Entdecke die Stadt Valladolid mit Renaissance-Flair, Flussmomente und die leckerste Art, Spanien zu verstehen
Valladolid ist so eine Stadt, die dich nicht mit großen Showeffekten überrollt, sondern dich langsam auf ihre Seite zieht. Du kommst an, läufst ein paar Straßen, setzt dich auf einen Kaffee, und plötzlich merkst du, dass hier alles sehr echt wirkt.

Es ist dieses leise Spanien, das nicht um Aufmerksamkeit bittet, sondern einfach da ist, und genau deshalb so gut tut. Die Stadt wirkt aufgeräumt, angenehm und trotzdem lebendig, weil du überall kleine Szenen siehst, die nach Alltag klingen. Menschen, die einkaufen, Studenten auf dem Weg, ältere Paare auf einer Bank, und dazwischen diese ruhige Selbstverständlichkeit, die Valladolid so sympathisch macht.
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Hier geht es nicht darum, Haken hinter Sehenswürdigkeiten zu setzen. Es geht darum, in einem guten Rhythmus durch die Straßen zu treiben, mal schneller, mal langsamer, je nachdem, wie sich der Tag anfühlt. Du schlenderst durch die Altstadt, bleibst an einer Fassade hängen, gehst kurz in eine Kirche, schaust in ein Museum, und alles fühlt sich leicht an, weil du nicht gegen Massen ankämpfen musst. Valladolid hat genau die richtige Größe, um viel zu bieten, ohne dich zu überfordern. Altstadt ohne Gedränge ist hier kein Werbespruch, sondern etwas, das du wirklich spürst.
Wenn du Spanien magst, aber auch Lust auf Orte hast, die nicht ständig „Instagram schreien“, dann passt Valladolid richtig gut. Du bekommst Kultur, ohne dass du dich durchdrücken musst. Du bekommst Plätze, auf denen du sitzen kannst, ohne dass jemand dir das Gefühl gibt, du müsstest weiterziehen. Und du bekommst diese Art Stadt, in der du dich nach ein paar Stunden schon orientierst, weil alles angenehm logisch wirkt. Kultur, Genuss und Alltag liegen hier dicht beieinander, und genau das macht die Stimmung so rund.

Besonders schön ist auch, wie entspannt die Abende sein können. Du kannst am Fluss entlanglaufen, den Tag ausatmen, und danach irgendwo einkehren, ohne lange zu suchen. Valladolid lebt nicht von großen Attraktionen, sondern von diesen kleinen Momenten, in denen du merkst, dass du gerade genau richtig bist. Und die Küche hilft dabei sehr, weil sie nicht kompliziert sein muss, um glücklich zu machen. Ein paar gute Tapas, ein Glas Wein aus der Region, und du fühlst dich sofort angekommen. Unkompliziert glücklich essen ist hier tatsächlich ziemlich leicht.
Wenn du Valladolid so angehst, dass du dir Zeit lässt, wird die Stadt schnell zu einem Ort, der sich wie eine kleine Pause anfühlt. Nicht spektakulär laut, aber genau deshalb nachhaltig schön.
📍 Wo liegt Valladolid, und warum ist die Stadt so unterschätzt
Valladolid liegt im Nordwesten Spaniens in der autonomen Gemeinschaft Kastilien und León. Die Stadt sitzt in einem Teil des Landes, der oft sehr „kastilisch“ wirkt, also klar, ruhig und ein bisschen würdevoll. Genau deshalb fühlt sich Valladolid sofort authentisch an, weil hier vieles nicht fürs Schaufenster gemacht ist, sondern einfach zum Alltag gehört.
Geografisch liegt Valladolid am Fluss Pisuerga, und das macht die Stadt überraschend grün. Entlang des Wassers gibt es Wege, Bäume und ruhige Ecken, in denen du schnell vergisst, dass rundherum eine eher weite, offene Landschaft beginnt. Diese Mischung aus urban und luftig ist typisch für die Region. Du hast Stadtgefühl, aber ohne Enge.
Historisch hat Valladolid ein Selbstbewusstsein, das nicht laut sein muss. Über viele Jahrhunderte war die Stadt ein wichtiger Ort für Verwaltung, Kirche und Politik. Valladolid spielte dabei immer wieder eine zentrale Rolle am spanischen Hof, und Anfang der 1600er Jahre war der Hof für einige Zeit sogar direkt hier. Das klingt nach großer Geschichte, aber die Stadt trägt das eher ruhig.
