Fähre statt Flug: Die stressfreie Mallorca Anreise mit Auto, Hund und viel Gepäck, inklusive Route, Tipps und Checkliste 🌊⛴️
Mallorca mit der Fähre fühlt sich wirklich wie ein kleiner Reisebonus an. Du startest nicht erst am Gate, sondern schon im Hafen, mit dem ersten Kaffee und diesem Gefühl von Aufbruch. Und sobald du an Bord bist, wird aus Anreise plötzlich Reisezeit. Genau das mögen viele daran.

Der größte Vorteil ist klar. Du nimmst dein Auto einfach mit. Das macht dich auf der Insel flexibel, gerade wenn du abgelegenere Strände, ruhige Buchten oder kleine Dörfer ansteuern willst, ohne ständig nach Buszeiten zu schauen oder einen Mietwagen organisieren zu müssen. Dazu kommt das Packen. Du kannst mehr mitnehmen, ohne Kofferstress, ohne streng limitiertes Handgepäck und ohne das übliche Tetris-Spiel im Flugkoffer. Gerade mit Kindern, Sportzeug, Strandkram oder einfach ein paar Extras für den Urlaub fühlt sich das enorm entspannt an.
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Viele unterschätzen auch, wie praktisch eine Nachtüberfahrt sein kann. Du fährst abends los, schläfst an Bord und kommst morgens an. Das spart dir oft eine Hotelnacht, und du startest direkt in den ersten Urlaubstag. Selbst wenn du keine Kabine nimmst, kannst du dir an Bord in Ruhe einen Platz suchen, kurz runterkommen und zumindest ein paar Stunden dösen. Für manche ist genau das der Trick, damit die Anreise nicht wie „verlorene Zeit“ wirkt.

Wenn du mit Hund reist, ist die Fähre oft die angenehmere Lösung. Kein Stress mit Gepäckbändern, keine Hektik am Flughafen, keine Enge in der Kabine. Du bist näher bei deinem Tier, kannst Pausen besser planen und hast insgesamt mehr Kontrolle über den Ablauf. Viele fühlen sich damit einfach sicherer, weil sie wissen, was sie erwartet.
Trotzdem gilt. Eine Überfahrt ist nur dann wirklich easy und stressfrei, wenn du ein paar Dinge vorher kennst. Welche Route passt zu deinem Ziel auf Mallorca. Ob sich Tag- oder Nachtfahrt mehr lohnt. Wie früh du am Hafen sein solltest. Was du an Bord besser direkt griffbereit hast. Und welche kleinen Details dir am Ende richtig Nerven sparen können, zum Beispiel bei Sitzplätzen, Kabinen, Verpflegung oder dem Ablauf beim Ein- und Ausfahren.
Genau darum geht es hier. Damit du nicht einfach nur irgendwie rüberkommst, sondern mit einem guten Gefühl startest und Mallorca schon beim Ablegen ein kleines Stück näher rückt. 🏝️
🌟 Warum die Fähre nach Mallorca für viele die beste Wahl ist
Die größten Pluspunkte sind schnell erklärt, und genau deshalb lieben viele die Fähre so sehr. Du hast nicht dieses typische „Ankommen und sofort funktionieren müssen“, sondern eher ein ruhiges Hineingleiten in den Urlaub. Schon an Bord merkst du, dass der Takt langsamer wird, und das macht bei vielen den Kopf direkt frei.
Du bist auf der Insel deutlich flexibler unterwegs. Mit dem eigenen Auto oder Motorrad kannst du dir deine Tage so bauen, wie es für dich passt. Du fährst morgens spontan in eine andere Ecke, bleibst länger an einem schönen Strand, und wenn es dir irgendwo zu voll wird, wechselst du einfach den Ort. Auch kleine Dörfer, Aussichtspunkte oder abgelegenere Buchten sind damit viel leichter erreichbar, ohne dass du ständig planen musst.
Ein riesiger Punkt ist die Gepäckfreiheit, vor allem wenn du mit Fahrzeug reist. Du musst nicht jedes Kilo abwägen und nicht überlegen, ob das noch ins Handgepäck passt. Du packst einfach so, wie es für deinen Urlaub Sinn ergibt. Und du kannst auch sperrige Sachen mitnehmen, die im Flieger schnell nervig oder teuer werden. Surfzeug, Kinderwagen, Kühlbox, Strandmuschel, vielleicht sogar ein bisschen mehr Proviant, alles findet seinen Platz. Gerade Familien merken das sofort, weil plötzlich Dinge möglich werden, die man sonst weglässt.

