Island: Hier bekommst du die besten Gründe für eine Reise in den hohen Norden
Island ist ein Reiseziel für Menschen, die Natur lieben und gerne draußen unterwegs sind. Die Insel liegt im Nordatlantik und wirkt an vielen Stellen ganz anders als klassische Urlaubsziele in Europa. Statt langer Strandpromenaden und großer Badeorte findet man hier Wasserfälle, Lavafelder, Gletscher, heiße Quellen, schwarze Strände, kleine Orte und sehr viel Weite.

Gerade diese Mischung macht Island so besonders. Man fährt oft nur wenige Kilometer und sieht schon wieder eine andere Landschaft. Mal dampft die Erde, mal stehen Pferde auf grünen Wiesen, mal rauscht ein Wasserfall direkt neben der Straße. Island ist kein Ziel, das man nur im Hotel erlebt. Man ist viel unterwegs, hält oft an und merkt schnell, dass der Weg selbst ein großer Teil der Reise ist.
Island lohnt sich für Naturfreunde, Fotografen, Paare, Familien mit größeren Kindern, Rundreisende und alle, die besondere Landschaften suchen. Wer gern wandert, badet, staunt und auch mit wechselhaftem Wetter umgehen kann, wird hier sehr viel entdecken.

Beste Reisezeit für Island
Die beste Reisezeit für Island hängt stark davon ab, was man erleben möchte. Der Sommer von Juni bis August ist besonders beliebt, weil die Tage sehr lang sind und viele Straßen leichter befahrbar sind. Für eine Rundreise, Wanderungen, Ausflüge und die klassische Ringstraße ist diese Zeit besonders angenehm.
Im Sommer ist Island allerdings auch voller und teurer. Unterkünfte, Mietwagen und beliebte Touren sollte man früh planen. Dafür bekommt man lange Tage, viel Licht und gute Chancen, auch abgelegenere Regionen zu besuchen.
Der Frühling und der Herbst sind gute Zeiten für Reisende, die es etwas ruhiger mögen. Mai, September und teilweise Oktober können sehr schön sein, wenn man flexibel bleibt. Das Wetter kann wechselhaft sein, aber die Landschaft wirkt oft besonders intensiv.
Der Winter bietet eine ganz andere Island-Erfahrung. Dann sind die Tage kurz, viele Landschaften wirken karger, und man hat Chancen auf Nordlichter. Dafür braucht man mehr Geduld, gute Kleidung und eine vorsichtige Reiseplanung. Straßen können gesperrt sein, und manche Ausflüge hängen stark vom Wetter ab.
Wer Nordlichter sehen möchte, reist am besten in der dunkleren Jahreszeit. Wichtig sind klare Nächte, wenig Lichtverschmutzung und etwas Glück. Garantieren lassen sie sich nicht, aber Island gehört zu den guten Reisezielen dafür.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Highlights
Reykjavík: kleine Hauptstadt mit Hafen, Kultur und guter Ausgangslage
Reykjavík ist die Hauptstadt Islands und für viele Reisende der erste richtige Stopp nach der Ankunft. Die Stadt ist nicht riesig, wirkt aber angenehm lebendig. Man findet Cafés, Restaurants, kleine Läden, Museen, Streetart, einen schönen Hafenbereich und einige bekannte Bauwerke.
Ein guter Startpunkt ist die Hallgrímskirkja. Die Kirche gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und bietet von oben einen schönen Blick über Reykjavík, die bunten Dächer und das Meer. Auch der alte Hafen lohnt sich für einen Spaziergang, besonders wenn man später eine Walbeobachtung oder eine Bootstour plant.
Reykjavík ist außerdem ein guter Ort, um erst einmal anzukommen. Man kann essen gehen, Vorräte kaufen, eine erste Nacht verbringen und dann entspannt zur Rundreise starten. Wer nicht selbst fahren möchte, findet von hier aus viele geführte Tagesausflüge.

Der Goldene Kreis: Geysir, Gullfoss und Þingvellir
Der Goldene Kreis gehört zu den bekanntesten Routen in Island. Die Route ist gut erreichbar und eignet sich besonders für Reisende, die nur wenige Tage Zeit haben oder zum ersten Mal auf der Insel sind. Sie verbindet mehrere berühmte Naturorte und gibt einen guten ersten Eindruck davon, wie abwechslungsreich Island sein kann.
