Die schönsten Strände auf Gran Canaria: Von Maspalomas bis Las Canteras

Blick auf Puerto de Mogán mit Marina, geschützter Sandbucht und hohen Felsklippen.

Gran Canaria: 4 Traumstrände, die unterschiedlicher kaum sein könnten

Gran Canaria ist für seine enorme landschaftliche Vielfalt bekannt. Während im Inselinneren Berge, Schluchten und kleine Dörfer das Bild bestimmen, warten entlang der Küste ganz unterschiedliche Strände – vom langen Stadtstrand bis zur geschützten Badebucht mit hellem Sand. Gerade diese Abwechslung macht die Insel für Reisende interessant, die ihren Urlaub nicht ausschließlich an einem einzigen Strand verbringen möchten.

Blick auf den Anfi del Mar Strand auf Gran Canaria mit Palmen, Sonnenliegen und türkisblauem Meer.
Gran Canaria – Anfi del Mar Strand mit Palmen und weißem Sand – Bildnachweis: Balate Dorin – Stock-ID: 1481741981

Zu den bekanntesten Stränden auf Gran Canaria gehören Las Canteras in Las Palmas, die weiten Sandflächen von Maspalomas sowie die geschützten Buchten von Amadores und Puerto de Mogán. Jeder dieser Orte besitzt einen vollkommen eigenen Charakter. Wer mehrere davon besucht, erlebt innerhalb weniger Tage sowohl urbanes Strandleben als auch Dünenlandschaften und ruhige Buchten im sonnigen Süden der Insel.

Playa de Las Canteras

Mitten in Las Palmas de Gran Canaria liegt mit der Playa de Las Canteras einer der bekanntesten Stadtstrände der Kanarischen Inseln. Der mehrere Kilometer lange Strand erstreckt sich entlang der Westseite der schmalen Landenge, auf der ein Teil der Inselhauptstadt liegt. Das Besondere ist die unmittelbare Verbindung von Stadt und Meer: Nur wenige Schritte hinter dem Sand beginnen Promenade, Restaurants, Cafés und Wohnviertel.

Las Canteras ist deshalb nicht nur ein Strand für Urlauber, sondern gehört zum Alltag der Einwohner von Las Palmas. Morgens sieht man Spaziergänger und Schwimmer, tagsüber Familien und Badegäste und am Abend füllt sich die Promenade mit Menschen, die den Sonnenuntergang am Atlantik genießen. Wer während eines Städtetrips nicht auf einen Strandtag verzichten möchte, findet hier eine Kombination, die auf Gran Canaria kaum ein zweites Mal existiert.

Ein charakteristisches Merkmal ist La Barra, ein natürliches Riff, das parallel zu einem Teil des Strandes verläuft. Es schützt bestimmte Bereiche vor stärkerem Wellengang und schafft bei geeigneten Bedingungen ruhigere Zonen zum Baden und Schnorcheln. An anderen Abschnitten können dagegen bessere Bedingungen für Surfer herrschen, sodass sich entlang des langen Strandes unterschiedliche Möglichkeiten ergeben.

Weitläufiger Sandstrand mit ruhigem Wasser, Promenade und Badegästen in Las Palmas.
Playa de Las Canteras, Las Palmas – goldener Stadtstrand – Bildnachweis: Nizam Ergil – iStock-Datei-ID: 1306467737

Auch für einen Spaziergang lohnt sich Las Canteras. Entlang der Promenade wechseln sich Restaurants, Eisdielen und Cafés ab, während immer wieder Wege direkt zum Sand führen. Dadurch muss man sich nicht zwischen Stadtbesichtigung und Strand entscheiden: Sehenswürdigkeiten von Las Palmas lassen sich am Vormittag erkunden und anschließend kann der Tag direkt am Atlantik ausklingen.

Wer mehrere Tage im Norden Gran Canarias verbringt, sollte Las Canteras deshalb nicht nur als klassischen Badestrand betrachten. Gerade die Mischung aus Stadtleben, Promenade und Meer macht seinen besonderen Reiz aus. Für Reisende, die gerne zentral wohnen und trotzdem täglich ans Wasser möchten, gehört die Gegend zu den interessantesten Standorten auf der Insel.

Maspalomas & die Dünen

Kaum eine Landschaft wird so stark mit Gran Canaria verbunden wie die Dünen von Maspalomas. Direkt hinter dem Atlantik breitet sich im Süden der Insel eine ausgedehnte Sandlandschaft aus, die stellenweise beinahe wie eine kleine Wüste wirkt. Sand, Meer und Himmel bestimmen das Panorama und schaffen einen starken Kontrast zu den Ferienorten in unmittelbarer Nähe.