Viele mögen außerdem dieses entschleunigte Ankommen. Du siehst Mallorca schon vom Wasser aus, erst als Kontur am Horizont und dann immer klarer. Das fühlt sich für viele viel „echter“ an, weil du die Insel nicht einfach nur betrittst, sondern dich ihr langsam näherst. Und wenn du dann in den Hafen einfährst, hast du oft schon dieses erste Urlaubsgefühl im Bauch, ganz ohne Stress und Gedränge. ✅
Die Fähre lohnt sich besonders, wenn du
- mit Auto oder Camper reist
- länger als ein paar Tage bleibst
- mit Hund unterwegs bist
- Mallorca mit mehreren Stops kombinieren willst
- Gepäck und Sportzeug dabei hast
🧭 Welche Route passt zu dir
Mallorca hat zwei wichtige Fährhäfen, und genau das ist für deine Planung richtig hilfreich. Denn je nachdem, wo du ankommst, startet dein Urlaub mit einem ganz anderen Gefühl und oft auch mit einem anderen Zeitplan. Deshalb lohnt es sich, diesen Punkt kurz bewusst zu wählen, statt einfach irgendeine Verbindung zu nehmen.
Palma liegt im Süden und ist für viele die klassische Ankunft. Du bist schnell in der Inselhauptstadt, hast direkt viel Infrastruktur um dich herum und kommst zügig in Richtung Südwesten, Westen oder in die Mitte der Insel. Wenn du Palma selbst erleben willst, oder wenn dein Hotel eher im Süden liegt, fühlt sich Palma oft wie die logischste Wahl an. Auch für alle, die nach der Überfahrt erst mal entspannt ankommen möchten, ist Palma praktisch, weil es dort viele Optionen gibt, um schnell etwas zu essen, einzukaufen oder noch einen kleinen Spaziergang am Wasser zu machen.
Alcúdia liegt im Norden und ist perfekt, wenn dein Urlaub eher in der Nordhälfte stattfindet. Von dort bist du schnell in Richtung Pollensa, Port de Pollença, Can Picafort oder auch weiter rüber Richtung Ostküste. Das kann dir richtig Zeit sparen, weil du nicht erst durch Palma oder die ganze Insel fahren musst. Gerade wenn du mit Familie, viel Gepäck oder nach einer Nachtüberfahrt ankommst, ist Alcúdia oft die entspanntere Route, weil du schneller am Ziel bist und weniger „Anreise auf der Insel“ hast.
Unterm Strich heißt das. Palma passt super, wenn du Süden, Südwesten, Westen oder Palma selbst auf dem Plan hast. Alcúdia ist ideal, wenn du im Norden, Nordosten oder Richtung Ostküste unterkommst. Und genau daran verteilt sich dein Urlaub dann ganz unterschiedlich, weil du entweder direkt in Stadt und Leben landest oder eher in Richtung Strände, Buchten und ruhigere Ecken startest.
🏙️ Palma als Zielhafen
Palma ist perfekt, wenn du Richtung Süden, Westen oder Südosten willst. Du kommst hier sehr „zentral“ an, hast direkt die besten Straßenverbindungen und kannst dich ohne Umwege auf der Insel verteilen. Gerade wenn du nicht erst lange quer über Mallorca fahren möchtest, ist Palma oft die beste Ausgangslage.
Das passt natürlich auch super, wenn du Palma selbst einplanst. Du bist schnell in der Stadt, kannst direkt in ein Café, noch kurz an die Promenade oder erst mal entspannt ankommen, bevor es weitergeht. Und falls du noch etwas brauchst, findest du in Palma alles, von Supermarkt bis Apotheke, ohne großes Suchen.
Für den Südwesten ist Palma ebenfalls ideal. Orte wie Calvià, Andratx oder die Küstenorte in dieser Ecke erreichst du zügig, ohne dass du dich erst durch den Norden kämpfen musst. Wenn du also eher auf Strandclubs, Buchten, kleine Häfen und die „klassische Urlaubsküste“ im Südwesten setzt, sparst du dir mit Palma oft Zeit und Nerven.
