einer Delegation aus Menorca den Eindruck eines wesentlich größeren Heeres zu vermitteln. Die Verhandlungen führten schließlich zum Vertrag von Capdepera.
Auch wenn man heute durch die ruhigen Straßen läuft, begegnet man damit einem Ort, der einst strategische Bedeutung für die Geschichte der Balearen besaß.

Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden
Unterhalb der Burg erstreckt sich der historische Ortskern von Capdepera. Schmale Straßen ziehen sich teilweise den Hang hinauf und werden von traditionellen Häusern mit Fensterläden und Natursteinelementen gesäumt.
Capdepera besitzt nicht die große monumentale Altstadt von Palma oder Alcúdia. Gerade die überschaubare Größe macht einen Spaziergang jedoch angenehm.
Am schönsten ist es, ohne festen Plan durch die Straßen zu laufen und den Weg langsam in Richtung Burg fortzusetzen. Kleine Plätze und unscheinbare Fassaden zeigen dabei ein Mallorca, das deutlich weniger vom klassischen Ferienbetrieb geprägt ist.
Die Plaça de l’Orient ist ein zentraler Treffpunkt
Im Zentrum des Ortes liegt die Plaça de l’Orient. Rund um den Platz befinden sich Cafés und Geschäfte, und an Markttagen wird die Umgebung besonders lebendig.
Für Besucher eignet sich der Platz hervorragend für eine Pause vor oder nach dem Aufstieg zur Burg. Bei einem Kaffee lässt sich das alltägliche Leben im Ort beobachten.
Von hier sind verschiedene Bereiche Capdeperas bequem zu Fuß erreichbar. Wer mit dem Auto kommt, kann den Wagen außerhalb der engsten Straßen abstellen und den historischen Kern anschließend zu Fuß erkunden.
Mittwochs ist Wochenmarkt in Capdepera
Der Wochenmarkt von Capdepera findet traditionell mittwochs am Vormittag statt. Dann verwandeln sich Teile des Zentrums in einen lebhaften Treffpunkt für Einwohner und Besucher.
Je nach Saison und Angebot gibt es Obst und Gemüse, Lebensmittel, Kleidung, Pflanzen und verschiedene weitere Waren. Gerade wer ohnehin die Burg besichtigen möchte, kann den Besuch hervorragend mit dem Markt verbinden.
Am besten startet man am Vormittag mit einem Rundgang über den Markt und läuft anschließend hinauf zum Castell. Während der warmen Monate sollte man den Burgbesuch allerdings nicht zu weit in die Mittagshitze verschieben.

Der Mittelaltermarkt gehört zu den besonderen Veranstaltungen
Einmal im Jahr steht Capdepera besonders im Mittelpunkt: Rund um die Burg und die historischen Straßen findet traditionell der bekannte Mercat Medieval statt. Händler, Handwerker, Musik und mittelalterlich gestaltete Stände verwandeln den Ort dann für mehrere Tage.
Die historische Kulisse des Castell passt hervorragend zu dieser Veranstaltung. Entsprechend gehört der Mittelaltermarkt zu den bekanntesten Festen im Nordosten Mallorcas und zieht zahlreiche Besucher an.
Wer gezielt wegen des Marktes anreisen möchte, sollte den aktuellen Termin vorher prüfen. Gleichzeitig muss man an diesen Tagen mit wesentlich mehr Betrieb und eingeschränkten Parkmöglichkeiten rechnen.
Cala Ratjada liegt nur wenige Kilometer entfernt
Von Capdepera sind es nur wenige Kilometer bis Cala Ratjada. Obwohl beide Orte praktisch nebeneinanderliegen, könnten sie atmosphärisch kaum unterschiedlicher sein.
Cala Ratjada besitzt einen Hafen, eine lange Promenade, zahlreiche Restaurants und ein deutlich ausgeprägteres touristisches Angebot. Besonders am Abend ist hier wesentlich mehr los als in Capdepera.
Gerade deshalb lassen sich beide Orte hervorragend kombinieren. Vormittags kann man Burg und Altstadt von Capdepera erkunden und später zum Hafen oder an einen der Strände rund um Cala Ratjada fahren.