Der Strand selbst erstreckt sich über mehrere Kilometer und bietet entsprechend viel Platz. Je nachdem, welchen Abschnitt man besucht, verändert sich die Atmosphäre deutlich. Rund um den Leuchtturm von Maspalomas befinden sich Promenade, Restaurants und Geschäfte, während andere Bereiche wesentlich offener wirken und von den Dünen geprägt werden. Richtung Playa del Inglés geht der lange Küstenabschnitt schließlich in eines der bekanntesten Feriengebiete Gran Canarias über.

Die Dünen von Maspalomas stehen unter Naturschutz und sind ein empfindlicher Lebensraum. Besucher sollten deshalb die vorgesehenen Wege und markierten Bereiche nutzen und Absperrungen respektieren. Gerade weil die Landschaft auf den ersten Blick endlos und robust erscheint, wird leicht unterschätzt, wie empfindlich das Ökosystem tatsächlich ist.

Luftaufnahme vom Faro de Maspalomas mit Promenade, Sandstrand und Atlantik.
Maspalomas – Leuchtturm am Strand – Bildnachweis: Naeblys – iStock-Datei-ID: 2172014721

Ein Spaziergang entlang der Dünen gehört trotzdem zu den besonderen Erlebnissen im Süden Gran Canarias. Besonders am frühen Morgen oder gegen Abend wirkt die Landschaft eindrucksvoll, wenn die Sonne tiefer steht und lange Schatten über den Sand wirft. Gleichzeitig sind die Temperaturen zu diesen Zeiten häufig angenehmer als während der intensiven Mittagssonne.

Beim Baden sollte man den Atlantik nicht unterschätzen. Strömungen und Wellengang können sich je nach Wetterlage verändern, weshalb die örtliche Beflaggung und Hinweise der Rettungskräfte unbedingt beachtet werden sollten. Außerdem können Wege durch den Sand deutlich anstrengender sein, als die Entfernung auf den ersten Blick vermuten lässt – Wasser und guter Sonnenschutz gehören daher auch bei einem vermeintlich kurzen Strandspaziergang dazu.

Maspalomas ist damit weit mehr als nur ein Platz zum Sonnenbaden. Die Kombination aus langem Strand, Leuchtturm und einer der außergewöhnlichsten Landschaften der Kanaren macht den Ort zu einem Ziel, das auch Besucher erleben sollten, die normalerweise nicht den ganzen Tag am Strand verbringen möchten.

Playa de Amadores

An der Südwestküste Gran Canarias liegt mit der Playa de Amadores eine vollkommen andere Art von Strand. Die geschützte Bucht wurde touristisch gestaltet und ist vor allem für ihren hellen Sand und das häufig auffallend ruhige Wasser bekannt. Im Vergleich mit der wilden Dünenlandschaft von Maspalomas wirkt Amadores kompakter und deutlich stärker auf einen entspannten Badetag ausgerichtet.

Wellenbrecher schützen große Teile der Bucht vor der direkten Kraft des Atlantiks. Dadurch können die Bedingungen zum Baden angenehmer sein als an stärker exponierten Küstenabschnitten, wobei natürlich auch hier Wetter, Meer und aktuelle Warnhinweise berücksichtigt werden müssen. Besonders Familien und Reisende, die ruhigeres Wasser bevorzugen, schätzen deshalb diesen Teil der Küste.

Hinter dem Strand verläuft eine Promenade mit Restaurants, Cafés und weiteren Angeboten. Damit ist praktisch alles vorhanden, was für einen längeren Strandtag benötigt wird. Wer allerdings eine vollkommen naturbelassene Bucht sucht, wird Amadores wahrscheinlich weniger spannend finden – der Reiz liegt gerade in der Kombination aus komfortabler Infrastruktur, geschützter Lage und leicht zugänglichem Strand.

Geschützte Badebucht mit hellem Sand, Promenade und vielen Sonnenschirmen auf Gran Canaria.
Playa de Amadores – türkis, ruhig & familienfreundlich – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-Datei-ID: 2172773802

Sehr schön ist auch die Lage an der Südwestküste. In dieser Region Gran Canarias sind Sonnenuntergänge über dem Atlantik ein besonderes Erlebnis. Wer nicht sofort nach dem Baden aufbricht, kann den Tag deshalb bei einem Spaziergang entlang der Küste ausklingen lassen und beobachten, wie sich das Licht über dem Meer verändert.

Amadores lässt sich außerdem gut mit Puerto Rico de Gran Canaria verbinden. Ein Küstenweg führt zwischen den beiden Ferienorten entlang der Felsen und eröffnet unterwegs schöne Blicke auf den Atlantik. So lässt sich ein klassischer Strandtag problemlos mit einem längeren Spaziergang verbinden.

