Die schönsten Wochenmärkte am Samstag, an denen du im mallorquinischen Winter zwischen Orangen, Käse und Keramik das echte Inselleben erlebst

Im Januar wirkt Mallorca auf den ersten Blick ruhig. Viele Hotels sind geschlossen. An den Stränden ist viel Platz. Die Sonne steht tiefer, und die Tage sind kürzer. Genau deshalb fühlt sich die Insel echter an, weil du mehr Alltag siehst und weniger Kulisse.

Wenn du wissen willst, wie sich Mallorca im Winter anfühlt, sind Wochenmärkte an einem Samstagvormittag der beste Einstieg. Da treffen sich Nachbarn für den Wocheneinkauf. Bauern bringen Orangen, Zitronen und Artischocken. Es duftet nach frisch gebackenem Brot, gerösteten Mandeln und Kaffee. Du merkst sofort, dass hier nicht für Touristen gespielt wird, sondern für Menschen, die hier leben.

Melonen, Auberginen, Tomaten und rote Paprika liegen dicht gestapelt im Mercat de l’Olivar.
Farbenfrohe Auslage mit Obst und Paprika im Mercat de l’Olivar – Bildnachweis: Eminaldo – iStock-Datei-ID: 2162302919

Zwischen Gemüseständen hängen Wurstwaren, Käse und getrocknete Paprikas. Nebenan liegen Oliven, Honig und kleine Spezialitäten zum Probieren. Auf anderen Tischen siehst du Korbtaschen, Töpferware, Olivenholz und handgemachte Seifen. Das macht den Markt so angenehm, weil du Essen und Handwerk an einem Ort hast und dabei ganz nebenbei durch die Inselkultur schlenderst.

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Im Januar sind weniger Urlauber unterwegs. Viele Märkte wirken kleiner als im Sommer. Dafür hast du mehr Platz, weniger Gedränge und oft mehr Zeit für einen kurzen Plausch. Verkäufer erklären dir eher, was gerade besonders gut ist, oder geben dir einen Tipp, welche Sorte Orange am süßesten schmeckt.

Baumbestandener Marktplatz in Santa Margalida mit typischen Häusern und Gastronomie
Idyllischer Stadtplatz mit Bäumen in Santa Margalida auf Mallorca – Bildnachweis: folgt Stock-Datei-ID: 2122919592

Wenn du dir einen Samstag nimmst, kannst du in Ruhe einen Markt aussuchen. Du bummelst entspannt über den Platz. Danach gehst du noch durch das Dorf, durch Palma oder fährst weiter an die Küste. So wird aus einem einfachen Marktbesuch schnell ein kleiner Tagesausflug, der sich im Winter besonders lohnt.

Samstagsmärkte im mallorquinischen Winter

Fast jedes Dorf auf Mallorca hat seinen eigenen Markttag. Meist findet er einmal pro Woche am Vormittag statt. Die meisten Märkte laufen ungefähr zwischen acht oder neun Uhr und zwei Uhr. Das gilt auch im Winter. Samstags ist die Auswahl besonders groß, weil viele Orte dann öffnen und du gut kombinieren kannst.

Auf vielen Listen stehen Orte wie Alaró, Búger, Bunyola, Cala Ratjada, Campos, Costitx, Esporles, Lloseta, Portocolom, Sa Ràpita, Santa Eugènia, Santa Margalida, Santanyí und Sóller. Dazu kommen mehrere Märkte in Palma, zum Beispiel der Ökomarkt an der Plaça Doctor Fleming oder der Kunsthandwerkermarkt auf der Plaça Major. Wenn du nur einen Markt schaffst, lohnt es sich, den Ort nach deiner Tagesplanung auszuwählen. Du kannst erst bummeln und danach noch ins Café, an die Promenade oder in die Altstadt.