Der Hafen von Cala Ratjada eignet sich für einen Spaziergang
Der Hafen von Cala Ratjada gehört zu den bekanntesten Bereichen des Ferienortes. Fischerboote, Ausflugsschiffe und Freizeitboote liegen hier dicht beieinander.
Entlang der Promenade befinden sich zahlreiche Restaurants und Cafés. Besonders am späten Nachmittag und frühen Abend ist die Atmosphäre angenehm für einen Spaziergang.
Von verschiedenen Stellen öffnen sich Blicke über das Meer und die Küste. Wer nach einem Ausflug nach Capdepera noch essen gehen möchte, findet rund um den Hafen entsprechend viel Auswahl.
Cala Agulla gehört zu den schönsten Stränden der Umgebung
Nordwestlich von Cala Ratjada liegt die Cala Agulla, einer der bekanntesten Strände im Nordosten Mallorcas. Heller Sand, türkisfarbenes Wasser und bewaldete Hügel sorgen für eine eindrucksvolle Kulisse.
Die Bucht ist von einem größeren Naturgebiet umgeben und wirkt dadurch trotz ihrer Beliebtheit landschaftlich vergleichsweise ursprünglich. Während der Hauptsaison kann es allerdings entsprechend voll werden.
Von Capdepera aus ist Cala Agulla schnell erreichbar. Dadurch lässt sich ein Burgbesuch hervorragend mit einigen Stunden am Meer verbinden.

Cala Mesquida zeigt eine wildere Küstenlandschaft
Etwas weiter nördlich befindet sich Cala Mesquida. Der breite Sandstrand wird von Dünen und einer weitgehend offenen Landschaft umgeben.
Besonders die Dünen verleihen der Bucht einen anderen Charakter als vielen stärker bebauten Stränden Mallorcas. Das Gebiet besitzt zudem ökologische Bedeutung und sollte entsprechend respektvoll behandelt werden.
An windigen Tagen können Meer und Wellen deutlich kräftiger sein. Badegäste sollten deshalb Warnflaggen und aktuelle Bedingungen beachten.
Zwischen Cala Agulla und Cala Mesquida lässt sich wandern
Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, kann die Landschaft zwischen Cala Agulla und Cala Mesquida erkunden. Wege führen durch mediterrane Vegetation und über hügelige Abschnitte entlang der nordöstlichen Küste.
Unterwegs öffnen sich immer wieder schöne Blicke auf das Meer. Die Tour zeigt einen wesentlich natürlicheren Teil der Region als die belebten Ferienorte.
Im Hochsommer sollte ausreichend Wasser mitgenommen werden. Schatten ist nicht überall vorhanden und längere Touren sind am frühen Morgen wesentlich angenehmer.

Der Far de Capdepera steht am östlichen Ende Mallorcas
Östlich von Cala Ratjada befindet sich der Far de Capdepera, der Leuchtturm am Punta de Capdepera. Die felsige Landspitze gehört zu den eindrucksvollsten Aussichtspunkten der Gegend.
Von hier blickt man weit über das Mittelmeer. Bei sehr klaren Bedingungen kann sich am Horizont sogar Menorca abzeichnen.
Die Umgebung ist besonders am frühen Morgen oder späteren Nachmittag reizvoll. Direkt am Leuchtturm gibt es allerdings keine klassische große Sehenswürdigkeiten-Infrastruktur, sodass der Ort vor allem wegen seiner Lage und Aussicht interessant ist.
Canyamel bietet Strand und Natur
Südlich von Capdepera liegt Canyamel. Der kleine Ferienort besitzt einen Sandstrand und wird von bewaldeten Hügeln umgeben.
Im Vergleich zu Cala Ratjada geht es hier vielerorts ruhiger zu. Dadurch eignet sich Canyamel gut für Reisende, die einen entspannten Strandtag mit weiteren Ausflügen verbinden möchten.
Direkt in der Umgebung warten außerdem zwei der interessantesten Sehenswürdigkeiten des Nordostens: die Cuevas de Artà und der Torre de Canyamel.

