Die schönsten Orte, Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele auf Sardinien, die du am liebsten sofort einplanst
Sardinien fühlt sich an wie ein eigenes kleines Universum in Italien, weil hier so viele Gegensätze auf engem Raum zusammenkommen. Die Küsten können an manchen Tagen fast karibisch wirken, mit hellem Sand, flachem Wasser und Farben, die man eher in einem Reisekatalog erwartet.

Gleichzeitig hat das Inselinneren etwas Raues und Ursprüngliches, mit stillen Straßen, weiten Blicken und einer Landschaft, die dich schnell langsamer werden lässt. Du kannst morgens in einer Altstadt einen Espresso trinken, durch kleine Gassen bummeln und mittags schon auf dem Handtuch liegen. Am Nachmittag findest du dann Buchten, die wie natürliche Pools aussehen, weil das Wasser so ruhig und klar ist, dass du den Grund wie durch Glas siehst.
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Dazwischen warten Berge, Korkeichenwälder und Wege, auf denen du oft minutenlang niemandem begegnest. Dazu kommen Lagunen, an denen das Licht weich wird und die Stimmung fast meditativ wirkt, besonders wenn der Wind nachlässt. In den Dörfern merkt man schnell, dass hier vieles weniger eilig ist, und genau das macht den Reiz aus, wenn du nicht nur abhaken, sondern wirklich ankommen willst. Auf der Insel leben grob rund 1,57 Millionen Menschen, und trotzdem gibt es viele Ecken, die sich anfühlen, als wären sie nur für dich da.

Viele Reisende lieben Sardinien, weil du hier Traumstrände und echtes Alltagsleben gleichzeitig bekommst, und weil sich diese Mischung oft viel „ehrlicher“ anfühlt als reine Promenadenorte. Du kannst morgens am Meer starten, mittags in einer Bar zwischen Einheimischen einen Kaffee trinken und abends in einem kleinen Ort essen, in dem die Speisekarte eher nach Region als nach Touristenstandard klingt. Genau diese Wechsel machen die Insel so reizvoll, weil du nie das Gefühl hast, dich für nur eine Art Urlaub entscheiden zu müssen.
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Wenn du gerne mit dem Auto unterwegs bist, wird Sardinien schnell zur perfekten Roadtrip-Bühne, weil hinter jeder Kurve eine neue Bucht, ein Aussichtspunkt oder ein stilles Dorf warten kann. Du bestimmst dein Tempo selbst, hältst spontan an und entdeckst Ecken, die ohne Auto oft umständlich wären. Und wenn du Kultur magst, stolperst du fast automatisch über uralte Spuren, die nicht laut beworben werden müssen, weil sie einfach da sind und der Landschaft Tiefe geben. Genau das macht Sardinien so besonders, weil sich Strandtage und Geschichte hier oft ganz selbstverständlich in denselben Tag mischen.

Geschichte 🏛️
Sardinien hat eine lange Geschichte, die weit vor die römische Zeit zurückreicht und die Insel bis heute spürbar prägt. Besonders wichtig ist die nuragische Kultur, die in der Bronzezeit entstand und über viele Jahrhunderte das Inselbild mitgestaltet hat. Ihre steinernen Türme, die Nuraghen, tauchen bis heute überall auf und wirken oft so, als wären sie einfach aus der Landschaft herausgewachsen. Manche stehen allein auf einem Hügel, andere sind Teil größerer Anlagen, und genau das macht sie so spannend, weil du beim Anschauen sofort anfängst, dir das Leben von damals vorzustellen. Wenn du durch das Inselinnere fährst, merkst du schnell, dass Sardinien nicht nur Strand kann, sondern auch eine sehr archaische, stille Seite hat, die perfekt zu diesen Bauwerken passt.
Später kamen neue Einflüsse hinzu, zuerst durch phönizische und punische Siedlungen, die vor allem an Küsten und Handelsplätzen Spuren hinterließen. Danach wurde Sardinien Teil des Römisches Reich, und du findest je nach Region Reste von Straßen, Ruinen und alten Stadtstrukturen, die sich manchmal ganz beiläufig in den modernen Alltag mischen. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurde die Insel immer wieder von Mächten im westlichen Mittelmeer geprägt, was du an Kirchen, Hafenanlagen und Festungen erkennen kannst, besonders dort, wo Küsten strategisch wichtig waren. Diese Schichten siehst du nicht nur im Museum, sondern auch draußen vor Ort, wenn du bewusst hinschaust und dir Zeit nimmst, weil viele Orte ihre Geschichte nicht laut erzählen, sondern leise im Stadtgrundriss, in Mauerresten und in den Namen der Plätze weitertragen.

