Spanien im Herbst entdecken: Diese 8 Reiseziele sind besonders schön

Panorama der Alhambra in Granada mit Türmen und Palast Karls V. vor schneebedeckten Bergen.

Spaniens schönste Herbstziele: Diese 8 Orte solltest du kennen

Spanien wird häufig mit Sommer, Strand und heißen Tagen am Mittelmeer verbunden. Dabei beginnt für viele Regionen des Landes gerade im Herbst eine besonders schöne Reisezeit. Wälder wechseln ihre Farben, Weinberge leuchten zwischen Gelb, Rot und Braun, in den Städten wird es nach den heißen Sommermonaten angenehmer und selbst auf Mallorca zeigt sich die Landschaft von einer ruhigeren Seite.

Der Herbst eignet sich deshalb hervorragend, um Spanien einmal abseits des klassischen Badeurlaubs kennenzulernen. Einige Reiseziele sind gerade zu dieser Jahreszeit besonders reizvoll: Im Norden warten dichte Wälder und Weinregionen, in den Pyrenäen beeindruckende Berglandschaften und im Süden Städte, die sich bei milderen Temperaturen wesentlich entspannter erkunden lassen.

Diese acht Reiseziele in Spanien zeigen, wie abwechslungsreich das Land zwischen September und November sein kann.

Stiller See spiegelt einen bunt gefärbten Buchenwald in der Selva de Irati unter wolkigem Himmel.
Herbstfarben spiegeln sich im See der Selva de Irati – Bildnachweis: Antonio Lopez Velasco – iStock-Datei-ID: 1782614494

Selva de Irati

Im Norden Navarras, unmittelbar an den Pyrenäen, liegt mit der Selva de Irati eine der eindrucksvollsten Waldlandschaften Spaniens. Das große Waldgebiet wird vor allem von Buchen und Tannen geprägt und ist zu jeder Jahreszeit sehenswert. Im Herbst verändert sich die Atmosphäre jedoch vollständig.

Hellbraune Wildziege mit Hörnern steht auf Felsen vor bunt bewaldeten Hängen der Selva de Irati
Eine Wildziege blickt über die herbstliche Selva de Irati – Bildnachweis: mikel soria arbilla – iStock-Datei-ID: 2181182426

Dann wechseln die Blätter ihre Farben und aus den verschiedenen Grüntönen des Sommers wird ein Mosaik aus Gelb, Orange, Rot und Braun. Besonders bei leichtem Nebel oder nach einem Regenschauer besitzt der Wald eine beinahe märchenhafte Stimmung. Kleine Bäche, Waldwege und Aussichtspunkte sorgen dafür, dass man hier problemlos mehrere Stunden verbringen kann.

Die Selva de Irati ist vor allem ein Ziel für Wanderer und Naturliebhaber. Unterschiedliche Wege führen durch das Gebiet, sodass nicht ausschließlich anspruchsvolle Bergtouren möglich sind. Wer einfach nur einige Stunden durch einen herbstlichen Wald laufen möchte, findet ebenso passende Möglichkeiten.

Ein hölzerner Steg führt durch einen herbstlich glühenden Buchenwald mit Bachbett in der Selva de Irati, Navarra.
Goldene Herbstfarben leuchten in der Selva de Irati in Navarra – Bildnachweis: Ruth Laguna de las heras – iStock-Datei-ID: 1353180572

Als Ausgangspunkte dienen unter anderem die Orte Ochagavía und Orbaitzeta. Besonders Ochagavía lohnt zusätzlich einen Besuch. Die traditionellen Steinhäuser, schmalen Straßen und die Lage am Fluss passen hervorragend zu einem Herbsttag in den Pyrenäen.

Wer die Selva de Irati im Herbst besuchen möchte, sollte allerdings auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein. In den Bergen können sich Bedingungen schnell verändern. Feste Schuhe, eine wetterfeste Jacke und mehrere Kleidungsschichten gehören deshalb ins Gepäck.

La Rioja

Kaum eine andere Region Spaniens passt so gut zum Herbst wie La Rioja. Weinberge ziehen sich über Hügel und Ebenen, kleine Ortschaften liegen zwischen den Reben und im Hintergrund erheben sich Berge. Während der Weinlese und in den Wochen danach verändert sich die Landschaft sichtbar.