Wer unterschiedliche Strandtypen auf Gran Canaria kennenlernen möchte, sollte Amadores gerade wegen des Kontrasts besuchen. Nach den offenen Sandflächen von Maspalomas oder dem urbanen Las Canteras zeigt die geschützte Bucht, wie vielseitig die Küste der Insel innerhalb relativ kurzer Entfernungen sein kann.

Playa de Mogán

Puerto de Mogán im Südwesten Gran Canarias ist vor allem für seinen kleinen Hafen, weiße Häuser und blumengeschmückte Gassen bekannt. Direkt daneben liegt die Playa de Mogán, ein kompakter Sandstrand, der sich hervorragend mit einem Besuch des Ortes verbinden lässt. Hier steht weniger die Größe des Strandes als das gesamte Urlaubserlebnis rund um Bucht und Hafen im Mittelpunkt.

Durch die geschützte Lage ist das Wasser häufig vergleichsweise ruhig. Der Strand eignet sich deshalb gut für entspanntes Baden und einen gemütlichen Tag am Meer. Hinter dem Sand befinden sich Restaurants und weitere touristische Angebote, sodass niemand umfangreiche Verpflegung für einen Strandtag mitbringen muss.

Besonders reizvoll wird der Besuch, wenn man sich nicht ausschließlich am Wasser aufhält. Rund um den Hafen von Puerto de Mogán führen kleine Straßen und Gassen zwischen niedrigen Häusern hindurch, die teilweise von Bougainvilleen und anderen Pflanzen eingerahmt werden. Brücken über kleine Wasserkanäle haben dem Ort den häufig verwendeten Beinamen „Klein-Venedig“ eingebracht, auch wenn Puerto de Mogán natürlich seinen ganz eigenen Charakter besitzt.

Vom Hafen starten zudem verschiedene Bootsausflüge entlang der Südwestküste. Dadurch kann Puerto de Mogán ein guter Ausgangspunkt sein, um Gran Canaria einmal vom Wasser aus zu betrachten. Wer keine Bootstour unternehmen möchte, kann stattdessen durch den Ort schlendern, am Hafen essen oder einen Aussichtspunkt oberhalb der Häuser ansteuern.

Die Playa de Mogán ist damit besonders für Reisende interessant, die Strand und Ortsbesichtigung miteinander verbinden möchten. Statt morgens anzukommen und den gesamten Tag auf dem Handtuch zu verbringen, kann man einige Stunden baden und anschließend durch Puerto de Mogán laufen. Gerade für einen Tagesausflug ist diese Kombination ideal.

Blick auf Puerto de Mogán mit Marina, geschützter Sandbucht und hohen Felsklippen.
Puerto de Mogán – Hafen, Strand und weiße Häuser – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-Datei-ID: 1371466343

Wer mehrere Strände Gran Canarias besucht, wird schnell feststellen, wie unterschiedlich die Insel am Meer sein kann. Las Canteras verbindet einen langen Sandstrand mit dem Leben einer Großstadt, während Maspalomas mit seiner riesigen Dünenlandschaft eines der eindrucksvollsten Naturbilder der Insel bietet. Amadores setzt dagegen auf eine geschützte Badebucht mit guter Infrastruktur und Puerto de Mogán kombiniert einen kleineren Strand mit einem der bekanntesten Küstenorte im Südwesten.

Welcher davon der schönste Strand ist, lässt sich kaum allgemein beantworten. Für einen Städtetrip überzeugt Las Canteras, für Landschaft und lange Spaziergänge Maspalomas, für einen komfortablen Badetag Amadores und für die Kombination aus Strand und Ortsbummel Puerto de Mogán. Gerade deshalb lohnt es sich, während einer Gran-Canaria-Reise nicht nur einen einzigen Strand kennenzulernen.

Wer einen Mietwagen nutzt oder verschiedene Ausflüge plant, kann mehrere dieser Orte problemlos in den Urlaub integrieren. Dabei sollte man jedoch nicht versuchen, alle Strände möglichst schnell abzuhaken. Ein paar Stunden am Wasser, ein Spaziergang entlang der Küste und genügend Zeit für den jeweiligen Ort vermitteln wesentlich mehr von Gran Canaria als ein kurzer Fotostopp.

Eine weiße Windmühle steht am Straßenrand neben leuchtend pinken Bougainvillea-Blüten.
Traditionelle Windmühle vor Bergkulisse – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-Datei-ID: 1312603266

Welcher Strand auf Gran Canaria ist euer Favorit? Bevorzugt ihr die Dünen von Maspalomas, das Stadtleben an der Playa de Las Canteras oder die geschützten Buchten im Süden? Schreibt uns gerne eure Erfahrungen und persönlichen Strandtipps für Gran Canaria in die Kommentare.

AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.