So kommst du hin
Am einfachsten erreichst du Sardinien per Flugzeug, weil es mehrere internationale Flughäfen auf der Insel gibt und du damit oft schnell in die passende Region kommst. Sehr häufig landen Reisende am Cagliari Elmas Airport im Süden, am Olbia Costa Smeralda Airport im Nordosten oder am Alghero Fertilia Airport im Nordwesten. Wenn du schon weißt, ob du eher Süden, Norden oder die Westküste sehen willst, sparst du dir dadurch direkt nach der Ankunft lange Fahrstrecken.
Alternativ kannst du mit der Fähre vom Italienischen Festland anreisen, was besonders praktisch ist, wenn du dein eigenes Auto dabeihaben willst. Viele Verbindungen starten zum Beispiel ab Genua, Livorno, Civitavecchia oder Neapel und bringen dich je nach Route nach Olbia, Porto Torres, Cagliari, Arbatax oder Golfo Aranci. In der Hochsaison sind Tickets und Kabinen oft schnell weg, deshalb fühlt sich frühes Planen meist deutlich entspannter an, vor allem wenn du feste Wunschdaten hast.

Infrastruktur vor Ort
In den Städten kommst du richtig gut zu Fuß voran, weil viele Zentren kompakt sind und du unterwegs automatisch an Cafés, Plätzen und kleinen Läden vorbeikommst. Zwischen den größeren Orten gibt es Busse, die für klassische Routen meistens reichen, vor allem wenn du dich auf ein paar feste Ziele konzentrierst. Sobald du aber viele Buchten, Aussichtspunkte und kleinere Dörfer in deinem eigenen Tempo verbinden willst, ist ein Mietwagen oft der Schlüssel zu den richtig schönen Momenten. Dann kannst du spontan anhalten, einen Abstecher fahren und Orte mitnehmen, die im Fahrplan schlicht keinen Platz haben.
Die Straßen sind grundsätzlich gut, nur im Inselinneren werden Strecken oft kurvig, und die Fahrzeiten sind manchmal länger, als es auf der Karte aussieht. Wenn du langsam fährst und Pausen einplanst, wird genau das zum Genuss, weil die Route selbst plötzlich Teil des Erlebnisses wird. Viele der besten Eindrücke entstehen nicht am Ziel, sondern unterwegs, wenn du an einem Aussichtspunkt stehenbleibst oder in einem kleinen Dorf kurz etwas trinkst. So fühlt sich Sardinien schnell weniger nach Abhaken und mehr nach echter Inselzeit an.

Top Sehenswürdigkeiten
Ein echtes Muss für Kulturfans ist Su Nuraxi di Barumini, weil du dort sehr direkt spürst, wie stark Sardiniens Vergangenheit im Landschaftsbild verankert ist. Die Anlage gehört zum UNESCO-Welterbe, und sie wirkt nicht wie ein einzelnes Bauwerk, sondern wie ein ganzes steinernes System aus Türmen, Mauerringen und einem ehemaligen Dorf. Genau hier bekommst du ein Gefühl dafür, warum die Nuraghen so ikonisch sind, weil sie nicht nur hübsch aussehen, sondern eine ganze Epoche greifbar machen.
Wenn du Natur liebst, ist Cala Goloritzé ein Ziel, das sich wie eine kleine Belohnung anfühlt, weil du es dir oft erst verdienen musst. Am eindrücklichsten ist der Moment nach der Wanderung, wenn du plötzlich diese klare Bucht zwischen Felsen siehst und der Kontrast aus Stein, Grün und Wasser sofort wirkt. Wer per Boot kommt, erlebt die Küste noch einmal ganz anders, und je nach Saison kann der Zugang geregelt sein, weshalb ein kurzer Check der aktuellen Regeln vorab viel Stress spart.
Für Höhlen und dramatische Klippen ist Grotta di Nettuno am Capo Caccia ein Klassiker, der je nach Wetter per Boot oder über die berühmte Treppe erreichbar ist. Die Escala del Cabirol hat 654 Stufen, und allein dieser Abstieg ist schon ein Highlight, wenn du schwindelfrei bist und dir Zeit lässt. Bei Wind oder Seegang kann sich der Bootsplan ändern, deshalb lohnt es sich, den Tag nicht zu eng zu takten.
Und wenn du einmal dieses milchige Türkis sehen willst, das Sardinien so berühmt macht, dann ist La Pelosa bei Stintino genau so ein Ort. Das Wasser ist oft sehr flach, die Farben wirken fast unrealistisch, und früh am Tag fühlt sich alles deutlich ruhiger an als später. In der Hauptsaison kann der Zugang reguliert sein, teils mit Reservierung, deshalb ist es sinnvoll, das vorab kurz zu prüfen.

