Menorcas im Überblick: Die schönsten Buchten, Familienstrände und wilden Naturspots für deinen perfekten Insel Sommer 🏖️🌿
Menorca fühlt sich oft ruhiger an als viele andere Mittelmeerinseln. Das merkst du schon nach den ersten Kilometern, weil vieles langsamer wirkt und weniger laut ist. Genau dazu passen die vielen Calas. Sie öffnen sich wie kleine Naturbühnen zwischen Felsen und Pinien. Das Wasser ist oft klar und leuchtet je nach Licht türkis bis tiefblau.

Einige Buchten erreichst du bequem mit dem Auto. Dann gehst du nur noch ein paar Minuten bis zum Sand. Andere Calas bekommst du nur zu Fuß. Du läufst über Küstenpfade, oft mit Blick aufs Meer, durch duftende Macchia und vorbei an Steinmauern. Und genau das macht den Reiz aus. Du entscheidest, ob du Postkartenwasser suchst oder Wind, Weite und Nordküste. Im Süden ist es oft sanfter und heller. Im Norden wird es wilder, steiniger und manchmal auch etwas rauer.
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Menorca ist seit 1993 als UNESCO Biosphärenreservat ausgezeichnet. Viele Strandbereiche liegen in geschützten Zonen. Das spürst du an der Natur, aber auch an Regeln und Zugängen. Manchmal sind Parkplätze begrenzt oder Wege bewusst schlicht gehalten. Nimm am besten genug Wasser mit. Pack deinen Müll wieder ein. Und bleib auf den Pfaden, damit diese Calas genau so schön bleiben.
🏝️ Warum Menorcas Strände so besonders sind
Menorca hat Dutzende Strände und kleine Buchten, und viele davon wirken erstaunlich ursprünglich. Oft gibt es keine großen Hotelkulissen direkt am Sand. Stattdessen siehst du Pinien, Felsen und dieses klare Wasser, das je nach Lichtfarbe sofort nach Urlaub aussieht.
Die Südküste ist besonders bekannt für helle Sandbuchten und ruhigeres, türkisfarbenes Wasser. Viele Calas liegen wie kleine Taschen in den Klippen. Der Einstieg ist häufig angenehm, was sie für entspanntes Baden und Familien attraktiv macht.
Die Nordküste zeigt dir dagegen wilder Norden, sanfter Süden. Hier ist die Landschaft rauer und abwechslungsreicher. Du findest eher dunkleren Sand, rötliche Töne und häufiger mehr Wellen. Das fühlt sich oft ursprünglicher an, ist aber manchmal auch windiger und nicht an jedem Tag perfekt zum Schwimmen.
Dazu kommt der Küstenweg Camí de Cavalls. Er verbindet viele Abschnitte rund um die Insel und macht dir Calas auch ohne Auto erreichbar. Du läufst über Küstenpfade mit tollen Blicken, und unterwegs entdeckst du Buchten, an denen du sonst einfach vorbeifahren würdest.
🗓️ Beste Zeit für Strandtage auf Menorca
Für einen klassischen Badeurlaub ist auf Menorca meist späte Frühjahr bis früher Herbst ideal, weil das Meer dann angenehmer wird und du verlässlich viele Sonnentage hast. Im Frühsommer ist es oft noch entspannter, die Natur wirkt frischer, und du bekommst an vielen Buchten leichter einen Platz.
Im Hochsommer wird es voller, besonders an den berühmten Calas an der Südküste. Gerade die leicht erreichbaren Buchten ziehen viele Leute an, und Parkplätze sind schneller belegt. Dann lohnt sich frühes Losfahren, weil du morgens nicht nur mehr Ruhe hast, sondern auch die schönsten Lichtfarben im Wasser siehst.

