Warum trotz sinkender Verkäufe der Tabak-Umsatz auf den Balearen steigt und was die Steuer damit zu tun hat
Wie das Inselradio in seinem Artikel berichtet wird auf den Balearen weniger geraucht als noch zuvor, und trotzdem fließt am Ende mehr Geld in die Kassen. Genau das zeigen aktuelle Daten aus Spanien, die sich den Tabakverkauf und die Einnahmen genauer anschauen. Im Jahr 2025 gingen die Verkaufszahlen bei Zigaretten und Tabak insgesamt zurück.

Gleichzeitig stieg der Umsatz aber leicht an, und zwar um gut drei Prozent auf mehr als 486 Millionen Euro. Das klingt erstmal widersprüchlich, ist aber ziemlich logisch, wenn man auf die Preisentwicklung schaut. Denn die Preise sind gestiegen, unter anderem durch höhere Belastungen über die Tabaksteuer. Für Käufer bedeutet das, dass sie seltener zugreifen, pro Packung aber mehr bezahlen.
Besonders deutlich wird dieser Trend bei den klassischen 20er-Schachteln. Gerade diese Standardpackungen wurden spürbar weniger verkauft. Ähnlich sieht es bei Zigarren aus, die ebenfalls seltener über die Ladentheke gingen. Und auch beim Drehtabak zeigt sich das gleiche Bild, nämlich weniger Absatz, aber am Ende kein Einbruch bei den Umsätzen. Unterm Strich bleibt damit eine klare Botschaft: Auf den Balearen sinkt zwar der Konsum, aber höhere Preise gleichen das aus und sorgen sogar für ein kleines Plus.

Quelle: Inselradio