Die schönsten Orte
Cagliari ist ein richtig starker Startpunkt, weil du hier Altstadt, Märkte, Meerblick und gutes Essen ganz ohne großen Plan kombinieren kannst. In der Altstadt Castello läufst du durch enge Gassen, stößt auf kleine Plätze und stehst plötzlich an einer Aussichtskante mit Blick über Dächer, Hafen und Salzlagunen. Genau dieses Wechselspiel macht Cagliari so angenehm, weil du in kurzer Zeit viele Eindrücke sammelst, ohne dauernd unterwegs zu sein. Wenn du früh dran bist, lohnt sich ein Bummel über einen Markt, weil du dort Sardiniens Alltag sofort spürst und nebenbei ein paar Snacks für den Tag findest. Danach passt ein Kaffee mit Blick aufs Wasser oder ein kurzer Abstecher zu einem Panorama-Spot, bevor du wieder ins Gewusel der Innenstadt eintauchst. Tagsüber bist du schnell draußen, denn rund um die Stadt liegen Strände und Aussichtspunkte, die sich auch spontan einbauen lassen. Abends wird es dann besonders schön, weil die Stimmung lebendig ist und du dich einfach treiben lassen kannst, bis du in einer Trattoria oder Winebar landest. Cagliari fühlt sich dabei nie kompliziert an, sondern eher wie eine Basis, die dir jeden Tag mehrere Optionen schenkt.
Alghero wirkt mit seinen Mauern, Gassen und der langen Meeresfront wie ein Kurzurlaub im Kurzurlaub. Schon beim ersten Spaziergang merkst du, dass die Stadt einen eigenen Takt hat, der gleichzeitig entspannt und elegant wirkt. Hinter den historischen Fassaden verstecken sich kleine Läden, Eisdielen und Restaurants, und du kannst dich stundenlang ohne Ziel bewegen, weil ständig ein neues Fotomotiv auftaucht. Besonders am späten Nachmittag wird Alghero stark, weil das Licht die Steine warm färbt und die Promenade richtig Leben bekommt. Dann sitzt du kurz am Wasser, beobachtest Boote und Menschen, und plötzlich ist der Abend da, ohne dass du es gemerkt hast. Zum Sonnenuntergang spielt die Stadt ihre größte Stärke aus, weil du einfach losläufst, an den Mauern entlang schlenderst und immer wieder stehen bleibst. Genau dieses Gefühl von Freiheit macht Alghero so beliebt, weil du kaum etwas planen musst, um einen perfekten Abend zu haben. Wenn du nur wenige Tage auf Sardinien hast, liefert Alghero schnell dieses „Ich bin wirklich weg“ Gefühl.
Für das Postkarten-Feeling im Kleinen ist Bosa ein Favorit, weil die bunten Häuser am Fluss sofort hängen bleiben und die Stadt angenehm ruhig wirkt. Hier geht es weniger um große Highlights und mehr um den Rhythmus, der automatisch langsamer wird, sobald du ankommst. Du spazierst am Wasser entlang, schaust auf die Fassaden, setzt dich zwischendurch auf eine Bank und merkst, wie sehr so ein Ort entschleunigen kann. Gerade dieses Unaufgeregte ist der Reiz, weil du nicht das Gefühl hast, etwas verpassen zu müssen. Am schönsten ist Bosa, wenn du dir Zeit gibst, denn dann entdeckt man die kleinen Details, die sonst untergehen. Es ist ein Ort für einen entspannten Halbtagesausflug oder eine Nacht, wenn du den Abend ohne Trubel ausklingen lassen willst.
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Und wenn du eine kleine Märchenkulisse suchst, ist Castelsardo im Norden genau so ein Ort, den man nicht nur fotografiert, sondern auch fühlt. Die Lage über dem Meer ist beeindruckend, und allein die Anfahrt macht schon Lust auf den ersten Rundgang. Oben angekommen läufst du durch verwinkelte Gassen, findest stille Ecken und blickst immer wieder auf die Küste, die sich weit nach beiden Seiten öffnet. Castelsardo wirkt kompakt, aber intensiv, weil die Perspektiven ständig wechseln und du mit jedem Schritt ein neues Panorama bekommst. Wenn der Wind vom Meer kommt und das Licht langsam weicher wird, hat der Ort etwas richtig Filmisches. Genau deshalb bleibt Castelsardo oft länger im Kopf als man erwartet, weil es nicht nur schön aussieht, sondern eine Stimmung hat.