Wenn du es entspannter willst, kannst du bewusst anders planen. Die Nordküste ist oft weniger überlaufen und fühlt sich wilder an, auch wenn es dort manchmal windiger ist. Und statt mittags zu kommen, funktionieren spätere Nachmittage richtig gut, weil viele dann schon wieder zurückfahren. So findest du mit etwas Timing auch im Sommer noch mehr Ruhe am Meer.
🚗🚌 So kommst du am besten hin
✈️ Anreise
Du landest auf Menorca am Flughafen bei Maó. Der offizielle Code ist MAH. Der Airport ist überschaubar, was nach der Landung oft richtig angenehm ist. Du bist schnell draußen und kommst ohne lange Wege zu Bus, Taxi oder Mietwagen.
Von dort erreichst du viele Orte an der Küste zügig. Mit dem Mietwagen bist du am flexibelsten, gerade wenn du mehrere Calas anfahren willst oder früh los möchtest. Mit dem Bus kommst du ebenfalls gut Richtung Maó oder Ciutadella und von dort weiter in die Urlaubsorte. Wenn du es bequem magst, nimmst du ein Taxi oder einen Transfer. So bist du meist schnell am Ziel und kannst direkt in den Inselmodus schalten. Schnell an Strand und Ort.
⛴️ Anreise per Fähre
Wenn du Inselhopping liebst, ist die Route Alcúdia nach Ciutadella eine der schnellsten Verbindungen zwischen Mallorca und Menorca. Du startest im Hafen von Alcúdia im Norden Mallorcas und kommst direkt in Ciutadella an, also auf der westlichen Seite Menorcas. Das ist praktisch, weil du danach oft schnell in viele Urlaubsorte im Westen und Süden weiterkommst.
Die Verbindung ist auch dann ideal, wenn du nur ein paar Tage rüber möchtest. Du kannst als Fußpassagier fahren oder mit dem Auto, je nach Fähre und Ticket. Gerade in der Hochsaison lohnt es sich, früh zu planen, weil beliebte Abfahrten schnell voll sind. Und wenn es windig ist, ist ein Sitzplatz innen oft die entspanntere Wahl.
🚙 Fortbewegung auf der Insel
Mit Mietwagen bist du auf Menorca am flexibelsten. Das gilt besonders, wenn du die Nordküste anpeilst oder Buchten suchst, die nicht direkt an den großen Busachsen liegen. Du kannst früh los. Du kannst spontan umplanen. Und du bist nicht an feste Abfahrtszeiten gebunden.
Trotzdem musst du nicht alles mit dem Auto machen. Für einige Naturstrände gibt es in der Saison auch Strandbusse. Bei besonders beliebten „Playas vírgenes“ ist sogar eine Reservierung möglich oder sinnvoll, weil die Plätze begrenzt sind. Rechne außerdem damit, dass der Bus nicht bis an den Sand fährt. Danach folgt oft noch ein Fußweg, je nach Bucht auch 10 bis 30 Minuten.

🎒 Strandtag Plan, der fast immer funktioniert
- Geh früh los, besonders an der Südküste.
- Nimm genug Wasser und Snacks mit, weil viele Calas keine Infrastruktur haben.
- Pack Badeschuhe ein, falls es felsig wird.
- Schnorchelmaske lohnt sich fast immer.
- Rechne mit Posidonia am Ufer, besonders nach Wind. Das ist normal und ein Zeichen für ein gesundes Meer.
🏖️ Die schönsten Strände auf Menorca
Hier kommt meine Auswahl, gemischt aus Traum Buchten, Nordküsten Natur und Stränden, die auch mit Kindern entspannt sind.
🌿 Cala Macarella
Cala Macarella gehört zu den bekanntesten Buchten Menorcas und wirkt mit ihrem hellen Sand und dem türkisgrünen Wasser fast wie aus einem Postkartenmotiv. Der Einstieg ins Meer ist meist angenehm, weil das Wasser am Ufer oft lange flach bleibt. Das macht die Bucht auch für alle spannend, die einfach nur entspannt baden oder ein bisschen treiben möchten. In der Hauptsaison kann es allerdings schnell voll werden, besonders zur Mittagszeit.
Vor Ort solltest du dich darauf einstellen, dass es direkt an der Bucht keine verlässlichen Services gibt. Nimm also genug Wasser, Snacks, Sonnenschutz und alles mit, was du für ein paar Stunden am Strand brauchst. Auch Badeschuhe können hilfreich sein, weil es je nach Stelle kleine Steine geben kann. Wenn du länger bleiben willst, denk an einen kleinen Müllbeutel, damit du alles wieder mitnehmen kannst.

