Cala Figuera: Das malerische Fischerdorf mit einem der schönsten Häfen der Insel
Weiße Fischerhäuser mit grünen Fensterläden, traditionelle Holzboote und ein schmaler Naturhafen, der sich tief zwischen die Felsen schiebt: Cala Figuera gehört zu den schönsten Fischerdörfern Mallorcas. Der kleine Küstenort im Südosten der Baleareninsel besitzt einen besonderen Charme, der sich deutlich von den großen Ferienzentren unterscheidet. Statt breiter Sandstrände und weitläufiger Hotelanlagen prägen hier ein geschützter Hafen, kleine Bootshäuser und das traditionelle Leben am Meer das Ortsbild.

Besonders die außergewöhnliche Form der Bucht macht Cala Figuera zu einem beliebten Ausflugsziel. Zwei schmale Meeresarme reichen weit ins Landesinnere und bilden einen natürlichen Hafen, in dem bis heute Fischerboote liegen. Entlang der Ufer stehen kleine Häuser unmittelbar am Wasser, während Pinien und felsige Hänge die maritime Kulisse einrahmen. Wer Mallorca abseits der klassischen Badeorte entdecken möchte, findet hier einen der charakteristischsten Küstenorte der Insel.
Wo liegt Cala Figuera auf Mallorca?
Cala Figuera liegt im Südosten Mallorcas und gehört zur Gemeinde Santanyí. Der kleine Hafenort befindet sich ungefähr fünf Kilometer vom historischen Zentrum Santanyís und rund 60 Kilometer von Palma entfernt. Die Umgebung ist geprägt von felsigen Küstenabschnitten, mediterraner Vegetation und zahlreichen kleinen Buchten.
Die Küstenlandschaft unterscheidet sich deutlich von den langen Sandstränden im Norden und Süden der Insel. Hier haben sich schmale Meeresarme tief in das Kalksteingestein eingeschnitten und natürliche Häfen geschaffen. Besonders die geschützte Lage machte Cala Figuera schon früh zu einem geeigneten Standort für die Fischerei.
Nicht verwechselt werden sollte der Ort mit der gleichnamigen Bucht auf der Halbinsel Formentor oder dem Faro de Cala Figuera im Südwesten Mallorcas. Das bekannte Fischerdorf Cala Figuera bei Santanyí ist vor allem für seine traditionellen Häuser und den außergewöhnlichen Naturhafen berühmt.

Der Naturhafen ist das Herzstück von Cala Figuera
Die wichtigste Sehenswürdigkeit des Ortes ist zweifellos der Naturhafen von Cala Figuera. Die schmale Bucht öffnet sich zum Mittelmeer und teilt sich weiter im Landesinneren in zwei Arme. Dadurch entsteht eine charakteristische Y-Form, die besonders aus einer erhöhten Perspektive gut zu erkennen ist.
Die beiden Hafenarme tragen die Namen Caló d’en Boira und Caló d’en Busques. An ihren Ufern stehen traditionelle Fischerhäuser, kleine Bootsschuppen und Gebäude, die teilweise direkt in die felsige Landschaft integriert wurden. Die Boote liegen häufig nur wenige Meter von den Häusern entfernt.
Besonders die ruhige Wasseroberfläche verleiht dem Hafen eine malerische Atmosphäre. Bei Sonnenschein spiegeln sich die hellen Fassaden und grünen Fensterläden im Wasser, während traditionelle Holzboote sanft an ihren Liegeplätzen schaukeln. Diese besondere Verbindung aus Architektur und maritimer Landschaft macht Cala Figuera zu einem der bekanntesten Fotomotive im Südosten Mallorcas.
Caló d’en Boira – Der malerische Hafenarm
Der Caló d’en Boira gehört zu den schönsten Bereichen von Cala Figuera. Entlang des schmalen Meeresarms stehen zahlreiche traditionelle Häuser, deren Terrassen und Bootsgaragen teilweise unmittelbar ans Wasser grenzen. Besonders die hellen Fassaden mit ihren grünen Türen und Fensterläden verleihen diesem Teil des Hafens seinen unverwechselbaren Charakter.
Kleine Boote liegen vor den Häusern, während schmale Wege und Treppen die unterschiedlichen Ebenen miteinander verbinden. Die Bebauung folgt dabei den natürlichen Formen der felsigen Küste. Dadurch entsteht ein Ortsbild, das über viele Jahrzehnte gewachsen ist und sich deutlich von modernen Hafenanlagen unterscheidet.