Du spürst das heute vor allem in der Architektur und im Stadtbild. Viele Gebäude wirken repräsentativ und ordentlich, ohne protzig zu sein. Es sind breite Plätze, klare Fassaden und eine gewisse Struktur, die den Tag angenehm macht. So entsteht dieses Gefühl, dass Valladolid viel erlebt hat, aber keinen Grund sieht, daraus eine Show zu machen.
✈️🚄 Anreise und Ankommen
✈️ Mit dem Flugzeug
Valladolid hat einen eigenen Flughafen, und der kann für einzelne Verbindungen praktisch sein, wenn es zeitlich gut passt und du eine passende Route findest. Gerade für kurze Trips ist das angenehm, weil du nicht erst über eine große Stadt umsteigen musst und oft schnell im Zentrum bist.
Für viele Reisende ist aber Madrid als Drehkreuz die bequemere Lösung. Du findest dort deutlich mehr internationale Flüge, oft mit besseren Zeiten und mehr Auswahl. Und danach ist die Weiterreise nach Valladolid unkompliziert, weil du von Madrid aus mehrere Optionen hast.
Am entspanntesten ist oft weiter per Zug, weil du ohne Stress ankommst, dich nicht um Parken kümmern musst und direkt in der Stadt landest. Alternativ funktionieren auch Bus oder Mietwagen gut, wenn du flexibel sein willst oder noch Stopps unterwegs einplanst. So wird aus der Anreise schnell eine kurze Weiterreise, statt ein halber Reisetag zu werden.
🚄 Mit dem Zug
Mit dem Zug ist Valladolid oft am angenehmsten zu erreichen, weil du sehr zentral ankommst und dir das Thema Mietwagen direkt sparen kannst. Gerade wenn du die Stadt entspannt erleben willst, ist das ideal, weil du nach dem Aussteigen im Grunde sofort loslaufen kannst. Kein Parkplatz, kein Stress, kein Umplanen, sondern einfach ankommen und in den Tag starten.
Von Madrid aus brauchst du mit den schnellsten Verbindungen oft unter einer Stunde. Und selbst wenn es mal etwas länger dauert, fühlt es sich eher wie ein kurzer Transfer an als wie eine richtige Reise. Du sitzt bequem, schaust aus dem Fenster, und bevor du überhaupt das Gefühl hast, „unterwegs“ zu sein, bist du schon da. Das macht Valladolid auch perfekt für einen spontanen Abstecher oder ein verlängertes Wochenende, weil die Anreise so unkompliziert bleibt.
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🚌 Vor Ort in der Stadt
Vor Ort in Valladolid ist vieles angenehm unkompliziert, weil du die Stadt wunderbar zu Fuß erlebst. Im Zentrum sind die Wege kurz, und du kommst ständig an kleinen Plätzen, Bars und schönen Fassaden vorbei, bei denen du automatisch langsamer wirst. Genau so macht Valladolid am meisten Spaß, weil du nicht hetzt, sondern dich treiben lässt und nebenbei immer wieder kleine Details einsammelst.
Wenn du etwas weiter raus willst, sind Bus und Taxi eine einfache Lösung. Du musst nicht lange planen, weil du schnell von A nach B kommst und trotzdem flexibel bleibst. Und wenn du einfach nur laufen willst, ist der Bereich am Fluss Pisuerga perfekt. Dort entsteht diese „Wir laufen einfach mal weiter“ Stimmung, die sonst oft nur Küstenstädte haben, weil das Wasser den Tag ruhiger macht und der Kopf dabei automatisch auf Pause schaltet.

☀️🌫️ Wetter, Sommer und Winter, und wann es sich am besten anfühlt
Valladolid hat ein deutliches Jahreszeitengefühl. Im Sommer kann es richtig heiß und trocken werden, und genau dann spielt die Stadt ihre entspannte Abendseite aus. Man isst später, man geht später raus, und die Luft wird gegen Abend spürbar weicher. Dann füllen sich Plätze und Terrassen, und ein ganz normaler Spaziergang fühlt sich plötzlich wie ein kleines Ritual an. Späte Abende gehören hier einfach dazu.