Für Schnorchel Fans lohnt sich ein Blick an die Ränder der Bucht. Dort, wo die Felsen ins Wasser laufen, ist oft mehr zu sehen als in der sandigen Mitte. Schwimm ruhig langsam entlang der Felskanten und halte Abstand, wenn Wellen stehen oder Boote unterwegs sind. Am besten schnorchelst du, wenn das Wasser ruhig ist und die Sonne höher steht, dann ist die Sicht meist am klarsten.
Tipp: Zum Schnorcheln gehst du am besten an die Felsränder.
🌿 Cala Macarelleta
Cala Macarelleta ist die kleinere Schwester von Cala Macarella und für viele sogar noch ein Stück schöner. Die Bucht wirkt oft wie ein natürlicher Pool, mit sehr hellem Sand und diesem typischen Menorca Türkis, das auf Fotos fast unwirklich aussieht. Weil sie kleiner ist, fühlt sie sich schnell voll an, gerade in der Hochsaison. Wenn du es ruhiger magst, lohnt sich ein früher Besuch am Vormittag oder später am Nachmittag.
Macarelleta liegt in derselben Gegend wie Macarella und ist meist nur über einen kurzen Fußweg erreichbar. Genau das macht den Reiz aus, weil du unterwegs schon tolle Ausblicke bekommst. Gleichzeitig solltest du daran denken, dass du alles selbst organisieren musst. Es gibt keine Infrastruktur direkt an der Bucht, also nimm genug Wasser, Snacks, Sonnenschutz und am besten auch etwas Schatten mit. Gerade an heißen Tagen ist das Gold wert.

Bekannt ist Cala Macarelleta auch dafür, dass hier FKK vielerorts ganz normal ist. Das ist in der Atmosphäre meist entspannt und respektvoll, und niemand macht ein großes Thema daraus. Wenn du Fotos machen willst, achte einfach darauf, andere nicht erkennbar aufzunehmen. So bleibt es für alle angenehm.
Tipp: Durch die kleine Fläche wirkt es schnell eng, daher lohnt sich ein Besuch außerhalb der Stoßzeiten.
💎 Cala en Turqueta
Cala en Turqueta ist eine dieser Buchten, bei denen du schon beim Ankommen automatisch langsamer wirst. Der Sand ist hell und fein, rundherum stehen Pinien, und das Wasser schimmert oft so klar und ruhig, dass es wirklich an einen Pool erinnert. Gerade bei wenig Wind liegt das Meer hier häufig spiegelglatt, und du siehst schon vom Ufer aus, wie der Grund langsam tiefer wird. Perfekt, wenn du einfach baden, schwimmen oder nur im seichten Wasser stehen und die Aussicht genießen willst.
Die Bucht liegt in einem geschützten Naturgebiet an der Südküste, nicht weit von Ciutadella. Genau deshalb fühlt sie sich so ursprünglich an. Du hast viel Natur, wenig Bebauung und diese typische Menorca Stimmung, die eher leise und entspannt ist. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass du dich gut vorbereiten solltest. Nimm ausreichend Wasser, etwas zu essen und Sonnenschutz mit, denn im Naturgebiet bist du auf das angewiesen, was du selbst dabei hast. Ein kleiner Müllbeutel ist ebenfalls sinnvoll, damit du alles wieder mitnehmen kannst.

