Die schönsten Strände auf Ibiza, an denen du baden, feiern, schnorcheln und einfach nur aufs Meer schauen kannst

Wenn du an Ibiza denkst, hast du wahrscheinlich zuerst Clubs und Partys im Kopf. Spätestens beim ersten Strandtag merkst du aber, dass die Insel viel mehr kann. Ibiza ist gleichzeitig wild und ruhig. Und genau diese Mischung macht sie so besonders.

Entlang der Küste liegen Buchten mit flachem, türkisblauem Wasser. Es gibt lange Sandstrände mit Beachbars und Musik. Es gibt aber auch stille Ecken, in denen du fast allein bist. Manchmal trennen nur ein paar Kurven auf der Küstenstraße zwei komplett unterschiedliche Welten. Ein Strand ist laut und voller Leben. Der nächste liegt versteckt zwischen Pinien und fühlt sich wie ein geheimer Spot an.

Panorama über die Playa d’en Bossa mit flachem, blauem Wasser, Strandabschnitt und Hotelanlagen an der Küstenlinie.
Weitblick über die Playa d’en Bossa und die Küste – Bildnachweis: nito100 – iStock-Datei-ID: 482008154

Du kannst den Tag hier ganz einfach nach deinem Tempo bauen. Morgens gehst du an eine ruhige Cala, wenn das Wasser noch glatt ist und die Sonne sanft wirkt. Dann lohnt sich Schnorcheln besonders, weil du mehr siehst und weniger Betrieb ist. Mittags setzt du dich in einen Chiringuito, bestellst etwas Leichtes und machst Pause im Schatten. Am Nachmittag kannst du Strand wechseln, wenn dir ein Spot zu voll wird. Abends sitzt du dann am Meer und schaust zu, wie der Sonnenuntergang die Küste gold macht. Auf Ibiza hat selbst ein ganz normaler Strandabend oft dieses Postkartenlicht.

Viele Buchten erreichst du mit dem Auto oder Scooter. Das ist oft die flexibelste Variante, weil du spontan wechseln kannst. Mit dem Bus kommst du ebenfalls zu einigen bekannten Stränden, gerade in der Hauptsaison. Manche der schönsten Buchten liegen aber nicht direkt an der Straße. Dann gehört ein kurzer Fußweg durch Pinien dazu. Das ist selten schwierig, aber gutes Schuhwerk kann helfen, vor allem wenn der Weg steinig ist. Nimm auch genug Wasser mit, weil nicht jede Bucht einen Kiosk hat.

Ein kleiner Tipp ist die Uhrzeit. Früh am Tag wirkt vieles ruhiger und klarer. Später füllen sich beliebte Strände, besonders im Hochsommer. Wenn du es entspannt willst, such dir entweder einen frühen Start oder geh am späten Nachmittag, wenn viele schon wieder zurückfahren. Wind und Wellen können je nach Tag wechseln, und manche Buchten sind dann besser geschützt als andere. Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur einen Strand einzuplanen, sondern mehrere Optionen im Kopf zu haben.

Vogelperspektive auf die Cala Benirrás mit tiefblauer Bucht, grünen Hügeln und kleinen Booten im Wasser.
Luftaufnahme der Cala Benirrás im Abendlicht – Bildnachweis: studio landscapephoto – iStock-Datei-ID: 1279695958

Fünf Strände geben dir einen richtig guten Eindruck davon, wie unterschiedlich Ibizas Küste sein kann. Du merkst schnell, welche Ecken zu dir passen. Manche sind perfekt für ruhige Stunden und klares Wasser. Andere sind ideal für Beachbars, Leute schauen und lange Abende. Und oft ist es genau dieser Wechsel, der Ibiza so schön macht.

Cala Comte: Postkartenblick und Sonnenuntergänge

Cala Comte gilt für viele als einer der schönsten Strände auf Ibiza. Das Wasser ist extrem klar und leuchtet je nach Sonne in mehreren Blautönen. Der Blick geht auf kleine vorgelagerte Inselchen und die Felsenküste, was sofort dieses Postkarten Gefühl auslöst. Du merkst hier schnell, warum so viele genau diesen Strand auf ihrer Liste haben.

Der Strand besteht nicht nur aus einem langen Streifen, sondern aus mehreren kleinen Abschnitten. Dazwischen liegen Felsen und flache Plateaus, auf denen du dein Handtuch ausbreiten kannst. Das ist praktisch, weil du dir je nach Stimmung deinen Platz suchen kannst. Mehr Trubel direkt am Sand. Oder etwas ruhiger auf den Felsen mit mehr Aussicht.

An der Cala Comte liegt goldener Sand am türkisfarbenen Meer, im Hintergrund sieht man eine Insel und Strohdächer.
Strandblick zur Insel vor der Cala Comte – Bildnachweis: LUNAMARINA – iStock-Datei-ID: 1340053143

Tagsüber ist Cala Comte perfekt zum Baden und Schnorcheln. In Ufernähe ist das Wasser oft flach, deshalb fühlen sich auch Familien hier wohl. Wenn du früh kommst, wirkt alles entspannter, und du bekommst leichter einen guten Spot. Später wird es voller, besonders in der Hauptsaison, weil Cala Comte zu den Stränden gehört, die fast jeder einmal sehen will.

Wenn die Sonne richtig kräftig wird, sind Beachclubs und Restaurants eine gute Option. Du bekommst dort Essen, kalte Drinks und Schatten, ohne den Strand verlassen zu müssen. Das macht den Tag unkompliziert, gerade wenn du nicht alles mitschleppen willst. Gleichzeitig kannst du auch einfach mit Wasser und Snacks kommen, wenn du lieber unabhängig bleibst.

Am Abend wird es oft richtig voll, weil viele den Sonnenuntergang erleben wollen. Dann stehen Menschen auf den Plateaus, am Rand der Buchten und am Sand, und schauen gemeinsam Richtung Horizont. Der Himmel färbt sich orange und rosa, und das Licht macht die ganze Küste weich. Wenn du es magst, ist das ein echtes Highlight. Wenn du es ruhiger willst, geh etwas früher oder such dir einen Platz etwas abseits.

Blick auf die Cala Comte mit heller Sandbucht, Felsenklippen und türkisblauem, klarem Wasser.
Türkisfarbene Bucht an der Cala Comte – Bildnachweis: Inigo Arza Azcorra – iStock-Datei-ID: 2114195311

Die Anreise klappt gut mit Auto oder Taxi. In der Saison gibt es auch Busse, zum Beispiel aus San Antonio. Parkplätze können zur Sunset Zeit knapp werden, deshalb lohnt es sich, früher zu kommen oder das Timing bewusst zu wählen. So erlebst du Cala Comte genau so, wie es zu deinem Tag passt.

Cala Bassa: Pinienwald und weicher Sand

Cala Bassa ist eine geschützte Bucht mit hellem Sand und meist sehr flachem Wasser. Hinter dem Strand stehen Pinien, die sofort dieses entspannte Inselgefühl geben. Unter den Bäumen findest du Schatten, oft auch Liegen, Hängematten und Restaurants. Der Übergang zwischen Wald und Strand wirkt hier besonders ruhig, weil du nicht nur Sand hast, sondern gleich dieses Grün im Rücken, das die Bucht wie ein kleines Wohnzimmer am Meer wirken lässt.

Blick auf die Cala Bassa mit hellem Sandstrand, flachem Wasser und einem Boot in der stillen Bucht.
Ruhiger Strandbogen an der Cala Bassa – Bildnachweis: Benn Pinto – iStock-Datei-ID: 2214771869

Das Wasser ist klar und oft angenehm ruhig. Dadurch ist Cala Bassa ideal zum Schwimmen und für alle, die gern lange im Wasser bleiben. Auch Paddeln und Stand Up Paddling passen hier super, weil du nicht ständig gegen Wellen kämpfen musst. An den Felsen rechts und links findest du kleine Ecken zum Schnorcheln, wo du mit etwas Glück Fische in den Steinbereichen siehst. Wenn du früh am Tag kommst, ist das Wasser meistens am schönsten, weil noch weniger los ist.

Wer mehr Action mag, findet je nach Saison Tretboote, Wassersportangebote oder kleine Aktivitäten direkt am Strand. Gleichzeitig ist Cala Bassa auch perfekt, wenn du einfach nur liegen willst. Der Beachclub spielt Musik und serviert Essen und Drinks, was den Tag sehr bequem macht. Du kannst aber genauso gut dein eigenes Picknick mitbringen und dich in die Nähe der Pinien legen, wo es oft etwas ruhiger ist als direkt am Wasser.

Panorama der Cala Bassa auf Ibiza mit pinienbewachsener Küste, türkisfarbenem Wasser und einzelnen Booten.
Luftblick auf die Cala Bassa mit türkisblauer Bucht – Bildnachweis: mvaligursky – iStock-Datei-ID: 2184064317

Die Anreise ist unkompliziert, mit Auto oder Bus. In der Hochsaison sind Parkplätze allerdings schnell voll, vor allem zur Mittagszeit. Wenn du es entspannt willst, komm lieber früher oder später am Nachmittag. Dann bekommst du leichter einen Platz und erlebst Cala Bassa mit weniger Trubel.

Cala d’Hort: Blick auf Es Vedrà

Cala d’Hort punktet mit einem der berühmtesten Ausblicke auf Ibiza. Vom Strand schaust du direkt auf den Felsen Es Vedrà, der wie ein dunkler Block vor der Küste im Meer steht. Allein dieser Blick macht die Bucht besonders, weil er sofort dramatisch wirkt und sich je nach Licht ständig verändert.

Der Strand selbst ist kein klassischer, weicher Sandstrand. Er besteht aus einem Mix aus Kies, Sand und Felsen, und das Wasser wird relativ schnell tiefer. Genau deshalb fühlt sich Cala d’Hort etwas wilder an als viele andere Buchten. Du kannst hier trotzdem gut baden, solltest aber je nach Stelle etwas auf den Einstieg achten. Wenn du empfindliche Füße hast, sind Badeschuhe eine gute Idee, weil Kies und Steine sonst schnell nerven können.

Viele kommen nicht nur zum Schwimmen, sondern auch zum Schauen. Du sitzt am Ufer, beobachtest Boote, die in der Bucht ankern, und hast dabei ständig Es Vedrà im Blick. Das ist einer dieser Orte, an denen man automatisch langsamer wird. Du machst weniger Programm und bleibst einfach länger sitzen, weil die Kulisse genug ist.

Panorama der Cala d’Hort auf Ibiza mit türkisblauer Bucht und der Felseninsel Es Vedrà am Horizont.
Cala d’Hort mit Blick auf Es Vedrà – Bildnachweis: Artem Bolshakov – iStock-Datei-ID: 2166852632

Entlang des Strandes stehen einfache Fischrestaurants. Dort bekommst du Paella, gegrillten Fisch und Meeresfrüchte, und das Essen schmeckt hier oft doppelt so gut, weil du dabei direkt auf das Meer schaust. Wenn du zur richtigen Zeit da bist, kannst du den Nachmittag hier ganz entspannt ausklingen lassen, ohne den Strand überhaupt zu verlassen.

In der Umgebung gibt es mehrere Aussichtspunkte oberhalb der Bucht. Du erreichst sie mit dem Auto oder teilweise zu Fuß, je nachdem, wie viel du laufen willst. Von oben wirkt der Blick noch größer, und du siehst, wie Cala d’Hort eingebettet ist. Besonders am späten Nachmittag und Abend wird die Stimmung intensiv. Wenn die Sonne tiefer steht, taucht sie Felsen und Wasser in warmes Licht, und Es Vedrà wirkt noch mystischer als ohnehin schon. Genau dann versteht man, warum Cala d’Hort für viele mehr Aussichtspunkt als Strand ist.

Playa d’en Bossa: Langer Sandstrand und Beachclubs

Playa d’en Bossa ist der längste Sandstrand der Insel und liegt nahe Ibiza Stadt. Hier bekommst du wirklich alles auf einmal. Flach abfallendes Wasser, lange Wege zum Spazieren, viele Bars, Restaurants und Beachclubs. Dazu kommt eine deutliche Portion Partystimmung, vor allem im Sommer. Wenn du Ibiza „mit Energie“ erleben willst, bist du hier genau richtig.

Tagsüber ist der Strand sehr unkompliziert. Du kannst Liegen und Sonnenschirme mieten, zwischendurch etwas trinken gehen oder dir spontan einen Snack holen, ohne lange suchen zu müssen. Viele probieren auch Wassersport aus, andere liegen einfach im Sand und schauen dem Treiben zu. Playa d’en Bossa ist kein Ort, an dem du allein sein willst. Es ist eher der Strand, an dem du spürst, wie lebendig die Insel sein kann.

Die Nähe zur Stadt ist ein riesiger Vorteil, besonders wenn du kein Auto hast. Du kommst schnell hin, kannst flexibel bleiben und musst den ganzen Tag nicht durchplanen. Wenn du Lust hast, kombinierst du Strand und Stadt ganz easy. Vormittags ans Wasser. Später ein bisschen bummeln. Abends dann wieder raus, wenn die Stimmung kippt und das Nachtleben startet.

Blick entlang der Playa d’en Bossa mit hellem Sand, Badegästen, Sonnenschirmen und Hotels im Hintergrund.
Strandtag an der Playa d’en Bossa auf Ibiza – Bildnachweis: L. Apolli / AidBC – iStock-Datei-ID: 1407730609

Denn nachts pulsiert die Umgebung. Viele Clubs und Locations liegen in Reichweite, und dadurch fühlt sich der Strandbereich auch tagsüber ein bisschen „in Bewegung“ an. Gleichzeitig mischen sich tagsüber Familien, Gruppen, Paare und Alleinreisende. Das macht die Atmosphäre bunt, manchmal auch voll, aber selten langweilig.

Wenn du es ruhiger magst, funktioniert ein einfacher Trick. Geh ein Stück weiter am Strand entlang. Oft wird es nach ein paar Minuten deutlich entspannter, weil die laute Musik nicht überall gleich stark ist. So kannst du selbst entscheiden, ob du Action oder Ruhe willst. Playa d’en Bossa ist keine perfekte Naturbucht. Dafür ist es ein Strand mit viel Leben, Infrastruktur und dem Gefühl, dass auf Ibiza immer irgendwas passiert.

Cala Benirrás: Hippie Flair und Trommeln zum Sonnenuntergang

Cala Benirrás liegt im Norden von Ibiza in einer geschützten Bucht mit Felsen an den Seiten und einem markanten Felsen im Wasser. Der Strand besteht aus Kies und Sand, und das Wasser ist oft sehr klar. Genau deshalb eignet sich Benirrás gut zum Schnorcheln, vor allem an den Randbereichen, wo die Felsen ins Meer laufen. Wenn du morgens oder am frühen Vormittag kommst, wirkt die Bucht meist am ruhigsten, und du hast die schönste Sicht im Wasser.

Berühmt ist Benirrás aber vor allem für die Trommler. In der Hauptsaison treffen sie sich an manchen Abenden zum Sonnenuntergang, und dann verändert sich die Stimmung komplett. Es wird getrommelt, getanzt und geklatscht, und aus einer ruhigen Bucht wird ein kleines Open Air Gefühl. Das wirkt für viele magisch, weil die Sonne im Meer verschwindet und die Musik den Moment trägt. Wenn du das erleben willst, lohnt es sich, früh da zu sein, weil es zum Abend hin deutlich voller wird.

Tagsüber ist Benirrás viel entspannter. Du findest ein paar Restaurants und Bars direkt am Wasser, wo du etwas essen oder einen Drink holen kannst, ohne groß weg zu müssen. Gleichzeitig bleibt die Atmosphäre eher naturverbunden, weil die Umgebung hügelig und grün wirkt und nicht so „gebaut“ wie an manchen Stränden im Süden.

Sanfter Sandstrand an der Cala Benirrás mit hellblauem, klarem Wasser und bewaldeten Hängen im Hintergrund.
Flaches, türkisfarbenes Wasser an der Cala Benirrás – Bildnachweis: LUNAMARINA – iStock-Datei-ID: 464584056

Rund um die Bucht kannst du gut mit dem Auto oder Scooter durch die Landschaft fahren und weitere kleine Calas entdecken. Gerade im Norden fühlt sich Ibiza oft wilder und ruhiger an, und Benirrás passt perfekt als Ausgangspunkt für einen Strandtag mit ein bisschen Entdecken.

An sehr vollen Tagen regelt die Insel den Verkehr. Dann kann die Zufahrt zeitweise eingeschränkt sein, und es fahren Shuttlebusse. Das ist zwar etwas weniger spontan, sorgt aber dafür, dass die Bucht nicht komplett im Chaos versinkt. Wenn du flexibel bist, komm lieber früher oder wähle einen Tag unter der Woche. Dann erlebst du Benirrás genau so, wie es am schönsten ist. ruhig, klar und mit dieser besonderen Energie am Abend.

