Porto als Reiseziel – Warum dich diese Stadt aus Brücken, Gassen und Portwein sofort in ihren Bann zieht

In Porto hast du oft das Gefühl, die Stadt sei extra für lange Spaziergänge und späte Abende gemacht. Du stehst an der Uferpromenade, siehst unten den Douro vorbeiziehen und oben die Metro über die Ponte Dom Luís I fahren.

Farbige Häuserfassaden und Boote am Ufer des Douro im Stadtviertel Ribeira in Porto.
Bunte Altstadthäuser an der Ribeira von Porto – Bildnachweis: Antonel – iStock-Datei-ID: 1403840099

In der Altstadt drängen sich bunte Häuser übereinander, Wäsche hängt vor den Fenstern, aus Bars klingt Fado oder leise Popmusik. Auf der anderen Seite des Flusses liegen die Portweinkeller von Vila Nova de Gaia, in denen du erfährst, warum Portwein hier mehr als nur ein Getränk ist. Dazwischen liegen enge Gassen, Azulejos an Hauswänden, Street Art und moderne Cafés. Porto wirkt deutlich kompakter und entspannter als viele andere Großstädte und ist trotzdem voller Leben. Wenn du Städte magst, die sich ein bisschen rau, sehr echt und gleichzeitig romantisch anfühlen, dann landet Porto schnell weit oben auf deiner Wunschliste.

Ein Rabelo-Boot mit Weinfässern liegt vor der Altstadtkulisse und Brücke in Porto auf dem Douro.
Traditionelles Rabelo-Boot auf dem Douro in Porto – Bildnachweis: f9photos – iStock-Datei-ID: 2155499395

Allgemeines: Lage, Größe und Flair

Porto liegt im Nordwesten Portugals an der Mündung des Flusses Douro in den Atlantik und schmiegt sich mit terrassenartigen Hängen an beide Ufer, was der Stadt ihre typischen Aussichten mit Brücken, Dächern und Wasser verleiht. Nach Lissabon ist sie die zweitgrößte Stadt des Landes, im Stadtgebiet leben etwas über 230.000 Menschen, im Ballungsraum deutlich mehr als eine Million, die in teils sehr unterschiedlichen Vierteln vom historischen Zentrum bis zu moderneren Wohnzonen leben. Das historische Zentrum rund um die Ribeira gehört zum UNESCO-Welterbe und zeigt dir auf engem Raum, wie dicht hier Geschichte, Hafenstadtflair, Portweinlager in Vila Nova de Gaia und alltägliches Stadtleben zusammenliegen, mit Wäscheleinen an den Balkonen, kleinen Läden, Azulejo-Fassaden und Treppen, die sich den Hang hinaufziehen.

Das Klima ist atlantisch und mild, mit eher feuchten Wintern, in denen es selten wirklich kalt wird, aber oft regnet und windet, und warmen, häufig trockenen Sommern, die meist nicht so heiß sind wie im Süden Portugals und dadurch angenehm für Stadtspaziergänge bleiben. Insgesamt wirkt Porto ruhiger und bodenständiger als Lissabon, mit einem leicht rauen Charme, sichtbaren Gebrauchsspuren an Häusern, viel Kreativität in Cafés, Galerien und kleinen Projekten und einer Atmosphäre, die besonders Menschen anspricht, die gerne durch echte Wohnviertel laufen, Flussufer und Aussichtspunkte entdecken und nicht nur große Boulevards und glänzende Einkaufsstraßen suchen.

Die Igreja do Carmo mit blauer Azulejo-Fassade und Brunnen auf einem Platz in Porto.
Azulejo-Kirche und Brunnen in Porto – Bildnachweis: Mirifada – iStock-Datei-ID: 960306352

Anreise und Verkehr in Porto

Am einfachsten erreichst du Porto über den Flughafen Francisco Sá Carneiro, der von vielen europäischen Städten direkt angeflogen wird und für Nordportugal das wichtigste Drehkreuz ist. Die Terminals sind übersichtlich, du findest schnell den Weg zu Metro, Bussen, Taxis und Mietwagen. Vom Airport kommst du mit der violetten Linie E der Metro in etwa einer halben Stunde ins Stadtzentrum, außerdem fahren mehrere Buslinien sowie der Aerobus, und Taxis oder Fahrdienste bringen dich direkt zur Unterkunft.