Auch Richtung Westen macht Palma richtig Sinn. Sóller und die Serra de Tramuntana liegen quasi vor der Tür, und du kannst nach der Ankunft relativ direkt in die Berge oder an die Westküste weiterfahren. Gerade wenn du Natur, Aussichtspunkte und kurvige Panoramastraßen liebst, ist das ein schöner Startpunkt, weil du schnell im richtigen Setting bist.
Und auch der Süden und Südosten funktionieren ab Palma am unkompliziertesten. Llucmajor ist schnell erreicht, genauso wie die Region um Santanyí, wenn du eher auf kleinere Badebuchten, ruhige Orte und dieses typische „Mallorca abseits vom Trubel“ aus bist. Unterm Strich gilt. Palma ist die richtige Wahl, wenn deine Unterkunft oder dein Plan eher südlich liegt und du kurze Wege direkt nach der Fähre willst.

🌿 Alcúdia als Zielhafen
Alcúdia ist ideal, wenn du direkt in den Norden oder Nordosten möchtest. Du kommst an, fährst los und bist ohne große Umwege ziemlich schnell in den Regionen, die viele an Mallorca so lieben. Gerade nach einer langen Anreise ist das Gold wert, weil du dir die extra Kilometer quer über die Insel sparst und schneller im Urlaubsmodus bist.
Das passt perfekt, wenn du nach Port de Pollença willst. Von dort hast du diesen schönen Mix aus Strand, Hafenflair und Blick auf die Berge. Auch Playa de Muro und Can Picafort liegen von Alcúdia aus super erreichbar. Das ist praktisch, wenn du mit Familie reist, weil du schnell an langen Sandstränden bist und nicht erst durch Palma oder den Süden musst.
Für den Nordosten ist Alcúdia ebenfalls ein sehr guter Startpunkt. Orte wie Artà oder Capdepera erreichst du deutlich entspannter, als wenn du erst im Süden ankommst und dich dann einmal über die Insel arbeitest. Wenn du also eher auf kleinere Buchten, ruhige Ecken und schöne Ausblicke im Nordosten setzt, ist Alcúdia oft die cleverste Wahl.
Und auch für Naturfans ist Alcúdia stark. Du bist schnell in der Tramuntana, wenn du Richtung Berge willst, und du kommst zügig ans Cap Formentor, wo Mallorca nochmal richtig dramatisch aussieht. Gerade früh am Tag oder zum späten Nachmittag fühlt sich diese Ecke besonders gut an, weil das Licht dort einfach magisch sein kann. Kurz gesagt. Alcúdia lohnt sich, wenn du Zeit sparen willst und dein Urlaub im Norden oder Nordosten beginnt.
⚓ Die wichtigsten Fährverbindungen nach Mallorca
Die meisten Reisenden kommen über das spanische Festland. Es gibt aber auch Verbindungen aus Frankreich, die besonders für Roadtrips spannend sind.
🇪🇸 Ab Spanien
- Barcelona nach Palma oder Alcúdia, je nach Verbindung auch als schnellere Überfahrt möglich.
- Valencia nach Mallorca ist je nach Saison ebenfalls eine Option, oft bequem für Anreise aus dem Südosten Spaniens.
- Dénia nach Palma ist beliebt, wenn du aus der Region Valencia kommst und eher die schnellere Variante suchst.
🇫🇷 Ab Frankreich
- Toulon nach Alcúdia ist eine bekannte Route für Urlauber, die aus Südfrankreich anreisen.
⏱️ Wie lange dauert die Überfahrt wirklich
Das hängt von Route und Schiffstyp ab. Es gibt klassische Nachtfähren und schnellere Verbindungen.
| Strecke | Typischer Bereich |
|---|---|
| Barcelona nach Mallorca | oft um mehrere Stunden, schnell auch deutlich kürzer möglich |
| Dénia nach Palma | häufig als fast ferry Verbindung |
| Toulon nach Alcúdia | eher eine lange Überfahrt, oft über Nacht |
Mein Tipp
Wenn du Zeit sparen willst, nimm eine schnelle Verbindung. Wenn du entspannt reisen willst, nimm die Nachtfahrt und buche eine Kabine.