Im Winter wird es deutlich kühler, und es kann auch neblig wirken. Das gibt Valladolid einen ruhigen, fast filmischen Charakter, weil die Stadt dann noch stiller wirkt und die Fassaden weicher aussehen. Es ist eine gute Zeit für Museen, Cafés und lange Wege durch die Altstadt, bei denen du nicht schwitzt, sondern einfach nur schaust. Und wenn zwischendurch die Sonne rauskommt, wirkt das Licht besonders klar.
Wenn du Valladolid möglichst leicht erleben willst, sind Frühling und Herbst oft ideal. Tagsüber ist es angenehm, und trotzdem bekommst du diese warmen „Draußen sitzen“ Momente, die den Tag länger machen. Du kannst viel laufen, ohne müde zu werden, und die Stadt wirkt lebendig, ohne anstrengend zu sein.
Im Hochsommer lohnt es sich, die Mittagsstunden ruhiger anzugehen. Mach lieber eine Pause, such dir Schatten, trink genug Wasser, und leg die aktiven Dinge auf den Morgen oder den späten Nachmittag. Dafür kannst du die Sommerabende am Fluss oder in den Tapas-Straßen richtig auskosten, weil Valladolid dann genau die Stimmung bekommt, für die man solche Städte liebt.
🎉 Veranstaltungen, die Valladolid jedes Jahr lebendig machen
Valladolid kann Tradition und Kultur auf eine Art, die sich nicht nach Pflichtprogramm anfühlt. Du merkst schnell, dass die Stadt ihre großen Termine ernst nimmt, aber dabei ruhig bleibt. Genau das macht es als Besucher so angenehm, weil du mittendrin sein kannst, ohne dass es sich nach Massentourismus anfühlt.
Besonders bekannt ist die Semana Santa. Sie gilt in Valladolid als Fest von internationalem touristischem Interesse. Im Fokus stehen die kunstvollen Figuren und die feierlichen Abläufe. Vor allem die Prozessionen prägen dann die Abende, weil die Stadt plötzlich langsamer wird und viele Straßen eine stille, konzentrierte Stimmung bekommen. Für 2026 wird das grob Ende März bis Anfang April erwartet. Wenn du das erleben willst, lohnt sich ein Hotel im Zentrum, weil Wege und Sperrungen dann eine Rolle spielen.
Wenn du Film liebst, ist SEMINCI ein echtes Highlight. In dieser Woche fühlt sich Valladolid ein bisschen wie eine kleine Filmstadt an. Es gibt Premieren, Gespräche, volle Cafés und dieses schöne Gefühl, dass der Abend länger dauert als sonst. Für 2026 ist das grob Ende Oktober angekündigt. Wenn du gern ins Kino gehst, plan dir bewusst ein paar Abende dafür frei, weil genau dann die Atmosphäre am stärksten ist.
Dazu kommen Termine, die eher „lokal groß“ sind, aber für Besucher super funktionieren. Die Fachmesse FINE im März bringt spürbar Bewegung in die Stadt. Plötzlich sind mehr Menschen unterwegs, viele Restaurants sind gut besucht, und du bekommst nebenbei ein internationales Flair, ohne dass Valladolid seinen ruhigen Charakter verliert.
Und dann gibt es noch das, was Valladolid kulinarisch so berühmt gemacht hat. Jedes Jahr findet der nationale Pinchos– und Tapas-Wettbewerb statt. Rundherum läuft meist ein Festival, bei dem du dich durch viele Ideen probieren kannst, von sehr klassisch bis überraschend kreativ. Die genauen Daten wechseln, aber es liegt typischerweise im November. Wenn du Food liebst, ist das eine der besten Zeiten, weil die Stadt dann wirklich nach Genuss aussieht und auch so schmeckt.

🏛️ Sehenswürdigkeiten, die du wirklich spürst
Valladolid ist keine Stadt, in der du nur „gucken“ gehst, sondern eine Stadt, in der du schnell ein Gefühl bekommst, wie Spanien jenseits der Küste tickt. Alles wirkt weniger geschniegelt und mehr echt. Genau deshalb fühlt sich Valladolid oft wie ein kleines Ankommen im kastilischen Alltag an. Du merkst schnell, dass hier nicht die Attraktion zählt, sondern der Rhythmus der Stadt.