Im Geothermalgebiet Haukadalur sieht man heiße Quellen, dampfende Böden und den aktiven Geysir Strokkur, der regelmäßig Wasser in die Höhe schleudert. Der Bereich ist touristisch gut erschlossen, bleibt aber spannend, weil man die geothermische Kraft Islands hier sehr direkt erlebt.
Der Wasserfall Gullfoss ist ein weiteres großes Highlight. Das Wasser stürzt in mehreren Stufen in eine Schlucht und wirkt je nach Wetter, Licht und Jahreszeit immer etwas anders. Auch Þingvellir ist besonders wichtig, weil hier Natur, Geschichte und Geologie auf eindrucksvolle Weise zusammenkommen.
Die Südküste: Wasserfälle, schwarze Strände und starke Naturbilder
Die Südküste gehört für viele Besucher zu den schönsten Regionen Islands. Hier liegen einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten relativ gut erreichbar entlang der Ringstraße. Besonders beliebt sind die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss, die sich gut in eine Rundreise einbauen lassen.
Beim Seljalandsfoss kann man je nach Wetter und Wegbedingungen hinter den Wasserfall gehen. Das ist ein besonderes Erlebnis, allerdings wird man dabei fast immer nass. Skógafoss wirkt kraftvoller und breiter. Die Treppe neben dem Wasserfall führt zu einem Aussichtspunkt, von dem man die Landschaft sehr gut überblicken kann.
Weiter östlich liegt der schwarze Strand Reynisfjara bei Vík. Die Basaltsäulen, der dunkle Sand und die starke Brandung machen den Ort sehr eindrucksvoll. Gleichzeitig ist hier Vorsicht wichtig. Die Wellen können gefährlich werden, deshalb sollte man Warnschilder ernst nehmen und nicht zu nah ans Wasser gehen.
Vík und die schwarzen Strände: klein, rau und sehr fotogen
Vík ist ein kleiner Ort an der Südküste und ein guter Zwischenstopp auf einer Island-Rundreise. Der Ort selbst ist überschaubar, liegt aber sehr schön zwischen schwarzen Stränden, Klippen, weiten Blicken und einer Küste, die bei jedem Wetter anders wirkt.
Die kleine Kirche oberhalb des Ortes ist ein beliebtes Fotomotiv. Von dort hat man einen schönen Blick auf Vík und die umliegende Küstenlandschaft. Auch die Felsnadeln Reynisdrangar vor der Küste gehören zu den bekanntesten Motiven der Region.
Vík eignet sich gut für eine Übernachtung, wenn man die Südküste nicht an einem einzigen Tag durchfahren möchte. Gerade bei wechselhaftem Wetter ist es angenehm, weniger Strecke einzuplanen und die Umgebung etwas ruhiger zu erleben.

Jökulsárlón und Diamond Beach: Eis, Meer und schwarze Küste
Die Gletscherlagune Jökulsárlón gehört zu den Orten, die viele Reisende fest in ihre Islandroute einplanen. In der Lagune treiben Eisberge, die sich vom Gletscher lösen und langsam Richtung Meer bewegen. Je nach Licht, Wetter und Tageszeit wirken sie weiß, blau oder grau und verändern ständig ihre Form.
Gleich in der Nähe liegt der Diamond Beach. Dort werden Eisstücke auf den schwarzen Sand gespült, bevor sie vom Meer weitergetragen werden. Der Kontrast aus Eis, dunklem Strand und Wellen macht diesen Ort besonders eindrucksvoll und sehr fotogen.
Auch hier gilt: Man sollte Abstand zum Wasser halten und nicht auf Eisstücke klettern. Die Natur ist wunderschön, aber nicht berechenbar. Wer genug Zeit hat, sollte den Besuch nicht hetzen, denn Licht und Wetter verändern die Stimmung oft innerhalb weniger Minuten.
Snæfellsnes: Island im Kleinformat
Die Halbinsel Snæfellsnes wird oft als Island im Kleinformat beschrieben, weil man hier viele Landschaftsformen auf relativ engem Raum findet. Es gibt Berge, Lavafelder, Küsten, kleine Orte, Strände und den Snæfellsjökull, der eindrucksvoll über der Halbinsel liegt.
Besonders bekannt ist der Berg Kirkjufell bei Grundarfjörður. Er gehört zu den meistfotografierten Motiven Islands und wirkt je nach Wetter und Licht immer etwas anders. In der Umgebung findet man außerdem schöne Küstenabschnitte, alte Lavafelder und kleine Fischerdörfer.
