Die schönsten Strände auf Fuerteventura, an denen du von goldenen Dünen bis zur einsamen Surferbucht alles findest, was einen Strandurlaub besonders macht

Auf Fuerteventura merkst du schon nach den ersten Kilometern, warum viele die Insel nur mit einem Wort beschreiben: Strände. Küstenabschnitte ziehen sich kilometerweit, dazwischen liegen Dünenfelder, Lagunen und kleine Felsbuchten. Das Licht ist klar, der Wind fast immer da und das Meer zeigt jeden Tag einen anderen Blau und Türkiston. Genau dieses Zusammenspiel macht die Insel so besonders, weil sich selbst bekannte Orte nie ganz gleich anfühlen.

Promenade neben einem breiten Sandstrand mit Liegen und Sonnenschirmen auf Fuerteventura.
Strandpromenade mit Blick aufs Meer auf Fuerteventura – Bildnachweis: pkazmierczak – iStock-Datei-ID: 675757348

Du kannst morgens an einem ruhigen Strand bei Costa Calma spazieren, mittags in den Dünen von Corralejo sitzen und abends am wilden Cofete auf den Atlantik schauen. Oft reichen schon kurze Fahrten, damit sich die Landschaft komplett verändert. Erst ist da feiner Sand und flaches Wasser. Dann kommen Dünenkämme, die im Wind ständig ihre Form wechseln. Später stehst du plötzlich vor dunklen Bergen und einer Küste, die rau und groß wirkt. Viele bleiben einfach stehen, weil der Blick so weit ist und der Wind alles leer pusten scheint.

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Dazwischen liegen Dörfer und Urlaubsorte mit Bars, Surfshops und kleinen Restaurants, aber auch fast leere Ecken, in denen du nur Wellen und Wind hörst. Die Insel ist trocken und karg, wirkt aber gerade dadurch sehr weit und offen. Du hast viel Himmel über dir und oft das Gefühl, dass du Platz zum Atmen hast. Wenn du gern aktiv bist, findest du überall Spots zum Surfen, Kiten oder Wandern. Wenn du es ruhiger magst, setzt du dich einfach in den Sand und schaust dem Licht beim Wechseln zu. Fuerteventura ist gemacht für Strandtage, aber eben auch für dieses weite Inselgefühl, das schnell süchtig macht. Wenn du einen Ort suchst, an dem Strand im Mittelpunkt steht und du das ganze Jahr Sonne bekommst, ist Fuerteventura ein sehr dankbares Reiseziel.

Pinke Blüten und Palmen rahmen den Blick auf einen langen Sandstrand und das Meer auf Fuerteventura.
Aussichtspunkt über türkisblauen Strand auf Fuerteventura – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-Datei-ID: 2010895877

Allgemeines: Insel, Lage und Stimmung

Fuerteventura ist die zweitgrößte der Kanarischen Inseln und liegt im Atlantik vor der Küste Nordafrikas, politisch gehört sie zu Spanien. Die Insel ist rund 1.660 Quadratkilometer groß und hat gut 120.000 Einwohner. Sie wurde 2009 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Hauptstadt ist Puerto del Rosario, die meisten Urlauber wohnen aber in Orten wie Corralejo im Norden, Caleta de Fuste im Osten sowie Costa Calma und Morro Jable im Süden.

Fuerteventura ist trockener als viele andere Kanareninseln. Die Landschaft wirkt oft ockerfarben und vulkanisch. Gerade das macht den Reiz aus, weil sich karge Hügel, weite Ebenen und Dünenfelder abwechseln. Dazu kommen die berühmten, besonders breiten und hellen Strände, die an vielen Stellen fast endlos wirken. Das Klima gilt als ganzjährig mild. Der Wind ist häufig präsent und sorgt für angenehm klare Luft. Deshalb ist die Insel bei Surfen und Kitesurfen so beliebt, vom Einsteigerkurs bis zu Spots für Fortgeschrittene.