Wer den Caló d’en Boira erkundet, entdeckt immer wieder schöne Perspektiven auf die gegenüberliegenden Häuser und das ruhige Wasser. Besonders am frühen Morgen und am späten Nachmittag lohnt sich ein Spaziergang, wenn das Licht die Fassaden und Felsen in warme Farben taucht.
Caló d’en Busques – Wo die Fischerboote zu Hause sind
Der zweite Hafenarm, Caló d’en Busques, ist besonders eng mit der traditionellen Fischerei verbunden. Hier befinden sich Liegeplätze, Arbeitsbereiche und Einrichtungen, die bis heute für den Hafenbetrieb genutzt werden. Besonders die Fischerboote und die verschiedenen Arbeitsgeräte erinnern daran, dass Cala Figuera nicht nur eine schöne Kulisse, sondern auch ein lebendiger Hafen ist.
An den Ufern lassen sich traditionelle mallorquinische Holzboote entdecken, die als Llaüts bezeichnet werden. Diese charakteristischen Boote besitzen eine lange Geschichte und gehören zum maritimen Kulturerbe der Balearen. Daneben liegen auch modernere Fischerei- und Freizeitboote.
Wer Glück hat, kann beobachten, wie Fischer ihre Netze vorbereiten, Boote reinigen oder andere Arbeiten erledigen. Besucher sollten dabei ausreichend Abstand halten und die Arbeitsbereiche respektieren. Gerade das authentische Hafenleben macht diesen Teil von Cala Figuera besonders interessant.

Die traditionellen Fischerhäuser prägen das Ortsbild
Zu den auffälligsten Besonderheiten gehören die historischen Fischerhäuser von Cala Figuera. Viele Gebäude stehen direkt am Wasser und besitzen kleine Terrassen, überdachte Bootsschuppen oder Rampen, über die Boote an Land gezogen werden können.
Diese traditionellen Bootshäuser werden auf Mallorca als Escars bezeichnet. Sie dienten dazu, kleinere Fischerboote vor Wind, Wetter und starkem Wellengang zu schützen. Häufig wurden die Räume unmittelbar unter den Wohnhäusern angelegt oder in die felsigen Uferbereiche integriert.
Besonders die Kombination aus Wohnhaus, Bootsschuppen und direktem Zugang zum Meer ist typisch für Cala Figuera. Die schlichte Architektur entstand ursprünglich aus praktischen Bedürfnissen und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem charakteristischen Merkmal des Ortes. Heute gehören die alten Escars zu den schönsten und kulturhistorisch interessantesten Details des Hafens.
Die Geschichte von Cala Figuera reicht weit zurück
Obwohl das heutige Fischerdorf vergleichsweise jung ist, wurde Cala Figuera bereits im Mittelalter schriftlich erwähnt. Historische Dokumente nennen den Ort schon im Jahr 1306. Der natürliche Hafen spielte über viele Jahrhunderte eine Rolle für die Küstenwirtschaft der Region.
Früher wurde hier unter anderem der bekannte Santanyí-Sandstein auf Schiffe verladen und über das Meer transportiert. Der helle Naturstein wurde für zahlreiche Gebäude auf Mallorca verwendet und gehört bis heute zu den charakteristischen Baumaterialien der Insel.
Die dauerhafte Besiedlung des Hafens entwickelte sich vor allem im 19. Jahrhundert. Das erste Wohnhaus entstand gegen Ende dieses Jahrhunderts, während die Fischerei im Laufe der folgenden Jahrzehnte zunehmend an Bedeutung gewann. Mit dem Bau eines Kais und einer kleinen Fischverkaufsstelle um 1950 wurde die Infrastruktur weiterentwickelt.
Ein Spaziergang entlang des Hafens
Die schönste Möglichkeit, Cala Figuera kennenzulernen, ist ein gemütlicher Spaziergang entlang der beiden Hafenarme. Dabei führen schmale Wege, Treppen und kleine Straßen immer wieder zu neuen Aussichtspunkten. Besonders reizvoll ist der Wechsel zwischen den höher gelegenen Bereichen und den Wegen unmittelbar am Wasser.
Unten am Hafen lassen sich die Fischerhäuser, Boote und traditionellen Bootsgaragen aus nächster Nähe betrachten. Von den erhöhten Straßen erkennt man dagegen besonders gut die ungewöhnliche Form der Bucht. Die steilen Felswände und die dicht am Wasser stehenden Häuser bilden dabei eine beeindruckende Kulisse.
Für den Rundgang empfiehlt sich bequemes Schuhwerk, da einige Abschnitte über Treppen oder unebene Wege führen. Auch sollte man berücksichtigen, dass Teile des Hafens weiterhin als Arbeitsbereiche genutzt werden. Ein respektvoller Umgang mit privaten Grundstücken und Bootsanlagen ist deshalb wichtig.