🛒 So buchst du clever, ohne Preisfallen
Buche am besten so, wie du auch Flüge buchst. Früh, sobald deine Daten halbwegs feststehen. Dann hast du die größte Auswahl bei Abfahrtszeiten, Kabinen und Sitzplätzen, und du kannst entspannter vergleichen, statt am Ende nur noch zu nehmen, was übrig ist.
Gerade in Ferienzeiten lohnt sich das besonders. Dann sind die beliebten Verbindungen schnell weg, und häufig werden die guten Zeiten zuerst knapp. Wer früh bucht, bekommt oft die angenehmere Abfahrt, zum Beispiel eine Nachtüberfahrt mit guter Ankunftszeit oder eine Tagfahrt, die perfekt in die eigene Planung passt.
Bei Fahrzeugen gilt das doppelt. Die Plätze auf dem Autodeck sind begrenzt, und wenn diese Kapazität voll ist, hilft dir auch das schönste Ticket nichts, weil du dann nicht mehr mit Auto rüberkommst. Das betrifft nicht nur große Autos, sondern auch Camper, Vans oder Anhänger, die oft früher ausgebucht sind. Wenn du also mit Fahrzeug reist, ist früh buchen nicht nur „nett“, sondern oft der entscheidende Punkt, ob deine Wunschverbindung überhaupt klappt.

Ein weiterer Vorteil vom frühen Buchen ist, dass du besser planen kannst. Du weißt genau, wann du im Hafen sein musst, wie lange die Überfahrt dauert und ob sich eine Kabine lohnt. Und du hast genug Zeit, die Anreise zum Hafen so zu legen, dass es nicht stressig wird. Unterm Strich. Wenn du feste Daten hast, sichere dir die Fähre früh, und bei Auto oder Camper am besten so früh wie möglich.
Achte bei der Buchung auf diese Punkte
- Exakte Fahrzeugmaße, besonders bei Dachbox und Fahrradträger
- Fahrzeugkategorie, auch bei Camper und Anhänger
- Kabine oder Sitzplatz, je nach Tageszeit
- Umbuchung und Storno, falls du flexibel bleiben willst
🧳 Gepäck, was du wirklich wissen musst
🚗 Mit Auto
Mit Auto ist es am entspanntesten, weil du fast alles einfach im Kofferraum lassen kannst. Du musst nicht ständig umpacken, nichts schleppen und du hast das gute Gefühl, dass dein ganzes Urlaubszeug sowieso dabei ist. Gerade mit Kindern, Hund oder viel Gepäck nimmt das sofort Druck raus.
Trotzdem solltest du dir eine kleine Tasche für an Bord vorbereiten. Denn in den meisten Fällen kommst du während der Fahrt nicht beliebig wieder runter zum Fahrzeug, oder es ist zumindest umständlich und nicht immer erlaubt. Wenn du dann etwas brauchst, willst du nicht merken, dass genau das noch im Kofferraum liegt.
In diese Bordtasche gehört alles, was du unterwegs wahrscheinlich nutzen wirst. Zum Beispiel Ausweise und Tickets, Handy und Ladekabel, etwas zu trinken, ein Snack, vielleicht ein Pulli oder eine Jacke, weil es an Deck oder in den Innenräumen frisch werden kann. Wenn du nachts fährst, sind Schlafmaske, Ohrstöpsel und ein kleines Kissen oft Gold wert. Und wenn du mit Hund reist, packe Wasser, Napf, Leine und ein paar Kleinigkeiten dazu, damit es auch für dein Tier entspannt bleibt.
Denk auch an Dinge, die du direkt nach dem Anlegen brauchst. Sonnenbrille, Schlüssel, vielleicht eine Powerbank, damit du im Hafen nicht mit leerem Akku dastehst. Dann kannst du an Bord wirklich abschalten, weil du weißt, dass alles Wichtige griffbereit ist, auch wenn der Rest ganz gemütlich im Auto bleibt.
Pack dir für das Schiff in eine Daybag
- Ausweis und Ticket
- Wasser und Snacks
- Powerbank und Ladekabel
- leichte Jacke, weil es innen oft kühl ist
- Ohrstöpsel, wenn du im Sitzbereich schläfst
🚶 Ohne Auto als Fußpassagier
Als Fußpassagier lohnt es sich, nicht zu schwer zu packen. Du läufst mehr, als man denkt. Vor allem im Hafenbereich.