Die Plaza Mayor ist dafür der perfekte Startpunkt, weil hier das Zentrum des Lebens ist. Du kannst dich hinstellen, kurz schauen, und sofort verstehen, wie die Stadt funktioniert. Von hier aus kommst du in wenigen Minuten in viele Richtungen, und genau das macht es so leicht, ohne Plan loszugehen. Am besten klappt das morgens, wenn es noch ruhiger ist, und abends, wenn die Terrassenstimmung übernimmt und die Stadt weicher wirkt. Dann reicht oft ein Spaziergang rund um den Platz, und du bist schon drin im Gefühl.
Die Kathedrale ist spannend, weil sie groß gedacht war und trotzdem etwas Unvollendetes hat, das sie ungewöhnlich macht. Sie wirkt klar und massiv, fast streng, und genau dadurch bleibt sie im Kopf. Du gehst rein, spürst die Größe, und gleichzeitig diese besondere Art von „nicht perfekt fertig“, die sie menschlicher macht als viele andere Kirchen. Es ist kein Ort, der dich anlächelt, aber einer, der Eindruck hinterlässt.
Wenn du Museen magst, ist Valladolid richtig stark. Das Museo Nacional de Escultura ist so ein Haus, bei dem du schon beim Reingehen merkst, dass hier Niveau drinsteckt. Die Sammlung hat Substanz, und die Atmosphäre passt perfekt zu dieser kastilischen Mischung aus Ernsthaftigkeit und Schönheit. Du musst kein Kunstprofi sein, um es zu mögen, weil die Wirkung der Figuren und Räume sehr direkt ist.
Sehr schön ist auch ein Abstecher in den Campo Grande, der wie ein grüner Ruheknopf mitten in der Stadt wirkt. Du läufst zwischen Teichen, Wegen und großen Bäumen herum, hörst Vögel, und plötzlich wird alles leiser. Viele gehen hier einfach eine Runde, setzen sich kurz, und danach fühlt sich der Tag wieder leichter an. Es ist genau der Ort, an dem du vergisst, dass du eigentlich nur „kurz“ in einem Park sein wolltest. Grün, ruhig und weich ist das Gefühl, das hängen bleibt.
Und wenn du Literatur und Geschichte magst, ist die Casa de Cervantes ein kleiner, besonderer Moment. Du bist dort sehr nah an einem Stück spanischer Kulturgeschichte, ohne dass es sich schwer oder museal anfühlt. Es ist eher wie ein kurzer Blick in ein anderes Jahrhundert, der dir Valladolid nochmal näher bringt, weil die Stadt dabei ruhig bleibt und nichts beweisen muss.
🚶♀️🌿 Ausflüge in die Umgebung, die sich wirklich lohnen
Valladolid ist auch deshalb ein gutes Reiseziel, weil die starke Umgebung direkt vor der Tür liegt und sich überraschend vielseitig anfühlt. Du kannst dir die Stadt als Basis für Ausflüge nehmen und dir den Trip ganz leicht strukturieren. Ein Tag Altstadt und Tapas. Am nächsten Tag ein Schloss oder ein Weindorf. Danach wieder Valladolid, weil es sich abends so angenehm anfühlt, einfach irgendwo zu sitzen und den Tag ausklingen zu lassen.
Ein Klassiker ist Peñafiel, weil das Castillo de Peñafiel so markant über der Landschaft sitzt und sofort dieses kastilische Bild erzeugt, das man lange im Kopf behält. Der Ort eignet sich super für einen Tagesausflug, weil du dort Geschichte und Genuss in einem Tempo erlebst, das nicht anstrengend ist. Im Schloss tauchst du dann direkt ins Thema Wein ein, weil das Museo Provincial del Vino dort untergebracht ist. Das ist genau die Art Kultur, die nicht verkopft wirkt, sondern dich eher neugierig macht und danach automatisch Lust auf ein Glas in der Region auslöst.
Wenn du Weißwein magst, ist die Gegend rund um Rueda und Verdejo besonders interessant. Die Denominación de Origen Rueda ist eng mit der Verdejo-Traube verbunden, und genau deshalb passt hier vieles so gut zusammen. Du kannst ein Weingut besuchen, danach in einem kleinen Ort Mittag essen und zwischendurch einfach durch die offene Landschaft fahren, die so weit wirkt, dass man automatisch langsamer wird. Es fühlt sich oft nach einem sehr entspannten Tagesprogramm an, weil du nicht hetzen musst, um viel mitzunehmen.