Wenn du gerne schnorchelst, lohnt es sich, nicht nur in der sandigen Mitte zu bleiben. An den Seiten, wo Felsen und Seegras beginnen, gibt es oft mehr Leben zu beobachten. Und auch ohne Schnorchel ist Cala en Turqueta ein schöner Ort, um einfach in Ruhe zu treiben und den Blick auf die Pinienhänge zu genießen. Wer gern fotografiert, findet hier besonders morgens und am späten Nachmittag ein sehr weiches Licht, das die Farben noch stärker wirken lässt.
Tipp: In der Hauptsaison ist die Bucht früh voll, daher komm am besten morgens oder später am Nachmittag.
🌊 Cala Mitjana
Cala Mitjana ist eine dieser Naturbuchten, die sofort dieses typische Menorca Gefühl auslösen. Heller Sand, klares Wasser und rundherum Natur, die die Bucht wie ein kleines Amphitheater einrahmt. Der Einstieg ins Meer ist oft angenehm, und weil das Wasser hier häufig ruhig ist, eignet sich die Bucht super zum Baden und entspannten Schwimmen. Wenn du ein paar Minuten einfach nur schaust, merkst du schnell, warum Cala Mitjana für viele zu den schönsten Spots der Südküste zählt.
Besonders schön ist auch der Weg dorthin. Du kannst Cala Mitjana zu Fuß von Cala Galdana erreichen, über einen Abschnitt des Küstenwegs. Der Spaziergang ist ein Erlebnis für sich, weil du immer wieder Ausblicke auf die Küste bekommst und dabei durch Pinien und mediterrane Landschaft läufst. Nimm dafür am besten feste Schuhe mit, vor allem wenn du nicht nur im Sand bleiben willst. Und plane ein bisschen Zeit ein, damit du nicht gehetzt ankommst.

Wenn du mit dem Auto kommst, gibt es Parkmöglichkeiten in der Nähe, was die Anreise unkompliziert macht. Am Strand selbst musst du aber damit rechnen, dass es keine Services gibt. Also pack genug Wasser, Snacks, Sonnenschutz und alles ein, was du für ein paar Stunden brauchst. Ein kleiner Schattenplatz ist je nach Tageszeit nicht garantiert, deshalb kann ein leichter Sonnenschirm oder ein Tuch richtig hilfreich sein.
Tipp: Kombiniere Cala Mitjana am besten mit dem Küstenweg von Cala Galdana, dann wird der Strandtag auch zu einer kleinen Wanderung.
🏝️ Son Saura
Son Saura ist einer der Strände auf Menorca, der sofort nach Platz und Freiheit aussieht. Der Sand ist hell und der Strand zieht sich breit entlang der Küste, sodass du dich nicht eingeengt fühlst. Gerade das macht ihn so angenehm, weil du selbst an lebhafteren Tagen oft ein ruhiges Eck findest. Das Wasser ist meist klar, und je nach Wind wirkt das Meer mal wie ein ruhiger See und mal etwas wilder. Für einen langen Badetag mit viel Strandlaufen ist Son Saura einfach ideal.
Die Lage in der Nähe von Ciutadella macht die Anreise relativ unkompliziert. Viele kommen mit dem Auto, und es gibt Parkmöglichkeiten in der Umgebung. Von dort gehst du dann entspannt bis zum Strand. Weil Son Saura so groß ist, verteilt sich alles besser als in kleineren Calas. Du kannst also in Ruhe ankommen, dir einen Platz suchen und hast trotzdem dieses Natur Gefühl, weil rundherum viel Landschaft bleibt.