Anreise und unterwegs auf der Insel

Aus Deutschland erreichst du Fuerteventura ganzjährig mit Direktflügen, oft in vier bis fünf Stunden. Der Flughafen liegt zentral an der Ostküste nahe der Hauptstadt. Von dort fährst du je nach Ziel in etwa einer Stunde in den Norden oder Süden. Viele Hotels bieten Transfers an, ansonsten kommst du mit Taxi oder Bus schnell weiter.

Surfer im Neopren gleitet auf einer hohen Welle vor der Küste von Fuerteventura.
Surfer in der perfekten Welle vor Fuerteventura – Bildnachweis: simone tognon – iStock-Datei-ID: 1207570309

Linienbusse verbinden den Airport mit Puerto del Rosario, Corralejo, Caleta de Fuste und dem Süden. Betrieben werden sie von Tiadhe, die mit rund 17 Linien die wichtigsten Orte der Insel abdeckt. Für eine reine Standortreise reicht das oft aus, vor allem wenn du in einem der großen Ferienorte wohnst.

Wenn du jedoch viele Strände und Aussichtspunkte abklappern willst, ist ein Mietwagen fast immer die entspannteste Lösung. Du kannst spontan an Dünen, Miradores, Schotterpisten und kleinen Buchten anhalten, ohne Fahrpläne im Blick zu haben. Gerade im Norden und im Süden lohnt sich das, weil viele der schönsten Ecken etwas abseits liegen.

Für abgelegenere Spots wie Cofete im Süden führt eine unbefestigte Piste in die Berge. Hier ist ein Wagen mit etwas Bodenfreiheit hilfreich. Fahre langsam und plane Zeit ein, weil die Strecke je nach Wetter und Zustand der Piste ruppig sein kann. Innerhalb größerer Orte kommst du zu Fuß gut zurecht. Zusätzlich gibt es Taxis und in einigen Touristenzentren auch Fahrräder oder E-Scooter, die für kurze Strecken praktisch sind.

Die schönsten Strände im Norden

Der Norden ist ein perfekter Einstieg, wenn du lange Sandstrände und Dünen liebst. Vor Corralejo liegen die Grandes Playas. Das sind mehrere Kilometer Strand mit feinem, hellem Sand und türkisfarbenem Wasser. Dahinter breiten sich die Dünen des Naturparks Corralejo aus. Es wirkt fast wie eine kleine Wüste direkt am Meer. Hier kannst du baden, spazieren, sandboarden und einfach den Blick über Wasser und Dünen schweifen lassen. An windigen Tagen siehst du viele Kitesurfer und Windsurfer. Ruhige Tage eignen sich dagegen super für Familien und lange Strandläufe.

Richtung Westen wird es deutlich wilder und ursprünglicher. Rund um El Cotillo warten mehrere Strände mit ganz unterschiedlichem Charakter. Du findest dort die Lagunenstrände „Los Lagos“ mit flachen, geschützten Buchten. Das Wasser ist oft ruhig und klar, was das Gebiet ideal für Kinder und entspanntes Planschen macht. Auch zum Schnorcheln passt es gut, weil du in der geschützten Zone nicht sofort von Wellen überrascht wirst.

Ein Stück weiter triffst du auf offene Küstenabschnitte wie Playa del Castillo oder Playa del Aljibe de la Cueva. Hier ist mehr Atlantik-Power spürbar. Genau das zieht Wellenreiter an, weil die Bedingungen je nach Tag richtig spannend sein können. Wenn du nicht surfst, lohnt es sich trotzdem, einfach zuzuschauen und die Brandung zu genießen.

Weißes Dorf an der Felsküste, darunter wirbelt das Meer in einer Bucht auf Fuerteventura.
Küstendorf am Atlantik mit wilder Brandung auf Fuerteventura – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-Datei-ID: 2154638993

Am Abend hat El Cotillo einen ganz eigenen Zauber. Du sitzt am kleinen Hafen oder oben auf einer Klippe. Dann schaust du, wie die Sonne langsam im Atlantik versinkt. Dieser Mix aus Corralejo Dünenfeeling und El Cotillo Wildküste macht den Norden für viele zum Lieblingsbereich der Insel.