Was Ibiza als Strandziel besonders macht

Ibiza ist als Reiseziel spannend, weil du Strandtage sehr unterschiedlich gestalten kannst. Es gibt ruhige Calas für Familien, Paare und alle, die einfach nur entspannen wollen. Es gibt große Strände mit Musik, Wassersport und viel Bewegung. Und es gibt Buchten mit Hippie Flair, in denen der Tag langsamer läuft und sich alles ein bisschen weicher anfühlt. Oft entscheidest du morgens spontan, ob du heute Ruhe willst oder mehr Leben.

Mit dem Auto oder Scooter bist du schnell von einer Küste zur anderen gefahren. Dadurch kannst du leicht wechseln, wenn ein Strand zu voll ist oder das Licht woanders schöner wirkt. Busse verbinden viele größere Orte mit bekannten Stränden, besonders in der Saison. Das ist praktisch, wenn du ohne Mietwagen unterwegs bist, auch wenn du dann weniger flexibel bist als mit Roller oder Auto.

Blick von einem Holzsteg auf die Cala Benirrás mit grünblauem Wasser, Felsen und Booten in der Bucht.
Holzsteg mit Meerblick an der Cala Benirrás – Bildnachweis: LUNAMARINA – iStock-Datei-ID: 1340051400

Im Sommer ist Ibiza heiß, trocken und oft sehr voll. Dann haben die meisten Beachclubs geöffnet, das Wasser ist warm, und die Tage sind lang. Du kannst von morgens bis abends draußen sein, ohne dass es schnell kalt wird. Gleichzeitig musst du in dieser Zeit mit mehr Verkehr, vollen Parkplätzen und höheren Preisen rechnen. Wenn du Ibiza in seiner lebendigsten Version erleben willst, ist der Sommer perfekt, aber du brauchst etwas mehr Geduld.

Im Frühling und Herbst ist die Insel entspannter. Es ist mild, du kannst meist noch baden, und du kannst viel besser aktiv sein. Wandern, kleine Küstenwege, Olivenhaine, Pinienwälder und Dörfer machen dann richtig Spaß, weil die Hitze nicht drückt. Diese Jahreszeiten sind ideal, wenn du Ibiza nicht nur als Strandinsel sehen willst, sondern als Insel mit Landschaft und Alltag.

Im Winter wirkt Ibiza fast wie eine andere Welt. Einige Hotels und Restaurants schließen, andere bleiben geöffnet, aber alles ist leiser. Dann ist die Insel eher für ruhige Spaziergänge, Natur und dieses echte Alltagsgefühl, das du in der Hochsaison kaum spürst. Wenn du eine Pause brauchst und trotzdem Meer sehen willst, kann das überraschend schön sein.

Blick auf die Cala Vadella auf Ibiza mit geschützter Bucht, Segelbooten und weißen Häusern am Hang.
Cala Vadella mit Booten in der türkisblauen Bucht – Bildnachweis: Helena GH – iStock-Datei-ID: 1151777112

Kulinarisch bekommst du am Strand eine Mischung aus mediterraner Küche, Fisch, Paella, Tapas, Snacks und internationalen Gerichten. In einfachen Chiringuitos sitzt du mit den Füßen im Sand oder auf Holzterrassen. In Beachclubs hast du mehr Komfort, Service und oft auch mehr Musik. Die Preise variieren stark. Du kannst relativ günstig essen oder an exklusiven Spots sehr viel Geld lassen, je nach Lage und Stil.

Am Ende lohnt sich Ibiza nicht nur wegen der Clubs, sondern wegen dieser Küstenmomente. Du kannst morgens in einer stillen Bucht schwimmen, mittags in der Sonne liegen, nachmittags eine andere Ecke der Insel entdecken und abends einen Strand wählen, an dem der Sonnenuntergang den Tag fast automatisch beendet. Genau diese Mischung aus Freiheit, Meer und wechselnden Stimmungen macht Ibiza so besonders.

Warst du schon einmal auf Ibiza unterwegs und welcher Strand hat dir am besten gefallen oder fehlt dir hier noch in der Liste? Wir freuen uns jederzeit über deine Kommentare und deine persönlichen Tipps zu den Stränden der Insel.