Reihen grüner Rebstöcke führen auf ein Hügelstädtchen mit Burg und Kirche in La Rioja zu.
Sonnige Weinreben vor einem Hügeldorf in La Rioja – Bildnachweis: jon chica parada – iStock-Datei-ID: 1269487305

Die Blätter der Rebstöcke wechseln ihre Farbe und lassen ganze Hänge in Gelb-, Rot- und Brauntönen erscheinen. Wer mit dem Auto durch die Region fährt, entdeckt immer wieder Aussichtspunkte, von denen sich die herbstliche Weinlandschaft besonders schön überblicken lässt.

Natürlich spielt Wein bei einer Reise durch La Rioja eine zentrale Rolle. Zahlreiche Weingüter öffnen ihre Türen für Besucher und geben Einblicke in Herstellung und Lagerung. Dabei reicht das Spektrum von historischen Kellereien bis zu spektakulären modernen Bauten. Wer eine bestimmte Bodega besuchen möchte, sollte Führungen und Verkostungen möglichst vorher reservieren.

Holzteller mit verschiedenen Tapas und Pintxos, darunter Croquetas und belegte Brote, daneben ein Glas Rioja-Crianza in einer Bar
In der Calle Laurel und Calle San Juan locken Tapas mit einem Glas Crianza – Bildnachweis: Ana Gonzalez – iStock-Datei-ID: 2206693587

Ein guter Ausgangspunkt ist Logroño, die Hauptstadt der Region. Besonders die Calle Laurel ist für ihre zahlreichen Tapas- und Pinchos-Bars bekannt. Statt den ganzen Abend in einem Restaurant zu verbringen, kann man von Lokal zu Lokal ziehen und unterschiedliche Kleinigkeiten probieren.

Auch kleinere Orte wie Haro, Briones oder San Vicente de la Sonsierra lassen sich gut in eine Rundreise integrieren. Dadurch verbindet La Rioja im Herbst Landschaft, Kulinarik, Kultur und Wein auf besonders angenehme Weise.

Hangende Rebzeilen leuchten grün, dahinter erhebt sich der markante, schneebedeckte San Lorenzo unter ruhigem Himmel.
Weinberge vor dem schneebedeckten San Lorenzo in La Rioja – Bildnachweis: AlbertoLoyo – iStock-Datei-ID: 1315122087

Ribeira Sacra

Die Ribeira Sacra in Galicien gehört zu den spektakulärsten Weinregionen Spaniens. Hier wachsen Reben teilweise an steilen Hängen oberhalb der Flüsse Sil und Miño. Die Landschaft wirkt dadurch vollkommen anders als in den großen ebenen Weinbaugebieten des Landes.

Blick von einem Hang mit gelb-orangen Weinreben auf eine tiefe Flussschlucht der Ribeira Sacra mit Nebelschleier und Hügeln.
Herbstfarben leuchten über den Terrassen der Ribeira Sacra – Bildnachweis: LuisVilanova – iStock-Datei-ID: 2157449385

Besonders beeindruckend ist der Cañón del Sil. Steile Hänge fallen zum Fluss hinab, während sich Weinberge, Wälder und kleine Ortschaften über die Landschaft verteilen. Im Herbst kommen kräftige Farben hinzu und machen viele Aussichtspunkte zu hervorragenden Fotomotiven.

Der Weinbau ist an einigen Hängen so anspruchsvoll, dass häufig von heroischem Weinbau gesprochen wird. Viele Arbeiten müssen aufgrund der Steigung von Hand erledigt werden. Erst wenn man vor diesen Weinbergen steht, wird deutlich, unter welchen Bedingungen hier seit Jahrhunderten Wein angebaut wird.

Großes Kloster mit roten Ziegeldächern und zwei Türmen liegt an einem Hang, umgeben von Wäldern und Schluchten.
Morgenlicht über dem Kloster von Ribas de Sil in der Ribeira Sacra – Bildnachweis: Joaquin Ossorio-Castillo – iStock-Datei-ID: 1298599182

Eine der schönsten Möglichkeiten, die Ribeira Sacra kennenzulernen, ist eine Kombination aus Autofahrt, Aussichtspunkten und einer Bootsfahrt durch die Schluchten. Vom Wasser aus erscheinen die steilen Hänge noch eindrucksvoller. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, findet außerdem Wanderwege durch Wälder, Weinberge und entlang historischer Klöster.