Wenn du lieber mit der Bahn reist, verbinden Züge Porto mit Lissabon, Braga, Coimbra und anderen Städten in Portugal, internationale Verbindungen führen zum Beispiel weiter nach Vigo in Galicien. Der Bahnhof Campanhã ist das Drehkreuz für Fernzüge und wichtige Regionalverbindungen, hier steigst du oft in die Stadtzüge oder die Metro um. Der Bahnhof São Bento mitten in der Altstadt ist eher für Regionalzüge zuständig und schon wegen seiner Azulejo Halle, die Szenen aus portugiesischer Geschichte zeigt, einen Besuch wert, auch wenn du gar nicht mit dem Zug fährst.

Kreuzgang mit blauen Azulejo-Wandbildern und gotischen Bögen in einer Kirche in Porto.
Azulejo-Kreuzgang in Porto – Bildnachweis: neirfy – iStock-Datei-ID: 2212603538

Innerhalb Portos nutzt du am besten Metro, Busse und gelegentlich die historischen Trams, die besonders entlang des Flusses sehr fotogen sind. Dafür gibt es das System Andante, eine wiederaufladbare Karte, sowie die Andante Tour Card mit zeitlich begrenzter Flatrate, mit denen du Metro, viele Busse und einige Vorortzüge nutzen kannst. Die Altstadt selbst ist gut zu Fuß zu erkunden, allerdings mit teils kräftigen Steigungen und vielen Treppen, weshalb gutes Schuhwerk sinnvoll ist. Wer weiter hinaus möchte, etwa zu Stränden wie Matosinhos oder Foz, kommt mit Metro, Bus oder der Küstenlinie der Stadtbahn entspannt ans Meer und kann den Douro bis zur Mündung begleiten.

Sehenswürdigkeiten, die du nicht verpassen solltest

Der klassische Startpunkt ist die Altstadt Ribeira direkt am Douro. Hier läufst du an bunten, teils leicht abgeblätterten Häuserreihen entlang, die sich dicht an den Hang schmiegen, setzt dich in eine der Bars oder Restaurants an der Uferpromenade und beobachtest Boote, Brücken und das Treiben auf beiden Ufern. Straßenkünstler, kleine Läden und Ausflugsboote sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Von hier aus siehst du die ikonische Ponte Dom Luís I, eine zweistöckige Eisenbrücke aus dem 19. Jahrhundert, die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet und zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt gehört. Oben fahren Metro und Fußgänger, unten Autos und ebenfalls Fußgänger, beide Ebenen bieten fantastische Blicke auf Fluss, Altstadt und Portweinkeller.

Monumentale Fassade der Kathedrale Sé do Porto mit Treppe und blauem Himmel.
Die Kathedrale Sé do Porto über der Stadt – Bildnachweis: RussieseO – iStock-Datei-ID: 2238872369

Ein paar Straßen weiter oben steht die Kathedrale Sé do Porto auf einem Hügel, von deren Vorplatz du die Dächer, den Douro und die Brücken überblickst, besonders schön bei Sonnenuntergang. Im Bahnhof São Bento lohnt sich ein Stopp, um die riesigen Azulejo Bilder anzusehen, die Szenen aus portugiesischer Geschichte und Alltag erzählen und die Bahnhofshalle fast wie ein Ausstellungssaal wirken lassen. Literaturfans pilgern in die Livraria Lello, eine der berühmtesten Buchhandlungen Europas, mit geschwungener Holztreppe, Glasdach, Jugendstil Flair und einer Atmosphäre, die fast filmreif wirkt.

Etwas ruhiger wird es in den Jardins do Palácio de Cristal, einem Park mit verschiedenen Terrassen, Wegen, Springbrunnen und Ausblicken auf den Douro, wo du kurz dem Trubel entkommst. In der Innenstadt findest du außerdem Kirchen mit reich dekorierten Barockfassaden und Azulejofronten, elegante Cafés wie das Café Majestic mit Belle Époque Stimmung und moderne Bauten, etwa das Konzerthaus Casa da Música an der Rotunda da Boavista, das mit seiner markanten Architektur und Konzerten einen spannenden Kontrast zur historischen Altstadt bildet.