Die Cuevas de Artà gehören zu den beeindruckendsten Höhlen Mallorcas
Nahe Canyamel befinden sich die Cuevas de Artà. Trotz ihres Namens liegen die Höhlen nicht direkt im Ort Artà, sondern an der Küste bei Canyamel.
Im Inneren warten große Tropfsteinformationen und hohe unterirdische Räume. Stalaktiten und Stalagmiten haben über sehr lange Zeit eine beeindruckende Höhlenlandschaft geschaffen.
Die Lage direkt oberhalb des Meeres macht den Besuch zusätzlich interessant. Aktuelle Führungszeiten und Eintrittsbedingungen sollte man vor der Anreise prüfen.
Der Torre de Canyamel erinnert an unruhige Zeiten
Zwischen Capdepera und Canyamel steht der Torre de Canyamel. Der massive Wehrturm stammt aus dem Mittelalter und diente dem Schutz der Bevölkerung und des umliegenden Landes.
Seine wuchtige Form unterscheidet sich deutlich von den schlankeren Küstenwachtürmen, die man an anderen Stellen Mallorcas findet. Das Bauwerk vermittelt einen guten Eindruck davon, wie wichtig befestigte Rückzugsorte früher waren.
Der Torre lässt sich gut mit Canyamel und den Cuevas de Artà verbinden. So entsteht ein abwechslungsreicher Ausflug aus Geschichte, Natur und Küste.
Artà gehört zu den schönsten Nachbarorten
Nur wenige Kilometer westlich liegt Artà. Der historische Ort besitzt enge Straßen, traditionelle Häuser und eine markante Wallfahrtsanlage oberhalb des Zentrums.
Besonders auffällig ist das Santuari de Sant Salvador. Eine lange Treppe führt hinauf zur befestigten Anlage, von der sich ein weiter Blick über Artà und die Umgebung bietet.
Dienstags findet in Artà außerdem der Wochenmarkt statt. Wer mehrere Tage in der Region verbringt, kann damit dienstags Artà und mittwochs Capdepera besuchen und zwei unterschiedliche Marktorte kennenlernen.
Der Naturpark der Halbinsel Llevant liegt nicht weit entfernt
Nördlich von Artà erstreckt sich der Parc Natural de la Península de Llevant. Berge, mediterrane Vegetation und weitgehend unbebaute Küstenabschnitte machen das Gebiet zu einem der interessantesten Wanderziele im Osten Mallorcas.
Verschiedene Routen führen durch die Landschaft. Je nach Strecke sind Kondition und festes Schuhwerk erforderlich.
Gerade außerhalb des Hochsommers ist der Naturpark ein schönes Ziel. Im Frühling zeigt sich die Landschaft häufig besonders grün, während der Herbst wieder angenehmere Temperaturen für längere Wanderungen bringt.
Betlem zeigt eine ruhige Seite des Nordostens
Hinter Artà liegt an der Küste der kleine Ort Betlem. Große Hotelanlagen und breite Strände sucht man hier vergeblich.
Stattdessen prägen kleine Buchten, felsige Küstenabschnitte und die Berge der Halbinsel Llevant die Umgebung. Dadurch wirkt Betlem deutlich ruhiger als Cala Ratjada.
Für eine Rundfahrt durch den Nordosten ist der Ort ein schöner Endpunkt. Wer gerne wandert, findet in der Umgebung außerdem verschiedene Wege in Richtung der Berge.