Rustikaler Marktstand mit großen Käselaiben, Zitrusfrüchten und Tierfiguren bei einem Frühlingsfest auf Mallorca
Traditioneller Käsestand mit Schaf- und Ziegenkäse bei Costitx en Flor auf Mallorca – Bildnachweis: Jeanne Emmel – Stock-ID: 1719090256

Im Januar sind die Stände stärker auf das ausgerichtet, was die Saison hergibt. Statt Erdbeeren und Melonen dominieren Zitrusfrüchte, Kohl, Lauch, Kartoffeln, Zwiebeln, Kürbis und Artischocken. Das wirkt bodenständig und genau das passt gut zum Winter auf der Insel. Du bekommst viel, womit du unkompliziert kochen kannst, von Suppe bis Ofengemüse.

Dazu kommen mallorquinische Basics wie Sobrasada, Botifarrons, Käse aus Kuh und Schaf, Oliven, eingelegte Paprikas, Mandeln, Honig und Wein. Viele Stände haben außerdem Setzlinge, Pflanzen und Kräuter, weil auf der Insel schon früh im Jahr wieder im Garten gearbeitet wird. Es ist schön, da einfach nur zu schauen und nebenbei Ideen mitzunehmen, was man später zu Hause nachkocht.

Die Atmosphäre ist entspannt. Du hörst Mallorquín, Spanisch, Deutsch und Englisch durcheinander. Trotzdem merkst du schnell, dass die Märkte in erster Linie für Einheimische da sind. Genau deshalb fühlt sich ein Samstagvormittag dort so authentisch an und nicht wie ein reiner Postkartenmoment.

Palma: Markthallen und Samstagsmärkte in der Hauptstadt

In Palma kannst du an einem Samstag gleich mehrere Marktwelten kombinieren. Im Zentrum liegt der Mercat de l’Olivar, die große Markthalle nahe der Plaça d’Espanya. Sie ist montags bis samstags am Vormittag geöffnet. Drinnen stapeln sich Obst und Gemüse. Du findest Fischstände mit großer Auswahl. Dazu kommen Fleisch, Käse, Brot und Gewürze. In den kleinen Bars kannst du Tapas essen, ein Bocadillo holen oder einfach einen Kaffee trinken.

Gemüsestand mit Lauch, Kohl, Karotten und Zwiebeln im Mercat de l’Olivar.
Frisches Gemüse am Mercat de l’Olivar – Bildnachweis: Eminaldo – iStock-Datei-ID: 2162302931

In Santa Catalina nahe des Hafens läuft ein ähnliches Konzept. Die Halle ist etwas kleiner. Dafür hat sie mehr Kiezgefühl. Du siehst dort viele Stammgäste. Und du kannst den Marktbummel gut mit einem Spaziergang Richtung Hafen oder durch das Viertel verbinden.

Für einen Januarsamstag sind zusätzlich die offenen Märkte spannend. Auf der Plaça Doctor Fleming findet ein Ökomarkt mit Biogemüse, Brot, Käse und regionalen Produkten statt. Auf der Plaça Major bauen Kunsthandwerker ihre Stände auf. Je nach Saison kommen Flohmärkte dazu, zum Beispiel am Gelände Son Fusteret.

Stücke von Jamón und iberischem Schinken mit Preisschildern an einer Theke im Mercat de l’Olivar.
Jamón und iberische Spezialitäten am Mercat de l’Olivar – Bildnachweis: Eminaldo – iStock-Datei-ID: 2162302926

Du kannst in der Halle starten. Dort trinkst du einen Kaffee und schaust dir frischen Fisch und Gemüse an. Danach gehst du nach draußen weiter. Dann schlenderst du an Ständen mit Keramik, Schmuck oder Textilien vorbei. Der Vorteil im Januar ist klar. Es ist weniger heiß. Es sind weniger Menschen unterwegs als im Hochsommer. Und du kannst dich zwischendurch in Cafés oder Bars wieder aufwärmen.