Wichtig ist nur die Vorbereitung. Am Strand selbst gibt es keine Strandservices, also pack ausreichend Wasser, Snacks und Sonnenschutz ein. Wenn du länger bleiben willst, lohnt sich auch ein kleiner Proviant für den Nachmittag, weil du nicht mal eben schnell etwas holen kannst. Ein leichter Sonnenschirm oder ein Tuch kann hilfreich sein, denn Schatten ist nicht überall garantiert. Und wie immer gilt, nimm deinen Müll wieder mit, damit der Ort so schön bleibt, wie du ihn vorfindest.
Tipp: Lauf ein Stück am Strand entlang, dann findest du meistens schnell deine eigene ruhige Ecke.
🌾 Binigaus
Binigaus ist ein Strand, der sich ganz anders anfühlt als viele kleine Calas auf Menorca. Er ist lang, ungewöhnlich weit und offen, und genau das macht ihn so besonders. Du hast hier oft dieses Gefühl von viel Himmel, viel Luft und viel Platz. Der Sand ist hell, das Wasser meist klar, und weil sich alles so großzügig verteilt, wirkt es selbst bei mehr Besuchern selten gedrängt. Perfekt, wenn du gerne ein Stück am Wasser entlang läufst und dabei einfach nur die Küstenlinie genießt.
Der Strand liegt im Süden der Insel und eignet sich super für einen entspannten Badetag, aber auch für alle, die ein bisschen Bewegung dazu wollen. Gerade weil Binigaus so offen ist, merkst du Wind hier manchmal stärker als in geschützten Buchten. Nimm also ruhig ein leichtes Shirt oder ein Tuch mit, wenn du empfindlich bist, und denk an Sonnencreme, weil Schatten in der offenen Landschaft nicht immer selbstverständlich ist.

Richtig spannend wird es, wenn du deinen Strandtag mit einem kleinen Extra Abenteuer kombinierst. In der Nähe kannst du zur Cova dels Coloms wandern. Das ist ein tolles Ziel, wenn du Lust auf Natur, einen kurzen Hike und einen Ort hast, der sich wie ein kleines Geheimnis anfühlt. Plane dafür am besten festes Schuhwerk ein, nimm genug Wasser mit und geh nicht erst los, wenn die Sonne schon tief steht, damit du entspannt wieder zurückkommst.
Tipp: Wenn du Strand und Höhlenwanderung verbinden willst, starte eher am Tag, dann bleibt alles locker und ohne Zeitdruck.
🏄 Son Bou
Son Bou ist so etwas wie der praktische Klassiker auf Menorca. Wenn du viel Platz willst, lange Spaziergänge liebst und einen Strand suchst, der einfach funktioniert, bist du hier genau richtig. Der Sandstrand zieht sich gefühlt endlos entlang, und du kannst dir je nach Stimmung ein lebhafteres Stück oder ein ruhigeres Eck suchen. Gerade Familien und Gruppen mögen Son Bou, weil man sich nicht dauernd „organisieren“ muss wie bei manchen kleinen Calas, wo alles enger und der Weg manchmal anstrengender ist.
Son Bou gilt als längster Sandstrand der Insel. Das merkst du sofort, weil du hier wirklich Kilometer am Wasser entlanglaufen kannst. Morgens ist es oft besonders schön, wenn der Strand noch ruhig ist und die Luft klar wirkt. Am Nachmittag ist das Licht super für Fotos und die Stimmung wird meist lebendiger. Wenn du gern schwimmst, findest du hier oft einen angenehmen Einstieg, und wenn du einfach nur am Ufer entlangschlendern willst, ist Son Bou wie gemacht dafür.