Snæfellsnes eignet sich gut, wenn man nicht die ganze Ringstraße fahren möchte, aber trotzdem viel Abwechslung sucht. Von Reykjavík aus lässt sich die Halbinsel gut in eine mehrtägige Reise einbauen und bietet dabei einen sehr vielseitigen Eindruck von Island.
Der Norden: Akureyri, Mývatn und ruhigere Landschaften
Der Norden Islands wirkt in vielen Bereichen ruhiger als die stark besuchte Südküste. Akureyri ist die wichtigste Stadt der Region und ein angenehmer Ausgangspunkt für Ausflüge. Die Stadt liegt schön am Fjord und bietet Cafés, Restaurants, Museen und eine entspannte Atmosphäre.
Die Region rund um den Mývatn ist besonders spannend. Dort findet man vulkanische Landschaften, Pseudokrater, Lavaformationen, dampfende Felder und warme Bäder. Wer sich für Geologie und Natur interessiert, kann hier gut mehr Zeit einplanen.
Auch der Wasserfall Goðafoss liegt gut erreichbar im Norden. Er ist nicht so hoch wie manche anderen Wasserfälle, aber sehr schön geformt und leicht zu besuchen. Der Norden lohnt sich besonders für Reisende, die mehr Zeit haben und Island nicht nur auf die bekannten Orte an der Südküste reduzieren möchten.

Die Westfjorde: abgelegen, ruhig und wild
Die Westfjorde sind eine Region für Reisende, die mehr Ruhe suchen und längere Wege nicht scheuen. Die Straßen führen oft entlang von Fjorden, über Pässe und durch kleine Orte. Hier wirkt Island abgelegener, stiller und ursprünglicher als in vielen stärker besuchten Regionen.
Ein bekannter Höhepunkt ist der Wasserfall Dynjandi, der sich breit über mehrere Stufen den Hang hinunterzieht. Auch die Küsten, Vogelklippen und kleinen Siedlungen machen die Westfjorde sehr reizvoll. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt hier viele stille Landschaften, weite Blicke und besondere Fotomotive.
Für eine erste Islandreise mit wenig Zeit sind die Westfjorde nicht unbedingt nötig. Wer aber schon mehr Erfahrung mit Island hat oder eine längere Rundreise plant, findet dort eine sehr besondere Seite des Landes.
Heiße Quellen und Bäder: entspannen auf isländische Art
Heiße Quellen und warme Bäder gehören zu Island einfach dazu. Viele Reisende kennen die Blaue Lagune in der Nähe von Keflavík. Sie ist bekannt, gut organisiert und für viele ein unkomplizierter erster oder letzter Stopp der Reise.
Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, geothermales Wasser auf der Insel zu erleben. Dazu gehören Bäder bei Mývatn, moderne Lagunen, kleinere Schwimmbäder in Orten und heiße Quellen in der Natur. Gerade die öffentlichen Bäder geben einen schönen Einblick in den Alltag der Isländer.
Wichtig ist, die Regeln vor Ort zu respektieren. Vor dem Baden wird gründlich geduscht, und bei natürlichen heißen Quellen sollte man nur dort baden, wo es erlaubt und sicher ist. So bleibt das Erlebnis angenehm, entspannt und rücksichtsvoll.

Wie kommt man hin?
Die meisten internationalen Reisenden kommen mit dem Flugzeug nach Island. Der wichtigste Flughafen ist Keflavík International Airport. Er liegt nicht direkt in Reykjavík, sondern auf der Reykjanes-Halbinsel. Von dort fährt man mit Bus, Shuttle, Mietwagen oder Taxi weiter in die Hauptstadt oder direkt zur ersten Unterkunft.
Direktflüge gibt es je nach Saison aus vielen europäischen Städten. Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz finden oft Verbindungen nach Keflavík, teilweise direkt und teilweise mit Umstieg. Wer früh bucht und bei den Reisedaten flexibel bleibt, hat meist bessere Chancen auf faire Preise.
Eine Anreise mit Zug oder Auto ist bis Island selbst nicht möglich. Man kann aber innerhalb Europas zum passenden Abflughafen fahren und von dort weiterfliegen. Für Reisende mit viel Zeit gibt es außerdem Verbindungen per Fähre über den Nordatlantik, zum Beispiel mit Zwischenstopp auf den Färöer-Inseln. Das passt vor allem zu längeren Reisen, Campern oder Menschen, die das eigene Fahrzeug mitnehmen möchten.