Die Region eignet sich besonders für Reisende, die ein ruhigeres Spanien kennenlernen möchten. Statt großer Sehenswürdigkeiten im Minutentakt bestimmen Natur, kleine Orte und Landschaft den Aufenthalt.

Panorama terrassierter Weinberge über dem Fluss Minho in der Ribeira Sacra, Provinz Lugo, mit verstreuten Bodegas unter blauem Himmel.
Sonnige Terrassenweinberge fallen zum Minho in der Ribeira Sacra ab – Bildnachweis: AlbertoLoyo – iStock-Datei-ID: 1166468072

Ordesa y Monte Perdido

Wenn sich die Wälder der Pyrenäen verfärben, gehört der Nationalpark Ordesa y Monte Perdido zu den eindrucksvollsten Naturzielen Spaniens. Hohe Felswände, tiefe Täler, Wälder und Wasserfälle prägen eine Landschaft, die bereits seit 1918 als Nationalpark geschützt ist.

Steile Kalkklippen mit Restschnee und Kiefern im Nationalpark Ordesa y Monte Perdido unter tiefblauem Himmel.
Sonnenlicht lässt die Felswände von Ordesa y Monte Perdido erstrahlen – Bildnachweis: Al Carrera – iStock-Datei-ID: 2197588634

Besonders bekannt ist das Ordesa-Tal. Wanderwege führen durch Wälder und entlang des Río Arazas immer weiter hinein in die Bergwelt. Einer der berühmtesten Wege führt zur Cola de Caballo, dem „Pferdeschwanz“-Wasserfall. Für die komplette Tour sollte man ausreichend Zeit und Kondition mitbringen.

Im Herbst entsteht durch die Kombination aus goldenen Wäldern und grauen Felswänden ein besonders starker Kontrast. Gleichzeitig kann das Wetter in den Pyrenäen bereits deutlich kühler sein als in tieferen Regionen Spaniens. Gerade später im Herbst können sich die Bedingungen schnell ändern.

Grüne Talsohle mit Pfad und einzelnen Bäumen liegt zwischen grauen Kalkwänden, dahinter ragen die Gipfel des Monte Perdido unter blauem Himmel.
Weite Pyrenäenwiesen führen zum Monte-Perdido-Massiv im Ordesa-Tal – Bildnachweis: Jose Antonio Aldeguer – iStock-Datei-ID: 2212288570

Torla-Ordesa ist ein guter Ausgangspunkt für die Region. Das kleine Bergdorf liegt vor einer beeindruckenden Bergkulisse und eignet sich hervorragend als Basis für Wanderungen.

Wer keine lange Tour unternehmen möchte, muss trotzdem nicht auf das Erlebnis verzichten. Auch kürzere Wanderungen und Aussichtspunkte vermitteln einen guten Eindruck von der Landschaft. Wichtig ist lediglich, die Route an Wetter, Kondition und verfügbare Tageszeit anzupassen.

San Sebastián

San Sebastián verbindet auf ungewöhnliche Weise Städtetrip, Strand und Kulinarik. Die Stadt im Baskenland liegt direkt am Golf von Biskaya und ist vor allem für die geschwungene Bucht La Concha bekannt.

Panoramablick auf San Sebastián mit der berühmten Bucht La Concha und umliegenden Bergen.
San Sebastián – Blick auf die Bucht La Concha im Baskenland – Bildnachweis: alxpin – Stock-ID: 2208625281

Im Sommer sind Strand und Promenade entsprechend beliebt. Im Herbst verändert sich die Atmosphäre. Die Stadt wird wieder stärker zum Ziel für Spaziergänge, Kultur und gutes Essen – und genau dafür eignet sich San Sebastián hervorragend.

Ein Spaziergang entlang der Playa de La Concha gehört auch ohne Badewetter zum Pflichtprogramm. Von der Promenade reicht der Blick über die Bucht bis zur Insel Santa Clara. Wer anschließend einen Aussichtspunkt sucht, kann beispielsweise den Monte Igueldo oder den Monte Urgull ansteuern.