Aktivitäten und Ausflüge rund um Porto

Porto ist eine Stadt zum Schlendern, Staunen und hin und wieder auch zum Treppensteigen, denn viele Wege führen über Stufen, schmale Gassen und Hänge. Ein Klassiker ist ein Spaziergang über die obere Ebene der Ponte Dom Luís I nach Vila Nova de Gaia, von wo aus du einen der schönsten Panoramablicke auf Porto bekommst, besonders bei Sonnenuntergang, wenn sich die Farben über Fluss, Dächer und Brücken legen. Unten am Ufer kannst du danach noch an der Promenade entlanggehen, Straßenmusikern zuhören und den Blick auf die beleuchtete Altstadt genießen.

Gelbe Straßenbahn der Linie 18 fährt vor einer barocken Kirche in Porto vorbei.
Historische Straßenbahn in Porto vor Kirche – Bildnachweis: France68 – iStock-Datei-ID: 508168150

In Gaia kannst du an Führungen durch die bekannten Kellereien teilnehmen, mehr über die Geschichte des Portweins erfahren und unterschiedliche Sorten in Probierstuben verkosten. Viele Häuser zeigen dir alte Fässer, historische Fotos und erklären, wie die Weine aus dem Douro-Tal in die Stadt kommen. Wer das Wasser lieber von unten sieht, steigt auf ein Boot und fährt auf dem Douro unter den verschiedenen Brücken hindurch, oft auf Rundfahrten, die dir beide Ufer und die Silhouetten der Stadt noch einmal aus einer anderen Perspektive zeigen.

In der Stadt selbst lohnt sich ein Bummel durch Viertel wie das hipper werdende Cedofeita mit Galerien, Concept Stores und Cafés oder durch das studentische Baixa Gebiet, in dem immer wieder neue Läden, Bars und kleine Restaurants aufmachen. Dort mischen sich alte Läden mit moderner Street Art und einheimischem Alltag, was Porto sehr nahbar wirken lässt.

Für einen Tag am Meer fährst du nach Matosinhos mit seinen Stränden, Surfkursen und Fischrestaurants oder nach Foz do Douro, wo Atlantik, Flussmündung und Promenade aufeinandertreffen und du lange am Wasser entlangspazieren kannst. Viele Besucher nutzen Porto außerdem als Ausgangspunkt für Touren ins Douro-Tal mit seinen Weinbergen und Quintas, das du per Zug, Boot oder Bus erreichst und das zu den eindrucksvollsten Flusslandschaften Portugals gehört.

Enge Kopfsteinpflaster-Gasse mit bunten Häusern und Pflanzen in der Altstadt von Porto.
Verwinkelte Gasse in der Altstadt von Porto – Bildnachweis: AnaMOMarques – iStock-Datei-ID: 1464603460

Essen, Trinken und natürlich Portwein

Kulinarisch ist Porto ein Paradies für alle, die gern herzhaft essen und regionale Küche mögen. Berühmt ist die Stadt für die Francesinha, ein üppiges Sandwich mit verschiedenen Fleischsorten, Wurst, Käse und einer heißen, würzigen Sauce, das meist mit Pommes und oft mit Spiegelei serviert wird. Dazu kommen Gerichte mit Kabeljau, etwa Bacalhau com natas oder gegrillter Bacalhau mit Zwiebeln und Olivenöl, frischer Fisch vom Atlantik, gegrillte Sardinen, Eintöpfe und viele Variationen von Reis mit Meeresfrüchten. Typisch für die Region sind außerdem deftige Innereiengerichte wie Tripas à moda do Porto, die an die Tradition der Hafenstadt erinnern.