Traumstrände im Süden

Im Süden konzentrieren sich viele der Strände, die du von Fotos kennst. Die Halbinsel Jandía ist fast komplett von Sand umgeben und bietet sehr unterschiedliche Küstenabschnitte. Auf der Ostseite liegt die berühmte Playa de Sotavento, ein langer Strand mit feinem Sand und einer Lagune, die sich je nach Wind und Tide füllt und wieder leert. Hier laufen Kitesurf-Kurse, es finden internationale Events statt, und du kannst kilometerweit im flachen Wasser spazieren. Gerade dieses Zusammenspiel aus Lagune, Wind und Weite macht Sotavento zu einem echten Highlight.

Rund um Costa Calma findest du weitere lange Strände, an denen Hotels, Apartments und kleine Einkaufszonen direkt hinter den Dünen liegen. Du bist schnell am Wasser, hast aber trotzdem Infrastruktur in Laufnähe. An vielen Abschnitten kannst du morgens ruhig baden und nachmittags den Surfern zusehen, wenn der Wind anzieht. Für Einsteiger ist die Gegend praktisch, weil du vieles ohne lange Fahrten erreichst.

Braune Eidechse mit grünen Punkten liegt auf dunklem Gestein auf Fuerteventura.
Kleine Eidechse auf warmen Lavasteinen von Fuerteventura – Bildnachweis: Andi Edwards – iStock-Datei-ID: 2159679364

Weiter südlich geht der Strand fast nahtlos in die Abschnitte bei Esquinzo und Jandía Playa über. Vor Morro Jable liegt ein breiter Strand mit Promenade, Leuchtturm und vielen Cafés und Bars im Hintergrund. Das Wasser ist hier meist ruhig, der Einstieg flach, und du hast viele Stellen mit feinem Sand. Das passt perfekt für Badetage mit Familien, aber auch für lange Spaziergänge am Wasserrand, besonders am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang.

Die Westseite der Halbinsel zeigt dir die wilde Seite der Insel. Die Playa de Cofete ist ein kilometerlanger, unberührter Strand mit Bergen im Hintergrund und offener Atlantikbrandung. Sie gilt als einer der spektakulärsten, aber auch rauesten Strände der Kanaren. Baden ist hier wegen Strömungen und Wellen oft riskant, viele kommen vor allem wegen der Atmosphäre und der gigantischen Landschaft. Die Anfahrt ist Teil des Erlebnisses, weil die Piste über einen Pass führt und dir unterwegs immer wieder eine eindrucksvolle Aussicht auf Strand und Berge schenkt.

Strände im Osten und Westen

An der Ostküste liegen mehrere echte Familienziele. Caleta de Fuste hat eine geschützte Bucht mit flachem Wasser, viele Hotels und eine kleine Marina. Hier geht es meist ruhig zu, und du findest alles in Laufnähe, von Supermarkt bis Restaurant. Für Kinder ist der seichte Einstieg ideal, und auch wenn Wind aufkommt, bleibt das Wasser in der Bucht oft angenehmer als an offenen Stränden.

Blick von oben auf eine lange Bucht mit Felsen, Sand und türkisblauem Meer auf Fuerteventura.
Dramatische Steilküste und Brandung auf Fuerteventura – Bildnachweis: Frank Günther – iStock-Datei-ID: 1038649426

Weiter südlich folgen Strände bei Las Playitas, Gran Tarajal und Tarajalejo. Dort wirkt vieles weniger geschniegelt und mehr wie eine Mischung aus Urlaubsort und kanarischem Alltag. Der Sand ist häufig dunkler oder es gibt Kies, was optisch ganz anders aussieht als die hellen Traumstrände im Norden. Dafür bekommst du Promenaden, kleine Cafés und Orte, in denen man abends auch mal einfach unter Einheimischen sitzt. Diese Küste passt gut, wenn du eine Basis mit Infrastruktur suchst und mit dem Auto flexibel zu anderen Stränden fahren willst.

Die Westküste ist dagegen deutlich ursprünglicher. Sie ist geprägt von Klippen, Wind und einzelnen Buchten, die stärker vom Atlantik beeinflusst sind. Ajuy fällt durch schwarzen Sand und die Höhlen in den Felsen auf, die du über einen kurzen Küstenpfad erreichst. Das fühlt sich fast wie ein Mini-Abenteuer an, weil die Landschaft so rau und dramatisch wirkt.

Bei La Pared und an der Playa del Viejo Rey triffst du häufig auf Surfer, die hier die Wellen nutzen. Auf dieser Seite ist das Meer oft rauer, und Schwimmen ist nur bei ruhigen Bedingungen wirklich entspannt. Dafür sind die Küstenblicke spektakulär, und die Sonnenuntergänge wirken hier oft besonders intensiv, weil du den Horizont völlig frei vor dir hast.

Aktivitäten am und im Wasser

Fuerteventura ist eine echte Wassersport-Spielwiese. Die Insel gilt als einer der besten Spots Europas für Wind und Kitesurfen, besonders im Sommer, wenn die Passatwinde oft zuverlässig blasen. Zentren findest du vor allem an der Playa de Sotavento, in Corralejo und an mehreren Stränden im Norden und Westen. Du siehst dort viele Schulen, Materialverleih und Spotbereiche für unterschiedliche Levels. So kannst du als Anfänger sicher starten und als Fortgeschrittener gezielt die besten Bedingungen nutzen.

Dazu kommt Wellenreiten, vor allem an Nord- und Westküste. Viele Surfschulen bieten Kurse auf Deutsch, Englisch und Spanisch an. Je nach Strand gibt es sanfte Beachbreaks für Einsteiger und kräftigere Wellen für Erfahrene. Wenn du zuschauen willst, ist die Westküste oft ein guter Ort, weil du die Surfer von Klippen oder Strandabschnitten aus gut beobachten kannst.

Wer es ruhiger mag, setzt auf Boot und Maske statt auf Board und Segel. Du kannst mit dem Boot zu kleinen Buchten fahren, schnorcheln oder mit dem SUP an der Küste entlang paddeln, besonders an geschützteren Abschnitten. Beliebt sind auch Katamaran-Touren zu vorgelagerten Inseln wie Lobos zwischen Fuerteventura und Lanzarote. Dort geht es oft um ruhige Buchten, klares Wasser und entspanntes Inselgefühl.

Frau mit Hut läuft am weiten Sandstrand entlang, während Wellen an die Küste von Fuerteventura rollen.
Barfuß am endlosen Strand von Fuerteventura – Bildnachweis: Wirestock – iStock-Datei-ID: 1466333809

Auch für Familien gibt es Abwechslung abseits vom Strand. In Corralejo wartet ein Wasserpark. Im Süden lohnt sich der Tier- und Pflanzenpark Oasis Wildlife, der oft als Ausflug mit Transfer angeboten wird und sich gut mit einem Strandtag kombinieren lässt.

Wenn du das Inselinnere entdecken willst, findest du Vulkankegel, kleine Dörfer und Aussichtspunkte, die du mit dem Auto erreichst oder über kurze bis längere Wanderungen. Gerade diese Mischung aus Action am Wasser und ruhigen Momenten im Landesinneren macht Fuerteventura so vielseitig.

Essen, Trinken und Stimmung am Strand

Kulinarisch bekommst du auf Fuerteventura klassische kanarische Küche und internationale Gerichte. Typisch sind papas arrugadas mit Mojo, also kleine Runzelkartoffeln mit roter oder grüner Soße. Dazu kommen Fisch vom Grill, Ziegenkäse aus lokaler Produktion und einfaches Fleisch vom Plancha-Grill. In vielen Strandorten findest du Tapas-Bars, Pizzerien und Burgerläden. Gleichzeitig gibt es kleine Lokale, die noch echte kanarische Hausküche servieren, oft schlicht, aber richtig gut.

Wenn du typisch essen willst, halte Ausschau nach frischem Fisch, Eintöpfen und allem mit Ziegenkäse. Viele Gerichte sind unkompliziert, aber genau das passt zur Insel. Du sitzt draußen, hast salzige Luft in der Nase und isst etwas, das nicht überladen ist. Gerade in kleineren Restaurants merkst du oft, dass Regionales wichtiger ist als Show.

Sonniger Platz mit Palmbaum und weißer Kirche mit Glockenturm in Betancuria auf Fuerteventura.
Weißer Dorfplatz mit Kirche in Betancuria auf Fuerteventura – Bildnachweis: RossHelen – iStock-Datei-ID: 516551244

Tagsüber ist der Rhythmus entspannt. Du holst dir einen Kaffee und ein Bocadillo. Dann geht es an den Strand, und später suchst du dir eine Strandbar für einen Drink mit Blick aufs Meer. Viele machen es so, weil Fuerteventura nicht nach Stress wirkt, sondern nach „Zeit haben“.

Abends wird es in Orten wie Corralejo oder Morro Jable lebendiger. Dort findest du mehr Bars, Restaurants, teils Livemusik und einfach mehr Auswahl, wenn du noch unterwegs sein willst. In kleineren Dörfern ist es ruhiger. Da ist eher der Dorfplatz, eine Promenade oder eine kleine Bar der Treffpunkt, wo man den Tag ausklingen lässt.

Preislich liegt Fuerteventura meist im Mittelfeld. Einfache Lokale und Supermärkte sind moderat. Direkt in den großen Urlaubszentren und in Beachbars zahlst du meist etwas mehr, vor allem für die Lage. Wenn du ein paar Straßen weiter gehst, bekommst du oft ähnliche Qualität günstiger und sitzt trotzdem schön.

Beste Reisezeit und Klima

Fuerteventura ist ein echtes Ganzjahresziel. Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber oft um die 20 Grad. Im Sommer sind es meist 24 bis 28 Grad. Der konstante Wind macht die Wärme in vielen Situationen angenehm. Wenn du vor allem Sonne tanken und spazieren willst, kannst du im Grunde jeden Monat anpeilen. Für klassischen Badeurlaub mit spürbar wärmerem Wasser fühlen sich viele Monate von Mai bis Oktober am besten an.

Wichtig ist der Wind. Die stärksten Winde kommen häufig zwischen Frühling und Spätsommer. Für Kitesurfen und Windsurfen ist das ideal. Für reine Strandtage kann es an manchen Tagen aber sandig werden, vor allem an den weiten Stränden mit Dünen. Dann lohnt es sich, auf geschützte Buchten auszuweichen oder den Strandplatz so zu wählen, dass du nicht komplett im Wind stehst.

Hohe Kaktusstaude vor trockenen Hügeln und bunten Wildblumen auf Fuerteventura.
Kakteenlandschaft und Blüten im Inselinneren von Fuerteventura – Bildnachweis: jarcosa – iStock-Datei-ID: 1355521212

Herbst und Winter sind perfekt, wenn du milde Temperaturen, ruhigere Strände und teils richtig gute Wellen suchst. Viele empfinden diese Monate als besonders angenehm, weil die Insel entspannter wirkt und du mehr Platz hast. Wenn du dir die klassische Hochsaison mit viel Betrieb sparen willst, sind Frühling und Herbst eine sehr gute Wahl, weil du oft tolles Wetter bekommst und trotzdem weniger Trubel hast.

Kosten, Infrastruktur und Sicherheit

Fuerteventura ist kein Billigziel, aber im Vergleich zu vielen anderen Inseln gut planbar. Günstige Flüge und eine breite Auswahl an Unterkünften, von einfachen Apartments bis zu großen Resorts, machen es leicht, ein passendes Budget zu finden. Vor Ort sparst du mit Supermarkteinkäufen, Selbstversorgung und einfachen Lokalen. Oder du entscheidest dich bewusst für All inclusive oder höherwertige Hotels, wenn du es bequem haben willst. Auch beim Mietwagen kannst du sparen, wenn du früh buchst und nicht in der absoluten Hochsaison reist.

Die Insel gilt als sicher. In touristischen Orten solltest du trotzdem wie überall auf Taschen und Wertsachen achten, besonders am Strand, auf Promenaden und im Auto. Lass nichts sichtbar liegen, auch nicht „nur kurz“. Beim Baden sind Flaggen und Hinweise wichtig. An vielen Stränden stehen Lifeguards, die das Meer im Blick behalten. Gerade an offenen Atlantikstränden wie Cofete oder an manchen Westküstenabschnitten können Strömungen und Wellen kräftig sein. Wenn du unsicher bist, bleib lieber im flachen Bereich oder geh einfach am Wasser entlang.

Der Busverkehr deckt die Hauptachsen und Orte gut ab, auch wenn die Fahrpläne eher auf Alltag als auf reine Badetage zugeschnitten sind. Für einzelne Ausflüge klappt das gut, für maximale Strandfreiheit ist ein Mietwagen oft entspannter. In größeren Orten kommst du zudem viel zu Fuß voran, und Taxis sind eine praktische Ergänzung, wenn es abends später wird oder du nicht auf den letzten Bus angewiesen sein willst.

Luftaufnahme von hellen Sandbänken und flachen Lagunen an der Küste von Fuerteventura.
Lagunen und Sandbänke im Abendlicht auf Fuerteventura – Bildnachweis: Balate Dorin – iStock-Datei-ID: 2004699146

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gibt es auf Fuerteventura teils barrierearme Zugänge, vor allem bei größeren Resorts und an stärker erschlossenen Strandabschnitten. Der Sand bleibt aber natürlich eine Herausforderung. Viele große Strände haben Holzstege, die bis relativ nah ans Wasser führen, was den Zugang deutlich erleichtert. Wenn du darauf angewiesen bist, lohnt es sich, vorab gezielt Strände und Unterkünfte mit guten Wegen und möglichst kurzen Distanzen zu wählen.

Dein Strandurlaub auf Fuerteventura

Fuerteventura ist ein Reiseziel für alle, die Strand wirklich ernst meinen. Du kannst eine Woche lang jeden Tag an einem anderen Abschnitt verbringen und hast trotzdem das Gefühl, nicht alles gesehen zu haben. Die Insel schenkt dir breite Sandflächen, helle Buchten und immer wieder neue Perspektiven, je nachdem, ob du Dünen, Lagunen oder wilde Atlantikküste suchst.

Dazu kommen Wind und Wellen, die Fuerteventura lebendig machen. Mal ist es perfekt zum Kiten, mal zum Surfen, und an ruhigen Tagen genießt du einfach das Wasser und den weiten Horizont. Genau dieser Mix aus Natur und Bewegung sorgt dafür, dass die Insel nie langweilig wirkt, selbst wenn du „nur“ am Meer sein willst.

Abends wird es entspannt. Du sitzt in Corralejo, Morro Jable oder in einem kleineren Ort und lässt den Tag bei Tapas und einem Glas Wein ausklingen. Oft reicht schon ein Tisch mit Meerblick, ein bisschen Salzluft und das Gefühl, dass hier alles eine Spur langsamer läuft.

Vielleicht planst du eine Kombination aus Corralejo mit Dünen und El Cotillo. Danach geht es in den Süden mit Sotavento und Jandía. Oder du bleibst an einem Lieblingsort und machst von dort Ausflüge, je nachdem, ob du eher Ruhe willst oder jeden Tag neue Strände sammeln möchtest. Fuerteventura funktioniert in beiden Varianten, weil die Insel dir jeden Tag eine neue Kulisse liefert.

Warst du schon einmal auf Fuerteventura unterwegs und welcher Strand hat dir am besten gefallen oder fehlt dir hier noch in der Liste? Wir freuen uns jederzeit über deine Kommentare und deine persönlichen Tipps zu dieser besonderen Strandinsel im Atlantik.