Panoramablick auf San Sebastián mit Rathaus, Strand und Monte Urgull im Hintergrund.
San Sebastián – Historische Altstadt und Küste im Baskenland – Bildnachweis: Jorge Garcia Argazkiak – Stock-ID: 1365443687

Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Altstadt. In den Straßen der Parte Vieja reiht sich eine Pintxos-Bar an die nächste. Kleine belegte Brote und aufwendig zubereitete Häppchen gehören fest zur baskischen Esskultur. Statt nur eine Bar auszuwählen, lohnt es sich, mehrere Lokale zu besuchen und jeweils ein oder zwei Pintxos zu probieren.

Strand La Caleta in Cádiz mit dem historischen Pavillon am Abendhimmel.
La Caleta Strand in Cádiz bei Sonnenuntergang mit Pavillon – Bildnachweis: Daniel_Keuck – Stock-ID: 880930884

Auch ein regnerischer Herbsttag ist in San Sebastián deshalb kein verlorener Urlaubstag. Zwischen Markthallen, Restaurants, Bars und kulturellen Angeboten gibt es genügend Möglichkeiten, die Stadt unabhängig vom Wetter zu erleben.

Granada

Während Granada im Hochsommer sehr heiß werden kann, wird eine Städtereise im Herbst häufig angenehmer. Die Temperaturen werden milder und lange Spaziergänge durch die historischen Viertel lassen sich entspannter unternehmen.

Granada: Albaicín mit weißen Häusern und Zypressen, Panorama
Granada, Viertel Albaicín – Bildnachweis: Stefan Tomic – Stock-ID: 2164679304

Im Mittelpunkt steht natürlich die Alhambra. Paläste, Innenhöfe, Gärten und die Lage oberhalb Granadas machen die Anlage zu einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Spaniens. Wer sie besuchen möchte, sollte sich frühzeitig um Eintrittskarten kümmern, denn die Alhambra gehört zu den meistbesuchten Attraktionen des Landes.

Granada sollte allerdings nicht auf dieses eine Bauwerk reduziert werden. Besonders das historische Viertel Albaicín gehört zu einem Aufenthalt dazu. Enge Straßen ziehen sich den Hang hinauf und immer wieder öffnen sich kleine Plätze und Aussichtspunkte.

Alhambra Granada – Löwenhof mit Arkaden und Löwenbrunnen
Granada, Alhambra – Patio de los Leones – Bildnachweis: EunikaSopotnicka – Stock-ID: 1350628212

Berühmt ist der Mirador de San Nicolás, von dem man auf die Alhambra und die dahinter aufragende Sierra Nevada blickt. Gerade am späten Nachmittag und zum Sonnenuntergang kann die Kulisse beeindruckend sein.

Panorama der Alhambra in Granada mit Türmen und Palast Karls V. vor schneebedeckten Bergen.
Abendlicht vergoldet die Alhambra vor der Sierra Nevada – Bildnachweis: merc67 – iStock-Datei-ID: 657985546

Auch kulinarisch besitzt Granada einen besonderen Reiz. In vielen Bars gehört zu einem Getränk traditionell eine Tapa. So lässt sich ein Abend wunderbar nutzen, um mehrere Lokale kennenzulernen und gleichzeitig unterschiedliche Kleinigkeiten zu probieren.

Madrid

Madrid ist ein Reiseziel für das ganze Jahr, doch der Herbst passt besonders gut zur spanischen Hauptstadt. Die große Sommerhitze lässt nach und Spaziergänge durch die Stadt werden wieder angenehmer.

Gran Vía Madrid mit Metropolis-Gebäude und Innenstadt-Panorama
Madrid, Gran Vía und Metropolis-Haus – Bildnachweis: emicristea – Stock-ID: 1447400405

Gerade dann lohnt sich der Retiro-Park. Tausende Bäume verändern im Laufe des Herbstes ihre Farben und bilden mitten in der Metropole eine große grüne beziehungsweise zunehmend goldene Ruhezone. Der Palacio de Cristal und der große Teich gehören zu den bekanntesten Punkten im Park.

Von dort sind einige der wichtigsten Museen Madrids schnell erreicht. Prado, Museo Nacional Thyssen-Bornemisza und Museo Reina Sofía bilden das berühmte Kunstdreieck der Stadt. Damit bietet Madrid auch für regnerische Herbsttage genügend Programm.