Torre d’en Beu – Ein historischer Wachturm an der Küste
Ein interessantes Ausflugsziel in der Umgebung ist die Torre d’en Beu, ein historischer Küstenwachturm am äußeren Bereich der Bucht. Solche Türme wurden auf Mallorca über viele Jahrhunderte errichtet, um die Küstenbevölkerung vor Angriffen von Piraten und anderen Bedrohungen zu warnen.
Die strategische Lage oberhalb des Meeres ermöglichte einen weiten Blick entlang der Küste. Besonders die felsige Landschaft rund um den Turm vermittelt einen Eindruck davon, wie wichtig die Überwachung der Küsten früher war.
Heute gehört die Umgebung zu den reizvollen Bereichen für Spaziergänge. Je nach gewähltem Weg lassen sich schöne Ausblicke auf das offene Mittelmeer und die zerklüftete Küste genießen. Bei einem Ausflug sollte man auf die Wegbeschaffenheit und mögliche Zugangsbeschränkungen achten.

Gibt es einen Strand in Cala Figuera?
Eine häufige Frage betrifft die Bademöglichkeiten in Cala Figuera. Anders als der Name vermuten lässt, besitzt das Fischerdorf keinen klassischen Sandstrand. Die Bucht dient überwiegend als Hafen und ist von felsigen Ufern, Bootshäusern und Liegeplätzen geprägt.
Wer einen ausgedehnten Strandtag verbringen möchte, sollte deshalb auf die umliegenden Badebuchten ausweichen. Besonders die Cala Santanyí, Cala Llombards und die Strände im Naturpark Mondragó bieten schöne Möglichkeiten zum Schwimmen und Sonnenbaden.
Gerade das Fehlen eines großen Strandes trägt jedoch zum besonderen Charakter von Cala Figuera bei. Der Ort ist kein typisches Badezentrum, sondern vor allem ein Ziel für Spaziergänge, Fotografie, Gastronomie und maritime Atmosphäre. Wer einen Hafen mit traditionellem Charme sucht, wird hier eher fündig als an einer klassischen Ferienbucht.
Cala Santanyí – Ein schöner Strand ganz in der Nähe
Nur wenige Kilometer von Cala Figuera entfernt liegt die Cala Santanyí, eine beliebte Badebucht mit hellem Sand und türkisfarbenem Wasser. Die Bucht wird von felsigen Hängen eingerahmt und bietet bei ruhiger See häufig angenehme Bedingungen zum Schwimmen.
Anders als Cala Figuera besitzt Cala Santanyí einen gut zugänglichen Sandstrand. In der Umgebung befinden sich Restaurants, Unterkünfte und verschiedene touristische Einrichtungen. Besonders Familien schätzen die geschützte Lage der Bucht.
Ein Besuch lässt sich hervorragend mit einem Spaziergang durch Cala Figuera verbinden. So kann man am Vormittag den historischen Fischereihafen erkunden und anschließend einige Stunden am Strand verbringen. Besonders außerhalb der Hauptsaison ist diese Kombination reizvoll.
Es Pontàs – Ein spektakuläres Felsentor im Meer
Zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten der Umgebung gehört Es Pontàs, ein gewaltiger natürlicher Felsbogen vor der Küste zwischen Cala Santanyí und Cala Llombards. Die ungewöhnliche Formation wurde über lange Zeit durch die Kraft des Meeres geformt.
Der freistehende Kalksteinbogen erhebt sich aus dem Wasser und gehört zu den bekanntesten Fotomotiven im Südosten Mallorcas. Besonders von den Aussichtspunkten entlang der Küste lässt sich die eindrucksvolle Form gut erkennen.
Ein Besuch eignet sich hervorragend für einen kurzen Spaziergang durch die mediterrane Landschaft. Besonders am frühen Morgen oder späten Nachmittag sind die Lichtverhältnisse reizvoll. Da die Küste stellenweise steil abfällt, sollte man jedoch ausreichend Abstand zu ungesicherten Felskanten halten.

Cala Llombards – Türkisblaues Wasser zwischen hohen Felsen
Die Cala Llombards gehört zu den schönsten Badebuchten im Südosten Mallorcas und befindet sich nur eine kurze Fahrt von Cala Figuera entfernt. Der helle Sandstrand liegt am Ende einer schmalen Bucht, die von hohen Kalksteinfelsen eingerahmt wird.