Für eine kurze Islandreise ist das Flugzeug fast immer die einfachste Lösung. Für eine große Rundreise mit eigenem Fahrzeug kann die Fähre interessant sein, braucht aber deutlich mehr Zeit und Planung.
Wie bewegt man sich vor Ort?
Island lässt sich am flexibelsten mit dem Mietwagen erkunden. Besonders die Ringstraße ist für Rundreisen beliebt, weil sie einmal um die Insel führt und viele wichtige Regionen miteinander verbindet. Wer nur Reykjavík und den Goldenen Kreis sehen möchte, kann aber auch ohne eigenes Auto reisen und geführte Ausflüge buchen.
Klassische Fernzüge gibt es in Island nicht. Busse, Touren, Fähren und Inlandsflüge können je nach Region eine Rolle spielen. Trotzdem bleibt ein eigenes Fahrzeug für viele Besucher die praktischste Lösung, weil man spontan anhalten und die Route an Wetter, Licht und Tagesform anpassen kann.
Im Winter sollte man besonders vorsichtig planen. Das Wetter kann schnell wechseln, Straßen können gesperrt sein, und Fahrzeiten dauern oft länger als gedacht. Wer keine Erfahrung mit winterlichen Straßen hat, fährt mit geführten Touren oder gut erreichbaren Zielen entspannter.
Für Hochlandrouten braucht man passende Fahrzeuge und gute Vorbereitung. Viele F-Straßen sind nur saisonal geöffnet und nicht für normale Mietwagen geeignet. Vor längeren Fahrten sollte man deshalb immer aktuelle Straßen- und Wetterinformationen prüfen.
In Reykjavík selbst braucht man meist kein Auto. Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und für Transfers oder Ausflüge gibt es Busse, Shuttles und Touranbieter. Wer nach ein oder zwei Tagen in die Natur möchte, ist mit einem Mietwagen aber deutlich freier.

Was isst man in Island?
Islands Küche ist einfach, sättigend und stark von Fisch, Lamm, Milchprodukten und regionalen Zutaten geprägt. In Restaurants findet man häufig Fischgerichte, Suppen, Lamm, Meeresfrüchte, Brot, Butter und moderne nordische Küche.
Ein Klassiker ist isländische Fischsuppe. Sie ist oft cremig, wärmend und nach einem langen Tag draußen genau das Richtige. Auch Lammgerichte sind typisch, da Schafe in Island eine große Rolle spielen. Viele Gerichte sind bodenständig und passen gut zum rauen Klima.
Skyr gehört ebenfalls fest zu Island. Das Milchprodukt erinnert an eine Mischung aus Quark und Joghurt und wird zum Frühstück, als Snack oder Dessert gegessen. Auch Roggenbrot, besonders dunkel gebackenes oder langsam gegartes Brot, findet man häufiger.
Für viele Besucher gehört ein Hotdog in Reykjavík dazu. Die isländische Variante wird oft mit verschiedenen Saucen, Röstzwiebeln und rohen Zwiebeln serviert. Das ist einfach, schnell und vergleichsweise günstig.
Island ist insgesamt kein günstiges Land zum Essen. Wer sparen möchte, kann Unterkünfte mit Küche wählen, im Supermarkt einkaufen und nur gezielt essen gehen. Trotzdem lohnt es sich, einige lokale Gerichte zu probieren, denn sie geben der Reise noch mehr Nähe zum Land.
Für wen lohnt sich Island als Reiseziel?
Island lohnt sich besonders für Naturfreunde. Wer Wasserfälle, Gletscher, Küsten, Vulkangebiete, heiße Quellen und weite Landschaften mag, findet hier auf vergleichsweise kleiner Fläche unglaublich viel Abwechslung.
Für Paare ist Island ein schönes Ziel, wenn sie gerne gemeinsam unterwegs sind und keinen klassischen Hotelurlaub suchen. Besonders Rundreisen, warme Bäder, schöne Unterkünfte und ruhige Abende nach langen Ausflugstagen passen gut zu einer Reise zu zweit.
Auch Familien können Island gut bereisen, vor allem mit größeren Kindern. Viele Orte sind spannend, leicht verständlich und draußen erlebbar. Die Tagesetappen sollte man aber nicht zu lang planen, weil Wetter, Wind und Fahrzeiten anstrengend werden können.