Vier Gläser mit unterschiedlich farbigem Portwein stehen in Porto auf einem hölzernen Weinfass.
Portwein-Verkostung in Porto auf einem alten Fass – Bildnachweis: Maksym Kaharlytskyi – iStock-Datei-ID: 1173892749

In einfachen Tascas bekommst du oft Tagesgerichte zu fairen Preisen, häufig inklusive Suppe, Hauptgang und Getränk, in einer sehr bodenständigen Atmosphäre. Moderne Bistros und Restaurants interpretieren die traditionelle Küche leichter und kreativer, mit mehr Gemüse, kleineren Portionen zum Teilen und Einflüssen aus anderen Ländern. Zum Frühstück gehören Kaffee, Toast oder süßes Gebäck, gern auch Pastéis de Nata, die du in vielen Cafés frisch aus dem Ofen bekommst. Zwischendurch bestellst du einen Espresso an der Theke und isst dazu ein kleines Teilchen, wie es viele Einheimische machen.

Am Nachmittag und Abend spielt Portwein und generell Wein eine große Rolle. In Porto selbst trinkst du Vinho Verde aus dem Norden, Rotweine aus dem Douro und natürlich Portweine aus den Kellern in Gaia, vom leichten weißen Aperitif Port über Ruby bis zu gereiften Tawnys. In vielen Bars kannst du Portwein Flights probieren, also mehrere Sorten nebeneinander testen und Unterschiede im Geschmack erkennen. Wer keinen Alkohol möchte, findet in Cafés und auf Märkten frische Säfte, Limonaden, Wasser mit Zitrone und Espressos in allen Varianten, sodass du zu jeder Tageszeit etwas Passendes findest.

Moderner, überdachter Markthalle in Porto mit Reihen von Lebensmittelständen und Besuchern.
Überdachter Markt in Porto mit vielen Ständen – Bildnachweis: Cristian Blázquez Martínez – iStock-Datei-ID: 2151902900

Beste Reisezeit, Wetter und Feste

Durch das milde atlantische Klima kannst du Porto das ganze Jahr über besuchen, aber jede Saison fühlt sich etwas anders an und verändert die Stimmung in der Stadt. Im Frühling werden Parks, Gärten und Uferpromenaden grün, Jacaranda Bäume blühen lila, die Temperaturen sind angenehm und ideal für Stadtspaziergänge, Bootsfahrten und erste Besuche an der Küste. Oft reicht tagsüber eine leichte Jacke, abends wird es noch etwas frischer.

Im Sommer ist es warm, aber meist nicht extrem heiß, die Luft ist trockener und du verbringst viel Zeit draußen. Tage am Meer in Matosinhos oder Foz und lange Abende am Fluss mit Sonnenuntergängen über dem Douro sind dann besonders schön. In dieser Zeit ist mehr los, Terrassen sind voll und viele Veranstaltungen finden im Freien statt.

Der Herbst bringt oft goldenes Licht, klare Sicht und eine leicht melancholische Stimmung, dazu die Weinlese im Douro Tal, die du auf Ausflügen spüren kannst. Die Tage bleiben oft noch mild, Regenfronten wechseln sich mit sonnigen Phasen ab und die Stadt wird ein wenig ruhiger als im Hochsommer. Der Winter ist kühler, feuchter und manchmal deutlich regnerisch, dafür hast du mehr Platz in Museen, Cafés und Kellern, und das warme Licht in Bars und Portweinkellern wirkt dann besonders gemütlich.

Ein Höhepunkt im Jahreskalender ist das São João Fest in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni. Dann wird in der ganzen Stadt gefeiert, es gibt gegrillte Sardinen, Feuerwerk, Musik, Lagerfeuer an manchen Plätzen und die berühmten Plastik Hämmer, mit denen sich Menschen scherzhaft auf den Kopf tippen. Dazu kommen im Jahresverlauf Musikfestivals, Weinfeste, Weihnachtsmärkte und Neujahrsfeiern, bei denen Licht, Gastronomie und Kultur im Mittelpunkt stehen und die dir Porto immer wieder von einer anderen Seite zeigen.