Wenn du möchtest, kann ich dir daraus auch direkt einen kurzen Abschnitt „So kombinierst du die Orte in 5–7 Tagen“ machen, damit du die Reihenfolge und Fahrstrecken noch entspannter planen kannst. Cagliari, Alghero, Bosa, Castelsardo und Sonnenuntergang habe ich dir schon als dick markierte Wörter gesetzt.
Schöne Ausflugsziele 🌊
Eine Bootstour durch den Golfo di Orosei ist für viele das Insel-Highlight, weil du Buchten erreichst, die vom Land aus nur mit deutlich mehr Aufwand zugänglich sind. Schon das Losfahren hat etwas Besonderes, weil die Küste hier dramatisch wirkt und sich immer wieder neue Felsformationen und kleine Strände öffnen. Du liegst nicht einfach nur am Strand, sondern hast das Gefühl, dass du jeden Stopp wirklich „eroberst“, weil er so abgeschieden wirkt. Viele Touren legen mehrere Badestopps ein, und genau das macht den Tag so abwechslungsreich, weil du zwischen Schwimmen, Bootsfahrt und kurzen Pausen am Strand wechselst. Wenn du einen klassischen Strandtag mit Wow-Faktor willst, ist Cala Luna dafür wie gemacht, weil der Mix aus hellem Sand, Wasserfarbe und den Felsen im Hintergrund fast unrealistisch aussieht. Besonders schön ist es, wenn du nicht zu spät startest, weil das Licht morgens oft weicher ist und du die Bucht noch etwas ruhiger erleben kannst. Nimm am besten genug Wasser und etwas Kleines zu essen mit, denn auf dem Boot vergeht die Zeit schneller als man denkt.
Im Norden ist ein Tagestrip zum Parco Nazionale dell’Arcipelago di La Maddalena perfekt, wenn du Inselhüpfen, glasklares Wasser und kurze Stopps in kleinen Häfen magst. Die Stimmung ist dort oft leicht und sommerlich, weil du ständig von einer Bucht in die nächste gleitest und immer wieder denkst, dass das Wasser noch klarer nicht sein kann. Gerade wenn du gerne fotografierst, ist das ein Traum, weil sich Farben und Formen ständig ändern und jeder Halt anders wirkt. Es fühlt sich weniger nach „Ausflug“ an und mehr nach einem Mini-Abenteuer, bei dem du in kurzer Zeit sehr viele Highlights einsammelst. Plane den Tag so, dass du nicht hetzen musst, denn der Reiz liegt darin, kurz anzulegen, ins Wasser zu springen und einfach zu genießen. Wenn du die Chance hast, einen kleinen Hafenstopp einzubauen, wirkt der Tag noch runder, weil du kurz vom Boot in dieses entspannte Inselgefühl wechselst.
Und wenn du lieber in die andere Richtung willst, ist Capo Testa bei Santa Teresa Gallura ein großartiger Mix aus Felsen, Blicken und kurzen Spaziergängen. Die Landschaft sieht dort teilweise aus wie aus einer anderen Welt, weil Wind und Wetter die Felsen so geformt haben, dass du ständig neue Silhouetten erkennst. Du kannst dir den Besuch leicht machen, weil du keine lange Wanderung brauchst, um spektakuläre Aussichten zu bekommen. An klaren Tagen siehst du von hier bis nach Corsica, und allein dieser Blick macht den Ausflug schon lohnend. Wenn du gerne kombinierst, passt danach noch ein kurzer Abstecher in den Ort, um etwas zu essen oder den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Ein Abstecher nach Bonifacio ist als Tagesausflug je nach Verbindung möglich, und das kann richtig besonders sein, weil du dann gleich noch ein zweites Insel-Highlight erlebst. Am besten klappt das, wenn du früh startest und im Kopf behältst, dass Verbindungen und Wetter deinen Tag stärker beeinflussen können als an Land.