Santanyí: Markt zwischen Sandstein und Cafés

Im Südosten der Insel ist der Markt von Santanyí einer der beliebtesten Samstagsmärkte. Er findet das ganze Jahr über mittwochs und samstags am Vormittag statt. Die Stände liegen im historischen Zentrum. Sie ziehen sich über die Plaça Major und viele Nebenstraßen. Alles ist eingerahmt von warmen Sandsteinfassaden. Die Kirche Sant Andreu gehört direkt zur Kulisse dazu.

Bündel mit frischen Kräutern und Salaten liegen im Vordergrund, während Marktbesucher und Stände in Santanyí unscharf im Hintergrund zu sehen sind.
Frisches Grün dominiert einen Marktstand in Santanyí – Bildnachweis: Neme Jimenez – iStock-Datei-ID: 1338631620

An einem Januarsamstag ist es hier spürbar ruhiger als im Sommer. Reisegruppen sind seltener. Trotzdem bleibt der Markt groß und lebhaft. Du siehst viele Einheimische beim Wocheneinkauf. Und du merkst schnell, dass das hier nicht nur für Urlauber gemacht ist.

Du bekommst frisches Obst und Gemüse. Dazu kommen Käse, Sobrasada, Oliven und Brot. Daneben stehen viele Stände mit Kleidung und Korbtaschen. Auch Keramik, Lederwaren und Deko sind typisch. Wenn du gern stöberst, plane Zeit ein. Die schönsten Funde machst du oft nicht auf der Hauptfläche, sondern in kleinen Ecken.

Es lohnt sich, sich treiben zu lassen. Bieg immer wieder in eine Seitenstraße ab. Dort warten kleine Werkstätten, Galerien und manchmal ruhige Innenhöfe. Wenn du früh kommst, bekommst du leichter einen Platz im Café am Rand des Platzes. Dann kannst du bei einem Kaffee das Marktleben beobachten.

Zwei große geflochtene Körbe im Vordergrund, dahinter zahlreiche Stroh- und Markttaschen sowie schlendernde Besucher auf dem Markt von Santanyí.
Geflochtene Körbe stehen auf dem Wochenmarkt in Santanyí – Bildnachweis: Neme Jimenez – iStock-Datei-ID: 1410812706

Danach lässt sich der Tag gut mit Meer kombinieren. Ein kurzer Abstecher nach Cala Santanyí passt perfekt. Oder du fährst weiter Richtung Naturpark Mondragó. Dort kannst du noch eine Runde laufen und den Nachmittag entspannt ausklingen lassen.

Sóller: Samstagsmarkt zwischen Orangen und Tramuntana

Der Samstagsmarkt in Sóller gehört zu den klassischsten Wochenmärkten der Insel. Er findet ganzjährig am Samstagvormittag statt. Meist läuft er zwischen etwa neun und zwei Uhr. Die Stände stehen in der Altstadt rund um die Plaça de sa Constitució und in den angrenzenden Straßen.

Nahaufnahme von roten Garnelen und frischem Fisch auf einem Marktstand in Sóller, Mallorca, mit Preisschildern und einer Person mit blauen Handschuhen, die Garnelen sortiert.
Frische Garnelen und Fische auf dem Markt in Sóller auf Mallorca – Bildnachweis: DanHenson1 – Stock-ID: 528910279

Die Kulisse ist hier wirklich besonders. Vor dir liegt der Platz mit der Kirche Sant Bartomeu. Manchmal ruckelt der historische Zug vorbei. Hinter den Dächern siehst du die Berge der Serra de Tramuntana. Allein dafür lohnt sich der Markt schon, weil du Mallorca wie aus einem Bilderbuch erlebst, aber trotzdem mitten im Alltag stehst.