Auch praktisch ist, dass Son Bou sich für alle eignet, die es bequem brauchen. Du kannst den Tag entspannt angehen, ohne lange Fußmärsche oder schwierige Zugänge. Das macht ihn auch ideal, wenn du mit Eltern reist, mit Kindern unterwegs bist oder einfach einen Strandtag möchtest, der ohne große Planung klappt.
Tipp: Son Bou ist perfekt, wenn jemand in der Gruppe nicht so gut zu Fuß ist, weil alles deutlich unkomplizierter ist als bei abgelegenen Buchten.
👨👩👧👦 Cala Galdana
Cala Galdana ist eine der Buchten auf Menorca, bei der du sofort merkst, dass sie stärker erschlossen ist als viele Naturcalas. Genau das macht sie für viele so angenehm. Du hast eine schöne, geschwungene Bucht, meist ruhigeres Wasser und einen Strand, an dem man sich schnell zurechtfindet. Wenn du einen Tag willst, der entspannt startet und bei dem du nicht alles selbst mitschleppen musst, bist du hier richtig.
Die Bucht gilt als sehr familienfreundlich, weil das Wasser im Uferbereich oft flach bleibt und der Einstieg unkompliziert ist. Dazu kommt die touristische Infrastruktur. Du findest in der Umgebung typischerweise alles, was einen Strandtag leichter macht, von Essen und Trinken bis zu kleinen Besorgungen. Dadurch ist Cala Galdana auch praktisch, wenn du mit Kindern reist oder wenn in der Gruppe jemand gern kurze Wege hat.

Trotzdem ist Cala Galdana nicht nur „Badebucht“. Einer der größten Pluspunkte ist die Lage als Ausgangspunkt. Von hier aus bist du schnell zu Fuß auf dem Küstenpfad und kannst Richtung Cala Mitjana wandern. Auch zu Aussichtspunkten kommst du relativ zügig, wenn du Lust auf ein bisschen Bewegung und schöne Blicke über die Küste hast. Das ist eine super Kombi, weil du erst aktiv sein kannst und danach wieder ganz bequem zum Baden zurückkehrst.
Tipp: Kombiniere einen entspannten Strandvormittag mit einem Spaziergang auf dem Küstenpfad, dann hast du Cala Galdana und die Natur drumherum in einem Tag.
🧡 Cala Pregonda
Cala Pregonda ist Nordküsten Magie pur und fühlt sich an, als wärst du plötzlich in einer anderen Welt. Der Sand schimmert rötlich bis golden, die Felsen wirken warm und rau, und draußen liegen kleine Inselchen, die das Ganze wie eine natürliche Kulisse aussehen lassen. Genau diese Farben machen die Bucht so besonders. Sie wirkt komplett anders als die Südküste, die oft heller und „karibischer“ erscheint. Hier oben ist alles erdiger, wilder und ein bisschen ursprünglicher.
Das Wasser ist meist klar, aber die Stimmung ist eine andere. Nicht nur wegen der Farben, sondern auch wegen der Landschaft rundherum. Cala Pregonda ist ein Strand, bei dem du automatisch mehr schaust und weniger nur „am Handtuch liegst“. Wenn du gern schnorchelst, sind die Bereiche um die Felsen und in Richtung der kleinen Inselchen spannend. Dort findest du häufig mehr Struktur unter Wasser als in einer reinen Sandbucht. Geh dabei immer vorsichtig ins Wasser und achte auf die Bedingungen, denn die Nordküste kann je nach Wind auch mal rauer sein.

Weil die Bucht so besonders ist, lohnt es sich, sie wie einen kleinen Ausflug zu behandeln. Pack genug Wasser, etwas zu essen und Sonnenschutz ein. Und nimm dir Zeit, denn allein die Farben verändern sich über den Tag. Wer gern fotografiert, wird hier richtig glücklich, weil jede Wolke und jeder Sonnenstand die Töne im Sand und in den Felsen verändert.
Tipp: Am späten Nachmittag ist das Licht oft wunderschön und bringt die rötlichen Farben besonders stark zum Leuchten.
🌬️ Cavalleria
Cavalleria ist ein Strand für alle, die Menorca gern von seiner raueren Seite sehen wollen. Hier fühlt sich die Nordküste oft ursprünglicher an. Die Landschaft wirkt offener und wilder. Genau das macht den Ort so besonders. Du stehst am Sand, schaust aufs Meer, und merkst sofort, dass hier nicht alles „postkarten glatt“ ist.
Typisch für Cavalleria ist, dass es wilder und windiger sein kann als an vielen Buchten im Süden. An manchen Tagen ist das Meer ruhig und glasklar. An anderen Tagen bringen Wind und Wellen mehr Bewegung rein. Das kann richtig beeindruckend sein, vor allem, wenn du gern einfach am Ufer sitzt und die Natur arbeiten siehst. Wenn du baden willst, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Bedingungen, bevor du ins Wasser gehst. Dann kannst du den Spot entspannt genießen.