Die Brücke Dom Luís I spannt sich in Porto über den Douro mit bunten Häusern am Ufer.
Blick auf die Brücke Dom Luís I in Porto – Bildnachweis: Aleh Varanishcha – iStock-Datei-ID: 2159796175

Sicherheit, Kosten und Barrierefreiheit

Porto gilt insgesamt als relativ sichere europäische Stadt mit hoher Lebensqualität und einem guten Sicherheitsgefühl im Alltag. In vielen Vierteln sind abends noch Familien, Studierende und Spaziergänger unterwegs, was die Atmosphäre angenehm belebt wirken lässt. Wie überall solltest du jedoch in größeren Bahnhöfen, an touristischen Hotspots und in der Nähe von Ausgehvierteln aufmerksam bleiben, besonders wenn du spät in der Nacht unterwegs bist. Polizei und Sicherheitsdienste sind sichtbar präsent, ernstere Vorfälle sind für Reisende eher selten.

Wie fast überall in beliebten Touristenzentren lohnt sich ein wacher Blick auf mögliche Taschendiebe, vor allem in vollen Straßenbahnen, an Aussichtspunkten, in der Altstadt und rund um Bars. Trage Wertsachen nah am Körper, vermeide offene Taschen und lege Handy oder Geldbörse nicht sichtbar auf Tische am Rand. Um nächtliche Alkoholexzesse und Lärm zu begrenzen, hat die Stadt neue Regeln eingeführt, die den Verkauf von Alkohol in Läden nachts einschränken, während Bars und Restaurants weiterhin ausschenken dürfen. Davon profitieren vor allem Anwohner in stark frequentierten Vierteln, ohne dass das Nachtleben völlig ausgebremst wird.

Preislich ist Porto oft günstiger als Lissabon, besonders bei Mieten, vielen Restaurantbesuchen und Alltagsausgaben, was sich auch im Reisebudget angenehm bemerkbar macht. Öffentlicher Verkehr, Kaffee und viele einfache Gerichte sind weiterhin gut bezahlbar, sehr zentrale Boutiquehotels oder angesagte Restaurants können aber deutlich teurer sein. Beim Thema Barrierefreiheit findest du in Metro und vielen Bussen Niederflureinstiege, Aufzüge und gut markierte Bereiche. In der historischen Altstadt machen Steigungen, Kopfsteinpflaster und Treppen die Wege je nach Mobilität anspruchsvoller, daher lohnt sich eine vorherige Routenplanung. Viele Museen, Kulturzentren und größere Einrichtungen stellen Informationen zu barrierearmen Zugängen bereit und sind auf Besucher mit eingeschränkter Mobilität eingestellt.

Dein Städtetrip nach Porto

Porto ist ein Reiseziel für alle, die sich gerne treiben lassen und Städte lieber fühlen als abhaken. Du kannst morgens durch die Gassen der Ribeira laufen, an Wäscheleinen und Azulejo Fassaden vorbeikommen, den ersten Kaffee an der Theke trinken und zusehen, wie Boote und Lieferwagen den Tag beginnen. Mittags stehst du auf einer der Brücken über den Fluss, schaust auf Dächer, Uferpromenaden und Schiffe hinunter und bekommst ein Gefühl dafür, wie eng Stadt und Wasser hier verbunden sind. Nachmittags sitzt du in einem Park, in einem Café oder in einem Portweinkeller, hörst Geschichten über Handel, Schiffe und Fässer und probierst vielleicht eine kleine Auswahl an Gläsern. Abends suchst du dir einen Platz an der Uferpromenade, isst Fisch, Fleisch oder vegetarische Küche und siehst zu, wie über dir die Züge über die Brücke rollen und sich die Stadtbeleuchtung im Wasser spiegelt.

Vielleicht kombinierst du Porto mit einem Abstecher ins Douro-Tal oder in den grünen Norden Portugals, wo Weinberge, Flusskurven und kleine Orte ein ganz anderes Tempo vorgeben. Vielleicht bleibst du einfach ein paar Tage in der Stadt, findest deine Lieblingsbar, deinen Stammweg am Wasser und machst sie zu deinem Wohnzimmer auf Zeit. In jedem Fall ist Porto ein Ort, an dem du leicht wiederkehrst, weil sich Portwein, Straßenleben und die Nähe zum Atlantik schnell vertraut anfühlen.

Warst du schon einmal in Porto oder allgemein in Portugal unterwegs und was hast du dort alles erlebt? Wir freuen uns jederzeit über deine Kommentare und deine persönlichen Tipps zu dieser Stadt.