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Im Januar spielen Orangen eine Hauptrolle. Die Region ist berühmt für ihre Zitrushaine. Entsprechend stapeln sich Kisten mit Naranjas und Mandarinen, dazu Zitronen, Grapefruits und Marmeladen. Es wirkt wie ein kleiner Vitaminboost für den Winter, und viele nehmen sich gleich eine Tüte für die nächsten Tage mit.

Historische Straßenbahn fährt durch das Zentrum von Sóller vor der Kirche Sant Bartomeu auf Mallorca.
Straßenbahn in Sóller vor der Kirche Sant Bartomeu – Bildnachweis: cegli – Stock-ID: 1491242042

Neben Obst und Gemüse findest du Käse, Wurst, Brot und Gebäck. Dazu kommen regionale Kleinigkeiten, die sich gut als Mitbringsel eignen. Ein Teil der Stände verkauft Kleidung, Schuhe, Lederwaren und Haushaltswaren. So kannst du Einkauf und Bummel gut verbinden, ohne dass es sich wie reines Shopping anfühlt.

Wenn du nach dem Markt noch Zeit hast, lohnt sich ein Spaziergang durch die Gassen. Auch ein kurzer Stopp in der Markthalle passt gut. Oder du fährst mit der Straßenbahn nach Port de Sóller. Am Hafen einen Kaffee zu trinken ist dann der perfekte Abschluss für deinen Samstagsausflug.

Campos: Samstagsmarkt im Süden

Campos im Süden der Insel hat gleich zwei Markttage. Der Samstag ist aber der größere und lebhaftere. Dann zieht sich der Markt von der Straße Sa Creu bis zur Plaça Major und durch weitere Gassen im Zentrum. Er läuft meist etwa von neun bis zwei Uhr. An den Ständen findest du frische Produkte aus der Region, Pflanzen und Blumen. Dazu kommen Kleidung, Haushaltswaren und immer wieder kleine Imbissstände mit Backwaren und Süßigkeiten.

Weitwinkel-Luftaufnahme von Campos auf Mallorca mit dichtem Ortskern, Feldern und Bergen in der Ferne.
Weite Panoramaansicht über Campos auf Mallorca und die Insel-Ebene – Bildnachweis: castenoid – iStock-Datei-ID: 1208348682

Die Stimmung ist sehr mallorquinisch. Viele kommen aus dem Umland zum Einkaufen. Man bleibt für einen kurzen Plausch stehen. Kinder laufen mit Churros oder einer Ensaimada in der Hand über den Platz. Gerade im Januar wirkt das angenehm authentisch, weil weniger Ausflügler unterwegs sind und der Markt sich mehr nach Alltag anfühlt.

Nach dem Bummel kannst du noch durch den Ort schlendern. Setz dich in eine Bar und bestell ein Pa amb Oli. Das passt perfekt, wenn du dich kurz aufwärmen willst und dabei das Treiben weiter beobachten möchtest.

Luftaufnahme von Campos auf Mallorca mit Kirche, Ziegeldächern und grünen Feldern im Hintergrund.
Blick über Campos auf Mallorca mit der markanten Kirche im Zentrum – Bildnachweis: castenoid – iStock-Datei-ID: 1208348657

Für den Nachmittag hast du dann mehrere Optionen. Wenn du Lust auf Meer hast, fährst du Richtung Es Trenc. Auch Sa Ràpita oder Colònia de Sant Jordi bieten sich an. Im Winter ist es dort oft schön ruhig, und du kannst am Wasser spazieren gehen, ohne dass es sich nach Hochsaison anfühlt.

Alaró: Dorfmarkt am Fuß der Tramuntana

Alaró liegt im Inselinneren am Fuß der Tramuntana und hat einen überschaubaren, sehr charmanten Samstagsmarkt. Er läuft das ganze Jahr über am Samstagvormittag. Meist geht es etwa von acht oder neun bis gegen eins. Der Markt findet auf der Plaça de la Vila und in den Nachbarstraßen statt. Die Zahl der Stände ist kleiner als in Santanyí oder Sóller. Dafür ist die Atmosphäre besonders persönlich und du fühlst dich schnell wie ein Teil des Dorfalltags.