Und wenn du eher Lust auf Geschichte und kastilische Bilder hast, sind Ziele wie Simancas oder Medina del Campo richtig schön, weil du dort Burgen und Weite bekommst. Alte Stadtkerne, massive Mauern, stille Plätze und diese klare Atmosphäre, die Kastilien so besonders macht. Das ist das Spanien, das nicht laut ist, aber sehr präsent. Oft versteht man genau diese Region erst dann wirklich, wenn man einmal dort war und gemerkt hat, wie gut sich diese Ruhe anfühlen kann.
🍷🍽️ Essen und Trinken, und warum Valladolid dafür ein Volltreffer ist
Valladolid ist eine Stadt für Tapas-Menschen. Das Schöne ist, dass du hier nicht lange planen musst, weil du dich einfach treiben lassen kannst. Du gehst in eine Bar, nimmst dir ein oder zwei Pinchos, trinkst ein Glas dazu, gehst weiter, und plötzlich ist der Abend fertig, ohne dass du einmal darüber nachdenken musstest, wo man jetzt „richtig“ hingehen müsste. Genau dieses unkomplizierte Bar-Hopping passt zu Valladolid, weil die Stadt entspannt ist und Genuss hier eher wie Alltag wirkt als wie ein Event.
Am besten funktioniert das, wenn du dir keinen festen Plan machst, sondern den Abend als kleine Reihe von Momenten siehst. Eine Bar für etwas Deftiges. Die nächste für etwas Knuspriges. Dann irgendwo ein Glas Wein, weil es gerade gut aussieht, und zwischendurch einfach ein paar Schritte durch die Straßen, bis du wieder irgendwo hängen bleibst. Du merkst schnell, dass Valladolid dafür gemacht ist, weil vieles nah beieinander liegt und die Stimmung in den Bars oft herzlich und unaufgeregt ist. Einfach treiben lassen ist hier wirklich der beste Tipp.

Kulinarisch bist du in Kastilien und León, und das heißt oft ehrliche Küche mit gutem Produkt. Es geht weniger um Show und mehr um Substanz. Lechazo asado, also im Ofen gebratenes Lamm, ist ein typisches Gericht der Region. Wenn du so etwas magst, ist das genau die richtige Stadt dafür, weil du hier diese klassische, kräftige Küche findest, die satt und zufrieden macht. Dazu passen kastilische Klassiker wie herzhafte Suppen, Käse und alles, was gut zu Brot, Öl und einem Glas Wein funktioniert. Ehrliche Küche ist hier kein Marketing, sondern ein Stil.
Gerade an kühleren Tagen fühlt sich Valladolid kulinarisch besonders stimmig an. Dann schmecken warme Gerichte noch besser, und du verstehst, warum viele regionale Küchen so stark sind, weil sie genau auf Klima und Alltag passen. Und selbst im Sommer wird es abends wieder angenehm, sodass du lange draußen sitzen kannst und das Essen nicht schwer wirkt, sondern einfach gut.
Beim Wein kannst du Valladolid als Einstieg in mehrere starke Regionen sehen. Rueda ist für viele der unkomplizierte Zugang, weil die Weißweine oft frisch sind und super zu Tapas passen. Ein Glas dazu, ein paar Pinchos, und du hast sofort dieses Gefühl, dass Genuss hier nicht kompliziert sein muss. Rueda und Tapas sind in Valladolid eine Kombination, die fast immer funktioniert, weil sie leicht bleibt und trotzdem nach Region schmeckt.
🧡 Meine drei liebsten Orte in Valladolid, die sofort dieses Wohlgefühl machen
Der erste Ort ist die Plaza Mayor, am liebsten am frühen Abend, wenn die Sonne tiefer steht und die Stadt langsam in ihren „wir bleiben noch kurz“ Rhythmus fällt. Dann wirkt Valladolid warm, ohne laut zu werden. Die Terrassen füllen sich, Stimmen werden weicher, und du merkst, dass hier nicht jeder schnell weiter muss. Setz dich einfach hin, bestell dir etwas Kleines, und schau eine Weile zu, wie die Stadt ihren Abend anzieht. Früher Abend ist hier wirklich die schönste Zeit.

Der zweite Ort ist der Campo Grande, weil er dir mitten in der Stadt echte Ruhe gibt. Du läufst zwischen Bäumen, Wegen und kleinen Teichen, hörst Vögel und vergisst erstaunlich schnell, dass du gerade in einer Stadt bist. Genau das macht ihn so wertvoll, weil du danach wieder rauskommst und dich fühlst, als hättest du kurz Urlaub vom Urlaub gemacht. Wenn du zwischendurch mal runterfahren willst, ist das der perfekte Ort dafür. Ruhe mitten in der Stadt funktioniert hier sofort.