Cavalleria liegt in einem Bereich, der als Meeresreservat beschrieben wird. Das spürt man vor allem in der Stimmung. Es geht weniger um Beach Clubs und mehr um Natur. Ideal für einen Nordküsten Tag, bei dem du Strand, Küstenblick und ein bisschen Entdeckergefühl kombinierst. Nimm dir Zeit zum Ankommen. Und bleib ruhig etwas länger, weil sich Licht und Farbe hier über den Tag stark verändern.
Tipp: Pack ein leichtes Windshirt ein, denn der Wind kann schnell frischer werden.
🌲 Cala Algaiarens
Cala Algaiarens, auch La Vall genannt, ist eine große, naturreiche Bucht im Norden Menorcas, die gleich doppelt Spaß macht. Statt nur einem Strand findest du hier zwei Strände, die wie Geschwister in derselben Landschaft liegen. Dadurch wirkt alles weit und offen, und du kannst dir je nach Stimmung den Platz suchen, der sich für dich gerade am besten anfühlt. Rundherum hast du viel Natur, wenig Ablenkung und dieses ruhige Nordküsten Gefühl, das Menorca so besonders macht.
Gerade wenn du Natur liebst, aber nicht unbedingt eine lange Wanderung für jeden Strandtag willst, ist Cala Algaiarens eine richtig gute Wahl. Der Zugang gilt als relativ unkompliziert, sodass du nicht erst eine halbe Expedition planen musst. Trotzdem fühlt es sich nicht „touristisch“ an, sondern eher wie ein Ausflug in eine grüne, wilde Ecke der Insel. Pack am besten genug Wasser, Snacks und Sonnenschutz ein, weil du vor Ort nicht überall schnell nachrüsten kannst.

Ein schöner Plan ist, erst in Ruhe anzukommen, dann ein Stück am Strand entlangzugehen und die Bucht auf dich wirken zu lassen. Wenn du gern fotografierst, lohnt es sich auch, kurz zwischen den beiden Strandabschnitten zu wechseln. Das verändert Perspektive und Licht sofort. Und wenn du einfach nur entspannen willst, findest du durch die Größe der Bucht meist auch dann noch ein ruhiges Eck, wenn andere schon da sind.
Tipp: Geh einmal bis zum zweiten Strandabschnitt weiter, oft wird es dort spürbar ruhiger.
🐚 Es Grau
Es Grau ist ein ruhiger Strand, der sich eher wie ein kleines Küstendorf anfühlt als wie ein typischer Bade Hotspot. Du hast hier eine entspannte, maritime Atmosphäre. Das Wasser ist am Ufer oft flach. Dadurch ist der Einstieg leicht, und du kannst lange im seichten Bereich stehen oder einfach gemütlich schwimmen. Gerade wenn du es gelassener magst, ist Es Grau eine schöne Alternative zu den bekannteren Postkarten Buchten.
Was den Ort zusätzlich besonders macht, ist die Natur direkt nebenan. Gleich hinter dem Strand beginnt der Naturpark s’Albufera des Grau. Viele kommen nicht nur zum Baden, sondern auch zum Spazieren und zum Beobachten der Landschaft. Wenn du Lust auf eine kleine Runde hast, kannst du Strandzeit und Naturerlebnis gut verbinden. Nimm dafür am besten Wasser mit, und denk an Sonnenschutz, weil es je nach Weg wenig Schatten geben kann.
Tipp: Komm am Vormittag oder später am Tag, dann wirkt Es Grau oft noch ruhiger und das Licht ist weich.
🏖️ Arenal d’en Castell
Arenal d’en Castell ist ein Strand, der vor allem für Komfort steht. Er ist lang, feinsandig und liegt in einer geschützten Bucht, was das Baden oft angenehm macht. Du hast viel Platz zum Ausbreiten, kannst am Wasser entlanglaufen und findest schnell einen Spot, der für dich passt. Gerade für einen klassischen Strandtag ohne viel Planung ist das eine sehr bequeme Wahl.
Der große Vorteil ist die Infrastruktur. Rundherum gibt es viele Möglichkeiten, etwas zu essen oder zu trinken, und du bist nicht darauf angewiesen, alles selbst mitzubringen. Wenn du mit Kindern unterwegs bist oder einfach gern spontan entscheidest, wann du eine Pause machst, ist das Gold wert. Auch in Gruppen ist es praktisch, weil jeder etwas findet, das ihm gefällt, vom langen Sonnenbad bis zum kurzen Abstecher ins Restaurant.