Wenn du willst, kann ich dir daraus auch eine kleine „Top-Ausflüge je Region“ Struktur machen, damit du schnell siehst, was am besten zu deiner Route passt. Bootstour, Cala Luna, La Maddalena, Capo Testa und Bonifacio habe ich dir als 5 dick markierte Wörter gesetzt.
Typisch essen 🍝
Sardinien ist kulinarisch bodenständig und gleichzeitig richtig eigen, und genau das macht Essen auf der Insel so spannend. Viele Gerichte wirken auf den ersten Blick schlicht, aber dahinter steckt oft viel Tradition und ein starker Bezug zu dem, was die Landschaft hergibt. Im Landesinneren dominieren eher kräftige, warme Aromen, während an der Küste alles leichter wirkt und sich stärker um frischen Fang dreht. Sehr typisch sind Culurgiones, also gefüllte Teigtaschen, die je nach Region leicht anders gewürzt sind und oft wie ein kleines Familienrezept behandelt werden.
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Dazu passt Pane Carasau, dieses hauchdünne Knäckebrot, das du fast überall bekommst und das sich perfekt als Begleiter zu Käse, Antipasti oder einfach nur mit etwas Olivenöl eignet. Bei Käse kommst du an Pecorino kaum vorbei, weil er in vielen Varianten auftaucht und von mild bis kräftig reicht, je nachdem wie lange er gereift ist. Wenn du Lust auf etwas richtig Deftiges hast, ist Porceddu das klassische Highlight, also langsam gegartes Spanferkel, das oft bei Festen und besonderen Abenden auf den Tisch kommt und unglaublich aromatisch ist.

An der Küste spielen Fisch und Meeresfrüchte eine große Rolle, oft sehr schlicht zubereitet, damit die Qualität wirklich im Vordergrund steht. Genau das macht diese Küche so angenehm, weil du nicht das Gefühl hast, dass alles überwürzt oder überladen ist, sondern eher sauber und ehrlich schmeckt. Wenn du tagsüber viel unterwegs bist, sind solche einfachen, frischen Gerichte perfekt, weil sie nicht schwer im Magen liegen und trotzdem satt machen. Und wenn du abends noch etwas Süßes willst, passen Seadas mit Honig fast immer, weil diese Mischung aus warmem Teig, Käse und Süße ein typischer Abschluss ist, der sofort nach Sardinien schmeckt.
Wenn du lokale Produkte liebst, nimm dir Zeit für kleine Märkte, Käsereien und Bäckereien, weil dort die Insel am ehrlichsten schmeckt. Dort findest du oft genau die Dinge, die man in Restaurants manchmal übersieht, und du bekommst ein Gefühl dafür, wie stark Sardinien über Geschmack und Handwerk funktioniert. Am schönsten ist es, wenn du ohne festen Plan hingehst, ein bisschen probierst und dir einfach das mitnimmst, was dich spontan anspricht.
Sardinien ist so vielseitig
Sardinien ist ein Reiseziel, das du auf ganz verschiedene Arten erleben kannst, als Strandurlaub, als Roadtrip, als Kulturreise oder als Mischung aus allem. Wenn du dir eine Region nach der anderen vornimmst, wirkt die Insel weniger wie eine To-do-Liste und mehr wie ein echtes Erlebnis. Und oft sind es nicht nur die großen Spots, sondern die kleinen Abzweige, die den Tag besonders machen.
Warst du schon mal in Sardinien? Welche Orte und Sehenswürdigkeiten hast du in Italien schon mal besucht? Wir freuen uns über ein paar Kommentare.