Fotografen finden auf Island fast überall Motive. Wasserfälle, Pferde, Küsten, Lavafelder, Nordlichter, Gletscher und kleine Orte bieten ständig neue Bilder. Wichtig ist dabei, respektvoll zu bleiben und nicht abseits erlaubter Wege in empfindliche Natur zu laufen.
Für klassische Badeurlauber ist Island eher nicht geeignet. Wer Sonne, Strandliegen und warmes Meer sucht, wird an anderen Orten glücklicher. Wer aber Natur, frische Luft, besondere Landschaften und eine etwas andere Reise sucht, sollte Island unbedingt in Betracht ziehen.
Häufige Fragen und Antworten
Wie viele Tage sollte man für Island einplanen?
Für Reykjavík, den Goldenen Kreis und einen Teil der Südküste reichen fünf bis sieben Tage. Für die komplette Ringstraße sind zehn bis vierzehn Tage deutlich entspannter.
Ist Island sehr teuer?
Ja, Island gehört zu den teureren Reisezielen in Europa. Besonders Unterkünfte, Mietwagen, Restaurants und Touren können ins Geld gehen. Mit früher Planung, Supermarkteinkäufen und einfachen Unterkünften kann man die Kosten etwas besser steuern.
Kann man Island ohne Mietwagen bereisen?
Ja, das ist möglich, vor allem rund um Reykjavík. Es gibt Tagesausflüge, Busverbindungen und geführte Touren. Für eine flexible Rundreise ist ein Mietwagen aber deutlich praktischer.
Ist Island gefährlich für Touristen?
Island ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland. Die größten Risiken liegen eher in Natur und Wetter. Starke Wellen, schnelle Wetterwechsel, rutschige Wege, gesperrte Straßen und Gletschergebiete sollte man ernst nehmen.
Kann man in Island Polarlichter sicher sehen?
Nein, eine Garantie gibt es nicht. Man braucht Dunkelheit, klare Sicht und passende Sonnenaktivität. Am besten plant man mehrere Nächte ein und bleibt flexibel.
Lohnt sich Island auch im Winter?
Ja, wenn man kurze Tage, Schnee, Kälte und wechselhafte Straßenbedingungen akzeptiert. Der Winter eignet sich gut für Nordlichter, warme Bäder und eine ruhigere Reise, aber nicht für jede Route.
Welche Kleidung braucht man für Island?
Wichtig sind wasserfeste Schuhe, Regenjacke, warme Schichten, Mütze und Kleidung nach dem Zwiebelprinzip. Auch im Sommer kann es windig, kühl und nass werden.
Kann man Leitungswasser in Island trinken?
Ja, Leitungswasser ist in Island sehr gut trinkbar. Eine wiederverwendbare Flasche ist sinnvoll, besonders auf Ausflügen.
Ist die Ringstraße für Anfänger geeignet?
Im Sommer ist die Ringstraße für viele Reisende gut machbar, wenn man vorsichtig fährt und genügend Zeit einplant. Im Winter kann sie je nach Wetter deutlich anspruchsvoller werden.
Sollte man Unterkünfte in Island vorher buchen?
Ja, besonders im Sommer und in beliebten Regionen. Die Auswahl ist außerhalb größerer Orte begrenzt, und spontane Buchungen können teuer oder schwierig werden.

Island bleibt ein Reiseziel für alle, die Natur wirklich erleben möchten
Island ist kein Reiseziel, das man einfach nebenbei besucht. Die Insel fordert manchmal etwas Geduld, gute Kleidung und eine flexible Planung. Dafür bekommt man Landschaften, die man so in Europa kaum ein zweites Mal findet.
Besonders schön ist, dass Island nicht nur aus einzelnen Sehenswürdigkeiten besteht. Oft sind es die kleinen Stopps unterwegs, die in Erinnerung bleiben. Ein Blick auf ein Lavafeld, ein kurzer Halt bei Islandpferden, ein heißes Bad nach einem windigen Tag oder eine Straße, die scheinbar endlos durch die Landschaft führt.
Wer Island bereist, sollte sich Zeit nehmen und nicht jeden Tag zu voll packen. Dann bleibt genug Raum für Wetterpausen, spontane Momente und genau die Erlebnisse, die eine Reise besonders machen.
Warst du schon einmal in Island? Welche Orte auf der Insel kannst du anderen Lesern empfehlen? Und welche Reise steht als nächstes auf deinem Plan? Schreib deine Erfahrungen und Tipps gerne in die Kommentare.