Trotz der Services fühlt sich die Bucht nicht komplett „zugebaut“ an, weil der Strand selbst im Mittelpunkt bleibt. Du kannst also den Mix genießen, Natur und Wasser vorne, Restaurants und Services direkt in Reichweite. Wenn du es ruhiger willst, geh einfach ein Stück weiter weg von den Hauptzugängen, dann wird es meist automatisch entspannter.
Tipp: Perfekt für Tage, an denen du einfach ankommen willst und alles in Laufnähe haben möchtest.
🍴 Was isst man auf Menorca nach dem Strand
Wenn du nach dem Baden richtig Lust auf Inselküche bekommst, probiere diese Klassiker.
- Caldereta de langosta, der berühmte Hummereintopf
- Queso Mahón Menorca mit geschützter Herkunft
- Gefüllte Auberginen nach menorquinischer Art
- Carquinyols als knusprige Süßigkeit zum Kaffee
- Pomada, ein Gin Drink, der typisch für Fiestas ist

⚠️ Kleine Strand Fehler, die du easy vermeiden kannst
Zu spät loszufahren und dann Parkplatz Stress zu haben, ist einer der häufigsten Fehler, weil viele Calas schnell voll sind und du dann schon genervt ankommst.
Ohne Wasser und Schatten loszuziehen, obwohl die Cala keine Services hat, wird besonders an heißen Tagen unangenehm, weil du vor Ort nichts nachkaufen kannst und die Sonne oft gnadenlos ist.
- MENORCA: Kajak-Höhlenroute + Fotosession (Werbung)
Flipflops auf Küstenpfaden zu tragen rächt sich schnell, weil der Untergrund steinig sein kann und du leicht wegrutschst oder dir die Füße aufscheuerst.
Den Wind an der Nordküste zu unterschätzen kann den Tag kippen, weil er plötzlich auffrischt und es dann deutlich kühler wird oder am Strand Sand herumfliegt.
🌞 Menorca ist eine Insel für alle, die Strände nicht nur konsumieren, sondern erleben wollen
Du bekommst im Süden oft süße, geschützte Buchten, in denen das Wasser ruhig wirkt und der Einstieg meistens angenehm ist.
Du bekommst im Norden wilde Küstenlandschaften, mehr Wind, mehr Drama im Meer und dieses ursprüngliche Inselgefühl, das sofort hängen bleibt.
Und du bekommst insgesamt genug Auswahl, um jeden Tag anders zu planen, mal ganz entspannt am Strand, mal mit Küstenpfad, Aussichtspunkt und einem kleinen Abenteuer dazwischen.
Warst du schon mal auf Menorca? Hast du vielleicht einen dieser Strände schon mal besucht? Wir freuen uns über ein paar Reiseberichte und Kommentare.