Besonders die intensiven Wasserfarben machen die Cala Llombards zu einem beliebten Ausflugsziel. Bei ruhiger See eignet sich die Bucht gut zum Schwimmen und Schnorcheln. Die felsigen Ufer und die umliegende Vegetation verleihen ihr eine reizvolle natürliche Kulisse.
Im Hochsommer kann es hier allerdings sehr voll werden. Wer die Bucht in Ruhe erleben möchte, sollte möglichst früh kommen oder einen Besuch außerhalb der Hauptsaison planen. Besonders im Mai, Juni, September und Oktober zeigt sich die Umgebung häufig von ihrer angenehmen Seite.
Der Naturpark Mondragó liegt nicht weit entfernt
Ein weiteres schönes Ausflugsziel ist der Parc Natural de Mondragó, eines der bekanntesten Naturschutzgebiete im Südosten Mallorcas. Der Park schützt eine abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit Pinienwäldern, Feuchtgebieten, Dünen und kleinen Buchten.
Besonders die Strände s’Amarador und Cala Mondragó gehören zu den bekanntesten Zielen innerhalb des Naturparks. Heller Sand und klares Wasser bilden einen reizvollen Kontrast zur grünen Vegetation. Verschiedene ausgeschilderte Wege ermöglichen außerdem Spaziergänge durch die geschützte Landschaft.
Wer Cala Figuera besucht, kann den Fischereihafen mit einem Ausflug in den Naturpark verbinden. Besonders Naturliebhaber finden hier eine schöne Ergänzung zu den historischen und maritimen Eindrücken des Ortes. Wichtig ist, die ausgewiesenen Wege zu nutzen und die empfindlichen Naturbereiche zu respektieren.
Santanyí – Eine historische Kleinstadt im Hinterland
Auch die nahe gelegene Stadt Santanyí gehört zu den schönsten Ausflugszielen der Region. Das historische Zentrum ist geprägt von hellen Sandsteinhäusern, schmalen Straßen und kleinen Plätzen. Besonders der charakteristische Naturstein verleiht dem Ort ein einheitliches und warmes Erscheinungsbild.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die Pfarrkirche Sant Andreu. Auch das historische Stadttor Porta Murada erinnert an die frühere Befestigung der Stadt. Zahlreiche kleine Geschäfte, Galerien und Cafés sorgen für eine lebendige Atmosphäre.
Besonders beliebt sind die Wochenmärkte, die mittwochs und samstags stattfinden. Dann verwandeln sich die Straßen rund um das Zentrum in einen lebendigen Treffpunkt. Ein Besuch in Santanyí lässt sich deshalb hervorragend mit einem Ausflug nach Cala Figuera verbinden.
Restaurants und die traditionelle Küche in Cala Figuera
Rund um den Hafen befinden sich verschiedene Restaurants und Cafés mit Blick auf das Wasser. Besonders die Terrassen oberhalb der Hafenarme bieten eine schöne Atmosphäre für eine Pause während des Rundgangs. Von einigen Plätzen lassen sich die Fischerboote und das ruhige Hafenleben beobachten.
Auf den Speisekarten stehen häufig mediterrane Gerichte, Fisch, Meeresfrüchte und verschiedene mallorquinische Spezialitäten. Auch Paella, gegrillter Fisch und leichte Sommergerichte gehören vielerorts zum Angebot. Welche Speisen tatsächlich frisch und regional verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Restaurant und der Saison ab.
Besonders am Abend besitzt Cala Figuera eine angenehme Atmosphäre. Wenn die Sonne tiefer steht und sich die Fassaden im Hafenwasser spiegeln, wirkt der Ort besonders stimmungsvoll. Außerhalb der Hauptsaison sollte man allerdings beachten, dass einige gastronomische Betriebe eingeschränkte Öffnungszeiten haben können.

Die beste Reisezeit für Cala Figuera
Cala Figuera lässt sich das ganze Jahr über besuchen, wobei Frühling und Herbst besonders angenehm sind. Zwischen März und Mai sind die Temperaturen häufig mild, und die mediterrane Vegetation zeigt sich vielerorts von ihrer grünen Seite.
Im Sommer herrscht deutlich mehr Betrieb. Besonders Tagesausflügler besuchen den Hafen, um die traditionellen Fischerhäuser zu fotografieren und in einem der Restaurants einzukehren. Da es in Cala Figuera keinen großen Sandstrand gibt, steht jedoch auch während der Hauptsaison eher das Hafenleben im Mittelpunkt.
September und Oktober gehören ebenfalls zu den reizvollen Monaten. Die Temperaturen sind häufig noch angenehm, während der große Besucherandrang langsam nachlässt. Auch im Winter lohnt sich ein Spaziergang, wenn die Hafenlandschaft bei ruhigem Wetter eine besonders entspannte Atmosphäre besitzt.