Angeboten werden Obst und Gemüse aus der Region. Dazu kommen Käse, Wurst, Brot und Kuchen. Auch Pflanzen und Blumen sind fast immer dabei. Ergänzt wird das Ganze durch ein paar Stände mit Kunsthandwerk, Textilien und kleinen Geschenken. Gerade im Januar ist das schön, weil du ohne Gedränge schauen kannst und oft Zeit hast, kurz zu probieren oder nachzufragen.

Rund um den Platz liegen Bars mit Tischen im Freien. Wenn die Sonne scheint, sitzt du auch im Winter oft draußen. Du bestellst einen Kaffee und schaust dem Marktleben zu. Genau diese Mischung aus Markt, Dorfkulisse und entspanntem Tempo macht Alaró so angenehm.

Alaró eignet sich außerdem perfekt, um Markt und Ausflug zu verbinden. Du kannst vormittags einkaufen und mittags gemütlich essen. Am Nachmittag gehst du noch ein Stück Richtung Castell d’Alaró wandern. Oder du schlenderst einfach durch das Dorf mit seinen Steinhäusern und kleinen Gassen. So wird aus einem Marktbesuch schnell ein runder Tagestrip.

Weitere Samstagsmärkte, die sich lohnen

Wenn du länger auf der Insel bist oder mit dem Auto unterwegs bist, kannst du an einem Samstag auch kleinere Märkte ansteuern. In Cala Ratjada gibt es einen Samstagmarkt mit einer Mischung aus frischen Lebensmitteln, Kleidung und Souvenirs. Er läuft auch im Winter, nur meist mit weniger Ständen als im Sommer. Gerade das kann angenehm sein, weil du entspannter bummeln kannst und schneller durchkommst.

In Santa Eugènia, Búger oder Costitx triffst du auf sehr lokale Märkte. Dort versorgen sich vor allem Bewohner aus dem Umland. Du siehst weniger touristische Stände und mehr das, was man wirklich für die Woche braucht. Genau dort spürst du, wie ruhig und alltäglich Mallorca im Januar sein kann, weit weg von Badebetrieb und Hochsaison.

Mehrere lange, mit getrockneten Kräutern ummantelte Würste sind auf einem Marktstand gestapelt, dahinter Menschen und Schilder in Santanyí.
Kräuterwürste liegen auf einem Stand des Wochenmarkts Santanyí – Bildnachweis: Neme Jimenez – iStock-Datei-ID: 1411961837

In Palma kannst du an einem einzigen Samstag mehrere Märkte verbinden, wenn du Lust auf Abwechslung hast. Du startest in der Markthalle. Danach gehst du zum Ökomarkt. Anschließend schlenderst du zum Kunsthandwerk auf der Plaça Major. Und am Schluss passt vielleicht noch ein Flohmarkt, falls er stattfindet. So wird aus einem Vormittag schnell ein kompletter Markttag mit vielen Eindrücken.

Auf dem Land lohnt es sich meist mehr, sich für einen Markt zu entscheiden. Dann nimmst du dir Zeit. Du kombinierst ihn mit einem Spaziergang, einem Cafébesuch oder einem kleinen Ausflug in die Umgebung. So fühlt sich der Samstag weniger nach „Programmpunkten“ an und mehr nach einem entspannten Inselvormittag.

Kurzer Spanisch-Kurs für deinen Marktbesuch

Guten Morgen – Buenos días
Hallo – Hola
Bitte – Por favor
Danke – Gracias
Entschuldigung – Perdón

Wie viel kostet das? – ¿Cuánto cuesta?
Was kostet das pro Kilo? – ¿Cuánto cuesta el kilo?
Ein Kilo bitte – Un kilo, por favor
Ein halbes Kilo bitte – Medio kilo, por favor
200 Gramm bitte – Doscientos gramos, por favor

Ein Stück bitte – Una pieza, por favor
Zwei davon bitte – Dos de estos, por favor
Ich hätte gern das da – Quisiera eso de ahí
Haben Sie auch …? – ¿Tiene también …?
Darf ich probieren? – ¿Puedo probar?