Madrid: Cibeles-Brunnen vor dem Palacio de Cibeles mit Flaggen
Madrid, Plaza de Cibeles und Rathaus – Bildnachweis: murat4art – Stock-ID: 2151385243

Doch die Hauptstadt sollte nicht ausschließlich aus Museen und Sehenswürdigkeiten bestehen. Viertel wie Malasaña, Chueca, La Latina oder Lavapiés zeigen sehr unterschiedliche Seiten der Stadt. Cafés, kleine Geschäfte, Bars und Restaurants machen es leicht, sich auch einmal ohne festen Besichtigungsplan treiben zu lassen.

El Escorial, königliches Kloster bei Madrid in der Sierra de Guadarrama
El Escorial (San Lorenzo), nahe Madrid – Bildnachweis: Jose Miguel Sanchez – Stock-ID: 1405252954

Der Herbst eignet sich außerdem hervorragend für einen Tagesausflug. Toledo und Segovia gehören zu den klassischen Zielen rund um Madrid und lassen sich gut mit einer längeren Städtereise verbinden.

Serra de Tramuntana

Auch Mallorca besitzt ein Reiseziel, das im Herbst besonders interessant wird. Die Serra de Tramuntana erstreckt sich entlang des Nordwestens der Insel und zeigt ein völlig anderes Mallorca als die großen Ferienorte und Sandstrände.

Olivenbäume in einer weitläufigen Plantage mit Blick auf das Tramuntana-Gebirge auf Mallorca
Olivenhain vor der Gebirgskulisse der Serra de Tramuntana auf Mallorca – Bildnachweis: MCS-Photography Stock-Datei-ID: 534274563

Wenn die heißesten Wochen des Sommers vorbei sind, werden Wanderungen und längere Ausflüge durch das Gebirge wieder angenehmer. Straßen führen durch Olivenhaine, vorbei an Trockensteinmauern und durch kleine Bergorte. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf die steile Küste und das Mittelmeer.

Zu den bekanntesten Orten gehören Valldemossa, Deià und Sóller. Valldemossa begeistert mit seinen steinernen Häusern und engen Straßen, Deià liegt spektakulär zwischen Bergen und Meer und Sóller ist von einem fruchtbaren Tal umgeben. Von dort ist es nicht weit bis Port de Sóller an der Küste.

Felsige Küste der Serra de Tramuntana auf Mallorca mit steilen Klippen und türkisfarbenem Meer
Dramatische Felslandschaft der Serra de Tramuntana mit Blick auf das Mittelmeer – Bildnachweis: Vladislav Zolotov Stock-Datei-ID: 1480509295

Auch der historische Zug zwischen Palma und Sóller gehört zu den besonderen Erlebnissen der Region. Die Strecke führt durch Landschaften und Tunnel hinein in das Tal von Sóller und lässt sich gut mit einem Tagesausflug verbinden.

Der Herbst besitzt auf Mallorca außerdem einen ganz eigenen Rhythmus. Die Insel wird nach dem Hochsommer ruhiger und eignet sich wieder stärker zum Wandern, Radfahren und Entdecken. Wer Mallorca bisher hauptsächlich als Ziel für Strandurlaub kennt, kann in der Tramuntana eine vollkommen andere Seite der Insel kennenlernen.

Panoramablick auf eine schmale Bergstraße mit engen Kehren durch graues Kalkgestein Richtung Sa Calobra auf Mallorca.
Serpentinen zur Bucht Sa Calobra in der Serra de Tramuntana – Bildnachweis: Aby Anand – iStock-Datei-ID: 2078832500

Die acht Reiseziele zeigen, wie unterschiedlich Spanien im Herbst sein kann. In Navarra und den Pyrenäen stehen Wälder und Berge im Mittelpunkt, La Rioja und Ribeira Sacra verbinden Herbstfarben mit Weinlandschaften und San Sebastián, Granada und Madrid eignen sich hervorragend für einen Städtetrip.

Auf Mallorca wiederum beginnt eine Zeit, in der Ausflüge und Wanderungen wieder stärker in den Vordergrund rücken. Wer Spanien nicht nur während des klassischen Sommerurlaubs besucht, entdeckt deshalb ein Land, das im Herbst vielerorts eine besonders schöne und häufig überraschende Atmosphäre entwickelt.

Welche Region Spaniens würdet ihr am liebsten im Herbst besuchen? Wart ihr bereits in La Rioja, Granada, Madrid oder vielleicht in der Serra de Tramuntana auf Mallorca? Wir freuen uns über eure Erfahrungen, Geheimtipps und persönlichen Empfehlungen in den Kommentaren.

  • AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.