Son Servera ist ebenfalls schnell erreichbar
Südlich von Capdepera liegt Son Servera. Der traditionelle Ort wird häufig übersehen, weil viele Urlauber direkt zu den Küstenorten Cala Millor und Cala Bona fahren.
Besonders bekannt ist Son Servera für seine unvollendete Kirche Església Nova. Das offene neugotische Bauwerk besitzt kein Dach und schafft dadurch eine ungewöhnliche Atmosphäre.
Freitags findet in Son Servera außerdem ein Wochenmarkt statt. Damit lässt sich bei einem längeren Aufenthalt im Osten und Nordosten Mallorcas fast an jedem Wochentag ein anderer Markt besuchen.
Cala Millor bietet einen langen Sandstrand
Wer nach einem Ausflug nach Capdepera einen größeren Ferienort besuchen möchte, erreicht weiter südlich Cala Millor. Der lange Sandstrand und die Promenade bilden einen deutlichen Kontrast zur historischen Atmosphäre Capdeperas.
Restaurants, Geschäfte und Freizeitangebote sind hier wesentlich stärker auf Urlauber ausgerichtet. Gerade Familien finden entsprechend viel Infrastruktur.
Zwischen Capdepera und Cala Millor liegen nur relativ kurze Fahrstrecken. Dadurch lassen sich historische Orte, Märkte und Strandurlaub gut miteinander kombinieren.
Die Punta de n’Amer eignet sich für einen weiteren Naturausflug
Zwischen Cala Millor und Sa Coma liegt die geschützte Halbinsel Punta de n’Amer. Wege führen durch Dünen, Buschland und offene Küstenlandschaften.
Im Zentrum der Halbinsel steht das Castell de sa Punta de n’Amer, ein historischer Wehrturm. Von seinem oberen Bereich bietet sich ein weiter Blick über die Küste.
Die Tour ist weniger bergig als viele Wanderungen rund um Artà. Dadurch eignet sie sich gut als entspannterer Ausflug während eines Aufenthalts im Nordosten.

Capdepera ist ein guter Ausgangspunkt für Golfer
Auch Golfer finden in der Umgebung mehrere Möglichkeiten. Der Golfplatz von Capdepera liegt zwischen dem Ort und Artà und ist von einer typisch mallorquinischen Landschaft umgeben.
Weitere Golfanlagen befinden sich unter anderem bei Canyamel und Son Servera. Dadurch besitzt der Nordosten eine vergleichsweise hohe Dichte an Golfplätzen.
Besonders Frühling und Herbst eignen sich für diese Form des Aktivurlaubs. Die Temperaturen sind dann häufig angenehmer als während der heißesten Sommerwochen.
Die Küche bleibt typisch mallorquinisch
In Capdepera und der Umgebung lässt sich traditionelle mallorquinische Küche entdecken. Pa amb oli, Tumbet, Frito mallorquín und verschiedene Fleisch- oder Fischgerichte gehören zu den Klassikern.
In den Küstenorten spielt Fisch naturgemäß eine größere Rolle. Rund um Cala Ratjada findet man außerdem ein breites internationales gastronomisches Angebot.
Wer möglichst traditionell essen möchte, sollte auch Restaurants abseits der unmittelbaren Ferienzentren ausprobieren. Im Landesinneren zeigt sich die Küche häufig stärker von klassischen Inselgerichten geprägt.
Ensaimada und Mandelgebäck passen zur Kaffeepause
Zu einer Pause gehört auf Mallorca häufig etwas Süßes. Die Ensaimada ist die bekannteste Backware der Insel und wird sowohl pur als auch mit unterschiedlichen Füllungen angeboten.
Auch Mandeln spielen in mallorquinischen Süßspeisen eine wichtige Rolle. Mandelkuchen und verschiedene Gebäckspezialitäten findet man in vielen Bäckereien.
Gerade nach einem Rundgang durch Capdepera bietet sich eine Kaffeepause im Zentrum an. Anschließend kann der Weg hinauf zur Burg oder weiter an die Küste führen.
Frühling ist ideal für Capdepera und die Umgebung
Der Frühling gehört zu den besten Reisezeiten, wenn Capdepera mit Wanderungen verbunden werden soll. Die Landschaft ist häufig grün und die Temperaturen eignen sich besser für längere Touren als im Hochsommer.
Cala Agulla, Cala Mesquida und der Naturpark Llevant lassen sich dann besonders angenehm erkunden. Gleichzeitig sind die großen Ferienorte meist noch ruhiger als während der Sommermonate.
Zum Baden kann das Meer allerdings noch frisch sein. Wer hauptsächlich Strandurlaub plant, bevorzugt wahrscheinlich eine spätere Reisezeit.
Im Sommer lassen sich Burg und Strand kombinieren
Während des Sommers bietet sich eine Kombination aus Kultur am Vormittag und Strand am Nachmittag an. Die Burg von Capdepera sollte möglichst früh besucht werden, bevor die größte Hitze einsetzt.
Danach sind Cala Agulla, Canyamel oder Cala Mesquida schnell erreichbar. Auf diese Weise muss man sich nicht zwischen Besichtigung und Badetag entscheiden.
In der Hauptsaison sollte zusätzliche Zeit für Parkplatzsuche eingeplant werden. Besonders bekannte Strände können an beliebten Tagen sehr gut besucht sein.
Der Herbst eignet sich wieder hervorragend zum Wandern
Auch der Herbst auf Mallorca ist eine schöne Zeit für Capdepera. Das Meer kann nach dem Sommer noch angenehm warm sein, während die Temperaturen an Land langsam sinken.
Damit lassen sich Strand und Aktivurlaub gut miteinander verbinden. Nach den ersten Regenfällen beginnt die Landschaft zudem wieder grüner zu werden.
Bei Wanderungen sollte das Wetter dennoch beachtet werden. Kräftige Regenfälle können Wege kurzfristig rutschig machen oder lokale Bedingungen verändern.