Der dritte Ort ist das Ufer am Pisuerga, vor allem rund um Las Moreras, wo es sogar eine kleine Flussstrand-Stimmung gibt. Gerade im Sommer ist das ein schöner Platz, um zu laufen, zu sitzen oder einfach nur zu schauen, wie die Stadt am Wasser entspannter wird. Du bekommst dort diese „Wir gehen einfach noch ein Stück“ Atmosphäre, die den Tag länger macht, ohne dass du etwas planen musst. Fluss, Licht und Tempo passen hier einfach zusammen.
🛡️ Sicherheit und Versorgung, damit du entspannt bleiben kannst
Valladolid fühlt sich insgesamt sehr unkompliziert an, vor allem wenn du dich im Zentrum bewegst und die üblichen Reise-Basics einhältst. Du kannst dich hier entspannt treiben lassen, weil vieles übersichtlich ist und du schnell ein Gefühl dafür bekommst, welche Ecken sich nach Alltag und welche sich nach Ausgehen anfühlen. Wie in vielen Städten gilt trotzdem, dass du in Menschenmengen auf Taschen und Wertsachen achtest, besonders auf Plätzen, in vollen Bars und rund um Verkehrsknotenpunkte. Aber du musst hier nicht mit einem ständigen Alarmgefühl unterwegs sein. Aufmerksam, aber nicht angespannt ist die richtige Mischung.
Für Notfälle ist in Spanien die 112 die allgemeine Notrufnummer. Es ist ein gutes Gefühl, das im Hinterkopf zu haben, auch wenn du es sehr wahrscheinlich nicht brauchst. Wenn du allein reist, hilft es außerdem, die Adresse deiner Unterkunft gespeichert zu haben, damit du im Zweifel schnell sagen kannst, wo du bist.
Was die Versorgung angeht, bist du in einer großen spanischen Stadt. Du findest Supermärkte, Apotheken und alles, was du für ein paar Tage oder auch länger brauchst. Das nimmt viel Druck raus, weil du nicht jeden Kleinkram vorher organisieren musst. Du kannst spontan planen, dir unterwegs holen, was fehlt, und genau dadurch fühlt sich Valladolid so angenehm einfach an.
✨ Warum Valladolid sich wie ein gutes Spanien-Geheimnis anfühlt
Valladolid ist ideal, wenn du Spanien nicht nur als „Sonne und Meer“ erleben willst, sondern als Land mit Tiefe und Stadtkultur. Du bekommst Geschichte, du bekommst Kunst, du bekommst Flussmomente, und du bekommst Abende, die sich ganz natürlich entwickeln, weil die Stadt genau dafür gemacht ist. Es fühlt sich nicht nach Sightseeing-Marathon an, sondern nach einem Ort, der dich leise mitnimmt. Genuss ohne Show ist hier erstaunlich leicht.

Das Schöne ist, dass Valladolid dir schnell ein Gefühl dafür gibt, wie Spanien jenseits der Küste tickt. Du sitzt auf einem Platz, hörst Gesprächsfetzen, siehst, wie der Tag langsam in den Abend kippt, und merkst, dass diese Ruhe keine Langeweile ist, sondern Qualität. Gerade weil die Stadt nicht laut sein muss, bleiben die Eindrücke oft länger hängen.
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Wenn du dir Valladolid so vornimmst, dass du nicht jeden Tag komplett durchplanst, passiert das Beste fast von allein. Du nimmst dir Zeit für Umwege, für kleine Bars, für ein Glas Wein, das eigentlich nur „kurz“ sein sollte, und für lange Spaziergänge, bei denen du plötzlich in einer Straße landest, die du vorher nicht auf dem Schirm hattest. Zeit für Umwege macht hier den Unterschied, weil die Stadt genau in diesen Zwischenmomenten am schönsten ist.
Und genau dann wird Valladolid diese Art Reise, nach der man sich oft sehnt, ohne es vorher zu wissen. Nicht spektakulär laut, aber warm, rund und überraschend nah.
Warst du schon mal in Valladolid? Wie hat dir der Ort gefallen und von welchen schönen Erlebnissen kannst du berichten? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.