🕒 Check in, Boarding und die häufigsten Stressmomente
Stress entsteht fast immer aus einem Grund. Man kommt zu knapp. Genau das lässt sich am einfachsten vermeiden, wenn du dir bewusst Puffer einplanst. Das gilt besonders, wenn du mit Auto, Kindern oder Hund unterwegs bist. Dann dauert alles ein bisschen länger. Stau, Parkplatzsuche, Tickets, ein letzter Toilettenstopp. Und plötzlich wird es hektisch.
Als grobe Orientierung gilt bei vielen Routen, dass du mit Fahrzeug deutlich früher da sein solltest als ohne. Du musst einchecken, du wirst auf die richtige Spur geleitet, und das Verladen braucht seine Zeit. Viele Reedereien nennen für viele Strecken rund 90 Minuten vor Abfahrt als Richtwert, vor allem in der Hauptsaison. Wenn du ohne Auto reist, reicht oft weniger, aber auch da ist ein kleiner Zeitpuffer angenehm. Am besten schaust du die genaue Vorgabe direkt in deiner Buchung nach. Dann weißt du genau, was für deine Verbindung gilt, und startest viel entspannter in die Überfahrt.

Mein Hafen Ablauf, der fast immer klappt
- Zwei Stunden vorher ankommen, wenn du mit Auto fährst
- Ticket und Ausweis griffbereit halten
- Schilder und Anweisungen im Hafen strikt folgen
- An Bord direkt deinen Platz oder deine Kabine klarmachen
- Alles was du aus dem Auto brauchst auspacken und dann erst loslaufen
🛏️ Sitz, Premium, Kabine, was lohnt sich wirklich
Das ist die wichtigste Komfortfrage
🪑 Sitzplatz
Gut für kurze Strecken. Oder wenn du tagsüber fährst und wach bleibst.
✨ Premium Sitz oder Lounge
Top, wenn du ruhiger sitzen willst und etwas mehr Platz willst.
🛌 Kabine
Gold wert bei Nachtfahrten. Du schläfst besser. Du kommst erholter an. Und für Familien ist es oft der Gamechanger.
🐶 Mit Hund nach Mallorca, so wird es entspannt
Viele Schiffe haben Bereiche für Haustiere, und das macht die Überfahrt für viele deutlich angenehmer. Oft gibt es feste Zonen, in denen Tiere erlaubt sind, damit du nicht improvisieren musst und dein Hund einen klaren Platz hat. Teilweise findest du dort auch kleine „Pet“-Ecken mit Regeln, wo Leine, Maulkorb oder bestimmte Wege vorgegeben sind, damit alles ruhig und fair für alle bleibt.

Auf manchen Fähren gibt es sogar spezielle Kabinen oder definierte Sitzbereiche für Reisende mit Haustier. Das ist praktisch, weil du dann mehr Ruhe hast und dein Tier nicht ständig neue Eindrücke um die Ohren bekommt. Andere Schiffe setzen eher auf getrennte Bereiche oder Kennels, je nach Konzept und Strecke. Wichtig ist dabei. Das ist je nach Reederei und sogar je nach Schiff unterschiedlich, auch wenn die Route gleich ist.
Für dich heißt das ganz einfach. Schau bei der Buchung genau hin, welche Optionen es für Haustiere gibt, und wähle passend zu deinem Tier. Wenn dein Hund schnell gestresst ist, ist eine ruhigere Zone oder eine passende Kabine oft die beste Lösung. Und wenn du weißt, wo du dich an Bord bewegen darfst, wird die Fahrt automatisch entspannter, weil du nicht erst vor Ort suchen und diskutieren musst.
Meine Basics für Hund an Bord
- Wasser, Napf, Leine, Kotbeutel
- Decke oder Matte, damit er einen festen Platz hat
- Snacks, aber nicht zu viel vor Abfahrt
- ruhige Ecke suchen, nicht mitten im Trubel

🤢 Seekrankheit vermeiden, meine einfachen Tricks
Seekrankheit ist oft planbar. Vor allem, wenn du weißt, was dir hilft.