Ein Tag reicht für Capdepera – die Region verdient deutlich mehr Zeit
Der eigentliche Ort lässt sich innerhalb eines halben oder ganzen Tages gut kennenlernen. Castell de Capdepera, Altstadt und Wochenmarkt liegen nah beieinander.
Wer allerdings Cala Ratjada, Cala Agulla, Cala Mesquida, Canyamel und Artà einbeziehen möchte, sollte mehrere Tage einplanen. Die kurzen Entfernungen machen es einfach, jeden Tag eine andere Kombination aus Strand, Markt und Sehenswürdigkeit auszuwählen.
Gerade deshalb eignet sich Capdepera nicht nur als einzelnes Ausflugsziel. Der Ort kann ebenso gut als Ausgangspunkt dienen, um den gesamten Nordosten Mallorcas zu erkunden.
Capdepera verbindet Geschichte und Küste auf kurzen Wegen
Capdepera besitzt etwas, das viele klassische Ferienorte Mallorcas nicht bieten: eine eindrucksvolle historische Kulisse direkt hinter der Küste. Nur wenige Kilometer trennen die mittelalterliche Burg von einigen der schönsten Strände im Nordosten.
Am Vormittag kann man durch die Straßen des Ortes laufen und vom Castell über die Landschaft schauen, wenige Stunden später im türkisfarbenen Wasser der Cala Agulla baden. Am nächsten Tag warten die Cuevas de Artà, Canyamel oder eine Wanderung rund um Cala Mesquida.
Auch Artà, Cala Ratjada und der Naturpark Llevant liegen praktisch vor der Haustür. Dadurch bietet die Region genug Abwechslung für mehrere Urlaubstage, ohne dass ständig lange Strecken über die Insel gefahren werden müssen.
Wer Mallorca nicht nur als Strandziel erleben möchte, sollte Capdepera deshalb auf die Ausflugsliste setzen. Die Kombination aus Burg, mallorquinischem Ortsleben, Wochenmarkt, Natur und nahen Buchten macht den kleinen Ort zu einem der interessantesten Ziele im Nordosten der Insel.
Wart ihr schon einmal in Capdepera? Was hat euch besonders gefallen – das Castell, der Wochenmarkt oder die nahe Cala Agulla? Schreibt eure Capdepera-Tipps und Erfahrungen gerne in die Kommentare.
AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet

