Island von seiner schönsten Seite: 4 Regionen für eine unvergessliche Reise

Blick auf den schwarzen Sandstrand Reynisfjara mit Basaltsäule und den Reynisdrangar im Hintergrund.

Island zwischen Feuer und Eis: Diese 4 Regionen muss man erlebt haben

Island ist ein Reiseziel, bei dem die Landschaft beinahe ständig die Hauptrolle übernimmt. Wasserfälle stürzen über dunkle Felskanten, Geysire schießen heißes Wasser in die Luft, Gletscher reichen bis weit in die Täler und an manchen Küsten treffen schwarze Strände auf die gewaltigen Wellen des Nordatlantiks. Dazwischen liegen Lavafelder, heiße Quellen und kleine Orte, die teilweise nur aus wenigen Häusern bestehen.

Schneebedeckte Berge hinter der Stadt mit hellen Dächern und Hafen.
Winterblick über Reykjavík – Bildnachweis: patpongs – iStock-Datei-ID: 825428482

Wer Island zum ersten Mal besucht, steht deshalb schnell vor der Frage, welche Regionen unbedingt auf die Reiseroute gehören. Die Insel ist größer, als sie auf einer Karte zunächst wirken kann. Entfernungen, Wetter und Straßenbedingungen sorgen dafür, dass eine Rundreise nicht zu eng geplant werden sollte.

Drei Islandpferde stehen auf einer Wiese mit blühendem Wollgras unter hellem Himmel.
Islandpferde in weiter Tundralandschaft – Bildnachweis: EyeEm Mobile GmbH – iStock-Datei-ID: 2165832296

Für einen ersten Eindruck eignen sich vier Regionen besonders gut. Reykjavík bietet einen entspannten Einstieg, der Golden Circle verbindet mehrere der berühmtesten Natursehenswürdigkeiten des Landes, die Südküste führt zu Wasserfällen, schwarzen Stränden und Gletschern und rund um Mývatn zeigt sich der Norden von einer vollkommen anderen Seite.

Reykjavík

Reykjavík ist für viele Reisende der erste Kontakt mit Island. Die nördlichste Hauptstadt eines souveränen Staates wirkt im Vergleich mit anderen europäischen Hauptstädten überraschend überschaubar. Gerade das macht ihren Reiz aus. Das Zentrum lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden und bereits nach kurzer Zeit bekommt man ein Gefühl für die Stadt.

Eines der auffälligsten Gebäude ist die Hallgrímskirkja. Die moderne Kirche erhebt sich weithin sichtbar über Reykjavík und ihre ungewöhnliche Architektur erinnert an die Basaltsäulen, die an verschiedenen Stellen Islands zu finden sind.

Farbige Blechdächer und Wohnhäuser dicht an dicht im Zentrum.
Bunte Dächer von Reykjavík – Bildnachweis: bpperry – iStock-Datei-ID: 1199537271

Vom Turm eröffnet sich ein weiter Blick über die Stadt. Bunte Dächer, das Meer und die Berge am Horizont ergeben eines der bekanntesten Panoramen Reykjavíks. Bei klarem Wetter wird dabei deutlich, wie eng die Hauptstadt mit der umgebenden Natur verbunden ist.

Von der Hallgrímskirkja führen Straßen hinunter Richtung Zentrum und Hafen. Rund um die Laugavegur befinden sich Geschäfte, Restaurants, Cafés und Bars. Wer Souvenirs oder Produkte isländischer Designer sucht, wird hier ebenfalls fündig.

Am Wasser steht mit der Skulptur Sólfar, dem sogenannten Sun Voyager, eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt. Die metallene Konstruktion erinnert an ein Wikingerschiff und wirkt besonders schön, wenn dahinter Meer und Berge sichtbar sind.

Frontansicht der Hallgrímskirkja mit Leifur-Eriksson-Statue in Reykjavík.
Hallgrímskirkja im Morgenlicht – Bildnachweis: 1Tomm – iStock-Datei-ID: 615092028

Nur einen kurzen Spaziergang entfernt befindet sich die Harpa, Reykjavíks modernes Konzert- und Konferenzhaus. Besonders auffällig ist die Glasfassade, in der sich Licht, Himmel und Wasser spiegeln.

Auch der alte Hafen lohnt einen Besuch. Von hier starten unter anderem verschiedene Bootsausflüge. Gleichzeitig befinden sich in der Umgebung Restaurants und kleinere Museen.

Reykjavík ist außerdem ein guter Ort, um die isländische Küche kennenzulernen. Fisch spielt naturgemäß eine wichtige Rolle. Daneben gehören Lammgerichte und das isländische Milchprodukt Skyr zu den Lebensmitteln, denen Besucher häufig begegnen.

Stadtpanorama mit Kirchtürmen, Meer und dem Berg Esja im Hintergrund.
Reykjavík vor der Esja – Bildnachweis: VictorHuang – iStock-Datei-ID: 1791401463

Trotzdem sollte man nicht zu viel Zeit ausschließlich in der Hauptstadt verbringen, wenn die erste Islandreise nur wenige Tage dauert. Die spektakulärsten Erlebnisse warten außerhalb der Stadt.

Ein oder zwei Tage reichen normalerweise aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Reykjavík kennenzulernen. Danach beginnt für viele Besucher der eigentliche Island-Roadtrip.

Die bunte Skólavörðustígur führt auf die Hallgrímskirkja zu.
Regenbogenstraße im Abendlicht von Reykjavík – Bildnachweis: Richard Knight – iStock-Datei-ID: 2224818637

Golden Circle

Der Golden Circle gehört zu den bekanntesten Reiserouten Islands. Er lässt sich vergleichsweise einfach von Reykjavík aus erreichen und verbindet mehrere Natursehenswürdigkeiten, die einen hervorragenden ersten Eindruck von der geologischen Vielfalt des Landes vermitteln.

Einer der wichtigsten Stopps ist der Þingvellir-Nationalpark. Der Ort besitzt sowohl landschaftliche als auch historische Bedeutung. Hier wurde bereits im Jahr 930 das Althing gegründet, eine der ältesten parlamentarischen Versammlungen der Welt.

Gleichzeitig liegt Þingvellir in einer geologisch außergewöhnlichen Zone. Island befindet sich auf dem Mittelatlantischen Rücken, an dem sich die Nordamerikanische und die Eurasische Platte voneinander entfernen. In der Landschaft sind die dadurch entstandenen Spalten und Verwerfungen deutlich sichtbar.

Wer durch den Nationalpark läuft, erlebt deshalb nicht einfach nur eine schöne Landschaft. Man bewegt sich durch ein Gebiet, in dem die geologischen Kräfte, die Island bis heute formen, besonders gut zu erkennen sind.

Der zweistufige Wasserfall Gullfoss stürzt in einer schneebedeckten Schlucht im Golden Circle.
Gullfoss tost durch die Winterkälte – Bildnachweis: Pictures-and-Pixels – iStock-Datei-ID: 1411862919

Der nächste berühmte Stopp ist das Geysir-Geothermalgebiet. Der Große Geysir gab dem internationalen Begriff für diese Art heißer Quellen seinen Namen. Er selbst ist heute allerdings nur selten aktiv.

Wesentlich zuverlässiger zeigt sich Strokkur. Der Geysir bricht regelmäßig aus und schleudert heißes Wasser mehrere Meter in die Höhe. Kurz vor dem Ausbruch bildet sich häufig eine bläulich schimmernde Wasserblase, bevor die Fontäne explosionsartig nach oben schießt.

Nicht weit entfernt wartet mit Gullfoss einer der bekanntesten Wasserfälle Islands. Der Fluss Hvítá stürzt hier in mehreren Stufen in eine tiefe Schlucht.

Je nach Wetter und Wasserstand wirkt Gullfoss vollkommen unterschiedlich. Bei Sonnenschein können sich Regenbögen im Sprühnebel bilden, während Wolken und Wind dem Wasserfall eine wesentlich dramatischere Atmosphäre verleihen.

Kurz vor dem Ausbruch wölbt sich die türkisfarbene Wasserblase des Geysirs Strokkur im Golden Circle.
Wenn Strokkur die blaue Blase hebt – Bildnachweis: Leonid Andronov – iStock-Datei-ID: 607265278

Neben diesen drei klassischen Zielen gibt es entlang der Route weitere Möglichkeiten für Stopps. Deshalb muss der Golden Circle nicht ausschließlich als schnelles Pflichtprogramm betrachtet werden.

Wer genügend Zeit hat, sollte einen ganzen Tag einplanen. Dadurch bleibt Gelegenheit für kleinere Spaziergänge und ungeplante Pausen.

Gerade für Island-Neulinge ist der Golden Circle ideal. Innerhalb relativ kurzer Zeit erlebt man Wasserfälle, Geysire, Vulkanlandschaften und isländische Geschichte – eine Kombination, die bereits einen guten Eindruck davon vermittelt, was die Insel so außergewöhnlich macht.

Südküste

Wer von Reykjavík Richtung Osten fährt, erreicht eine der abwechslungsreichsten Regionen Islands. Die Südküste verbindet mächtige Wasserfälle, schwarze Strände, Gletscher und vulkanisch geprägte Landschaften.

Einer der ersten berühmten Stopps ist Seljalandsfoss. Der Wasserfall stürzt rund 60 Meter über eine ehemalige Küstenklippe. Besonders außergewöhnlich ist ein Weg, der bei geeigneten Bedingungen teilweise hinter den Wasserfall führt.

Wer diesen Weg nutzt, sollte mit reichlich Spritzwasser rechnen. Wasserdichte Kleidung und Schuhe sind hier deutlich angenehmer als eine überraschende Dusche.

Nicht weit entfernt liegt Skógafoss, einer der eindrucksvollsten Wasserfälle der Südküste. Das Wasser fällt nahezu senkrecht über eine breite Felskante.

Besonders beeindruckend ist die Perspektive direkt vor dem Wasserfall. Bei Sonnenschein entstehen im Sprühnebel häufig Regenbögen.

Blick auf den schwarzen Sandstrand Reynisfjara mit Basaltsäule und den Reynisdrangar im Hintergrund.
Schwarzer Strand bei Reynisfjara an der Südküste – Bildnachweis: Delpixart – iStock-Datei-ID: 1401899697

Über eine lange Treppe gelangt man außerdem zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Wasserfalls. Von dort öffnet sich der Blick über die flache Landschaft Richtung Küste.

Weiter östlich liegt die Umgebung von Vík í Mýrdal. Der kleine Ort ist ein beliebter Zwischenstopp und Ausgangspunkt für einige der bekanntesten Küstenlandschaften Islands.

Besonders berühmt ist Reynisfjara, ein schwarzer Strand mit mächtigen Basaltsäulen und den Felsnadeln Reynisdrangar vor der Küste.

Die Landschaft wirkt beinahe unwirklich. Schwarzer Vulkansand trifft auf steile Felsen und die häufig raue Brandung des Nordatlantiks.

Gerade hier ist allerdings besondere Vorsicht notwendig. Am Reynisfjara können sogenannte Sneaker Waves auftreten – unerwartet weit auf den Strand laufende Wellen mit enormer Kraft. Warnhinweise und Absperrungen sollten deshalb unbedingt ernst genommen werden. Dem Meer sollte man deutlich mehr Abstand geben, als es zunächst notwendig erscheinen mag.

Auch Dyrhólaey gehört zu den großen Landschaftshöhepunkten der Region. Das markante Felsentor ragt ins Meer und von den höher gelegenen Bereichen eröffnen sich beeindruckende Blicke über die Küste.

In der wärmeren Jahreszeit lassen sich an geeigneten Küstenabschnitten mit etwas Glück Papageitaucher beobachten. Dabei sollte ausreichend Abstand zu den Vögeln und ihren Brutplätzen eingehalten werden.

Heiße Quellen und Schlammbecken dampfen in der grünen Hügellandschaft von Hveragerði, Island.
Dampfende Geothermalfelder bei Hveragerði – Bildnachweis: alexeys – iStock-Datei-ID: 693433418

Weiter Richtung Osten rücken die Gletscher immer stärker in den Mittelpunkt. Der gewaltige Vatnajökull prägt einen großen Teil dieser Region und ist der größte Gletscher Islands.

Verschiedene Gletscherzungen reichen von der großen Eiskappe Richtung Küste. Wer das Eis näher erleben möchte, sollte geführte Touren nutzen. Gletscher können durch Spalten und instabile Bereiche gefährlich sein und sollten nicht ohne entsprechende Erfahrung und Ausrüstung betreten werden.

Einer der spektakulärsten Orte der gesamten Südküste ist die Gletscherlagune Jökulsárlón. Eisberge lösen sich vom Gletscher und treiben anschließend durch die Lagune Richtung Meer.

Form, Farbe und Anzahl der Eisberge verändern sich ständig. Manche leuchten intensiv blau, andere sind von dunklen Linien aus Vulkanasche durchzogen.

Auf der anderen Seite der Straße liegt der berühmte Diamond Beach. Eisstücke werden vom Meer auf den schwarzen Strand gespült und wirken dort wie große Kristalle.

Der Kontrast zwischen schwarzem Vulkansand, transparentem Eis und Atlantik gehört zu den außergewöhnlichsten Fotomotiven Islands.

Für die Südküste sollte man deshalb nicht nur einen einzigen Tag einplanen, wenn man bis Jökulsárlón fahren möchte. Zwei bis drei Tage ermöglichen eine wesentlich entspanntere Reise.

Die Entfernungen wirken auf der Karte häufig überschaubar, doch fast ständig tauchen Landschaften auf, bei denen man spontan anhalten möchte. Genau diese ungeplanten Momente machen einen Roadtrip entlang der isländischen Südküste so besonders.

Norden und Mývatn

Während viele Islandbesucher Reykjavík, Golden Circle und Südküste kennenlernen, bleibt für den Norden bei kürzeren Reisen häufig keine Zeit. Dabei zeigt sich die Insel dort noch einmal von einer vollkommen anderen Seite.

Eines der interessantesten Gebiete liegt rund um den Mývatn, dessen Name übersetzt ungefähr „Mückensee“ bedeutet. Der See entstand in einer vulkanisch aktiven Region und ist von ungewöhnlichen Landschaftsformen umgeben.

Person im orangefarbenen Anorak steht auf Basaltfelsen vor dem halbkreisförmigen Goðafoss mit herabstürzenden Wassermassen.
Am Goðafoss nahe dem Mývatn – Bildnachweis: Mumemories – iStock-Datei-ID: 1629533738

Lavafelder, Krater, Pseudokrater und Geothermalgebiete liegen teilweise nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Dadurch eignet sich Mývatn hervorragend als Ausgangspunkt für mehrere Tage.

Besonders bekannt ist das Geothermalgebiet Hverir bei Námafjall. Schon beim Aussteigen fällt häufig der intensive Schwefelgeruch auf.

Dampf steigt aus dem Boden, Schlammtöpfe blubbern und die Erde zeigt gelbliche, orangefarbene und graue Farbtöne. Die Landschaft wirkt stellenweise eher wie ein anderer Planet als wie Nordeuropa.

Luftaufnahme der Skútustaðagígar-Pseudokrater am See Mývatn mit türkisblauem Wasser und Hverfjall am Horizont.
– Bildnachweis: Perszing1982 – iStock-Datei-ID: 1175512143

Die markierten Wege sollten unbedingt eingehalten werden. Der Boden kann außerhalb der gesicherten Bereiche instabil sein und unter der Oberfläche befinden sich extrem heiße Zonen.

Eine vollkommen andere Landschaft wartet bei Dimmuborgir. Dort haben erstarrte Lavaströme bizarre Felsformationen, Höhlen und natürliche Bögen hinterlassen.

Mehrere Wanderwege führen durch das Gebiet. Je nach verfügbarer Zeit kann man einen kurzen Rundgang unternehmen oder länger zwischen den Lavaformationen unterwegs sein.

Auch die Skútustaðagígar-Pseudokrater gehören zu den Besonderheiten rund um den See. Sie entstanden nicht durch klassische Vulkanausbrüche aus einem zentralen Schlot, sondern durch explosive Wechselwirkungen zwischen heißer Lava und Wasser.

Wer nach all den Wanderungen entspannen möchte, findet in der Region außerdem geothermische Bademöglichkeiten. Warmes Wasser unter freiem Himmel gehört für viele Reisende zu den angenehmsten Seiten einer Islandreise.

Von Mývatn aus lohnt sich außerdem ein Ausflug zum Goðafoss. Der breite Wasserfall gehört zu den bekanntesten im Norden Islands und ist eng mit einer bedeutenden Episode der isländischen Geschichte verbunden.

Noch mächtiger ist Dettifoss weiter östlich. Er zählt zu den kraftvollsten Wasserfällen Europas. Schon aus einiger Entfernung ist das Donnern der Wassermassen zu hören.

Die Landschaft rund um Dettifoss wirkt rau und karg. Gerade dieser Kontrast zum grüneren Süden macht den Norden so interessant.

Breiter Wasserfall mit türkisfarbenem Becken und zartem Regenbogen.
Götterwasser am Goðafoss – Bildnachweis: NanoStockk – iStock-Datei-ID: 1137847099

Als städtischer Ausgangspunkt bietet sich Akureyri an. Die Stadt liegt am Eyjafjörður und gilt als wichtigstes urbanes Zentrum Nordislands. Trotz ihrer vergleichsweise geringen Größe besitzt sie Restaurants, Cafés, kulturelle Einrichtungen und einen bekannten botanischen Garten.

Auch Walbeobachtung spielt im Norden eine wichtige Rolle. Besonders Húsavík ist als Ausgangspunkt für entsprechende Bootstouren bekannt.

Welche Arten tatsächlich beobachtet werden können, hängt von Jahreszeit, Wetter und natürlich vom Glück ab. Wildtiere lassen sich nicht planen – genau das gehört zu solchen Ausflügen dazu.

Für den Norden und Mývatn sollte man mindestens zwei bis drei Tage einplanen. Wer zusätzlich Akureyri, Húsavík und weitere Ziele besuchen möchte, kann problemlos länger bleiben.

Island verändert seinen Charakter auf dem Weg nach Norden deutlich. Die Landschaft wird vielerorts weiter und ruhiger, während vulkanische Gebiete und mächtige Wasserfälle weiterhin daran erinnern, welche Kräfte diese Insel geschaffen haben.

Gerade diese Unterschiede machen eine Reise durch Island so faszinierend. Reykjavík bietet einen entspannten Einstieg, bevor der Golden Circle mit Geysiren, Wasserfällen und Þingvellir einen ersten Vorgeschmack auf die Natur liefert.

An der Südküste folgen schwarze Strände, Gletscher und Wasserfälle beinahe Schlag auf Schlag. Wer anschließend bis in den Norden fährt, entdeckt rund um Mývatn eine vulkanische Landschaft, die noch einmal vollkommen anders wirkt.

Beleuchtete Hallgrímskirkja in Reykjavík mit Leifur-Eiríksson-Statue vor grünem Polarlicht.
Nordlichter tanzen über der Hallgrímskirkja – Bildnachweis: basiczto- iStock-Datei-ID: 996160826

Für eine Reise durch alle vier Regionen sollte man deshalb ausreichend Zeit mitbringen. Island ist kein Land, das man möglichst schnell abhaken sollte. Wetterumschwünge, Straßenbedingungen und spontane Stopps gehören zur Reise und können jeden noch so sorgfältigen Zeitplan verändern.

Gerade darin liegt ein Teil des Reizes. Manchmal ist nicht der berühmte Wasserfall der schönste Moment des Tages, sondern eine namenlose Landschaft am Straßenrand, ein plötzlich auftauchender Regenbogen oder der Augenblick, in dem nach Stunden die Wolken aufreißen und ein Gletscher sichtbar wird.

Wer Island auf diese Weise bereist, merkt schnell: Die Insel besteht nicht aus einzelnen Sehenswürdigkeiten – die Landschaft selbst ist die eigentliche Sehenswürdigkeit.

Welche Region auf Island hat euch am meisten beeindruckt? Seid ihr eher Fans der Südküste, des Golden Circle oder des ruhigeren Nordens rund um Mývatn? Wir freuen uns über eure Erfahrungen, schönsten Stopps und Island-Geheimtipps in den Kommentaren.

AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.