Das klappt bei vielen richtig gut
- mittig im Schiff bleiben
- frische Luft zwischendurch
- leichte Snacks statt fettiges Essen
- Blick Richtung Horizont, wenn es wackelt
- nicht mit leerem Magen starten
🌙 Tagfahrt oder Nachtfahrt, was ist besser
🌞 Tagfahrt
Eine Tagfahrt hat einen großen Vorteil. Du siehst mehr. Du bekommst das Meer, die Küste und dieses langsame Näherkommen an Mallorca ganz bewusst mit. Gerade bei gutem Wetter fühlt sich das fast wie ein kleiner Mini Cruise Moment an, nur eben als Anreise.
Du kannst dich auch besser beschäftigen. Lesen, arbeiten, essen gehen, an Deck stehen, Fotos machen, einen Kaffee trinken. Der Tag vergeht oft schneller, als man denkt, weil du nicht nur „wartest“, sondern wirklich etwas damit anfängst. Wenn du mit Kindern reist, ist das ebenfalls praktisch, weil du einfacher ablenken kannst und alles nicht so nach Schlafenszeit getaktet ist.
Viele empfinden eine Tagfahrt außerdem angenehmer, wenn der Seegang unruhig ist. Du bist wacher, kannst dich bewegen, bekommst schneller frische Luft und fühlst dich weniger „eingesperrt“. Das macht es für viele deutlich leichter, selbst wenn das Meer mal nicht ganz glatt ist.
🌚 Nachtfahrt
Eine Nachtfahrt ist für viele der effizienteste Weg. Du sparst Zeit, weil du deine Anreise in die Nacht legst und nicht das Gefühl hast, dass dir ein ganzer Urlaubstag verloren geht. Du fährst abends los, machst es dir an Bord bequem und während du schläfst, bringt dich das Schiff Richtung Mallorca.
Der große Bonus ist das Ankommen am Morgen. Du wachst auf, frühstückst vielleicht noch kurz, und dann rollst du schon vom Schiff. Das fühlt sich an, als hättest du einen Tag gewonnen, weil du direkt loslegen kannst. Gerade wenn du eine längere Strecke hinter dir hast oder mit Familie unterwegs bist, kann das ein echter Vorteil sein.
Mit Kabine wird es richtig angenehm. Dann hast du eine Tür zum Zumachen, mehr Ruhe, und du kannst wirklich abschalten. Viele sagen, es fühlt sich fast wie eine Mini Kreuzfahrt ohne Schnickschnack an. Du hast genau das, was du brauchst, und der Rest ist einfach entspanntes Unterwegssein.
🏁 Ankunft auf Mallorca, so kommst du schnell weg vom Hafen
🚗 Mit Auto
Du wirst meist deckweise rausgelotst. Bleib ruhig. Stell dich darauf ein, dass es ein paar Minuten dauert. Dann bist du sofort mobil.
🚕 Ohne Auto
In Palma kommst du schnell Richtung Zentrum. In Alcúdia bist du direkt im Norden und kannst gut weiter in die Strandregionen starten.
🧾 Mini Checkliste, damit du nichts vergisst ✅
- Tickets und Ausweise
- Fahrzeugdaten korrekt gebucht
- Kleine Tasche für „an Board“ packen
- Jacke, Powerbank, Wasser
- Kabine bei Nachtfahrt eingeplant
- Hundesachen, falls du mit Tier reist
- Pufferzeit für Hafenstress eingeplant
❓Häufige Fragen, die fast jeder vor der ersten Überfahrt hat
Kann ich spontan buchen? In der Nebensaison oft ja. In Ferienzeiten ist es riskant, vor allem mit Auto.
Lohnt sich die schnelle Fähre immer? Wenn du Zeit sparen willst, ja. Wenn du schlafen willst, ist die Nachtfähre oft smarter.
Ist die Fähre auch für Familien gut? Ja, vor allem mit Kabine. Dann wird die Überfahrt viel entspannter.
🌴 Mit der Fähre nach Mallorca – Der richtige Urlaubsstart
Mit der Fähre nach Mallorca zu fahren ist nicht nur Transport. Du brauchst nur die richtige Route, ein bisschen Puffer und dann kann die Fahrt beginnen. Dann wird aus Überfahrt ganz schnell Vorfreude.
Bist du schon mal mit der Fähre nach Mallorca gefahren? Bevorzugst du eher den Seeweg oder den Flug? Wir freuen uns über ein paar Erfahrungsberichte und ein paar Kommentare.