Cala Figuera am frühen Morgen oder am Abend erleben
Wer Cala Figuera besonders ruhig erleben möchte, sollte möglichst früh am Morgen kommen. Dann liegt der Hafen häufig noch im sanften Licht, und die schmalen Wege sind weniger besucht. Mit etwas Glück lässt sich auch ein Eindruck vom Arbeitsalltag der Fischer gewinnen.
Am späten Nachmittag verändert sich die Stimmung. Das tiefere Sonnenlicht lässt die hellen Fassaden und die Felsen wärmer erscheinen, während sich die Boote im Wasser spiegeln. Besonders für Fotografen entstehen dann schöne Motive.
Auch ein Abendessen am Hafen kann einen Besuch abrunden. Die besondere Atmosphäre entsteht weniger durch große Sehenswürdigkeiten als durch das Zusammenspiel aus Wasser, Architektur und maritimem Alltag. Genau darin liegt der Reiz dieses kleinen Küstenortes.
Anreise und Parken in Cala Figuera
Die Anreise nach Cala Figuera erfolgt am einfachsten über Santanyí. Von dort führt die Straße Ma-6102 direkt in den kleinen Hafenort. Aus Palma benötigt man mit dem Auto je nach Verkehr ungefähr eine Stunde, während die Anfahrt aus dem Osten Mallorcas entsprechend kürzer sein kann.
Im oberen Ortsbereich gibt es verschiedene Parkmöglichkeiten. Besonders während der Sommermonate kann die Parkplatzsuche jedoch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Da die Straßen zum Hafen teilweise schmal und abschüssig sind, empfiehlt es sich, geeignete öffentliche Parkplätze zu nutzen und den Rest zu Fuß zurückzulegen.
Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Region grundsätzlich erreichbar. Die konkreten Busverbindungen hängen jedoch vom Ausgangsort und dem aktuellen Fahrplan ab. Wer ohne Mietwagen unterwegs ist, sollte die Verbindung deshalb vor der Abfahrt prüfen.
Wie viel Zeit sollte man für Cala Figuera einplanen?
Für einen ersten Eindruck reichen ein bis zwei Stunden in Cala Figuera aus. In dieser Zeit lassen sich die beiden Hafenarme erkunden, traditionelle Fischerhäuser fotografieren und verschiedene Aussichtspunkte besuchen. Wer gerne gemütlich unterwegs ist, sollte allerdings etwas mehr Zeit einplanen.
Besonders angenehm ist ein halber Tag, wenn man zusätzlich in einem Restaurant einkehren oder einen längeren Spaziergang unternehmen möchte. Auch die felsige Küstenlandschaft rund um den Hafen bietet schöne Möglichkeiten, den Aufenthalt zu verlängern.
Wer Cala Figuera mit Cala Santanyí, Es Pontàs oder Santanyí verbindet, kann problemlos einen abwechslungsreichen Tagesausflug gestalten. Dabei wechseln sich historische Orte, maritime Eindrücke und schöne Naturkulissen ab. Gerade diese Vielfalt macht den Südosten Mallorcas zu einer interessanten Ausflugsregion.

Cala Figuera gehört zu den schönsten Fischerdörfern Mallorcas
Cala Figuera ist kein klassischer Badeort, sondern ein kleines Fischerdorf mit außergewöhnlichem Charakter. Die schmale Y-förmige Bucht, die traditionellen Bootshäuser und die weißen Fassaden direkt am Wasser schaffen eine Kulisse, die zu den bekanntesten Motiven Mallorcas gehört.
Besonders die beiden Hafenarme Caló d’en Boira und Caló d’en Busques zeigen, wie eng das Leben der Menschen früher mit dem Meer verbunden war. Auch heute gehört die Fischerei weiterhin zum Ortsbild, obwohl der Tourismus längst eine wichtige Rolle spielt. Gerade diese Mischung aus Tradition und Gegenwart macht einen Spaziergang interessant.
Wer Mallorca abseits der großen Ferienzentren entdecken möchte, sollte Cala Figuera unbedingt besuchen. Der Ort eignet sich hervorragend für einen entspannten Ausflug, einen Spaziergang am Hafen oder einen gemütlichen Restaurantbesuch mit Blick auf die Fischerboote.
Wart ihr schon einmal in Cala Figuera? Hat euch besonders der malerische Hafen gefallen, oder kennt ihr vielleicht noch ein anderes schönes Fischerdorf auf Mallorca? Teilt eure Erfahrungen und persönlichen Geheimtipps gerne in den Kommentaren.
AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.