Ist das frisch von heute? – ¿Es fresco de hoy?
Ist das aus Mallorca? – ¿Es de Mallorca?
Welche sind am reifsten? – ¿Cuáles están más maduros?
Können Sie das bitte waschen? – ¿Me lo puede lavar, por favor?
Können Sie das bitte schneiden? – ¿Me lo puede cortar, por favor?

Eine Tüte bitte – Una bolsa, por favor
Ohne Plastiktüte bitte – Sin bolsa de plástico, por favor
Kann ich mit Karte bezahlen? – ¿Puedo pagar con tarjeta?
Haben Sie Wechselgeld? – ¿Tiene cambio?
Auf Wiedersehen – Hasta luego

Praktische Tipps für deinen Marktsamstag im Januar

Für einen Samstag im Januar auf dem Markt brauchst du vor allem drei Dinge. Du brauchst warme Kleidung im Zwiebellook. Du brauchst Zeit. Und du brauchst eine gute Tasche. Morgens kann es frisch sein, besonders im Inselinneren und in der Tramuntana. Wenn die Sonne rauskommt, wird es oft schnell milder. Deshalb sind mehrere dünne Schichten meist besser als eine zu dicke Jacke.

Zahlreiche Menschen sitzen in einem belebten Straßencafé auf Mallorca – typische Restaurantszene in der Hochsaison
Volle Restaurants in der Saison auf Mallorca – Bildnachweis: e_rasmus Stock-Datei-ID: 496703757

Die meisten Märkte laufen nur am Vormittag. Plane also nicht zu spät loszufahren. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, komm möglichst früh. In beliebten Orten wie Sóller oder Santanyí werden Parkplätze schnell knapp. Wenn du früh da bist, bummelst du entspannter und bekommst oft auch leichter einen Platz im Café danach.

Ein Rucksack oder eine große Stofftasche ist praktisch, weil du die Hände frei hast. Wenn du frische Produkte kaufst, lohnt sich eine kleine Kühltasche, vor allem wenn du danach noch weiterfahren willst. So bleiben Käse, Wurst und Fisch länger in gutem Zustand.

Bezahlt wird auf Märkten meistens bar, auch wenn immer mehr Stände Kartenleser haben. Ein paar kleinere Scheine und Münzen machen vieles einfacher. Dann musst du nicht warten oder nach Wechselgeld fragen.

Frisches Gemüse wie Brokkoli, Kohl, Auberginen und Sellerie auf dem Wochenmarkt in Sóller, Mallorca.
Gemüsestand auf dem Wochenmarkt in Sóller – Mallorca – Bildnachweis: neirfy – Stock-ID: 1362883678

Sprachlich kommst du mit ein paar Worten schnell ins Gespräch. Ein freundliches Bon dia oder ein „Moltes gràcies“ öffnet viele Türen. Oft bekommst du dann auch nebenbei Tipps, was gerade besonders gut ist oder an welchem Stand du die besten Orangen findest.

Vielleicht suchst du dir für deinen nächsten Winterbesuch genau einen dieser Samstagsmärkte aus und machst ihn zum Mittelpunkt deines Tages. Oder du warst schon auf einem der Märkte unterwegs und hast dort deinen ganz persönlichen Lieblingsstand entdeckt? Warst du im Januar schon einmal auf einem mallorquinischen Wochenmarkt oder planst du gerade deinen ersten Besuch und hast noch Fragen dazu? Wir freuen uns jederzeit über deine Kommentare, Markt Tipps und Erfahrungen mit Samstagsmärkten auf Mallorca.